Heinzcon 2019

heinzcon2019

 

Zum vierten Mal (2016, 2017, 2018) mittlerweile ging es für Tsu und mich zur Heinzcon. Das Ganze gestaltete sich bereits im Vorfeld sehr spannend, weil mein Sprechverbot von 2 Wochen sich bis Mittwoch zog und wir gefahren sind, ohne dass ich einschätzen konnte, ob ich vor Ort überhaupt würde spielen/leiten können.

Erneut sind wir bereits am Donnerstag angereist und hatten erneut selbst für die Unterkunft gesorgt. Und natürlich fiel unsere Wahl ein weiteres Mal auf dieselbe Ferienwohnung, die wir schon 2016 und 2018 in Beschlag genommen hatten.

Freitag

aussichtWir waren um 17.45 Uhr ungefähr vor Ort, da die Con um 18 Uhr öffnet. Tatsächlich auf der Con waren wir dann genau eine volle Stunde später. Die Schlange war lang, und dass Leute, die bereits ihre Tickets hatten, immer mal wieder daran erinnert wurden, dass sie durchgehen können, hat zumindest für alle anderen wie uns die Lage nicht so wirklich verbessert … Für eine an sich eher familiäre Con also insgesamt ganz schön viel Ansteherei.

Die nächste Überraschung gab es dann, als wir unsere Runden aushängen wollten bzw. ein Tischschild holen. In diesem Jahr musste man sich nämlich einen Zettel holen, diesen ohne Tischnummer aushängen, den vollen Zettel dann wieder abnehmen, hat damit dann gegen Pfand ein Schild bekommen, musste den Zettel danach wieder aushängen und gucken, dass man seine Mitspieler*innen eben auch zusammen getrommelt bekommt bzw. als Mitspieler*in stand man dann eben rum und wartete auf den Zettel mit der Info, wo es denn nun eigentlich hingehen soll. Das war … suboptimal.

Ohnehin stehen zig Leute natürlich ständig vor der Wand mit den Rundenaushängen auf der Suche nach einer Möglichkeit, irgendwo mitzuspielen. Bei den Aushängen hat man nun neue Zettel (die in wenigen Sekunden zumeist gefüllt waren) neben etlichen ausgefüllten, die sich wiederum in solche unterteilen, die voll sind, aber noch keine Tischnummer haben und solchen, die einfach nur informieren, wo diese Runde denn nun stattfindet. Und neben den Leuten, die eine Runde suchen, stehen im Pulk jetzt eben auch noch die ohne Tischnummernplan. Und als SL wuselt man sich durch den Menschenhaufen, um seinen Zettel mindestens 2x dort auszuhängen. Das war, bei aller Liebe, ziemlich ätzend.

Schließlich hatten wir Tisch und Mitspieler*innen und es konnte losgehen. Sowohl Tsu als auch ich haben eine Runde Splittermond geleitet, die dann bis etwa Mitternacht lief.

splimo_auslageZwischenzeitlich bin ich in einer Pause noch schnell zum Shoppen gehuscht und habe neben dem Kesh-Band und Edisons Enzyklopädie für Space 1889 noch zwei Mondsplitter und die Heinzcon-Edition 2019 (Die Magie) gekauft.

Samstag

Vormittags wollte Tsu gern eine Runde leiten, scheiterte aber über zwei Stunden hinweg daran, dass kein Tisch verfügbar war. Auch einige andere Leute hätten gern etwas angeboten, konnten mangels Tischen jedoch nicht. Nach 2 Stunden kaperte Tsu dann kurzerhand einen „Nichtspiel-Tisch“. War vor ein paar Jahren eher das Problem, dass es keine SL gab für die ca. 25 Tische, hörten wir ja letztes Jahr bereits von fehlenden Tischen. In diesem Jahr hat es uns dann quasi selbst auch erwischt. Und war das ziemlich unangenehm, weil wir einige Leute durch unsere Schwärmerei zur Heinzcon „gelockt“ hatten im Vorfeld und nun insgesamt 4 Leute allein aus unserem Umfeld ratlos auf der Con standen (nachdem sie nicht nur Eintritt gezahlt hatten, sondern auch Urlaub und eine Ferienwohnung genommen hatten … was ja so ein bisschen die Besonderheit von der Con in Norddeich ist).

federundschwert_auslageIch selbst hatte den Vormittag ohnehin verquatschen wollen, was aber ebenfalls ein bisschen schwierig war, weil die entsprechenden Leute zu dem Zeitpunkt noch nicht vor Ort waren, in Runden saßen und so weiter.

Was ich allerdings auch machen wollte und konnte, war ein Besuch des Standes von Jennifer S. Lange. Ihre Bilder sind mir immer wieder mal aufgefallen in der Vergangenheit, ich fand sie wunderschön und habe dann im Nachhinein jeweils rausgefunden, dass sie von ihr sind. Meine bislang mit liebste Splittermond-Illustration stammt auch von Jennifer, und das wollte ich ihr nicht nur sagen, sondern auch mal sehen, ob ich davon nicht einen Druck erstehen kann. Hat geklappt, wenn auch leider vor Ort „nur“ als Postkarte. Aber schön, dass ich die Riesin Dakila (Sadu-Quellenbuch) fortan in Postkartengröße mit mir rumtragen kann. 😉

Auch Florian Stitz war übrigens wieder vor Ort. Hier gab es auch wieder etliche schöne Bilder zu bewundern, wobei wir uns besonders für das Cover des aktuell sechsten Splittermondromans Jenseits der Seidenstraße erwärmten.

jenniferslange

Um 12 Uhr startete der Workshop Quo vadis, Splittermond?, den ich sehr bequem sitzend bei ganz guter Belüftung erleben durfte. Das war wirklich positiv: Die Lüftung bei den Workshops war besser als sonst. Liegt auch daran, dass ein heftiger Wind ging, der beim Öffnen eines Fensters gleich in den Raum gedrückt wurde, war auf jeden Fall aber ganz angenehm.

Ab 14 Uhr wohnte ich dann als Diskussionsgast der Podiumsdiskussion Wie leite ich eine Conrunde? bei. Diese Diskussion war von Marcus Juergens initiiert, organisiert und moderiert, der Dennis Maciuszek, Mhaire Stritter und mich zu Erfahrungen und Tipps zum Thema befragte. Mir hat das wahnsinnig viel Spaß gemacht. Hatte ich im Vorfeld naiv geglaubt, das Thema sei nicht ergiebig genug für einen Slot von 2 Stunden, wurde ich im Verlauf eines Besseren belehrt. Ich hoffe, es konnten einige ein paar Ideen oder Herangehensweisen daraus mitnehmen.

Im Nachhinein entstanden dann noch so einige Gespräche, über die ich mich ebenfalls sehr gefreut habe. Als ich dann um 17 Uhr an den Tisch ging, um eine Runde zu leiten (ha, einen von da aktuell zwei freien Tischen noch bekommen!), war ich eigentlich noch gar nicht wieder ganz ready für die nächste Spielrunde, sondern noch im Austauschmodus sozusagen. Entsprechend fand ich den Anfang meiner Runde ungewohnt holprig, und dass ich irgendwann mittendrin feststellte, dass mir zentrale Notizen fehlen (die ich übrigens bis heute nicht wiedergefunden habe), fand ich höchst ärgerlich. Ich hoffe aber, die Mitspieler*innen hatten dennoch ein bisschen Spaß an der Runde, die wegen des ungeplant hohen Improvisationsanteils auch gute zwei Stunden früher beendet war als von mir eigentlich vorgesehen. Immerhin gab es in dieser Runde Gimmicks, denn ich hatte zu Hause für jede*n Mitspieler*in ein Fleadyne-Parfum kreiert und mit zur Heinzcon genommen. Kein Scheiß.

Parallel dazu leitete auch Tsu eine weitere Splittermond-Runde. Natürlich in Wintholt. 😉

Am Samstag sind wir dann schon ziemlich früh (gegen 22 Uhr) wieder zur Ferienwohnung zurück, um für den Sonntag fit zu sein.

Sonntag

bioingDie Aufbruchstimmung des Sonntags hab ich diesmal gar nicht so wahrgenommen wie sonst. Wie auch schon Freitag und Samstag stand noch Programm an, und die Tische waren durch viele Runden belegt. Tsu und ich hatten bislang zusammen 5 Runden angeboten, sodass wir am Sonntag entweder spielen oder einfach nur quatschen wollten. Gefunden hat sich dann schließlich eine DSA 5-Runde, die BioIng leitete. Auch wenn wir uns online ja schon länger kennen und ich BioIng vorher auch schon mal real getroffen habe, fand ich es cool, dass wir mal zusammen am Tisch saßen und spielten. Die Runde war dann eine stark gekürzte Variante vom Heldenwerk Drei Farben Schnee – bis zum bitteren Con-Ende sozusagen.

Beim Spiegelkinder-Stand von Claudia Heinzelmann habe ich dann zum Abschluss noch zwei schicke Bücher erstanden.

Mit Lex erstellten wir noch Charaktere für eine demnächst anstehende Runde Earthdawn (4. Edition), quatschten noch mit einigen Leuten am Ein- bzw. Ausgang, und das war dann die Heinzcon 2019. Gerade am Sonntag hätte ich aber ohnehin nicht mehr lang durchgehalten. Ich war total müde an dem Tag, was sich schließlich auch wieder auf meine Stimme niederschlug, und war froh, dass wir erst am Montag fuhren und ich so noch eine große Mütze Schlaf zu mir nehmen konnte.

Da einige bis Montag blieben, war an sich noch ein Quasseltreffen angedacht gewesen. Das verschiebt sich dann aber zu 2020.

Positives

Jede Heinzcon verlief bis jetzt ein bisschen anders. Diese hier ebenso. Und sie hat wieder richtig Spaß gemacht!

Ich hab mich sehr gefreut, dass ich zwei Runden Splittermond leiten konnte, wovon ich etwa mit 60% der Leute zuvor auch noch nie gespielt hatte.

Den Aushängen nach war diese Heinzcon zwar ziemlich splittermondlastig (genau mein Ding, hihi), aber ich denke, im Prinzip war für alle was dabei: Space 1889, The Sprawl, Numenera, NOVA, Coriolis, Star Wars, Cthulhu, Dungeonslayers, Dungeon World, City of Mist, 1W6 Freunde, DSA und diverse Fate-Angebote sind so das, an das ich mich jetzt erinnere. Oh, und sogar schon eine Runde Forbidden Lands.

Die Leute! Einfach für sich stehend und unabhängig von bekannt, unbekannt, gesprochen oder nicht gesprochen. Ich mag Mitarbeiter und Publikum der Heinzcon unwahrscheinlich gerne. 🙂

Ich hab mich sehr über die ganzen Gespräche gefreut, die ich auf der Con mit verschiedenen Leuten führen konnte, auch wenn es wohl immer so sein wird, dass man gerne noch mit X oder mit Y länger usw. gequasselt hätte.

Ebenfalls toll fand ich in diesem Jahr mal wieder den allgemeinen Splittermond-Workshop. Uli Lindner hält seine Vorstellungen ohnehin immer sehr auf den Punkt, was ich mag. Diesmal kam noch hinzu, dass es wieder ein paar angeteaserte Sachen gab, von denen zumindest ich im Vorfeld noch so gar nichts gehört hatte (dazu an anderer Stelle mal mehr), und worauf ich gespannt bin. diskussion

Die Diskussionsrunde hat mir wie schon geschrieben sehr viel Spaß gemacht. Ich hoffe, in Zukunft gibt es vielleicht noch mal oder auch öfter sowas in der Art. Dank an dieser Stelle auch nochmals an Marcus Juergens.

Die Lüftung der Räume fand ich erstmals ziemlich gut und bin dafür echt dankbar.

Ich bin ziemlich happy über das Feedback, das ich selbst von Leuten bekommen habe. Es gab diesmal doch relativ viele Leute, die einfach auf mich zugekommen sind und mich auf den Youtubekanal oder – worüber ich mich besonders gefreut habe – den Stechginsterpodcast angesprochen haben und Feedback gaben und/oder sich vorstellten, sodass ich jetzt auch noch viel mehr Gesichter vor Augen habe als vorher, was einige Leute angeht. Das gilt auch für Leute aus dem Splittermond-Discord, und ich mag das, weil es das Ganze ein bisschen persönlicher macht. Vielen lieben Dank an dieser Stelle auch noch mal für euer Feedback, euer Lob und eure motivierenden Worte. 💓

Neutrales

wetter

Genau zur Heinzcon hat sich die permanente Regnerei ein bisschen gelegt. Das galt nicht für einige Stunden des Samstags und nicht ab Sonntag Abend (Sturmtief Eberhard lässt grüßen), sodass wir selbst am Montag noch einen ausgefallenen Zug hatten, derweil andere mit dem Auto nach Hause geschlittert oder in irgendwelchen Städten wegen Zugausfällen gestrandet sind für eine Nacht. Beim Converlauf selbst war das Wetter aber eigentlich okay, wir ohnehin ganz gut vorbereitet auf Kälte und Regen, und außerdem kann man Wetter nun mal nicht so wirklich planen.

Zum dritten Mal taucht hier die Sojabolognese auf. Im ersten Jahr gab es zuwenig, im zweiten Jahr reichlich, jetzt im dritten Angebotsjahr erstens zuwenig und zweitens bei weitem nicht so lecker zubereitet. Dafür war der Eintopf lecker.

Negatives

Das anfängliche Anstehen war nun nicht dramatisch, aber eine Stunde finde ich da doch zu lang. Wie wäre es mit einem zweiten Eingang für diejenigen, die schon Tickets haben (es gibt ja weitere)?

Das Management der Rundenaushänge geht gar nicht, so wie es dieses Jahr war. Eigentlich bleibt einem da nur. Runden wirklich im Vorfeld der Con bereits anzumelden, was aber erfordert, dass man sich dann auch entsprechend strikt an diese Planung hält und keinen Raum für spontane Änderungen hat. In diesem Jahr gab es beispielsweise mindestens eine vorangemeldete Runde, die aushing, voll war, die SL dann aber zum entsprechenden Zeitpunkt nicht aufgetaucht ist.

Die Tischsituation war im letzten Jahr bereits angespannt. Ich hatte schon den Eindruck, dass dieses Jahr nochmals mehr Leute da waren, aber selbst wenn nicht, ist es schon sehr unbefriedigend, wenn man nicht spielen (und auch nicht leiten) kann, weil schlichtweg keine Tische in Aussicht sind. Hier wäre es entweder an der Zeit, die Con tatsächlich auch bei Tagestickets zu begrenzen, das Café unten zum Teil der Con zu machen, um mehr Tische zu haben, oder aber Lokalitäten im Umkreis (z.B. Konferenzräume des Hotels?) für die Workshops zu nutzen, um die beiden Räume dafür für Runden nutzen zu können. Oder … also irgendwas muss da jedenfalls dringend anders.

Wir hoffen, so oder so, dass wir auch 2020 wieder dabei sein können. 🙂

Mein fantastischer Februar 2019

Hoppla, da ist der Monat schneller rum als angenommen. Mal abgesehen davon, dass der Februar ohnehin ein bisschen kürzer ist. 😉

Erneut folge ich der Idee des Würfelhelden und versuche mich an einer Zusammenfassung dessen, was der Februar so gebracht hat an Medien.

Filme und Serien

Dark haben wir nach den ersten fünf Folgen im Januar nicht weitergeschaut. Zu langatmig, zu langsam.

Stattdessen haben wir uns der neuen She-Ra-Serie zugewandt. Sieben von dreizehn Folgen haben wir uns angeschaut und ich bin wider Erwarten recht angetan von der Serie. Mein Nickname im Netz stammt immerhin aus der damaligen Spielzeugserie von Mattel. Die frühere Serie hab ich zwar irgendwann mal gesehen, fand ich aber nie sonderlich gut. Die neue Serie muss man schon auch ein kleines bisschen losgelöst von der damaligen Story sehen, aber mir gefällt das wie gesagt bislang ganz gut.

Dann hab ich versucht, bei The Walking Dead mal wieder anzuknüpfen. Damals bin ich mitten in der dritten Staffel ausgestiegen. Nicht aus besonderen Gründen, sondern weil es zeitlich nicht passte und ich es irgendwann schlicht vergessen habe, da wieder anzusetzen. Da hab ich nun also die dritte Staffel noch mal gesehen. Finde es erstaunlich schwierig, da wieder rein zu kommen. Kickt mich auch gar nicht so wie früher. Bei Gelegenheit werde ich dennoch weiter am Ball bleiben.

Ansonsten haben wir uns noch Polar angesehen, den ich richtig, richtig gut fand. War zwar eher vorhersehbar und die Sache rund um Rusty haben mich extrem angeätzt, aber davon abgesehen mochte ich den Film wirklich gern.

Zum Ende des Monats sind wir dann mit Nightflyers eingestiegen. Die Serie trifft – trotz einigem Bullshitbabble und Logiklöchern – absolut einen Nerv bei mir und ich freu mich auf die weiteren Folgen (die ersten fünf haben wir gesehen bislang). Auch wenn die Serie ja nun erst mal abgesetzt wurde …

Im Februar entfallen also 8,5 Stunden insgesamt auf Filme und Serien.

Romane

Der Februar stand bei mir quasi im Zeichen von Near Future. Ich hab die drei Bücher der Mirador-Reihe von Dan Wells gelesen: Blue Screen, Over World und Active Memory. Ich weiß nicht, ob das Ganze damit abgeschlossen ist oder man in Zukunft noch mit mehr Büchern rechnen kann. Jedes Buch erzählt eine Geschichte mit derselben Protagonistin und zeitlich relativ eng beinander, die man aber nach jedem Buch für sich genommen auch abschließen kann. Ist also nicht ganz so wichtig. Ein bisschen mehr dazu geschrieben habe ich in den entsprechenden Beiträgen im Tanelorn.

Beim Outsider von Stephen King sind wir ein bisschen vorangekommen, aber die Seiten zähle ich nicht, weil sich das schlecht nachvollziehen lässt für mich. Wir sind aber knapp bei der Hälfte jetzt insgesamt (Januar + Februar).

Angefangen hab ich dann noch mit Der letzte Pilger von Gard Sveen, das ich mir vor langem schon ausgeliehen habe und irgendwann zurückgeben möchte. Das wird jetzt schneller sein als erwartet, denn ich hab das Buch nach 138 Seiten abgebrochen. Es ist ein Debütkrimi eines Norwegers, dafür aber erstaunlich „actionlastig“ – was erst mal nichts Schlechtes ist. Ich kam aber nicht gut mit den ständigen Zeitsprüngen (30er/40er Jahre und Gegenwart) zurecht, die Thematik (Nazi-Machenschaften) gehört für mich eher nicht zur Sparte Unterhaltung, es gibt auch hier wieder eine völlig überflüssige Tierquälszene, und zuletzt mittlerweile wohl auch 4 Teile der „Tommy Bergmann“-Reihe. Ich dachte, es handle sich um einen Einzeltitel. Und ich mag auch den Protagonisten nicht, der seine Frau geschlagen hat (die darum nun weg ist). Tut ihm auch leid und so, aber kann er ja nix für …

Macht insgesamt jedenfalls 1380 Seiten.

Podcasts und Hörbücher

Da sieht es leider für den Februar ganz mau aus. Im März stehen aber so einige Zugfahrten an; da werde ich vieles aufholen, denke ich. 🙂

Angefangen hab ich mit dem ersten Teil von Die Brut von Ezekiel Boone, hab aber bislang noch keine so wirkliche Idee, wohin das führt.

Und die 130. Folge des DORPcasts hab ich mir angehört.

Youtube

Vor meinem noch immer anhaltenden Sprechverbot haben wir auf meinem Kanal mit einer neuen DSA 5-Runde begonnen (Ketten für die Ewigkeit), eine Session DnD 5e mit Storm King’s Thunder gespielt sowie eine Einsteigerrunde mit DSA 5.

Außerdem haben wir die Blog-O-Quest Februar „Blut und Stahlzu dritt in einem Hangout bei Tsu durchgequasselt.

Ansonsten hinke ich auch mit dem Schauen ziemlich hinterher mal wieder.

Bei Meister Umbreons DnD-Runde (Out of the Abyss) bin ich auf aktuellem Stand, ebenso bei der V5-Runde von derKoali, aber das sind auch die einzigen laufende Runden/Kampagnen, von denen ich das im Februar sagen kann.

Bei BioIng hab ich den 1. Teil eines Oneshots DSA 5 angesehen (Eiskristall & Finsterkamm).

Und ich hab mir die jeweils neuen Videos von Jennys Kanal WODnews angeschaut.

Blogartikel

Gab es abseits des fantastischen Januars am 1.1. keinen einzigen. 🙁

Rollenspiellektüre

Gab es leider nur hier und da einige Seiten, nichts Konkretes, nichts Geordnetes. War aber alles zu Splittermond. 🙂

[RSP-Karneval] März 2019: Essen

Im März lautet das Thema für den Karneval der Rollenspielblogs Essen und wird von mir organisiert.

Der Vorschlag selbst (auch von mir) hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel, und jetzt wird es einfach mal Zeit, dazu Beiträge zu sammeln. Doch was gibt es dazu überhaupt zu sagen?

Nomnomnom

Zum einen haben wir da das klassische Essen im Sinne der Nahrungsaufnahme.

Was gibt es bei euren Runden zu futtern, was steht auf dem Tisch? Kocht ihr davor oder dazwischen zusammen, bestellt ihr was zu essen, bringt jede*r etwas mit? Wie steht ihr dazu, wenn Rollenspielbücher, Charakterbögen und Lebensmittel gemeinsam auf einem Tisch liegen? Ich denke da jetzt vor allem an diverse Flecken … Und hat das Essen bei euch einen Bezug zu dem Spiel, gehts einfach ganz profan um Nahrungsaufnahme, oder kombiniert ihr mit Kochen & Spielen sozusagen zwei Events? Und wie haltet ihr es mit Rollenspielkochbüchern, also Kochbüchern, die bestimmte Gerichte bestimmter Settings „nachkochen“ bzw. vorstellen?

Im Spiel selbst gibt es auch immer wieder mal Situationen, in denen Essen ein Thema ist. Gibts in euren Tavernen, Restaurants, Kantinen und Co. immer denselben Speiseplan? Gibts immer den klassischen Eintopf und eine Brotzeit, den Soyriegel und die Quetzal-Cola aus dem Stuffer Shack oder gibts noch was anderes? Vielleicht je nach Region? Oder je nach Preisklasse? Vielleicht seid ihr auch eher vom Schlag der ausgeklügelten selbst erstellten Speisekarten? Kreiert ihr vielleicht selbst irgendwelche Gerichte, Zutaten, Kräuter usw.? Und wenn ja: was sind das für Sachen?

Wie handhabt ihr die Versorgung der Charaktere in der Wildnis oder der Apokalypse? Seid ihr Fans von Micromanagement und haltet alles akribisch nach? Handelt ihr die Dinge mit wenigen Würfelwürfen ab oder nutzt ihr solche Gelegenheiten zum Einsatz von Subsystemen (Fokusregeln, selbst erdachte usw.)? Ich kann euch sagen, dass man sowas durchaus auf die Spitze treiben kann. 😉

The Sprawl & The City

Für diejenigen unter euch, die dem Thema in Bezug auf Nahrungsaufnahme so gar nichts abgewinnen können, habe ich natürlich einen kleinen „Ausweg“: Essen.

Uhm? Genau. Essen ist immerhin auch eine Stadt. Zum Beispiel des Rhein-Ruhr-Megaplexes. Konzernzentrale von Saeder-Krupp und der Ruhrmetall AG, sogar ausgestattet mit eigenem Urban Brawl-Team. Abseits von Shadowrun gibts so einige Gruppen, die Essen (als Teil des Ruhrgebiets) zum Spielort in der World of Darkness gemacht oder gar eine cthuloide Stimmung dort verortet haben. Habt ihr sowas auch mal gemacht, vielleicht noch für andere Reihen? Fallen euch bestimmte Orte ein oder auf, die rund um die Stadt Essen dazu einladen, Teil einer Rollenspielrealität zu werden? Oder habt ihr schon selbst NSC und Orte kreiert, die eurer Meinung nach bestens in eine der zentralen Ruhrpottstädte passen?

Wie nehmt ihr teil?

Was euch einfällt, könnt ihr sehr gern hier oder im RSP-Forum kommentieren, könnt darüber bloggen, ein Video erstellen, Instagram-Fotos verlinken, podcasten oder was euch sonst so dazu einfällt. Wichtig ist, dass ihr mir im Forum einen Kommentar hinterlasst, wo ich eure Beiträge finden kann, damit ich sie am Ende des Monats entsprechend im Abschlussartikel erwähnen und verlinken kann.

Mein fantastischer Januar 2019

Der Würfelheld hat am letzten Tag des Januars einen Blogartikel online gestellt mit einem fantastischen Monatsrückblick. Am Ende fragt er nach dem Rückblick der Leser*innen, und darum gibt es nun auch hier einen fantastischen Rückblick sozusagen.

Filme und Serien

Der Januar startete damit, dass wir die 5. Staffel von Bates Motel schauten und die abgeschlossene Serie damit auch beendeten. Ich fand die Serie unheimlich gut gemacht. Zum Ende der 4. Staffel schwächelte die Serie ein paar Folgen lang, hat sich dann erfreulicherweise aber wieder gefangen.

Ebenfalls weiter ging es mit Gotham, und zwar mit der 3. Staffel. Ich liebe diese Serie, weshalb ich es noch trauriger finde, dass ich sie im Original einfach nicht verstehe. Ich komme bei einigen Akzenten da leider so gar nicht mit. :-/ Aus diesem Grund wird es wohl auch noch dauern, bis ich hoffentlich in den Genuss der weiteren Folgen kommen kann.

Begonnen haben wir zudem Dark, wo wir es bislang auf 5 Folgen bringen. Halbzeit also. Ich finde sie okay, aber unglaublich träge. Zumindest bis jetzt hat mich die Serie noch nicht abgeholt.

Bei den Filmen gab es einmal Bird Box als zufällige Entdeckung. Da wäre mehr drin gewesen, finde ich, aber ich mochte den Film trotzdem gern.

Black Mirror: Bandersnatch war mal was ganz Neues … hat mich dennoch nicht vom Hocker gehauen. War ein spannendes Erlebnis und das Ganze gut gemacht, weiß ich durchaus zu schätzen, aber hat mich halt auch nicht in seinen Bann geschlagen oder so.

Knapp 30 Stunden fielen also insgesamt auf Filme und Serien. Das ist sehr viel, allerdings waren wir auch beide recht lange krank und hatten damit die Gelegenheit, immer mal wieder auch zu unmöglichen Zeiten mal was einzuschalten (und zugleich keinen Kopf für andere Sachen).

Romane

Gelesen wurde dann doch ein bisschen was. Ich selbst mache bei der Reading Challenge 2019 im Tanelorn mit, wo man sich selbst Leseziele für das Jahr setzt. Bei mir lautet es recht sparsam, 25 Bücher zu lesen, und davon möglichst viele passend zur Popsugar– und/oder Tanelornchallenge.

In den letzten Jahren habe ich fast nur noch Fachbücher gelesen, und das würde ich ab 2019 gern mal wieder ändern.

Mit Das letzte Geheimnis von Ian Caldwell und Dustin Thomason startete das Jahr mit einem Re-Read von 447 Seiten. Während mich der Roman als Neuerscheinung begeisterte, ist ihm das diesmal leider nicht gelungen. Liegt wohl an der unterschiedlichen Erwartungshaltung. Damals hatte ich nichts Besonderes erwartet, diesmal einen Thriller, wie er auch einer sein soll. Ist aber mehr Coming-of-Age an der Princeton-Universität mit ein bisschen Mystery und Thriller, woran ich mich vorab nicht mehr erinnert hatte.

Einmal mehr festgestellt habe ich, dass ich die Bücher von Kate Mosse immer ein bisschen schwierig finde. Für mich haben sie immer sozusagen hypenswerte Elemente, aber auch immer irgendwas, das das Gesamtbild stört. Bei Der Kreis der Rabenvögel war es die Schwafeligkeit über gut 200 Seiten, die mir den 400-Seiter ein bisschen verleidet haben, auch wenn meine Gesamtwertung dazu dennoch positiv ausfällt.

Ins Alte Rom ging es mit dem ersten Roman der Cicero-Trilogie von Robert Harris: Imperium. Leider konnten mich die 480 Seiten nicht so wirklich begeistern. War mir alles ein bisschen zu dröge und zu sachlich, wenn auch andererseits gut recherchiert und geschrieben. Aber ich bleib dann lieber Fangirl von John Maddox Roberts‘ SPQR-Reihe, denke ich. Die Trilogie werde ich nicht fortsetzen.

Derweil wir als gemeinsames Leseprojekt mit dem Outsider von Stephen King gestartet sind, was aber ewig dauern wird, bis wir da durch sind, weil wir wirklich immer nur sehr kleine Häppchen schaffen, habe ich mich noch allein an das Büchlein Gwendys Wunschkasten gewagt. Die 128 Seiten waren okay, aber auch nichts, was mich besonders hätte begeistern können. Da wäre sehr viel mehr möglich gewesen, sowohl inhaltlich als auch emotional.

Damit zähle ich 1455 Seiten, was mich ziemlich überrascht. So viel hab ich nämlich schon lang nicht mehr gelesen. Gefühlt spannenderweise auch im Januar nicht. Gar nicht mal so übel, sowas nachzuhalten offenbar.

Podcasts und Hörbücher

An Podcasts habe ich im Januar die bisher 3 Folgen von Steamtinkerers Klönschnack gehört sowie (zum 2. Mal) die Warhammer Fantasy-Folge des Frostcast.

Bei Hörbüchern hab ich mit dem ersten Teil der Lovecraft Letters von Christian Gailus angefangen, gelesen von Uve Teschner. Hab ich aber noch nicht durch, auch wenn es nur knapp 3,5 Stunden insgesamt sind.

Ebenfalls angefangen, hier aber noch ganz am Anfang stehe ich beim ersten Teil der Mirador-Reihe mit Bluescreen von Dan Wells, gesprochen von Elmar Börger.

Youtube

Bei mir selbst war gesundheitsbedingt leider kaum was los. Wir starteten mit der 6. Session DnD 5Storm King’s Thunder. Im 6. und letzten Band des Abenteuerpfades Die Winterkönigin von Pathfinder schafften wir immerhin eine Session am 14.1. und eine am 31.1.

Und mehr war eigentlich schon nicht, außer dass ich Folge 1 (von September 2018) und Folge 2 meines Stechginsterpodcasts nun auch auf Youtube hochgeladen habe für Leute, die sonst eher keine Podcasts hören. Den Rückmeldungen nach scheint das auch eine ganz gute Idee gewesen zu sein.

Als Mitspielerin bin ich aktuell ja lediglich bei der Theaterritter-Kampagne bei Tsu dabei. Da nähern wir uns dem Finale des zweiten Buches und haben im Januar ebenfalls eine Session gespielt.

Ansonsten beschränke ich mich bei der Aufzählung der Dinge, die ich mir angeschaut habe, mal auf Actual Plays, da der Beitrag hier sonst wohl ziemlich uferlos werden dürfte. Ich hab im Januar nämlich ziemlich viel gesehen und bin bei den folgenden Reihen darum auf aktuellem Stand:

Auriel McCloud mit Splittermond (Der umkämpfte Pfad) als auch Shadowrun (Bad Wolf Gang)

Mischka_RPG mit Earthdawn (Falschmenschen) und dem 1. Teil Warhammer 40k – Schattenjäger (Der finstere Pakt)

MeisterUmbreon mit DnD 5 (Out of the Abyss)

Affe Vogel mit DSA 5 (In Treue fest, im Unglück standhaft)

BioIng mit DSA 5 (Heldenwerk: Seelanders Eleven)

derKoali mit V5 (Blood and Sand)

Asrael mit Fragged Empire (Lass schlafende Götter ruhen)

Trollstrolch mit Shadowrun (High Spirits) – da bin ich weit ab von aktuellem Stand, aber ich hab mir diverse Teile angesehen

Blogartikel

Davon gab es im Januar dann doch ein paar bei mir.

Fertiggestellt habe ich den Spielbericht zur 4. Session von Storm King’s Thunder mit DnD 5, ebenso mein Feedback (und Fazit) zum 2. und 3. Stream mit All flesh must be eaten.

Bei der 40. Blog-O-Quest mit dem Rückblick zu 2018 habe ich mitgemacht, ebenso mit einem Artikel zu Fragged Empire beim Karneval der Rollenspielblogs. Da war im Januar Zeitsprung das Thema.

Rollenspiellektüre

Die ist bei mir immer ein bisschen schwer nachzuhalten, weil ich quer durch den Garten hier und da ein bisschen lese. Im Januar habe ich vor allem im Grundregelwerk Vampire the Masquerade 5th Edition gelesen sowie mir mal wieder das Grundregelwerk von Shadowrun in der 5. Edition geschnappt.

Coole Idee vom Würfelheld. Ich werde auf jeden Fall versuchen, das jetzt jeden Monat 1x zusammenzufassen. 🙂

[RSP-Karneval] Zeitsprung: Fragged Empire

Gloria von Nerd-Gedanken hat sich im Januar recht kurzfristig des Themas Zeitsprung für den Karneval der Rollenspielblogs ausgedacht. Höchste Zeit, auf den letzten Drücker doch zumindest noch einen Artikel dazu zu verfassen.

Zeitsprünge im Groben bieten eigentlich die meisten Rollenspiele. Man wird eben in eine fäntelalterliche Welt oder die (nähere oder fernere) Zukunft versetzt. Im Grunde sind auch das ja schon Zeitsprünge, wenn auch nicht im klassischen Sinne.

Einen solchen Sprung möchte ich exemplarisch für den Karneval benennen, weil ich diesen besonders spannend finde: Fragged Empire.

Wie passt Fragged Empire da rein?

Fragged Empire bezeichnet sich selbst als post-post-apokalyptisches Setting. Die Apokalypse selbst liegt also lang zurück, man ist über die ersten Aufbauten längst hinaus und vielmehr an der zweiten schwierigen Schwelle: ein (neues) Miteinander zu kreieren. Da ich dazu mal ein Video gemacht habe, habe ich auch eine erklärende Grafik dazu erstellt:

fragged_history

Die Menschheit existierte also vor etwa 10.000 Jahren (ganz links) und entwickelte sich quasi über Jahrtausende zu den Archonten weiter, die mittlerweile ebenfalls nicht mehr existieren.

Zwischendurch auf verschiedenen Wegen entstandene weitere Völker waren Teil der späteren Apokalypse, und erst seit etwa 100 Jahren versuchen sie, zueinander Kontakt aufzunehmen, Verträge auszuhandeln, eigene Kulturen zu etablieren und so weiter.

Das sind (Symbole rechts, von oben nach unten) die Corp, die Kaltoraner, die Nephilim und die Legion.

Die Corp als kapitalistische Nachfahren der Vargati sind wohl am menschenähnlichsten, jedoch das Spannende des Settings: Menschen selbst gibt es hier überhaupt nicht mehr.

Man hat hier und da vielleicht mal Geschichten von Menschen gehört, jedoch viel eher solche über die Archonten, die sich aus den Menschen heraus entwickelt haben.

Menschen spielen einfach keine Rolle in diesem Setting, zu dieser Zeit so lange, nachdem die Menschen ausgestorben sind. Und das Erstaunliche daran: Man vermisst sie auch überhaupt nicht.

Ich selbst kenne es aus anderen Spielen so, dass es zumindest noch irgendwo kleine Enklaven früherer Menschen gibt, oder dass Menschen dann als frühere Gründer, Götter und so weiter angebetet werden oder so. Hier nicht.

Ein sehr weiter zeitlicher Sprung also, den das Spiel bietet, und der Interessantes mit sich bringt.

Mehr zum Setting hab ich in meiner Lesereihe zu Fragged Empire auch noch in diesem Artikel festgehalten.

RPG-Blog-O-Quest #040 – Rückblick 2018

Mit dem neuen Jahr geht es auch weiter mit der RPG-Blog-O-Quest. Nach dem Ausblick vom letzten Mal geht es ganz klassisch mit dem Rückblick auf das letzte Jahr weiter.

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1. Welches Rollenspielereignis war für dich am prägnantesten in 2018?

Kein bestimmtes. Tatsächlich lief 2018 einiges nicht so, wie ich mir das ursprünglich vorgestellt oder vorgenommen hatte, aber es gab wirklich viele tolle Ereignisse.

Recht früh im Jahr war das die Heinzcon, im September der doch sehr spontane Start meines Podcasts (wenn man den denn als Rollenspielereignis zählen will).

Dazwischen lagen ganz viele tolle Spielrunden. Splittermond habe ich insgesamt über zwei Dutzend Male spielen und leiten können (einen Teil davon findet man hier), nach langem gab es mal wieder einen Oneshot mit Changeling, the Lost, ich hab Space 1889 quasi neu kennengelernt, wir haben eine neue Kampagne mit DnD 5 gestartet, wir haben endlich unsere AFMBE-Runde gespielt, die wir uns schon ewig vorgenommen hatten, und ansonsten gab es ebenfalls sehr viele schöne und spaßige Spielrunden.

Von diesen ganzen doch eher persönlichen Highlights des Jahres abgesehen …

… der ganze Kram rund um Wege der Vereinigungen (DSA 5); das war 2018 mit Sicherheit sehr prägnant, wenn auch kaum im positiven Sinne.

… das Erscheinen der 5. Edition von Vampire, the Masquerade war ebenfalls durchaus prägnant, weil die mir nämlich bislang gut gefällt. Das ist ein Novum für mich in Bezug auf Vampire. Davon abgesehen … auch verdammt viel negativer, aber prägnant zu nennender Kram rundum.

2. Wie oft bist Du 2018 zum Spielen gekommen? Was wurde am meisten gespielt,, welche Systeme hast Du neu kennengelernt?

Wie ich dank des entsprechenden Threads im Tanelorn recherchiert habe, habe ich 71 Sessions gespielt und geleitet, davon 36 Session onAir auf meinem eigenen Kanal, also live auf Youtube.

Mit 25 Sessions führt Splittermond die Liste an, gefolgt von 20 Sessions DSA 5 (mit 1 Ausnahme alle als Spielerin der Theaterritter-Kampagne) und 12 Sessions Pathfinder als SL des Abenteuerpfades Die Winterkönigin.

Neu für mich war Call of Cthulhu in der 7. Edition (als SL) und wie schon erwähnt Space 1889.

3. Welches RPG-Produkt 2018 (aber nicht unbedingt aus 2018) hat Dich am meisten überrascht, Dir am meisten fürs Spielen genutzt?

Kein RPG-Produkt, aber fürs Rollenspiel Discord. Das hab ich 2018 zu nutzen begonnen und da so einige tolle Sachen gelesen, geteilt, gespielt und besprochen.

4. Welcher Blogartikel, welches Video, welcher Karneval Deiner RPG-Kollegen (also quasi der Blogosphäre) hat Dich 2018 am meisten geflasht?

Weiß ich jetzt nicht mehr. Ich erinnere mich gut daran, vor allem manche Blogartikel sogar mehrfach gelesen zu haben, weil sie mir so gut gefielen, aber davon will mir nun einfach keiner mehr einfallen, sorry. 🙁

5. Welches sind die Medien 2018 für Dich? Bester Film, beste Serie, beste Buch, beste Comic etc.?

Puh. Ich kann mir nicht gut merken, wann was erschien bzw. bin oft spät dran, was das Lesen/Schauen betrifft. Ich werfe darum einfach mal The Chilling Adventures of Sabrina in den Raum.


Was ist die RPG-Blog-O-Quest und wie kann man teilnehmen?

Was ist die RPG-Blog-O-Quest?
Hier stellen sich RollenspielbloggerInnen gegenseitig im Monatswechsel jeweils fünf Fragen zu ihrem Lieblingshobby. Ursprünglich organisiert von Greifenklaue und Würfelheld, sind inzwischen auch andere BloggerInnen zu Fragenstellern geworden und geben entweder im Lückentext die Möglichkeit, eigenes zu ergänzen, oder konkrete Fragen zu beantworten

Wer kann teilnehmen?
Alle, die Lust hat, die gestellten Fragen zu beantworten und via Blog, Podcast, Vlog oder ähnlichem mit einem Verweis auf den Ursprungstext zu beantworten, damit die LeserInnen/ZuschauerInnen auch bei anderen Teilnehmern stöbern können

Was sollten Teilnehmer nicht vergessen?
Dem/Der jeweiligen Blog-O-Quest-VeranstalterIn einen Link zum eigenen Werk zukommen zu lassen, damit man diesen weiter verbreiten kann!

Was bringt das Ganze?
Hoffentlich den Bloggern/Vloggern Spaß beim Schreiben/Drehen, den LeserInnen/ZuschauerInnen ebenso Spaß beim Lesen/Schauen und natürlich Einblicke in die Gewohnheiten und Ansichten anderer zum Hobby Rollenspiel. Idealerweise natürlich auch Inspiration für eigene Ideen.

[All flesh must be eaten] At the Edge of Extinction #2 und #3

Wie und warum es zu diesem Fewshot kam, habe ich im Artikel zur ersten Session mit All flesh must be eaten bereits geschrieben. Mittlerweile ist das Ganze nach 3 Sessions (vorerst) abgeschlossen.

Session #2

Nachdem wir uns zunächst im Diner verschanzt hatten und vorab schon kurz angerissen wurde, dass das von Zombies umstellte Diner durchaus dafür sorgen könnte, dass wir statt der geplanten drei Sessions doch nur zwei spielen, haben unsere Charaktere dann doch noch erstaunlich gut ihren Hintern gerettet. Mayo und Frittenfett sei Dank!

In der nachfolgend angesteuerten Mall rechneten wir eigentlich alle mit irgendwas in Richtung von Zombies (im Kaufhaus) oder so, aber tatsächlich ging unser „Einkauf“ doch friedlich vonstatten. Diverse Anleihen an Klassiker blieben natürlich dennoch nicht aus. 😉

Der große Hammer kam dann am Schluss: Wir entdeckten den Heli eines TV-Senders und wurden als Augenzeugen und Überlebende sogar eingeladen. ABER die letzten Sätze des SL verrieten uns, dass wir damit mitten in die City flogen. Also dahin, wo verdammt viele Menschen sind. Und wohl auch verdammt viele Zombies …

Session #3

Dank der Geistesgegenwart des Charakters Angus vor allem konnten wir dem vorzeitigen Tod in der City entfliehen. Und das gleich mitsamt des Helikopters. Einfach wurde die Situation dadurch, dass auch der Pilot des Helis absolut kein Interesse daran hatte, in all dem Chaos sich noch irgendwie Channel 7 zu widmen.

Uns gelang die Flucht hin zu ein paar Autos weiter von der City entfernt, dann weiter zu einem kleinen Städtchen. Bei dem kapierten wir sozusagen zu spät, dass die dort aufgestellten Barrikaden mitnichten Leute von außen abhalten sollten, sondern vielmehr die Zombies im Inneren …

Dennoch schafften wir es, uns zu einem Boot zu retten und stachen schließlich in See …

Fazit

Wie schon im ersten Artikel zur Runde geschrieben, hab ich mich wahnsinnig gefreut, nach langem mal wieder All flesh must be eaten zu spielen. Und ich hatte diebischen Spaß an meinem Charakter Debbie, einer echten Klischee-Dumpfbacke. War gar nicht immer so einfach, es weder zu blöde noch zu sinnvoll zu spielen und – vor allem in der ersten Session – immer ernst dabei zu bleiben.

Ich mag den Ausblick der dritten Session.

Einmal, weil es mich an die in Buch und Film eher selten genutzte Option der Wasserrettung der anderen Art erinnerte. Die kenne ich bislang einmal aus Brian Keenes Buch Totes Meer und aus dem Spin-Off Fear the Walking Dead. Und natürlich haben Tsu und ich in unserer längeren Phase mit 7 Days to Die die ersten Nächte auch quasi mitten im Wasser überstanden …

Zum anderen bietet dieses Ende die Option, die Charaktere einfach ins Ungewisse schippern zu lassen, aber ebenso, daran nochmals anzuknüpfen. Vielleicht wieder gegen Ende des Jahres? Wer weiß.

[DnD 5] Storm King’s Thunder: Session 4

Weiter geht es mit der nächsten Session. Da ich mit den Spielberichten ziemlich im Verzug bin, während ich diesen hier tippe, bekommt ihr als Leser den nun schneller, als wir tatsächlich gespielt haben.

Eigentlich handelt es sich bei der Kampagne ja um eine wöchentlich stattfindende Runde, diesmal hatten wir allerdings ganze 5 Wochen Sendepause dazwischen.

Was geschah in Session 4?

Am Ende der letzten Session surrten bereits die ersten Pfeile, sodass es nach der Zusammenfassung des bisher Geschehenen gleich an die Initiative ging.

Da sich vor allem Ammon, der Valkur-Kleriker, nun wirklich nicht um Heimlichkeit bemüht, laut spricht und zudem noch ein leuchtendes Schild trägt, wurden sofort nicht nur Goblins auf den Vorsprüngen, sondern auch zwei Oger auf die sich nähernde Gruppe aufmerksam.

Damit nicht genug, entpuppte sich die ölige Substanz an Ferdinands Dolch aus der letzten Session als puddingartige Masse, die der Gruppe auch noch von hinten das Leben schwer machte. Im wahrsten Wortsinn übrigens, denn der junge Halbling Anri ging gleich vom ersten Angriff dieser Masse zu Boden.

Auch die anderen hatten trotz ihrer Kampfkraft so ihre Probleme, und so blieb es fast eine reale Stunde lang richtig spannend.

Nachdem die Gruppe wahre Berge an Leichen aufgetürmt hatte, interessierte sich auch die puddingartige Substanz nicht weiter für die Charaktere. Derweil sie sich an dem Körper eines der Oger gütlich tat (bis die Charaktere ihm den Garaus machten), schlich Ferdinand weiter durch die Dunkelheit und erledigte weitere lauernde Goblins mit gut gesetzten Überraschungsbolzen.

Meru’uk wagte sich zwischenzeitlich in eine weitere Höhle, wo sie gleich zwei Dutzend Gefangene entdeckte. Sie lotsten die Überlebenden des Dorfes, als die sie sich entpuppten, aus der Höhle heraus, organisierten ihre Rückkehr nach Nightstone und entschieden sich ihrerseits, erneut in die Höhle zurück zu gehen. Alle paar Stunden hatten die Goblins wohl jemanden aus der Menge herausgeholt. Niemand davon war zurückgekehrt. Was also, wenn es noch weitere Überlebende gab? Nach einer kurzen Rast konnte es losgehen.

Sie entdeckten als nächstes die Lager von sehr jungen und sehr alten oder kranken Goblins. Während Ferdinand einen davon zuvor bereits getötet hatte und ganz klar der Ansicht war, sie seien alle zu töten, legte die Paladina ihr Veto ein. Sie bestand darauf, es den Göttern zu überlassen, über diese Goblins zu richten. Nach einiger Diskussion setzten sie die Suche nach weiteren Überlebenden fort.

Schließlich standen sie dem Anführer der Goblins selbst gegenüber, außerdem einem halben Dutzend Riesenratten und weiteren Goblins. Ammon entledigte sich der Ratten mit einer einzigen Donnerwelle und legte damit den Blick auf eine frische Leiche frei. Diese Frau, wohl eine der Dörfler, wies zahlreiche Bissspuren auf. Offenbar störten die Charaktere gerade eine Mahlzeit …

Nachdem die Gruppe die verbliebenen Goblins mitsamt Anführer ausgelöscht hatte, fanden sie immerhin noch eine weitere Überlebende: Daphne Featherstone.

Mit ihr zusammen kehrten sie nach Nightstone zurück.

Wie lief es in Session 4?

Endlich ging es in den (zumindest von mir) ersehnten Dungeon. Juhu!

Zu Anfang sah alles vor allem kritisch aus und ich rechnete eine ganze Weile damit, dass diese Session in einem TPK enden würde. Das machte das Ganze aber natürlich auch entsprechend spannend

Und obwohl diese Session erwartungsgemäß vor allem kampflastig war, gab es auch einiges über die Charaktere zu lernen.

Gerade bei Ferdinand zeigte sich, dass ihn der Verlust Rubyls und der Umgang der anderen damit durchaus beschäftigte. Meru’uk traf in dieser Session ein zweites Mal eine Entscheidung nicht, sondern überließ sie den Göttern, wobei sie sowohl eine gewisse Sturheit erkennen ließ als auch zeigte, dass ihre Ausbildung noch nicht allzu lang zurück liegt und sie schwierige Entscheidungen eben nicht aus dem Ärmel schüttelt (was ich sehr sympathisch fand).

Nach dem Befreien der Gefangenen hätten alle auch sofort ins Dorf zurückkehren können, zeigten sich aber lieber heldenhaft und wollten auf Nummer Sicher gehen, was mögliche weitere Gefahren für Nightstone und möglicherweise übersehene Gefangene betraf. Hat mir auch gut gefallen.

Hier noch der Link zur Session, falls ihr sie selbst sehen wollt:

Jubiläumsstream & Anstehendes

Fast ist es geschafft und ein neues Jahr beginnt. Da wird dann natürlich alles besser. Klar, oder?

Jubiläumsstream

Vorher gibts bei mir allerdings noch einen Livestream, und zwar einen Sabbelstream am 31.12.18 ab 18 Uhr.

Eigentlich war mein Youtube-Jubiläum bereits im November, aber da das Ganze leider ausfallen musste, möchte ich das zumindest noch 2018 „zelebrieren“.

Es wird einen Rückblick 2018 geben, aber auch einen Blick auf die letzten 5 Jahre Youtube, Entwicklungen, Veränderungen und so weiter.

Und natürlich wird es einen Ausblick auf 2019 geben. Da soll sich so einiges verändern, und Diverses werde ich im Stream dann schon mal anteasern.

Meinen Blog werde ich dabei übrigens auch zumindest kurz einbeziehen. Ansonsten gibts Blogrelevantes natürlich 2019 dann hier an Ort und Stelle. 😉

Livestreams im Januar

Die Livestream-Übersicht habe ich mal aktualisiert und hoffe, die zahlreichen Ausfälle von 2018 finden jetzt ihr Ende. Wenn also alles gut geht, stehen über zwei Dutzend Spieltermine im Januar an. Yay!

 

[DnD 5] Storm King’s Thunder: Session 3

Mit einer Woche Pause ging es mit ein wenig zeitlicher Verspätung weiter mit der nächsten Session von Storm King’s Thunder. Falls ihr jetzt erst einsteigt, könnt ihr euch noch den Bericht zu Session 1 und zu Session 2 durchlesen.

Was geschah in Session 3?

Der erste Blick dieser Session ging nicht nach Nightstone, sondern nach Waterdeep. Dort erhielt eine junge halborkische Paladina den Auftrag, sich nach Nightstone zu begeben. Man habe schon länger nichts mehr vom Lathander-Priester des Ortes gehört. Und so machte sich ein noch unbekannter Charakter namens Meru’uk Grimmguard auf den Weg …

In Nightstone war die Stimmung nach den vorangegangenen Ereignissen deutlich gedrückt. Dennoch machten Ferdinand und Anri sich gemeinsam auf den Weg, um sich noch weiter durch das Dorf zu schleichen. Einmal, um einen Überblick zu bekommen, zum anderen aber vor allem, um vor weiteren Gefahren gewarnt zu sein.

Sie entdeckten eine Schreiberstube, in der sich eine geflügelte Katze verschanzt hatte. Diese musste erst einmal zurückbleiben. Anri untersuchte einen der Wachtürme, wo er drei Phiolen entdeckte. Ferdinand warf derweil einen Blick in ein von Goblins durchsuchtes Farmhaus, bevor sich beide gemeinsam auf den Weg zu einem größeren Haus machten. Dort war die Tür verschlossen und mit zahlreichen Runen in offenbar infernalischer Sprache versehen, sodass sich die beiden lieber zum nächsten Haus aufmachten. Ein kleines Haus mit zahlreichen Blumentöpfen und Kräutern wurde entdeckt. Eine lose Bodendiele konnte ausgemacht werden, unter der einige Gegenstände verborgen lagen. Anri erkannte die Einrichtung als Häuschen einer offenbar halblingischen Familie. Neben einem weiteren Farmhaus fanden die beiden im Verlauf auch einige von Felsen erschlagene Dorfbewohner.

Im Stall waren nicht nur Sättel, Zaumzeug und einige Kaltblüter zu entdecken, sondern auch ein Angreifer, der vom Heuboden aus auf Anri schoss. Diese Person stellte sich als Kella heraus. Während Ferdinand und Anri debattierten, wie weiter vorzugehen sei, entdeckten sie Ammon. Dieser hatte sich dazu entschieden, die Leichen von Rubyl und der Lady mit den Wachen zusammen zum Friedhof zu tragen. Ferdinand wies Anri an, dass sich alle gemeinsam am Friedhofseingang treffen sollen und verschwand Richtung Inn.

Ammon ließ sich von der Information einer schießenden Kella zunächst nicht von der anstehenden Bestattung abbringen. In eben diese platzte dann auch die eintreffende Meru’uk, die sich während der Zeremonie jedoch zunächst zurückhielt. Als Ferdinand schließlich zu den anderen stieß, war die Bestattung von Rubyl bereits erfolgt und misstrauisch beäugte er den halborkischen Neuankömmling.

Erst danach befasste man sich mit der auf dem Heuboden verschanzten Kella. Sie weigerte sich standhaft, den Boden zu verlassen, wohl ahnend, dass ihre Tarnung aufgeflogen sein könnte. Und in der Tat hatte Ferdinand in der vorigen Nacht ja ein Gespräch zwischen dem Anführer der Zhentarim-Eindringlinge und Kella beobachtet.

Ferdinand selbst machte sich daran, den Dorfeingang zu sichern und entdeckte hierbei die Leiche des Müllers, der sie von Waterdeep aus mitgenommen hatte.

In der Zwischenzeit konnte Kella dann doch noch festgesetzt werden. Unter den Augen der Wachen brachte man sie erst einmal im Schankraum des Inns unter.

Ammon bestattete noch die Leiche der Lady in der ihr eigenen Krypta, wo bereits jemand ihrer Familie vor längerem beigesetzt worden war. Derweil nahm Ferdinand noch immer höchst misstrauisch die Paladina genauer in Augenschein, bevor er selbiges mit Kella anging. Beim Durchwühlen ihrer Habe fand er einen kleinen Zettel. Neben einer angedeuteten Schlange war darauf „Sind auf dem Weg“ zu lesen. Triumphierend hielt er diesen Zettel Ammon unter die Nase. Dieser verschwand im Inn, um Kella zur Rede zu stellen.

Kella blieb dabei, sich keiner Schuld bewusst zu sein. Man habe lediglich Handelsoptionen vor Ort ausloten wollen. Nachdem die Festung erschienen und die Bewohner erschlagen oder geflohen waren, habe sie die anderen informiert. Der Plan sei gewesen, die Dorfbewohner bei ihrer Rückkehr schlicht mit geänderten Machtverhältnissen zu empfangen.

Ammon wies die Wachen an, Kella in der Burg von Nightstone festzusetzen, derweil die anderen die herrenlosen Pferde zu sichern begannen.

Schlussendlich machten sie sich allesamt beritten auf den Weg. Sie folgten den Spuren der Geflohenen in die Hügel, um die Dörfler zu finden.

Die Spuren führten sie auf einen solchen Hügel, wo sich ein kaminartiges Loch in die Tiefe erstreckte. Nach einigem Hin und Her sahen sich die Charaktere nach weiteren möglichen Eingängen um und wurden fündig. Sie fanden zwei Tunnel, die offenbar in die Höhle führten, einer davon flach mit Wasser angefüllt, ein anderer trocken.

Sie entschieden sich dazu, dem trockenen Tunnel zu folgen. Er verbreiterte sich schließlich in eine kleine Höhle mit Stalagmiten, von denen einer besonders imposant erschien, aber arm- bis beindicke Löcher aufwies. Zwei Wege führten aus der Höhle weg. Ferdinand stocherte mit seinem Dolch in den Löchern herum. Als er diesen hinaus zog, klebte eine ölige Substanz daran und der Dolch wies Rostspuren auf. Anri hörte einen kleinen plätschernden Wasserfall aus dem unteren weiterführenden Gang. Ammon hingegen hatte sich bereits weiter in den oberen Gang gewagt und die anderen folgten ihm schließlich.

Am Ende dieses weiteren Ganges öffnete sich eine sehr groß wirkende Höhle. Ammon leuchtete mit seinem Schild voran und schon surrte ein Pfeil in ihre Richtung.

Wie lief es in Session 3?

Diese Session war ein bisschen anspruchsvoll, weil einfach gleich mal ein neuer Charakter in die gegebene Situation kommen musste UND quasi zeitgleich noch die Bestattung des vorigen stattfand. Ging wohl nicht allein mir so, sondern den MitspielerInnen teils auch. Zumindest erklärt sich so, dass sich irgendwie niemand zunächst weiter um Kella kümmerte und auch die Vereinbarung, sich am Eingang des Friedhofs zu treffen, verloren ging. Das führte wiederum dazu, dass Ferdinand sich quasi verschanzte und die Bestattung ohne ihn stattfand. Fiel auch mir zu spät auf und war für den Spieler recht doof.

Zum Glück haben wir dann doch noch gemeinsam die Kurve bekommen und ich fand die Szene mit Kella recht interessant. Ich fand, sie hat sehr direkt und durchaus schlagfertig ihre Position dargestellt und gefestigt. Es war somit nicht möglich, sie einfach auszuschalten oder etwas in der Art. Nein, damit musste man sich irgendwie auseinander setzen. Fand ich gut. Und hat die Gruppe auch gut gelöst, wie ich finde.

Die Wut auf die Zhentarim an sich war immer noch deutlich spürbar. Auch abseits der Session bekräftigte die Gruppe, sich mit dieser Gruppierung auf jeden Fall zu gegebener Zeit nochmals beschäftigen zu wollen. Ich lese mich diesbezüglich also mal schlauer und werde mir Entsprechendes ausdenken.

Dass die Gruppe sich dann aufgemacht hat, um den Spuren der Dörfler zu folgen, hat mich diebisch gefreut. Tatsächlich bin ich schon seit Kampagnenbeginn gespannt auf den Dungeon. Dass sie am Ende der dritten Session nun zumindest schon mal die Schwelle des Eingangs hinter sich gelassen haben, macht mich entsprechend gespannt auf die kommende Session.

Auch hier der Link zur Session, falls ihr sie selbst sehen wollt: