Grüngraue Sparkles im Hintergrund, vorne Titel des Artikel mit den Coverabbildungen der Rollenspiele Cy_Borg, Shadowrun 6 und Otherscape

Nachdem ich jetzt in relativ kurzer Zeit drei verschiedene Spiele mit dem Aufdruck Cyberpunk gespielt bzw. geleitet habe, dachte ich mir, eine Art Gegenüberstellung wäre vielleicht auch ein ganz guter Inhalt für einen Blogbeitrag. Im Einzelnen geht es um Shadowrun, :Otherscape und Cy_Borg, wobei ich Shadowrun und :Otherscape schon mal per Video miteinander verglichen hatte.

ShadowrunCover des Shadowrun6-Quellenbuchs "Revierbericht 2082" mit einer Person mit Schutzausrüstung wie Atemfilter und kurzem rosa Iro

Neben Cyberpunk (Red) ein absoluter Klassiker – bei dem sich (natürlich) auch wieder die Geister scheiden. Und das sogar ein bisschen wortwörtlich, denn Geister gibt es schließlich in der Welt von Shadowrun. Ebenso wie es Magier gibt, Orks, Elfen und allerlei mehr, und zugleich typische Cyberpunk-Aspekte wie Hacker, KI, Megakonzerne und Co. Dieser bunte Mix sorgt einerseits für Abwechslung, andererseits bei nicht wenigen aber durchaus auch für ein Naserümpfen. Was denn nun? Cyberpunk? Cyber Fantasy? Sci-Fantasy?

Ich selbst mag diesen Mix wahnsinnig gerne. In die zweite Edition habe ich begeistert reingesehen, die dritte sehr intensiv bespielt, die vierte ausgelassen, die fünfte wiederum weitgehend gelesen und ganz frisch ist der aktive Einstieg in die sechste Edtion (auch wenn die schon einige Jahre alt ist). Auch wenn Shadowrun mit seiner Timeline (aktuell in den 2080ern) schon mehrfach von der Realität überholt wurde und sich dadurch mit der Zeit ein immer kruderes Bild des Ganzen ergibt, ist es für mich genau der wirre Mix, der das Spiel für mich besonders macht.

Shadowrun, mindestens ab der dritten Edition, ist keines der Spiele, die man mal eben spontan auf den Tisch legt und loslegt. Es braucht viel Zeit, sowohl bei der Charaktererstellung als auch bei der Vorbereitung. Es braucht am besten einiges an Commitment am Tisch, ob und wie sehr man nun mit den jeweiligen Regeln welcher Edition spielt, ob es Hausregeln gibt, welche der unzähligen Bücher gültig sind für die Runde, ob nun in Bezug auf Regeln oder Weltgeschehen und und und. Es ist ein sehr kleinteiliges Spiel, je nach Edition mit einigem an Buchhalterei. Das alles muss man schon auch ein bisschen wollen.

Was mich an Shadowrun begeistert, ist aber unter anderem diese Freiheit. Auch die Möglichkeit, mit demselben Spiel ganz unterschiedliche Ebenen easy abbilden zu können, mag ich. Low und dreckig, Hightech, sehr magisch und mystisch bis hin zum Horror. Spezielle Runden, in denen man die Welt nicht aus der Sicht klassischer Runner erlebt, sondern aus der Sicht von Rettungssanis in einer DocWagon-Kampagne, als LoneStar-Cops, als Konzerner etc. erlebt. Alles nicht nur möglich, sondern sogar durch entsprechende Bücher und Snippets auch offiziell unterfüttert. Dreckiger Cyberpunk, dystopisch und degenerativ, gesellschaftskritisch, transhumanistisch … ebenfalls alles drin. Und gerade der fantastische Einschlag macht es – aus meiner Sicht – leichter, sich dabei durchaus auch mit ernsten Themen auf unterschiedliche Art auseinanderzusetzen oder sie abzubilden. Soziale Ungleichheit und Ungerechtigkeit vor allem, auf sehr vielen und verschiedenen Ebenen. Aber es geht auch leichter.

Shadowrun ist für mich eine riesige bunte Tüte. Von der Menge der Veröffentlichungen, der Inhalte, der Angebote, aber auch der Regeln. Und es ist ein Spiel mit höherer Verbreitung, in deutscher Sprache erhältlich und das auch ziemlich günstig. Was wiederum der Verbreitung gut tut.

Cover des Grundregelwerks :Otherscape mit 3 Personen im Vordergrund, Cyberpunk:Otherscape

Dazu habe ich ja schon einige Videos erstellt, worunter sich auch aktuell zwei Oneshots befinden mit unterschiedlicher Leitung und unterschiedlichem Fokus. Angeschaut und angehört habe ich mir ebenfalls einige Runden, die ihrerseits ziemlich unterschiedlich sind. Da wäre einmal der Special-Podcast mit Actual Play von Rollenspiel Rhapsody. Dann ein Actual Play, das bei Brooks Live lief. Oliver Hoffmann, Teil des Verlags Storypunks, die die deutsche Ausgabe von :Otherscape gebracht haben, hat bei Orkenspalter eine Runde geleitet. Mel Helke, ebenfalls von den Storypunks, hat bei Carabas Crafts eine Runde im Anime August 2025 geleitet und auch eine Schnupperrunde bei RollenspielWelten. Der Originalverlag Son of Oak hat auch eine eigene Playlist zum Spiel mit diversen Erklärungen und kleinen Spielbeispielen (englisch). Wenn ihr also Einblicke gewinnen wollt, habt ihr dazu so einige Möglichkeiten.

Das bringt mich auch gleich zu dem, was mich an :Otherscape begeistert: Es ist ein sehr flexibles und anpassungsfreundliches Spiel. Durch die Art des Charakteraufbaus geht :Otherscape für mich sehr viel mehr in die transhumanistische Richtung von der Basis her. Auch hier kann man aber alle möglichen Richtungen einschlagen. Ob nun deutlich mythischer, mystischer oder auch freakiger als sogar Shadowrun oder abseits des Mythos auf bodenständige Art und unter Auslassung der mythischen Optionen: kann man sehr leicht umsetzen und muss dafür nicht einmal irgendwas verbiegen.

Ein Setting gibt :Otherscape nicht vor. Es gibt einige Eckpunkte für den gemeinsamen Vorstellungsraum und Beispiele; mit Tokyo und Cairo gehts ein bisschen mehr in die Tiefe, was das angeht und einige wirklich knappe Eckpunkte zu großen Städten bzw. Sprawls finden sich zur Inspirationen bereits im Grundregelwerk. Was man letztlich daraus macht, ist aber Sache der jeweiligen Gruppe und kann mehr oder weniger relevant sein. Es gibt einen eigenen Sprawlbaukasten, den man als SL oder gemeinsam in der Gruppe nutzen kann. Ebenso werden Charaktere optimalerweise miteinander vernetzt durch verschiedene Tags. Das gibt einem sehr viele Freiheiten.

Gefeiert wird :Otherscape meist als besonders regelarmes und narratives Spiel. Das stimmt meiner Ansicht nach so nicht. Es ist völlig unproblematisch, :Otherscape mit den absoluten Basicregeln zu spielen (2W10+/-) und hat dann einen Mix aus PbtA und (eher noch) Fate. Die Regeln, wie sie im Buch stehen, sehen allerdings durchaus ein komplexeres Hin und Her an Regeln, Status, Tags usw. vor, was dann durchaus auch ein bisschen Buchhaltung braucht und den Spielfluss unterbrechen kann. Es ist nur letztlich einigermaßen unerheblich, ob man es nun nutzt oder weglässt.

Das bildet auch das einzige Problem ab, das ich mit :Otherscape habe, so gern ich es an sich mag: Es ist mir zu beliebig und zu wenig fokussiert, einmal abgesehen von dem durch die bereits erwähnten Themebooks und deren Auswirkungen als solche.

Einsicht in das übersichtliche Charakterblatt von Cy_Borg auf Roll20. Hintergrund schwarz, Rahmen pink, Rest weiß.
Cy_Borg-Charakterbogen auf Roll20

Cy_Borg

Von den „Borgs“ gibt es ja mittlerweile einiges, angefangen bei Mörk Borg über Pirate Borg – bis hin zu Cy_Borg.

Wer es kennt, sieht schon, dass wir uns hier im Blogartikel von oben nach unten arbeiten. Nicht unbedingt hinsichtlich der Wertung, aber hinsichtlich Umfang, Setting und Regeln auf jeden Fall.

Cy_Borg setzt einige Eckpunkte im Setting, eben die typischen Cyberpunk-Elemente und -klischees, umgesetzt mittels der fiktiven Megacity Cy. Und das war es dann auch.

Nicht mal 170 Seiten umfasst das komplette Regelwerk, und das knallige Artwork im Stil der 80er (oder eben auch typisch für die Borg-Spiele) nimmt sehr viel Raum ein im Vergleich zum Text. Das sagt schon vieles aus. Zum Beispiel: Besser nicht selbst ausdrucken. Spaß beiseite. Das ist wirklich das vollständige Regelwerk. Und es fehlt eigentlich auch nichts.

„Quick and dirty“ ist das Motto, und entsprechend ist ein Charakter in etwa zwei Minuten erstellt. Zum Beispiel mit einem Generator. Sonst braucht man vielleicht fünf Minuten.

Cy_Borg orientiert sich am OSR-Stil und entsprechend sind die Regeln minimalistisch, es gibt zahlreiche Zufallstabellen und ein paar Klassen, aber eigentlich startet man als Punk. Gestorben wird unglaublich leicht, darum handelt man besser überlegt und schlägt sich vielleicht eher nicht ins Zentrum eines Kampfes.

Das Spiel ist simpel und dreckig. Gefahren lauern nicht zwingend nur von außen, sondern vielleicht in deinem eigenen Körper, zum Beispiel durch Fehlfunktionen deiner Cyberware oder einen Naniten-Befall. Apropos Naniten: Diese können nicht nur negative Effekte haben, sondern durchaus auch für abgefahrene Dinge sorgen, sowas wie Moos, das über deine Wunden kriecht oder fluoreszierende Effekte in deinen Adern. Diese Effekte sind allerdings grundsätzlich immer noch mundan. Fantastische Elemente abseits dessen sind für Cy_Borg nicht angedacht.

Ist :Otherscape auf 10 gedreht, ist es bei Cy_Borg die 100. Hier ist jegliche Hoffnung verloren und beinahe automatisch zelebriert man die nahende Apokalypse, könnte man sagen. Das ist so gewollt, und genau so spielt es sich auch.

Kein Spiel, wenn man auf lange Kampagnen abzielt und außerdem zum aktuellen Zeitpunkt nur auf englisch erhältlich, aber wenn ihr Bock auf (in mehrererlei Hinsicht) ziemlich abgerockten und abgefuckten Oldschool-Cyberpunk habt, dann ist das hier die richtige Variante für euch. Ein Spielbeispiel aka Actual Play gibts von uns hier.

 

Wie sind deine Erfahrungen mit diesen Spielen und welche magst du besonders – oder gar nicht? Und warum?

Oder ist es bei dir ein anderes Spiel, das dich im Genre aufblühen lässt? Treibst du dich lieber in Night City und Cyberpunk (Red) rum? Bist du Fan von The Sprawl oder gehörst zu denen, die Anarchy hypen? Schreib mir das gerne – oder setz gerne auch einen Link zu deinem Blogartikel oder Video zum Thema unter diesen Artikel. 🙂

Abstrakter Hintergrund mit grünen Sparkles und Clawdeens Logo neben dem Titel des Artikels: Rollenspielvorsätze 2026 von Clawdeen

Tsu hat ja schon vorgelegt, was seine Pläne für 2026 betrifft. Meine sind nicht so gut strukturiert, dafür diesmal aber relativ fokussiert.

Geplante Spiele

Shadowrun 6

Es unkt und munkelt seit einer Weile, dass demnächst die 7. Edition angekündigt werden könnte. Ja, mag sein (gilt ja auch für DSA und eine mögliche 6. Edition), ist aber eigentlich irrelevant. Es dauert ja sowieso immer Jahre, bis überhaupt die (für einen persönlich) wichtigen Bücher draußen sind, da kann man genauso gut solange noch die alte (oder andere ältere) Edition(en) spielen. Entsprechend haben wir auch Ende 2025 erst so wirklich aktiv begonnen, uns nach nur wenigen Oneshots, die wir irgendwo mal mitgespielt haben, mit einer eigenen Runde an Shadowrun 6 zu wagen.

Unser Plan war und ist, erst mal ganz low mit ein bisschen aus dem Abenteuerband Budenzauber anzufangen und dann über Im Schatten der Drachen und Schwere Fracht bis hin zur Kampagne Herr der Nebel zu spielen. Das sind also ganz locker 2-3 Jahre, zumal wir nicht jede Woche spielen beziehungsweise gerade in den ersten Monaten von 2026 wenig Spielzeit insgesamt zur Verfügung steht.

Cover von Berge des Wahnsinns (H.P. Lovecraft) in der illustrierten und kommentierten Variante des FESTA--VerlagsCthulhu 7

Ist schon eine ganze Weile her, dass wir zuletzt Cthulhu gespielt haben, nimmt man unsere One-/Fewshots mit Delta Green als Verwandtschaft einmal raus.

Ich hab da mittlerweile wieder richtig Bock drauf und plane darum, etwa Mitte 2026 mit der Kampagne Berge des Wahnsinns anzufangen. Man gönnt sich ja sonst nix.

Fabula Ultima

Das hat mich mittlerweile ganz schön angefixt, obwohl ich mit Anime und Co. an sich echt wenig anfangen kann. Liest sich aber gut und ich mag viele Kleinigkeiten des Spiels (beim Lesen). Vielleicht schreibe ich da 2026 auch ein bisschen mehr dazu; geplant ist auf jeden Fall, mindestens 2 Oneshots und einen Fewshot damit zu leiten. Letzteren habe ich teilweise sogar schon vorbereitet.

Ist das alles?

Nö, natürlich nicht. Gibt noch so einige Spiele, die 2026 zumindest im Rahmen von Oneshots auf den Tisch kommen sollen. Auf meiner aktuellen Liste stehen hierzu über ein Dutzend Spiele parat, ich habe aber noch keine Priorisierung vorgenommen und machs auch erst später, weil das eh Sachen für die Zeit ab der Jahresmitte sind.

Auf der Liste finden sich weitere Klassiker wie (noch) ein altes DSA-Abenteuer, Brancalonia, John Sinclair (was ja aber eine Neuauflage bekommen soll), vielleicht die Arkand-Abenteuer von Dragonbane, Household, ja, vielleicht sogar mal wieder Splittermond oder World of Darkness? Man wird sehen, wofür ich mich dann letztlich entscheiden werde.

Aktionen

WE20 Logo von WE20 mit stilisiertem Würfel links neben dem Schriftzug WE20

Zu der Plattform WE20 werde ich in Kürze noch was bloggen, auf jeden Fall bin ich davon ziemlich begeistert derzeit und versuche, mich ein bisschen einzubringen. Aktuell fehlt mir die Zeit, dort Runden anzubieten oder mich welchen anzuschließen (auch wenn ich bei letzterem im Februar zwei Ausnahmen mache), aber ab Mitte des Jahres will ich das definitiv ändern und Runden über WE20 anbieten. Wie, was etc. weiß ich noch nicht genau.

Außerdem habe ich mich gleich für 5 Spiele als Systempatin gemeldet, pflege also die entsprechenden Seiten und Publikationen und bin bis Jahresmitte damit dann auch ausgelastet, denke ich.

Anime-August

Zum 3. Mal wird 2026 der Anime-August, organisiert von Brigitte aka Carabas Crafts, ausgerichtet. Ich hatte 2025 schon überlegt, hab mich aus zeitlichen Gründen dann aber doch nicht gemeldet, zumal Anime, wie schon erwähnt, nun nicht gerade eins meiner Steckenpferde ist und ich zu viel Zeit zum Rein-/Ausarbeiten der Teilnahme gebraucht hätte. 2026 sind wir aber dabei!

Clawdeens Logo, modifizierte Hallodeen-Variante mit Nebel, Kürbis und SkelettpüppchenHalloween

Mein absoluter Lieblingsmonat und mein liebster Feiertag! Leider kam Halloween in den letzten Jahren für meinen Geschmack viel zu kurz. Das soll sich 2026 ändern.

Conventions

Zumindest 2 Conventions möchte ich 2026 besuchen. Ich weiß schon, dass es die NordCon in diesem Jahr aus Termingründen wohl nicht wird, aber der Rest ist noch offen.

Blogpläne

2025 habe ich es immerhin geschafft, jeden Monat einen Monatsrückblick zu bloggen, wodurch 17 Artikel insgesamt zusammen gekommen sind. Das ist nicht so viel, aber zumindest eine Wiedereinstiegskonstante.

Da möchte ich die Latte für 2026 allerdings deutlich höher setzen: Jede Woche will ich mindestens einen Blogartikel online bringen, insgesamt mindestens 52 Stück bis zum Jahresende. Also so etwa das 3-fache von diesem Jahr. Mal schauen! 💪🏻

Falls ihr da übrigens Themenwünsche habt, die ihr hier gern verbloggt sehen möchtet: Immer her damit!

Dunkler Hintergrund mit grünen Sparkles, im Vordergrund Titel "Jahresrückblick 2025" sowie Bild eines Feuerwerks (gezeichnet)

Nach den ganzen Monatsrückblicken, die immerhin zu einer Konstante des Blogs geworden sind, soll natürlich auch ein Rückblick auf das gesamte Jahr erfolgen. Und da ich ein bisschen länger gebraucht habe, an dieser Stelle bereits: Frohes neues Jahr euch allen!

Statistik 2025

Dragonbane-Charaktere der Kampagne von unsInsgesamt gab es 2025 hier, diesen eingeschlossen, 17 Blogartikel. Das ist doch zum Wiedereinstieg schon mal gar nicht so schlecht.

Unsere Youtube-Statistik gibt weitgehend auch unsere gespielten Runden wieder, darum sind auch diese leicht nachzuvollziehen.

Auf Platz 1 steht Dragonbane, auf Platz 2 die (mittlerweile abgeschlossene) Strixhaven-Kampagne, also DnD 5. Platz 3 gebührt Delta Green mit zwei verschiedenen Runden.

Auf den weiteren Plätzen finden sich DSA 5, :Otherscape, Shadowrun 6, Sleepy Hollow (YZE) sowie ein kurzer Blick in Legend in the Mist.

Videos abseits von Actual Plays gab es ebenfalls: Vorstellung von Dragonbane, Sleepy Hollow RPG und :Otherscape, diverse weitere Videos zu :Otherscape, etwas zu Horror im Rollenspiel sowie ein Video darüber, wie ich als Systemanfängerin das Konvertieren von einem Eberron-Abenteuer zu Dragonbane angegangen bin.

Außerdem gab es eine einsame Podcastfolge von Tsu und mir. Kiosk mit rotweißer Abdeckung auf dem Dach. Mikrofon links. Rechts weiße Schrift auf rotem Grund: Wir haben geöffnet.

Insgesamt waren es 57 Videos, die 2025 auf dem Kanal Clawdeen Spielt veröffentlicht wurden, davon 42 Rollenspielsessions. Hinzu kommen noch je eine Runde Historia und Ultima Ratio am Tisch auf der NordCon sowie eine DnD-Runde auf der MicroCon Ingolstadt, also 45 Sessions im gesamten Jahr (wenn ich keine vergessen habe) mit 9 verschiedenen Spielen.

87 Stunden habe ich damit verbracht, mir Videos mit direktem Rollenspielbezug abseits von Actual Plays anzuschauen. Weitere 202,5 Stunden entfielen auf Actual Plays.

Mit Hörbüchern habe ich grandiose 335,25 Stunden verbracht, meine Watchtime (vor allem Netflix) lag hingegen bei 74,5 Stunden.

Social Media & Co.

Zum letzten Jahreswechsel habe ich Instagram zum Abschied gewunken. Das ist mir nicht so leicht gefallen. Weniger wegen meiner eigenen Inhalte, die doch sehr überschaubar waren, sondern mehr, weil man ja auch anderen folgt, deren Beiträge man dann nicht mehr sehen kann blabla. Letztlich war es eine unheimlich gute Entscheidung, sich davon zu verabschieden. Andere Plattformen habe ich eh nie genutzt oder nur mal vor x Jahren sporadisch. Einzig Bluesky ist noch übrig, was ich aber eigentlich auch kaum mal nutze. Mir fehlt absolut nichts. Im Gegenteil. Ich habe den Eindruck, es lebt sich wirklich stressfreier ohne den ganzen Kram.

Außerdem blieb und bleibt so mehr Zeit für „Oldschool-Kram“, also beispielsweise Foren und Blogs. Da ich beide sehr schätze, mittlerweile auch ein paar Discord-Kanäle, fühle ich mich informiert und kann bei Bedarf, Zeit, Bock … einfach in „kleinerem Rahmen“ in den direkten Austausch gehen. Kann ich echt nur empfehlen.

Conventions 2025

Foto mit jemandem in Umbrella-Kostüm. Clawdeen daneben zeigt Daumen hoch.Erstmals waren wir 2025 seit vielen Jahren mal wieder „so richtig“ auf Cons. Das war einmal die Microcon vor Ort und zum anderen die NordCon in Hamburg. Das ist nun nicht viel, dafür ist die NordCon aber auch gute 700 km von uns entfernt. War also direkt ein kleiner Kurzurlaub. Und ein sehr lohnender. Sowohl bezüglich der Con als auch in Bezug auf Hamburg, wo wir vorher noch nie waren. Schöne Stadt.

Abseits des Rollenspiels fand erstmals auch eine kleine Buchmesse in Ingolstadt statt, die wir ebenfalls besucht haben.

Mein Fazit zu 2025

Im Youtube-Ausblick für 2025 hatte ich „Back to the roots“ als Jahresmotto auserkoren. Und das ist mir besser und umfangreicher gelungen, als ich gedacht hätte.

Ab 2020 waren es nun 4 Jahre in Folge, in denen ich neben der Arbeit im Schichtdienst und dem Studium in Vollzeit (!) noch zwei Weiterbildungen absolviert habe. Das war (zu) viel über die Zeitspanne hinweg. Wäre nicht so schlimm gewesen, da mir alles davon weitgehend auch Spaß gemacht hat, aber hinzu kamen in wirklich jedem einzelnen Jahr miese Schicksalsschläge, die uns bzw. unsere Familien betrafen und ebenfalls über lange Zeit hinweg viel Energie und Kraft gekostet haben. Da bleibt kurzum am Ende nichts mehr übrig, das ist vielmehr ein Minusgeschäft.

Für 2025 hatte ich mir gewünscht, ein ruhigeres Jahr zu bekommen, das auch mal wieder mehr Raum für Freizeit und Hobby lässt. Zugegebenermaßen war ich da ein bisschen skeptisch, weil ich mir das nicht zum ersten Mal gewünscht hatte … aber diesmal hat es auch stellenweise funktioniert. Ein Jahr ohne größere Katastrophen und eines, das Dinge greifbarer macht. Wenn alles gut geht, schließe ich mein Studium bis Mai 2026 ab, und direkt im Januar 2026 wechsle ich den Job. Ja, das wird auch wieder stressig und neue Herausforderungen mit sich bringen (und eine weitere Weiterbildung, haha), aber das ist ein ganz anderes Level, auf das ich mich da voraussichtlich einstelle. Und alles wird planbarer. Und auch Planbarkeit bringt Ruhe. Bin gespannt!

Demnach bin ich jedenfalls mit dem Hobby 2025 echt ziemlich zufrieden.

Die Statistik habe ich ja bereits genannt und ja, das war alles schon mal mehr (also vor allem die Anzahl an Sessions und insgesamt auch Videos), aber das ist in Anbetracht aller Dinge eine ganze Menge. Und es hat Spaß gemacht und gut getan.

Apropos gut getan: Highlights

Spielende auf der MicroConAuch wenn es „nur“ monatliche Rückblicke waren, habe ich es immerhin geschafft, den Blog hier nicht (wieder) verwaisen zu lassen. Das ist eine gute Grundlage für 2026.

Der Wechsel zwischen One-/Fewshots und längeren Kampagnen war für mich schon dicht dran am Sweetspot. Es ist toll, kurze Einblicke zu haben. Es ist toll, mehr in die Tiefe zu gehen. Es ist toll, nach einiger (längerer) Zeit auch Dinge abzuschließen.

Und es war toll, mal wieder auf einer Convention zu sein.

Ich lese aktuell mit großem Interesse die Rück- und Ausblicke anderer und hoffe, da kommen noch welche dazu. Meinen eigenen Ausblick gibt es auch noch in Kürze. In diesem Sinne: Bis zum nächsten Jahr!

Titelbild des rollenspielerischen Rückblicks für Dezember 2025 mit den Covern von der Neuauflage DSA 5: In den Fängen des Dämons und Cover Grundregelwerk Fabula Ultima

Der letzte Monatsrückblick 2025 startet mit der durchaus stolzen Erkenntnis: Ich habe (fast) komplett durchgezogen, was die Monatsrückblicke betrifft.

Anschaffungen

Cover des Grundregelwerks von Fabula Ultima. 5 Charaktere verschiedener Typen im Anime-Stil zentral in der Mitte zu sehen mit verschiedenen Blickrichtungen, im Hintergrund Himmel und Wolken mit einem weiteren, übergroßen Gesicht im Hintergrund

Auch hier bin ich erneut im Rahmen geblieben (maximal 30€/Monat ausgeben), und so ist lediglich das Grundregelwerk von Fabula Ultima in meinem Einkaufswagen gelandet. Hat 23,99€ gekostet und ist damit im Rahmen gewesen.

Blog &Youtube

Ein letzter Blogartikel für den Dezember beim Rückblick setzt den Counter auf 1. Es werden allerdings noch 2 Artikel folgen, davon ein Gastartikel, also:  Januar: 2, Februar/März: 3, April: 1, Mai: 3, Juni-November: 1, Dezember 2.

Die Inhalte auf Youtube sind konstant geblieben und haben 7 neue Videos hervorgebracht:

Der Monat startete mit einem SL-Video, wie ich ein für Eberron geschriebenes Abenteuer nach Dragonbane (als Anfängerin zu dem Zeitpunkt) konvertiert habe. Eine weitere Session eben dieser Kampagne (Teil 21) ging ebenfalls online.

Zu Shadowrun haben wir unsere zweite und dritte Session zur Kleinwildjagd aus Budenzauber veröffentlicht.

Und zu guter letzt gab es gleich zwei weitere Videos unserer DSA 5-Runde mit der Neuauflage von In den Fängen des Dämons (Teil 3, Teil 4).

Als kleines Weihnachts-/Jahresabschlussschmankerl haben wir außerdem eine kleine Schnupperrunde Legend in the Mist angefangen. Diese Runde wird von TomTom geleitet, der damit in der zweiten Runde auf dem Kanal und mit der ersten von ihm geleiteten Runde zu sehen ist. Nachdem wir :Otherscape so gehyped haben, dachten wir uns, wir schauen auch gleich noch den Fantasy-Ableger mit der Mist-Engine an. Teil 1 ist bereits online.

Geschaute Sessions/Youtube

Diesmal gibt es gar nicht so viel zu berichten. Geschaut habe ich 7 Stunden Videos rund um Rollenspiele. Nachdem ich ja Sachen, die für mich dabei herausstechen, ein bisschen hervorheben möchte zukünftig, fällt meine Wahl im Dezember auf ein schon etwas älteres Video aus dem August 2024, wo sich Das_Floo das deutsche Grundregelwerk von Fabula Ultima mal genauer anschaut. Die Statistik zu geschauten Videos abseits von Actual Plays: Januar: 11 Stunden, Februar/März: 9,5 Stunden, April: 9 Stunden, Mai 12 Stunden, Juni 8 Stunden, Juli: 10,5 Stunden, August: 2,5 Stunden, September 7,25 Stunden, Oktober 4,25 Stunden, November 6 Stunden, Dezember 7 Stunden.

Dazu kommen etwas mehr als 7 Stunden für die noch fehlenden Sessions von Zwergpaladins Berge des Wahnsinns-Runde, außerdem der aktuellste Teil der Herr der Nebel bei Talon Zorch.

Im Jahresverlauf sieht es damit so aus: Januar: 36 Stunden, Februar/März: 24 Stunden, April: 10,5 Stunden, Mai: 20 Stunden, Juni: 15 Stunden, Juli: 11 Stunden, August: 9 Stunden, September: 23 Stunden, Oktober: 31 Stunden, November: 14 Stunden, Dezember: 9 Stunden.

Top 10 auf Youtube

  1. DSA 5: In den Fängen des Dämons #3 (225)
  2. DSA 5: In den Fängen des Dämons #1 (197)
  3. Shadowrun 6: Kleinwildjagd #2 (166)
  4. DSA 5: In den Fängen des Dämons #2 (119)
  5. DSA 5: In den Fängen des Dämons #4 (113)
  6. SL-Info: Von Eberron nach Blackwater (101)
  7. Dragonbane: Blackwater #21 (99)
  8. Shadowrun 6: Kleinwildjagd #1 (77)
  9. DSA 5: Orklandtrilogie #1 (31)
  10. Dragonbane: Blackwater #1 (29)

Wenig überraschend stehen die aktuellsten Videos auch in den Top 10, nur unterbrochen vom jeweils ersten Teil der Orklandtrilogie (von Februar 2016!) und dem ersten Teil der Dragonbane-Kampagne.

Sonstige Medien

Cover des Hörbuchs von Dämmerung (Das Schwarze Auge) mit Symbol auf rotem HintergrundEin bisschen gemogelt fällt in diesen Monat Dämmerung, der erste Hörbuchteil von Das Zerbrochene Rad von Ulrich Kiesow (DSA). Das Hörbuch umfasst 15,5 Stunden und ich hab es über mehrere Monate immer mal wieder in kurzen Etappen gehört, jetzt aber eben beendet.

Gehört wurde außerdem Der Flüsterer im Dunkeln sowie Der Cthulhu Mythos, beide von LPL Records, mit zusammen 8,25 Stunden.

Auf Netflix haben wir Lucifer beendet (3,75 Stunden), und das war es auch schon.

Also 23,75 Hörstunden (Januar: 52,5 Stunden, Februar/März: 39 Stunden, April: -, Mai: 66 Stunden, Juni: -, Juli: 66,5 Stunden, August: 44,5 Stunden, September 16,25 Stunden, Oktober 41,5 Stunden, November: 9 Stunden) und 3,75 Stunden Watchtime (Januar: 1,75 Stunden, Februar/März: 12 Stunden, April: 3 Stunden, Mai: -, Juni: 4,5 Stunden, Juli: 4,5 Stunden, August: 6 Stunden, September: 6 Stunden, Oktober: 14 Stunden, November: 19 Stunden).

Fazit

Wie erwartet ist es in diesem Monat schon deutlich beschaulicher gewesen und wird in den kommenden 2-3 Monaten beruflich und studienbedingt weiter abfallen. Ich finds aber recht ausgeglichen und bin mit allem recht zufrieden, zumal das DSA-Hörbuch, das ich eigentlich über mehrere Monate hinweg gehört habe, die Statistik hier ein bisschen aufhübscht.

Ich bin gespannt aufs nächste Jahr!

Titel "Rollenspielerische Rückblick November 2025" mit dem Cover von DSA 5: In den Fängen des Dämons sowie den Youtube-Titelbildern zu Otherscape: Winterschlaf und Shadowrun 6: Kleinwildjagd

Vorweg: Der November war wieder ein rollenspiellastiger Monat und bei den Anschaffungen wird diesmal ein bisschen gemogelt …

Anschaffungen

Bild zum Pioneer RPG, bei dem 2 Astronaiten außerhalb eines Raumschiffs im All schweben

Damit kommen wir auch direkt zu den Anschaffungen, bei denen ich mich grundsätzlich sehr zurückgehalten und NICHTS gekauft habe.

Meine andere Hälfte hat zum Monatsende noch mal beim (jetzt frisch ausgelaufenen) Kickstarter zu Pioneer von Mongoose Publishing mitgemacht. Grundsätzlich hab ich damit „nix zu tun“, aber natürlich partizipiere ich letztlich von diesem Einkauf und freu mich auch drauf. Dieses Near Future-Sci-Fi-Rollenspiel klingt echt spannend, und tatsächlich haben wir anhand der ausgesprochen umfangreichen Previews mit einem Umfang von 90 Seiten auch schon einen Charakter zusammen erstellt. Planmäßige Auslieferung des Spiels mitsamt Kampagne liegt im August 2026, also noch ein bisschen Zeit bis dahin.

Blog &Youtube

Ich bleibe meiner Blogstatistik der zweiten Jahreshälfte (leider) weiter treu, sodass es nur diesen Artikel hier für den November zu vermelden gibt. Sieht für 2025 nun so aus: Januar: 2, Februar/März: 3, April: 1, Mai: 3, Juni-November: 1.

Dafür sind die Inhalte auf Youtube konstant angestiegen mit im Schnitt 2 Videos pro Woche.

Gestartet ist hier unser Fewshot mit einer Poolrunde zu :Otherscape mit dem Titel Winterschlaf. Teil 1 und Teil 2 sind da im November online gegangen. In dieser Runde verfolgen wir einen etwas anderen Ansatz als beim Oneshot davor, nämlich den, einigermaßen akribisch die im Buch stehenden Regeln abzubilden, und das möglichst nachvollziehbar. Es gibt also recht viel „Meta-Gerede“, aber das Ganze auch ein bisschen visualisiert und eben – so hoffen wir – verständlich. Damit wollten wir einfach auch mal schauen, wie :Oherscape so funktioniert und abläuft, wenn man es eben nicht nur als „regelarmes narratives“ Spiel nimmt, sondern die Regeln, die das Spiel tatsächlich ja auch hat, ausführlich nutzt. Geleitet wird das Ganze übrigens nicht wie üblicherweise von Tsu oder mir, sondern von Preek, den die meisten schon kennen dürften, wenn sie unsere Runden verfolgen.

Cover des Abenteuers "In den Fängen des Dämons" für DSA 5. Zu sehen ist eine Burg auf einem Berg, die von dämonischem Grün umrankt wird sowie ein hoch in den Nachthimmel aufragender Schatten eines Dämons.

Ebenfalls gestartet ist unsere DSA 5-Runde mit der Neuauflage von „In den Fängen des Dämons„. Darauf hab ich ja schon länger gehibbelt, zumal ich geplant hatte, das ursprüngliche Abenteuer zu leiten, bis mir dann passenderweise bekannt wurde, dass es eine Neuauflage davon geben soll. Die kam dann endlich Ende September und somit konnte es auch recht zeitnah damit losgehen. Zu finden sind bislang auf dem Kanal Teil 1 und Teil 2. Macht wieder richtig Spaß! Ich hatte ursprünglich auf etwa 7 Sessions insgesamt geschätzt, zweifle aber jetzt schon ziemlich stark daran, dass wir damit auskommen werden. 🙈

Angekündigt wurde von mir außerdem Shadowrun 6, und zwar statt wie ursprünglich geplant mit einer Boston-Runde mit einer Runde in den ADL, mit der wir uns nach und nach bis zur Kampagne Herr der Nebel spielen wollen. Teil 1 mit einem Run aus Budenzauber (Kleinwildjagd von Mel Helke) kann man sich auch schon ansehen. Teil 2 haben wir gespielt, ist aber noch nicht online (wahrscheinlich erste Dezemberwoche), weil die Aufarbeitung da ziemlich viel Zeit in Anspruch genommen hat. Wegen verschiedener Unverständnisse, Missverständnisse und zuletzt der Tatsache, dass das unsere Learning-by-doing-Runde mit Shadowrun 6 ist, kam es in der zweiten Session nämlich zu ein bisschen Chaos. 😁

Und zu guter letzt ging auch unsere Dragonbane-Runde mit der 20. Session unserer Blackwater Redux-Kampagne endlich weiter.

Ach, nee, da war ja noch was! Mein Youtubekanal hat seinen 12-jährigen Geburtstag mit einem kleinen Livetalk gefeiert!

Geschaute Sessions/Youtube

Hier habe ich mir eine Veränderung ab sofort überlegt, und zwar abseits der reinen Zahlen auch mal ein paar Highlights bzw. Sachen, die mir gut gefallen haben, mit euch zu teilen. Aber starten wir mit der bekannten Statistik:

Geschaut habe ich im November ziemlich genau 6 Stunden Videos rund um Rollenspiele, zumal DORP da noch einiges von der SPIEL letzten Monat nachgelegt hat. Macht im Jahresverlauf: Januar: 11 Stunden, Februar/März: 9,5 Stunden, April: 9 Stunden, Mai 12 Stunden, Juni 8 Stunden, Juli: 10,5 Stunden, August: 2,5 Stunden, September 7,25 Stunden, Oktober 4,25).

Dazu kommen immerhin 14 Stunden Rollenspielsessions. Ein Großteil davon entfiel auf Zwergpaladins Berge des Wahnsinns-Runde, zu der ich endlich mal gekommen bin (bin aber noch nicht durch). Außerdem die aktuellsten 2 Teile von Herr der Nebel bei Talon Zorch, die erste Folge der Dune-Runde bei Das_Floo und schließlich noch der erste Teil der weihnachtlichen Brindlewood Bay-Runde bei Carabas Crafts.

Im Jahresverlauf sieht es damit so aus: Januar: 36 Stunden, Februar/März: 24 Stunden, April: 10,5 Stunden, Mai: 20 Stunden, Juni: 15 Stunden, Juli: 11 Stunden, August: 9 Stunden, September: 23 Stunden, Oktober: 31 Stunden, November: 14 Stunden.

Top 10 auf Youtube

  1. DSA 5: In den Fängen des Dämons #1 (757)
  2. DSA 5: In den Fängen des Dämons #2 (240)
  3. Shadowrun 6: Kleinwildjagd #1 (228)
  4. Otherscape: Winterschlaf #1 (179)
  5. 12-jähriges Jubiläum (176)
  6. Otherscape: Winterschlaf #2 (179)
  7. Dragonbane: Blackwater Redux #20 (93)
  8. Ankündigung Shadowrun 6 (92)
  9. Delta Green: Extremophilia #6 (56)
  10. Shadowrun-Rimeline 2029 (Teil 1) (32)

Die Liste wird in diesem Monat also dominiert von a) neuen Runden und Videos sowie b) von DSA 5.

Sonstige Medien

Links Tom Ellis als Lucifer-Darsteller auf dem Titel "Lucifer" (Neonreklame) und "Hot as hell"Ich hab die Reihe Schattengewächse von Philipp Schmidt mit Teil 4 nun beendet (4,5 Stunden), was mich ehrlich gesagt ziemlich unbefriedigt zurück gelassen hat. Schade, weil der Anfang des Ganzen eigentlich interessant und vielversprechend war.

Inspiriert durch o.g. Rollenspielrunde habe ich mir nach längerem dann mal wieder Berge des Wahnsinns angehört (4,5 Stunden). Immer wieder ein kaltes Fest.

Auf Netflix haben wir festgestellt, dass wir doch glatt 2 Staffeln Lucifer verpasst haben. Da haben wir die gesamte 5. Staffel mit knapp 15 Stunden nachgeholt sowie die ersten 5 Folgen der 6. Staffel mit 4 Stunden, also 19 Stunden insgesamt.

Macht 9 Hörstunden (Januar: 52,5 Stunden, Februar/März: 39 Stunden, April: -, Mai: 66 Stunden, Juni: -, Juli: 66,5 Stunden, August: 44,5 Stunden, September 16,25 Stunden, Oktober 41,5 Stunden) und 19 Stunden Zuschauzeit (Januar: 1,75 Stunden, Februar/März: 12 Stunden, April: 3 Stunden, Mai: -, Juni: 4,5 Stunden, Juli: 4,5 Stunden, August: 6 Stunden, September: 6 Stunden, Oktober: 14 Stunden).

 

Fazit

Ein schöner und rollenspiellastiger Monat ganz nach meinem Geschmack. Das war es jetzt wahrscheinlich auch weitgehend für dieses Jahr, weil ich ab nächstem Monat mit deutlich weniger In- und Output rechne. Wird dann wahrscheinlich erst wieder ab April/Mai 2026 zunehmen (und ich vermute, da eskaliere ich dann so richtig 😁).

Und bei euch so?

Titelbild für den Rollenspielrückblick September 2025 mit den Covern von Revierbericht 2082 (Shadowrun), Datapuls ADL (Shadowrun) und Strixhaven (DnD 5E)

Der September war ein toller Rollenspielmonat, endlich mal wieder.

Anschaffungen

Cover des Shadowrun6-Quellenbuchs "Revierbericht 2082" mit einer Person mit Schutzausrüstung wie Atemfilter und kurzem rosa Iro

Das mit den maximal 30€ hat im September nicht geklappt, soviel vorweg. Das Übeltäterbuch ist links auch gleich als Bild zu sehen. Mit dem Datapuls ADL und dem Datapuls Österreich, beides Shadowrun, lag ich mit 27,90€ genau im Limit. Und dann wollte ich doch unbedingt noch den Revierbericht haben, weil Pottkind und ich „brauch“ das halt einfach … und dann waren es 47,85€.

Nächster Monat, nächster Versuch, würde ich sagen.

 

Blog, Youtube, Social Media

Hier gab es im September als Artikel wieder nur den Monatsrückblick (immerhin!). Sieht für 2025 bislang so aus: Januar: 2, Februar/März: 3, April: 1, Mai: 3, Juni: 1, Juli: 1, August 1, September 1. Geschrieben habe ich aber eigentlich einiges mehr. Ich probiere mich gerade an einer kleinen rollenspielbezogenen Reihe, aber die gibts halt (bislang) nicht gebloggt.

Auch auf Youtube ging es weiter. Der Talk mit Megacity-Erstellung für :Otherscape mit dem im Grundbuch enthaltenen Generator wurde ja schon im letzten Rückblick erwähnt. Der Vollständigkeit halber hier noch mal, weil er streng genommen am 4. September online ging.

Es folgte nicht nur die 37. Session der Strixhaven-Kampagne (DnD 5E), sondern – Achtung, hier mogele ich wieder ein bisschen mit dem Datum – am 2.10. auch die 38. Session und damit das Kampagnen-Finale.

Zu :Otherscape gab es noch das ausstehende Video „Shadowrun versus Otherscape“ und auch die Dragonbane-Kampagne ging mit der 18. Folge, die mir wirklich gut gefallen hat, weiter.

Sessions/Youtube

Geschaut hab ich diesmal – RatCon sei Dank – 7,25 Stunden Videos rund um Rollenspiele (Januar: 11 Stunden, Februar/März: 9,5 Stunden, April: 9 Stunden, Mai 12 Stunden, Juni 8 Stunden, Juli: 10,5 Stunden, August: 2,5 Stunden). Dazu gesellen sich satte 23 Stunden Rollenspielsessions, die ich angeschaut habe (Januar: 36 Stunden, Februar/März: 24 Stunden, April: 10,5 Stunden, Mai: 20 Stunden, Juni: 15 Stunden, Juli: 11 Stunden, August: 9 Stunden).

Top 10 auf Youtube

  1. Dragonbane: Blackwater Redux #18 (136)
  2. Otherscape: Eine Megacity erstellen mit den Regeln zur Citycreation (102)
  3. DnD 5E: Strixhaven #37 (92)
  4. Otherscape: Shadowrun versus Otherscape (75)
  5. Dragonbane: Blackwater Redux #17 (59)
  6. Delta Green: Extremophilia #1 (42)
  7. Delta Green: Extremophilia #3 (42)
  8. Shadowrun-Timeline 2029 (Teil 1) (Shorts) (38)
  9. Delta Green: Last Things Last (37)
  10. DSA 5: Orklandtrilogie: Der Orkenhort #1 (36)

Diesmal also vor allem neue Videos und die zu Delta Green. Splittermond und Cthulhu haben es entsprechend nicht in diese Top 10 geschafft, dafür mal wieder DSA 5.

Sonstige Medien

Cover des Shadowrun-Romans "Orks weinen nicht" mit einem Ork mit Sonnenbrille und Lederjacke sowie Gebäude eines Sprawls im Hintergrund, farblich in gelb-grün-braun gehaltenBei der Harry Dresden-Reihe nähern wir uns langsam dem Endspurt, denn im September wurde mit 16,25 Stunden nun auch der 15. Teil gehört. Ich hab noch in zwei weitere Hörbücher gehört, bin da aber noch nicht weit gekommen. Dafür habe ich ein Buch gelesen. Also so ein altmodisches mit Seiten und so. Und es hatte nichts mit dem Studium oder der Arbeit zu tun, sondern was mit Rollenspiel. Uuuh! Es waren die 300 Seiten von „Orks weinen nicht“ (Shadowrun, Jan-Tobias Kitzel).

Der zweite Pack Wednesday (Staffel 2, die letzten 4 Folgen/4 Stunden) wurde angeschaut, außerdem The Thursday Murder Club (2 Stunden), den ich wirklich nett fand, auch wenn man da meiner Ansicht nach noch viel mehr hätte rausholen können. Aber er war muckelig anzugucken.

Fazit

Was nun nicht gelistet ist, das sind die Stunden, die ich ins springende Lesen von Rollenspielmaterial, Rundenvorbereitung und Co. gesteckt habe. Und das war diesen Monat endlich mal wieder so einiges und hat unfassbar viel Spaß gemacht. 🙂

Der September ist schon einige Tage alt und es fehlt noch der Monatsrückblick für August. Das zeigt durchaus schon mal als Teaser, dass einiges los war im August. Leider rollenspielerisch nicht so sehr.

Anschaffungen

Cover vom Rollenspiel "Yazeba's Bed & Breakfast", gezeichnetes Haus, bunt mit vorwiegenden Rottönen

Erstmals in diesem Jahr waren meine Ausgaben fürs Hobby innerhalb eines Monats dreistellig. Ich habe von einem anderen Blogger einige Shadowrun-Prints in Obhut genommen, auch sonst noch ein bisschen was für Shadowrun 6 ausgegeben, ein paar grundlegende Dinge zu Star Trek Adventures angeschafft und außerdem Yazeba’s Bed & Breakfast.

Das war ganz schön, da mal so auf den Putz zu hauen, ist mir generell aber zu viel (und war es zuletzt ja auch schon). Damit habe ich nun ein monatliches Budget von maximal 30€ festgelegt. Was da nicht rein passt, muss in einen späteren Monat. Mal schauen, wie das so klappen wird.

Blog, Youtube, Social Media

Im August gab es wieder nur den Rückblick als Blogartikel (Januar: 2, Februar/März: 3, April: 1, Mai: 3, Juni: 1, Juli: 1). Die Zahl der Artikel, die ich schreiben möchte, wächst also leider erst mal weiter.

Wegen der Pause ist weiterhin auch bei Youtube gerade nicht viel los. Trotzdem kam unsere 3. Session mit Delta Green online, der 17. Teil unserer Dragonbane-Kampagne und zuletzt ein Talk mit Megacity-Erstellung für :Otherscape mit dem im Grundbuch enthaltenen Generator.

Mitgespielt hatte ich außerdem (schon im Juli, glaube ich) bei zeitiger (insgesamt 4 Sessions auf Youtube), und zwar eine Runde mit Household. Ich mag das Spiel, aber das ist wieder so eines, bei dem man viel Zeit investieren müsste, um das richtig schick zu haben bezüglich Flair & Co. Mittlerweile habe ich auch rausgefunden, wie die zahlreichen Oneshots aufgebaut sind bzw. was sie tatsächlich sein sollen – vielleicht dazu irgendwann mal mehr. Wenn ich mal wieder mehr zum Bloggen komme …

Sessions/Youtube

Geschaut hab ich diesmal gerade mal 2,5 Stunden Videos rund um Rollenspiele (Januar: 11 Stunden, Februar/März: 9,5 Stunden, April: 9 Stunden, Mai 12 Stunden, Juni 8 Stunden, Juli: 10,5 Stunden). Dazu gesellen sich 9 Stunden Rollenspielsessions, die ich angeschaut habe (Januar: 36 Stunden, Februar/März: 24 Stunden, April: 10,5 Stunden, Mai: 20 Stunden, Juni: 15 Stunden, Juli: 11 Stunden). Das ist also mein absoluter Tiefstand in 2025 bislang.

Top 10 auf Youtube

  1. Delta Green: Extremophilia #3 (Shorts) (281)
  2. Delta Green: Extremophilia #3 (97)
  3. Dragonbane: Blackwater Redux #17 (83)
  4. Shadowrun-Timeline 2029 (Teil 1) (Shorts) (46)
  5. Splittermond: Charaktererschaffung mit Genesis #1 (41)
  6. Delta Green: Extremophilia #1 (38)
  7. Delta Green: Extremophilia #2 (30)
  8. Splittermond: Das Geheimnis des Krähenwassers #2 (26)
  9. Cthulhu 7: Die Bestie – Der Vorfall in den Black Hills #1 (25)
  10. Shadowrun-Timeline 2027 (Shorts) (24)

Wilde Mischung in diesem Monat.

Sonstige Medien

Roter Hintergrund, mittig eine offene Flasche. Schriftzug mit Titel, Autor und Sprecherin, Untertitel: "Was, wenn die seltsamsten News die wirklich wahren wären?"Immerhin gehört habe ich viel. Bei Harry Dresden wurde Teil 14 abgeschlossen (17 Stunden). Entdeckt habe ich zudem The Stranger Times von C. K. McDonnell, wovon ich gleich die ersten beiden Teile gehört habe mit 27,5 Stunden – und ich habe herzlich gelacht!

Insgesamt gehört habe ich damit 44,5 Stunden.

Die ersten 4 Folgen Wednesday (4 Stunden) wurden angeschaut, außerdem 2 weitere Folgen der 2. Staffel von Sandman (2 Stunden).

Fazit

Ein wirklich kurzer Rückblick in vielerlei Hinsicht – und ein wirklich teurer. Ab jetzt sollte es aber wirklich bergauf gehen, denn für mich steht im September einiges an Freizeit an. Endlich. Bin schon gespannt, wie sich das auf die nächsten 1-2 Rückblicke auswirkt.

Titelbild Rückblick April 2025 mit 2 Rollenspielcovern (Otherscape und Historia)

Im Juni gab es so einiges Neues!

Anschaffungen

Cover des Grundregelwerks von Historia

Im Juni gab es für mich den Schnellstarter von Historia in Print (10€), ebenso das Grundregelwerk. Letzteres habe ich geschenkt bekommen, rechne ich darum ganz frech auch nicht mit ein.

Gegönnt hatten wir uns außerdem das Portals-Legespiel (30€), das ich jetzt ausgleichend dafür mit dazu zähle.

Als PDF eingezogen sind bei mir Shadowrun 6 Feind und Helfer (20€) sowie Geschmeidige Geschäfte (20€), außerdem In den Fängen des Dämons von DSA (5€).

Ja, ich weiß, letzteres gilt als ganz schlecht und so, aber ich habs damals geliebt und wollte es unbedingt noch mal haben (und vielleicht auch irgendwann noch mal leiten). Erst danach habe ich gesehen, dass genau dieses Abenteuer im September eine Neuauflage bekommt.

An Gimmicks gab es außerdem ein Metall-Würfelset (25€) und zwei Würfelseifen (26€).

Macht zusammen 136€ insgesamt einschließlich Gimmicks.

Blog, Youtube, Social Media

Im Juni haben es 2 Blogartikel online geschafft (Januar: 2, Februar/März: 3, April: 1, Mai: 3), obwohl ich an sich noch ein bisschen was in der Pipeline habe. Leider fehlte die Zeit und Ruhe vor allem, da weiter zu schreiben. Dafür gab es 7 Videos auf Youtube (Januar: 6, Februar/März: 5, April: 4, Mai: 2), vor allem weil mich Otherscape noch mehr begeistert als seit April sowieso schon.

So gab es neben neuen Sessions DnD 5E Strixhaven (nähert sich dem Finale) und Dragonbane noch einen Talk zu Otherscape sowie eine kurze Vorstellung von Otherscape.

Letzteres hatte im Juni so etwa 20 Aufnahmen hinter sich, weil erst die üblichen Dinge schief liefen, dann erst meine Kopfhörer, meine Audio- und schließlich meine Videosoftware mehr oder minder den Geist aufgaben. Bis ich letzteres gecheckt hatte, dauerte es am längsten …

Sessions/Youtube

Geschaut hab ich ca. 8 Stunden Videos rund um Rollenspiele, also wieder deutlich weniger (Januar: 11 Stunden, Februar/März: 9,5 Stunden, April: 9 Stunden, Mai 12 Stunden). Dazu gesellen sich diesmal 15 Stunden Rollenspielsessions, die ich angeschaut habe (Januar: 36 Stunden, Februar/März: 24 Stunden, April: 10,5 Stunden, Mai: 20 Stunden).

Neben den üblichen Onlinerunden gab es im Juni nach langem auch mal wieder Tischrunden mit Historia und Ultima Ratio.

Top 10 auf Youtube

  1. Dragonbane: Blackwater Redux #15 (151)
  2. Dragonbane: Blackwater Redux #14 (143)
  3. Otherscape: Der Talk mit Mel Helke (134)
  4. DnD 5E: Strixhaven #35 (87)
  5. DnD 5E: Strixhaven #34 (82)
  6. Dragonbane: Blackwater Redux #16 (77)
  7. Vorstellung: Otherscape (62)
  8. Delta Green: Extremophilia #1 (48)
  9. Shadowrun-Timeline 2029 (Teil 1) (42)
  10. Call of Cthulhu: Spuk im Corbitt-Haus (2/2) (41)

Sonstige Medien

Hörstunden habe ich nicht wirklich welche gesammelt.

Geschaut habe ich Tokyo Override (sind 6 Folgen mit insgesamt ca. 3 Stunden Laufzeit) und K-Pop Demon Hunters, einen Film von 99 Minuten, den ich sehr viel unterhaltsamer fand, als ich im Vorfeld gedacht hätte.

Insgesamt sind also keine Hörstunden und 6,5 Stunden Filme/Serien zusammengekommen.

Fazit

Rollenspielerisch war es ein wirklich schöner Monat. Interessant, was Neues dabei, nach langem mal wieder ein richtiger Hype meinerseits dabei. Was will man mehr? 🙂

Jemand im Umbrella-Kostüm neben Clawdeen mit Daumen hoch

Wir waren zum ersten Mal auf der NordCon, also gibts dazu natürlich ein paar Eindrücke.

Im Vorfeld

Tatsächlich wollte ich schon immer mal gern zur NordCon, weil ich so viel Gutes darüber gehört hatte und mich (vor Corona) auch immer das Angebot an Workshops und Lesungen so angesprochen hat. Ich bin so jemand, ich kann mich von morgens früh bis abends spät in irgendwelche Vorträge setzen (mache ich bei Kongressen, Messen etc. nicht anders) und habe meist diebischen Spaß dabei.

Dass erst jetzt der erste Besuch anstand, lag vor allem an der Entfernung. Die war früher zwar von NRW aus nicht so hoch wie von Bayern aus, aber weit weg eben schon. In diesem Jahr haben wir aber eine gute Zugverbindung entdeckt und kurzerhand eine Ferienwohnung gebucht mit dem Plan, endlich mal selbst auf der NordCon sein zu können. Passte auch gut zu unserem Vorhaben, dieses Jahr überhaupt mal wieder Cons zu besuchen.

Die Anreise war unkompliziert und die Fahrt haben wir auch gut hinter uns gebracht. Die Ferienwohnung war ziemlich … basic, aber völlig ausreichend und fußläufig gerade mal 400 Meter vom Congelände entfernt.

Erste Eindrücke

Am Freitag waren wir etwa eine halbe Stunde vor der Eröffnung dort und es war nicht allzu hoher Andrang, zumal viele Helfende (danke euch für den Einsatz!) bereits auf dem Gelände waren und viele weitere zudem mit den Eintrittsbändchen ausgestattet. Auf der Webseite der Con gibts einen Punkt in den FAQ, der darauf hinweist, dass Helfende nicht schlecht gelaunt und mürrisch wären, sondern vielleicht einfach mal konzentriert und angestrengt gucken könnten. Hat niemand. Von Freitag bis Sonntag waren alle jederzeit sehr freundlich, hilfsbereit und hatten stets ein Lächeln parat. 🙂

Freitag

Foto eines Charakters mit Abbildung von Ultima RatioEigentlich war mein Plan, in Ruhe alles anzusehen und vielleicht schon mal das eine oder andere zu shoppen. Das wurde allerdings recht zeitnah torpediert. Ich hatte es gerade so geschafft, ein paar Fragen bei den Storypunks zu :Otherscape (Achtung: aktuell laufender Kickstarter!) loszuwerden und mir bei Spiegelkinder zwei neue Notizbücher zu kaufen (nachdem ich zuvor wirklich wochenlang versucht hatte, den Shop wiederzufinden im Netz), als verkündet wurde, dass wir nun eine Spielrunde hätten.

Jemand hatte wohl schon öfter auf Cons nach Demorunden für Ultima Ratio gefragt und hatte nun eine Zusage bekommen. Leider so spontan und ungeplant, dass weitere Mitspielende fehlten – und unser Grüppchen ist da „mal eben“ eingesprungen.

Wir haben also knapp 4 Stunden lang Ultima Ratio gespielt, alle erstmals, und bis wir fertig waren, hatten natürlich keine Stände mehr geöffnet.

Samstag

Vorträge

Tobias Hamelmann auf der Bühne vor der Präsentation zum Workshop, aktuell Einblendung von Stadteigenarten zur AtmophäreIm Fokus standen hier für mich einige Vorträge. Den Anfang machte Märkte, Mauern, Metropolen von Tobias Hamelmann. Der Vortrag war echt gut, zumal es nicht der übliche Vortrag war, sondern das Publikum durch offene Fragen zu eigenen Ideen ständig einbezogen wurde. Etwas, das eher selten bei den „Workshops“ auf Cons ist. Es gab viele Ideen und das Teilen der Überlegungen zu Atmosphäre einschließlich Stadteigenarten, Hintergrundeinflüssen auf eine Stadt und einiges mehr. Ich denke, da konnten neue Städtebauer ebenso wie alte Hasen die eine oder andere Idee mitnehmen. Besonders spannend fand ich, dass die Merkmale aus dem Die-Rollenspiel einen eigenen kleinen Platz bekommen haben in diesem Workshop (als es um verschiedene Funktionen von Elementen ging). Bislang habe ich mich mit dem Die-Rollenspiel, das ja auch vom Squink-Verlag im Deutschen umgesetzt wird (wovon Tobias Hamelmann die Hälfte des Verlags ausmacht ;)), noch gar nicht beschäftigt. Aber dieser kleine Einschub dazu hat mich da ein wenig neugieriger werden lassen.

Als nächstes referierte Lars-Hendrik Schilling zum Blick über den großen Würfelpool, bei dem er Eigenheiten amerikanischen und deutschen Rollenspiels gegenüberstellte. Diesen Vortrag hatte ich ohnehin schon im Visier, aber nachdem ein Besucher sehr begeistert von den Vorträgen von Lars im Allgemeinen schwärmte, wurde er zum must-see. Der Vortrag war sehr locker, sehr gut aufbereitet und hatte zahlreiche interessante Infos zu bieten. Bei der einen oder anderen Randbemerkung bin ich inhaltlich jetzt nicht so ganz mitgegangen, aber insgesamt war das alles schon sehr kurzweilig und informativ. Es gab – ganz ohne erhobenen Zeigefinger – allerdings auch den Hinweis auf Folgen der bisherigen Entwicklungen, wozu, sehr knapp gefasst an dieser Stelle, auch eine verarmte Spielkultur zählt oder zählen kann.

Eigentlich hatte ich noch einiges mehr auf dem Schirm, aber unter anderem wegen der Hitze besuchte ich dann nur noch den Shadowrun-Redaktionstalk, gehalten von Mel Helke. Da gab es nun nicht allzu viel Neues zu anstehenden Produkten (wenn man da einigermaßen informiert ist), dafür aber noch ein paar Plaudereien dazu, wie etwas entsteht, geplant wird, ein paar Dinge rund um den Dis-Plot (der mit dem Abenteuerband Ernteschäden (deutsche Fassung von Lethal Harvest) dann auch endlich mal ein Ende finden wird) und Spekulationen (aus dem Publikum) zu Shadowrun 7 (keine Angst, steht nicht zeitnah an ;)).

Gelände & Angebote

Dann war endlich mal Zeit für den großen Rundumschlag quer übers Gelände, wovon ich leider kaum Fotos geknipst habe, weil ich zu beschäftigt damit war, mich umzusehen oder mich zu unterhalten. 😁

Zwei Ponys auf ihrem Stallgelände bei der NordConGroße Überraschung für Erstbesuchende waren definitiv die beiden Ponys auf dem Schulgelände. Die waren weit genug weg, sodass es keine Versuchungen gab, dass alle möglichen Leute versuchen, sie anzufassen, zu füttern oder so etwas. Und hey, einige Schilder wiesen auch extra darauf hin, dies zu unterlassen. Nicht gerichtet an Con-Besuchende, sondern an die Schulkinder, die ja ihre Zeit im Alltag sehr reichhaltig mit der Anwesenheit der beiden Ponys verbringen dürfen.

Das Gelände war viel, viel größer, als ich im Vorfeld angenommen hatte. Autor*innen tummelten sich vor allem rechts in den Gebäuden, Rollenspielverlage sowohl rund um die Cafeteria (mit sehr gutem, günstigen und reichhaltigen Angebot beinahe durchgängig) als auch auf der großen Wiese ganz hinten. Es gab das obligatorische Spielrundenaushangbrett, zahlreiche Künstler*innen verschiedenster Art in verschiedenen Räumen, in Zelten und an Ständen, eine Area für Aktives wie zum Beispiel der Zombiecalypse, Fechtkampfeinführungen, Workshops zu mittelalterlichem Tanz und mehr. Es waren Brettspiele vertreten, Tabletop in beachtlicher Menge, und es gab auch Gimmicks wie die von Yvis Nerd- and Geek-World. Bei letzterem haben wir uns zwei Stücke Würfelseife gegönnt. Schaut euch da auch gerne mal im Shop um; ich fand den Kontakt da echt sehr sympathisch. Außerdem turnt Yvi wirklich schon quasi ewig im (Rollen)spielbereich rum und ist ein sehr kreativer Mensch. Die Idee zum Shop fand ich immer schon mega, jetzt durch den (kurzen) persönlichen Kontakt empfehle ich den wirklich gerne weiter.

Zeichnen, Schreiben, Basteln

Ich habe außerdem eine Künstlerin entdeckt, die ich zuvor zwar noch nie live getroffen habe, zu der ich aber bis vor etwa 15 (!) Jahren recht guten Kontakt online hatte. Das allein, sich dort nach so langer Zeit quasi zufällig zu treffen, erstmals zu sehen und kurz quatschen zu können, war für mich schon ein Highlight für sich genommen.

Mit so vielen Autor*innen vor Ort hatte ich ebenfalls nicht gerechnet und auch da das eine oder andere nette Gespräch geführt. Witzigerweise waren dort die Leute, deren Namen mir zumindest etwas sagte, nicht unbedingt die Personen, die mich dann persönlich so richtig abgeholt haben. Wirklich sympathisch hingegen fand ich vor allem Kim Rylee, von der ich zuvor noch nie gehört oder etwas gelesen hatte. Eine sehr lebensfrohe und offene Person, deren Herz nicht nur für Bücher, sondern auch für Koalas schlägt. Ich hab mit Rücksicht auf das bis dahin angesammelte Gepäck mitsamt Neuanschaffungen noch nichts von ihr gekauft, aber das werde ich definitiv zeitnah nachholen und bin schon gespannt, ob mir ihr Schreibstil ebenso gefallen wird wie das Gespräch mit ihr.

Einige Figuren von Trench Crusade (Kickstarter sowie zwei Eigenbauten der Baba Yaga-Hütte)Im Tabletop-Bereich war es schön, dass gerade Spiele, die nicht unbedingt Standard auf Cons sind, hier mitsamt zahlreicher Fans vertreten waren. Darunter zählen OPR (One Page Rules), Gaslands, Frostgrave und beispielsweise Trench Crusade. Zugegeben, alle genannten kenne ich selbst nicht vom aktiven Spielen, sondern vielmehr von Tsus Basteleien, virtuellen Umsetzungsideen und deren Testung sowie von örtlichem Stammtisch-Talk, aber es waren zu all diesen Spielen begeisterte Leute am Start. Natürlich gab es auch bekanntere Spiele wie Battletech, Freebooter’s Fate und so weiter, aber gerade die kleineren/unbekannteren finde ich immer sympathisch, weil die Minis gerade hier besonders viel Kreativität entdecken lassen. So auch die Baba Yaga-Hüttenvarianten aus dem Selbstbau, die ich direkt mal geknipst habe.

Rollenspielrunde am Samstag

Durch eine etwas spontane und wilde Art Wette kam es am Samstag Abend noch zu einer Runde Historia. Eigentlich hatte ich mir nur den Schnellstarter beim Squink-Verlag zugelegt, durch eine gewisse Vorgabe, die das Leiten beinhaltete, bekam ich von Tsu dann das wirklich wunderschön illustrierte Grundregelwerk geschenkt. Mit ein paar hilfreichen Vorabinfos von Cat und auch Raphael sowie einer halben Stunde Lesezeit des Abenteuers wagten wir dann spontan zu sechst unsere ersten Schritte mit dem DnD (2014)-Ableger und ich kann ohne Übertreibung sagen, dass wir alle sehr viel mehr Spaß hatten, als wir ursprünglich – auch gerade wegen der gegen Null gehenden Vorbereitung und Vorkenntnisse – angenommen hatten.

Sonntag

Am Sonntag fand noch ein Flohmarkt statt, auf dem ich – zum Glück mit Blick aufs Gepäck – nichts gefunden habe, was ich nun unbedingt jetzt sofort hätte haben wollen.

Poster zu einer Bachelorthesis, due untersuchte, ob/wie TTRPG-Elemente helfen, Inhalte zu vermitteln und zu verankern (am Beispiel Echoes of Discordia)Dafür wagte ich mich – ebenfalls wieder auf Empfehlung – in den ersten Programmpunkt zum wissenschaftlichen Symposium des Bonn Lab for Analog Games and Imaginative Play. Es gab Folgeprogrammpunkte nach dem ersten Vortrag, aber leider reichte für mich die Zeit dafür nicht mehr. War ein interessanter Vortrag und ebensolcher Austausch, auf den ich bestimmt irgendwann zurückgreifen werde. Dann aber vermutlich eher aus beruflicher statt aus Hobbyperspektive. Mal gucken.

Ich hab sogar ein für mich neues Tool kennengelernt: CATS. Die Buchstaben stehen für concept, aim, tone und safety, und das klang ganz spannend. Hat das schon mal jemand genutzt?

Fazit

Ich denke, man kann ganz gut erkennen, dass ich jetzt noch Kilometer weiter schreiben könnte. Vielleicht lagere ich das eine oder andere noch aus, zum Beispiel die Spielberichte. Ansonsten bleibt nur zu sagen: Tolle Con, tolles Wetter, tolle, freundliche und engagierte Leute, tolle Vorträge, tolle Runden, tolles Programm.

In diesem Sinne bestimmt bis nächstes Jahr!

Zunächst eine kleine Beichte: Da hab ich im letzten Rückblick doch glatt gelogen. Geschrieben hatte ich, dass ich mir lediglich zwei Schnellstarter und das „Spielleitung 1×1“ zu City of Mist gekauft hätte. Tatsächlich habe ich dabei die Dragonbane-Box unterschlagen. Lag daran, dass kaum noch physische Sachen bei uns einziehen und ich darum nicht dran dachte. Aber auch, weil die Box da noch unausgepackt in ihrem Karton lag. Na, jedenfalls lagen die Ausgaben damit statt bei ca. 2€ bei knapp 50€. Ist ja fast dasselbe …

Anschaffungen

Cover des Grundregelwerks :Otherscape mit 3 Personen im Vordergrund, CyberpunkDas bringt mich natürlich gleich zu den Anschaffungen im Mai 2025. Da muss ich nicht mal das Begleitbild hier ändern, denn in den Mai fiel, :Otherscape im Englischen gebacked zu haben bzw. die Cairo/Neuro-Erweiterungen. Da sind wir mit $79 eingestiegen (digitales Komplettpaket), nachdem mich :Otherscape echt angefixt hat. Sieht man auch daran, dass wir das Komplettpaket gewählt haben, obwohl ich mir ohnehin schon das „Character Pack 2“ und die „Action Database“ dafür zugelegt hatte (zusammen 31€). Außerdem startet am 14. Juni übrigens das Crowdfunding für die deutsche Umsetzung bei Storypunks.

Gegönnt hatte ich mir außerdem die „Agent Dossiers“ für Delta Green, weil wir da just unsere neue Runde gestartet haben und ich Bock auf schicke Bögen hatte (3,50€).

Macht also ungefähr 110-115€ Ausgaben fürs Hobby im Mai.

Blog, Youtube, Social Media

Im Mai haben es mit diesem hier 3 Blogartikel online geschafft (Januar: 2, Februar/März: 3, April: 1), dafür gab es leider nur 2 Videos auf Youtube (Januar: 6, Februar/März: 5, April: 4), weil ich einfach nicht zum Schneiden kam.

Sessions/Youtube

Geschaut hab ich ca. 12 Stunden Videos rund um Rollenspiele, also wieder mehr als zuvor (Januar: 11 Stunden, Februar/März: 9,5 Stunden, April: 9 Stunden). Dazu gesellen sich diesmal ganze 20 Stunden Rollenspielsessions, die ich angeschaut habe (Januar: 36 Stunden, Februar/März: 24 Stunden, April: 10,5 Stunden).

Top 10 auf Youtube

  1. Delta Green Extremophilia #shorts (311)
  2. Delta Green: Extremophilia #1 (232)
  3. DnD 5E (Greenstone): Where history sleeps (112)
  4. Delta Green: Last Things Last (80)
  5. Sleepy Hollow RPG: Killing Moon (2/2) (52)
  6. Splittermond: Charaktererstellung mit Genesis #1 (45)
  7. Shadowrun-Timeline 2029 (Teil 1) (43)
  8. Earthdawn 4: Vermächtnis der Schatten #1 (28)
  9. DSA 5: Orklandtrilogie: Der Orkenhort #1 (27)
  10. Call of Cthulhu: Spuk im Corbitt-Haus (1/2) (27)

Sonstige Medien

Mit Autor Peter Hohmann, Cover des Buches "Mothman" in der HandIm Kino gab es Heldin, auf den ich echt lange gewartet habe, weil ihn kaum ein Kino im Umfeld überhaupt mal gezeigt hat. Ursprünglich in der Absicht, Teil 2 ebenfalls im Kino zu schauen, gab es außerdem noch The Accountant auf Netflix, den ich echt unterhaltsam fand.

Bei Hörbüchern war dank diverser längerer Fahrten einiges los wieder: Ich hab Cyberpunk 2077: No Coincidence beendet (15:06 Stunden), den 11. Teil von Harry Dresden (16:36 Stunden), Mothman von Peter Hohmann (auf der Buchmesse als Hardcover gekauft; war aber zu neugierig und hätte fürs Buch tatsächlich länger gebraucht) mit 20:41 Stunden sowie Grunch Road von Ralf Kor (5:26 Stunden), auf das ich ebenfalls auf der Buchmesse aufmerksam wurde, wo uns Yellow King Productions so gut gefallen hat.

Mothman war mir persönlich leider ZU episch angelegt, ist aber durchaus zu empfehlen, wenn man actionreiche Urban Fantasy mit Magie und Chaos im München der Gegenwart mag. Grunch Road als Mix aus Splatter und Mythos-Story mitten in den Bayous war in diesem Monat für mich allerdings genau das richtige. Hat richtig Bock gemacht, es zu hören. No Coincidence war hingegen auch gut, aber teils immer mal wieder etwas schwerfällig und verwirrend. Würde ich aber glatt noch mal hören.

Auf den letzten Drücker habe ich noch die Shadowrun-Podcastfolge von stayforever angehört. Im Talk: Mháire Stritter und Rahel Schmitz (mit noch zwei kurzen Gastauftritten mittendrin (Gunnar Lott, Andreas Schroth)). Das Ding hat mir richtig, richtig gut gefallen. Ganz fette Empfehlung, das mal anzuhören!

Insgesamt sind also enorme 66 Hörstunden zu verzeichnen, wobei ich zwei Titel schon letzten Monat begonnen hatte (Januar: 52,5 Stunden, Februar/März: 39 Stunden, April: nix).

Fazit

Dass ich einerseits ziemlich gestresst war, merkt man am Rückblick (keine Zeit für Videoschnitt etc.), dass ich sehr viel unterwegs war, allerdings auch (v.a. Hörzeiten). Ich denke, nächsten Monat wird sich das wieder ein bisschen verschieben und ich hoffe, im Juni trotz aller anstehenden Dinge dennoch zum Bloggen (da hab ich ein paar Sachen im Kopf) und auch zu neuen Videos zu kommen. Bin da aber mal zuversichtlich, wenn ich nicht platt wie ein Kaugummi in der Ecke liege, sollten die Temperaturen im Juni die Sommerwerte erreichen …

Und ihr so?