Mein fantastischer März

Diesmal sind Filme und Serien wieder angestiegen, dafür hab ich weder erwähnenswert viel gelesen noch viel gehört.

Filme und Serien

Der März war gleich in mehreren Hinsichten durchwachsen.

Bei den Serien haben wir Nightflyers beendet, denn da fehlten ja noch 5 Folgen. Mir hat die Serie auch am Ende super gefallen (auch wenn sie gern hätte abgeschlossen sein dürfen ohne wenn und aber).

Bei She-Ra kamen zwei weitere Folgen hinzu, weil uns einfach wenig der Sinn nach kurzen Sachen stand.

Stattdessen gab es alle 10 Folgen von Umbrella Academy zu sehen, was mir auch richtig gut gefallen hat (und gern länger hätte gehen dürfen). 😉

Ansonsten gab es noch eine Folge Riverdale aus der 3. Staffel. Die Serie holt mich aktuell irgendwie gar nicht mehr ab.

Und ich zähle hier glatt auch Preppers rein, wovon wir drei Folgen gesehen haben.

Filme gab es diesmal drei. Einmal Life und Get Out, die ich auf unterschiedliche Weisen für overhyped halte. Waren beide okay bis nett, aber bei weitem nicht der große Wurf, den ich auf Basis persönlicher Empfehlungen erwartet hätte.

Dafür hat mir Captain Marvel im Kino unwahrscheinlich gut gefallen. Ist definitiv mein Monatshighlight.

Insgesamt entfielen somit 23 Stunden auf Filme und Serien. Ui!

Romane

Bei Romanen sah es einerseits nicht so gut aus im März, andererseits haben wir es geschafft, den Outsider von Stephen King zu beenden. 750 Seiten sind daher hier zu zählen. Zwar nicht so wirklich, weil knapp die Hälfte ja schon gelesen war in den beiden Vormonaten, aber da hatte ich jeweils keine Seiten gezählt. War am Ende sehr abrupt verglichen mit dem Rest, auch nicht so der große Wurf, aber an sich ganz nette Story.

Anstatt meine angefangenen Bücher weiterzulesen, habe ich im März mit Die Spur der Bücher von Kai Meyer angefangen. Hier zähle ich wiederum keine Seiten, sondern erst am Ende. Davon bin ich aber noch eine ganze Ecke entfernt, hab aktuell erst knapp 1/3 des Buches gelesen.

Also einfach 750 Romanseiten im März.

Youtube

Nachdem mein Sprechverbot endlich aufgehoben ist, hab ich zunächst mal zwei Runden am Tisch leiten und eine spielen können.

Wir konnten DnD 5Storm King’s Thunder mit 2 Sessions endlich ebenso fortsetzen wie Die Winterkönigin mit Pathfinder mit einer Session. Zwei Sessions DSA 5 mit Ketten für die Ewigkeit gab es ebenfalls. Oh, und wir haben eine kleine Earthdawn 4-Runde gestartet.

Macht insgesamt 9 Sessions Rollenspiel im März, davon 6 auf Youtube nachzusehen.

Online gestellt hab ich zudem den ersten Teil einer SplittermondTutorialrunde.

Angesehen hab ich bei weitem nicht so viel, wie ich gewollt hätte, denn da lief im März an sich so einiges.

Da wäre zum einen eine Session von Umbreons DnD 5-Runde Out of the Abyss, das Zwischenfinale sozusagen von BioIngs DSA 5-Runde Salz der Tränen, die beiden Heinzcon-Videos von DocRattie, die erste Session von Zwergpaladins Shadowrun-Runde Boston Lockdown, die letzten beiden Teile der Splittermondrunde bei Auriel McCloud … und weiter kam ich bislang nicht. Oh, doch, noch einen Livestream von WoDnews.

Blogartikel

Es gab natürlich den Startartikel für den Karneval der Rollenspielblogs im März mit dem Thema Essen.

Ebenso gab es den fantastischen Februar-Artikel.

Bei der Blog-O-Quest hab ich diesmal wieder ganz klassisch auch mit dem Blog teilgenommen.

Und es gab einen Bericht zur Heinzcon.

Rollenspiellektüre

Im März habe ich den Splittermondband Das Erbe von Kesh gelesen. Alle 128 Seiten bis zum Monatsende genau. 🙂

[RSP-Karneval] Rückblick März 2019: Essen

Der Karneval der Rollenspielblogs im März, den ich organisieren durfte, ist nun vorbei. Thema war Essen, und da wird es nun Zeit für einen kurzen Rückblick – mit Tee und Keksen, versteht sich.

Im Beitrag Mahlzeit berichtet dnalorsblog davon, dass Essen wie Pfeile oder Krankheiten beispielsweise auch zwar immer wieder Thema in Runden sind, vor allem aber außerhalb. Oder anders gesagt: Um dem Essen einen entsprechenden Raum zu geben, benötigt es laut ihm ein entsprechendes Micromanagement, das sich mit Storytelling-Ansätzen widerspricht und in der Regel einfach nichts zum Abenteuer beiträgt. So erklärt er sich auch, dass das Thema Essen in der Regel keine Abenteueraufhänger in entsprechenden Publikationen bietet. – Ich stimme der Einschätzung weitgehend zu, wobei ich selbst allerdings, zumindest theoretisch (haha …) großer Fan von genau solchem Micromanagement bin, wie ich hier schon mal darlegte. Tatsächlich schwirrt in meinem Kopf auch eine Kampagne mit genau einem solchen Aufhänger rum, aber wer weiß, wann ich dazu mal kommen werde …

In seinem zweiten Artikel zieht er den Kult der aufgehenden Sonne für Rakshazar aus dem Archiv beziehungsweise verweist auf den entsprechenden Artikel.

Mit Speiserestriktionen befasst sich sein dritter Artikel. In diesem stellt er bekannte Restriktionen aus Rollenspielen kurz vor, genau genommen diverse aus DSA und Myranor. Darin verbirgt sich noch ein weiterer Link, in dem es darum geht, warum Christen Schweinefleisch essen dürfen. Das ist ein theologiebezogener Blog, der also keinen Rollenspielbezug hat (bzw. nur dann, wenn man das Ganze quasi von hinten aufzäumt, siehe den Restriktionsartikel an sich mit Verweisen auf realweltliche Restriktionen). Ich steh aber auch nicht auf Veganerwitze …

Auch eine Magenverstimmung hielt ihn nicht von einem weiteren Artikel zum Thema ab, nämlich eben zu Krankheiten durch verdorbene Lebensmittel (und Wege, diese zu verhindern), ausgehend vom Realweltlichen. Dazu könnte man natürlich noch ellenlang weiter schreiben. Ein, wie ich finde, durchaus spannendes Thema und eines, dass dann doch die eine oder andere Abenteueridee liefern kann.

Es gibt von ihm auch einen Artikel mit nachkochbaren Rezepten, die sich (nicht nur) für den Spieltisch eignen. Sind schöne Klassiker dabei. 🙂

Dass auch Kreaturen selbst zum Thema beitragen können, stellt er mit einem untoten Wildschweinbraten und einem Golem aus Essen (nein, nicht die Stadt) auch noch mal unter Beweis – mitsamt aller Werte!

Auf den Punkt bringen d6ideas einen Artikel mit 10 Provinzialgerichten für Warhammer Fantasy. Ich mag ja den Humor. 😉

Eine Ode an die Ventrue gab es da ebenfalls. Beuteausschluss und so.

Auch den untoten Wildschweinbraten von dnalorsblog haben d6ideas gleich mal nachgekocht: für Beutelschneider.

Und der Karneval der Archive von d6ideas ist diesmal eeeeecht umfangreich. Ich mochte übrigens die Unterhaltung zu Punkt 2 besonders, höhö.

Und Hundert Mahl für Unknown Armies gibts da auch noch (auf englisch), ebenso absorbierende Amöben für Beutelschneider.

Der Katzenhexe fehlen noch Impressum, Datenschutzerklärung und Co., aber dennoch hat auch sie mit einigen Beiträgen beim März-Karneval mitgemischt.

In Essen am Spieltisch geht es genau darum, nämlich um verschiedene bei der Katzenhexe vorkommende und umgesetzte Verpflegungssituationen am Spieltisch. Vieles davon kenne ich selbst auch aus eigener Erfahrung, ich mag solche „Erfahrungsberichte“, und außerdem schließe ich mich dem Tipp an, eher nicht abseits von Cons in Cafés und Co. zu spielen. 😉

In einem zweiten Artikel von ihr geht es um Ingame-Nahrung, beispielsweise als Teil des Charakters und/oder Abenteuers.

Und im dritten Artikel dreht sich alles um Anekdoten vom Spieltisch rund ums Thema.

Damit nicht genug, bietet In den Küchen von Lorakis noch einiges an konkreten kulinarischen Empfehlungen aus Lorakis. Zugegeben, ich musste Takoyaki erstmal googlen, aber nun umso besser zu wissen, dass es da entsprechende Konstrukte gibt. 😉

Nicht Teil des Karnevals, dennoch passend ist auch ihr etwas älterer Artikel zum Zwingardischen Brauereifest.

Der Würfelheld hat die Gelegenheit genutzt, ebenfalls einen Blick ins Archiv zu werfen und Artikel passend zum Thema nochmals zu verlinken. Hierbei finden sich neben einigen Sachbuch-/Kochbuchreviews auch zwei belletristische Links, einer davon zu einem absoluten Klassiker: Soylent Green.

Bei Nandurion haben sich Fenia und Sirius einen Schlagabtausch zum Thema geliefert. „Bringt“ Essen in „ambientiger“ Form in- oder outgame etwas? Überflüssig zu sagen, dass ich selbst natürlich eher Fenia hierbei folge. 😉

Fenia hat dann mit einer wunderbaren kulinarischen Reise von Gareth nach Angbar im Brevierstil noch mal nachgelegt. Sehr schön – mir Rezepten! Und mit Fotos!

Timberwere hat einen Artikel dazu verfasst, in welcher Runde Nahrung inwiefern eine Rolle spielt oder gespielt hat. Hierbei verweist sie auch noch mal auf die RPG-Blog-O-Quest von 2016 mit dem Thema Speis und Trank. Hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm; danke dafür.

Gleich ein komplettes Szenario, nämlich den Hühnerjahrmarkt für Kobolde fressen Babys bietet Spiele im Kopf. Nur echt mit Hühner-Hüpfburg. 😀

Beim Stechginsterpodcast gab in Folge #007 es ein paar erklärende Worte zum Karneval der Rollenspielblogs (ab ca. 19:20 min.).

Hinzu kommt ein Artikel zur (Heinz)converpflegung mit ein paar Rezepten zum Download (jpg).


Zusammenfassend sind es zwei Dutzend Artikel geworden im März, was ich echt klasse finde.

In diesem Monat gab es einige Blogger*innen, die sich gleich mit mehreren Artikeln beteiligt haben.

10 Artikel haben sich allgemein mit dem Thema beschäftigt, der Rest hatte einen „Systemschwerpunkt“, namentlich DSA, Myranor, Rakshazar, Splittermond, Unknown Armies, Beutelschneider, Warhammer Fantasy, Kobolde fressen Babys und sogar Vampire.

Auf die Stadt Essen hat sich niemand bezogen. Auch spannend. 🙂

Im April geht es nun mit dnalorsblog als Organisator weiter. Hierbei geht es mit Verschworen rund um alles zu Verschwörungstheorien und Geheimgesellschaften. Schaut doch mal vorbei ODER, noch besser, haut dazu gleich mal in die Tasten.

RPG-Blog-O-Quest #042 – Wie nerdig sind wir eigentlich (noch)?

Die letzte Blog-O-Quest hatten wir im Februar mit 3 Leuten als Vlog beantwortet. Bevor mir die 42. Blog-O-Quest vom Ackerknecht durchrutscht, noch fix in die Tasten hauen!

rpgblogoquest_logo

Vorab-Bonusfrage: Wie alt seid Ihr? (Auf die Zehnerstelle gerundet reicht vollkommen aus.)

Ach, es ist eine besondere Zahl, warum runden? Frische 42 Jahre bin ich alt.

Frage 1: Ich betrachte mich selbst als Nerd, denn …

… so werde ich von meinem Umfeld, primär beruflich, auch wahrgenommen. In meiner Branche ist Fantastik in jedweder Art und Weise offenbar eher Mangelware, zumindest bin ich in 23 Berufsjahren gerade mal auf eine Handvoll Kolleg*innen gestoßen, die auch nur annähernd was mit dem Thema anfangen konnten.

Wohlgemerkt zähle ich dazu jetzt allerdings nicht die Mengen an Auszubildenen und Praktikanten, die seit etlichen Jahren scheinbar alle dem Manga-/Anime-Hype verfallen sind. Da haben wir leider kaum eine gemeinsame Basis.

Ansonsten gibt es eine Menge Themen, über die ich mich mit Kolleg*innen unterhalten kann, aber kaum etwas davon hat je auch nur vage mit meinen Hauptinteressen zu tun.

Frage 2: Auf einer Skala von „1“ bis „Sheldon Cooper“, wie nerdig ist das Hobby Rollenspiel?

Ins Blaue hinein: 7,5.

Frage 3: Neben dem Rollenspiel betreibe ich noch folgende (definitiv nerdige/nicht-nerdige/irgendwelche) Hobbys:

Ach, keine Ahnung. Einordnungen wie nerdig, nischig, besonders, selten etc. gehen mir eigentlich zunehmend auf den Sender. Ich verbinde damit immer mehr Leute, die sich über solche Begriffe zu profilieren versuchen, aber mehr der Nische wegen als wegen des Interesses. Muss ich auch nicht genauer drauf eingehen, ist jedenfalls eher ein Reizthema für mich mittlerweile.

Hobbys an sich: Ich lese gerne, höre gern Hörbücher und Hörspiele, mag Filme und vor allem Serien, hab immer mal wieder Comic- und Kino-Phasen. Das alles vorrangig im fantastischen Sektor, also Fantasy, Horror, Science-Fiction. Ich hab ein Faible für Tabletop (eher noch als für Brettspiele). Findet sich alles auch schon ewig auf meiner Vorstellungsseite hier auf dem Blog.

Ansonsten koche und backe wahnsinnig gern (und hab da wiederum ne Vorliebe für DIY und Prepping), hantiere viel mit Kräutern und Naturheilkundlichem (nicht mit Homöopathie!) und bin – wiederum verglichen mit Arbeitskolleg*innen vor allem – wohl so ne Art „Urban Hippie“, wenn man mal von den ganzen Medienvorlieben absieht und davon, dass ich halt echt gerne blogge, podcaste, chatte, twittere, instagramme, Videos mache und so weiter. Dafür spiele ich wiederum so gut wie keine PC- oder Konsolen-Games.

Auf der anderen Seite liebe ich meinen Beruf und kann mich da ewig mit Überlegungen, Fortbildungen, Planungen und Co. beschäftigen. – Ist das dann auch schon wieder nerdig?

Frage 4: Grob über den Daumen gepeilt beträgt der Anteil meines Bekannten- und Freundeskreises, den ich über Rollenspiel und andere nerdige Hobbys kennengelernt habe 50%.

Mein Freundeskreis besteht heute noch vorrangig aus Leuten, mit denen ich teils schon seit über 25 Jahren befreundet bin. Bei den meisten sind Rollenspiele ein (kleines wiederkehrendes) Thema, weil wir das irgendwann mal zusammen gespielt haben, aber die meisten haben sich vom Hobby irgendwann – schneller oder nicht so schnell – abgewandt. Der Rest ist heute noch rollenspielerisch aktiv und meist habe ich diese Leute auch über das Hobby kennengelernt.

Im eher beruflichen Umfeld gibt es auch einige mehr oder weniger gute Bekannte, wo wiederum keine einzige Person dazwischen ist, die irgendwann mit fantastischen Themen anfangen kann.

Ich hab es vor vielen Jahren mal in einer Rollenspielrunde gesagt, in der es Streit gab: Ich betreibe Rollenspiele nicht in erster Linie zum „Socializen“. Das klingt hart, ist aber einfach wahr. Natürlich genieße ich das Zusammenspielen mit anderen und bin für jede Harmonie dabei dankbar. Warum sollte ich mir da auch was anderes wünschen? Aber wenn ich rollenspiele, möchte ich rollenspielen. Das kann ich tatsächlich auch mit Leuten, die ich nicht mal besonders gut leiden kann, wenn deren Spiel mit meinem harmoniert oder sich leicht in Harmonie bringen lässt. Umgekehrt muss ich nicht mit jeder Person, die ich gut leiden kann, rollenspielen … oder fantastische Filme/Serien ansehen oder Minis bemalen oder …

Frage 5: Wenn ich meinen Arbeitskollegen von meinem Hobby Rollenspiel erzähle, dann machen sie so ein Gesicht: 

Ich erzähle an sich nichts von allein, wenn es sich nicht ohnehin irgendwie anbietet, schon ewig nicht mehr. Das Thema kommt immer mal wieder auf, weil ich an bestimmten Tagen bestimmte Dienste oder frei haben möchte, ansonsten haben die meisten abgespeichert, dass ich irgendeinen schrägen Kram mache und irgendwas mit Youtube. Wer fragt, kriegt Antworten. Die Gesichter werden dann weniger ratlos, aber sind doch immer noch irgendwie fragend.

 


Was ist die RPG-Blog-O-Quest?
Hier stellen sich RollenspielbloggerInnen gegenseitig im Monatswechsel jeweils fünf Fragen zu ihrem Lieblingshobby. Ursprünglich organisiert von Greifenklaue und Würfelheld, sind inzwischen auch andere BloggerInnen zu Fragenstellern geworden und geben entweder im Lückentext die Möglichkeit, eigenes zu ergänzen, oder konkrete Fragen zu beantworten

Wer kann teilnehmen?
Alle, die Lust hat, die gestellten Fragen zu beantworten und via Blog, Podcast, Vlog oder ähnlichem mit einem Verweis auf den Ursprungstext zu beantworten, damit die LeserInnen/ZuschauerInnen auch bei anderen Teilnehmern stöbern können

Was sollten Teilnehmer nicht vergessen?
Dem/Der jeweiligen Blog-O-Quest-VeranstalterIn einen Link zum eigenen Werk zukommen zu lassen, damit man diesen weiter verbreiten kann!

Was bringt das Ganze?
Hoffentlich den Bloggern/Vloggern Spaß beim Schreiben/Drehen, den LeserInnen/ZuschauerInnen ebenso Spaß beim Lesen/Schauen und natürlich Einblicke in die Gewohnheiten und Ansichten anderer zum Hobby Rollenspiel. Idealerweise natürlich auch Inspiration für eigene Ideen.

Heinzcon 2019

heinzcon2019

 

Zum vierten Mal (2016, 2017, 2018) mittlerweile ging es für Tsu und mich zur Heinzcon. Das Ganze gestaltete sich bereits im Vorfeld sehr spannend, weil mein Sprechverbot von 2 Wochen sich bis Mittwoch zog und wir gefahren sind, ohne dass ich einschätzen konnte, ob ich vor Ort überhaupt würde spielen/leiten können.

Erneut sind wir bereits am Donnerstag angereist und hatten erneut selbst für die Unterkunft gesorgt. Und natürlich fiel unsere Wahl ein weiteres Mal auf dieselbe Ferienwohnung, die wir schon 2016 und 2018 in Beschlag genommen hatten.

Freitag

aussichtWir waren um 17.45 Uhr ungefähr vor Ort, da die Con um 18 Uhr öffnet. Tatsächlich auf der Con waren wir dann genau eine volle Stunde später. Die Schlange war lang, und dass Leute, die bereits ihre Tickets hatten, immer mal wieder daran erinnert wurden, dass sie durchgehen können, hat zumindest für alle anderen wie uns die Lage nicht so wirklich verbessert … Für eine an sich eher familiäre Con also insgesamt ganz schön viel Ansteherei.

Die nächste Überraschung gab es dann, als wir unsere Runden aushängen wollten bzw. ein Tischschild holen. In diesem Jahr musste man sich nämlich einen Zettel holen, diesen ohne Tischnummer aushängen, den vollen Zettel dann wieder abnehmen, hat damit dann gegen Pfand ein Schild bekommen, musste den Zettel danach wieder aushängen und gucken, dass man seine Mitspieler*innen eben auch zusammen getrommelt bekommt bzw. als Mitspieler*in stand man dann eben rum und wartete auf den Zettel mit der Info, wo es denn nun eigentlich hingehen soll. Das war … suboptimal.

Ohnehin stehen zig Leute natürlich ständig vor der Wand mit den Rundenaushängen auf der Suche nach einer Möglichkeit, irgendwo mitzuspielen. Bei den Aushängen hat man nun neue Zettel (die in wenigen Sekunden zumeist gefüllt waren) neben etlichen ausgefüllten, die sich wiederum in solche unterteilen, die voll sind, aber noch keine Tischnummer haben und solchen, die einfach nur informieren, wo diese Runde denn nun stattfindet. Und neben den Leuten, die eine Runde suchen, stehen im Pulk jetzt eben auch noch die ohne Tischnummernplan. Und als SL wuselt man sich durch den Menschenhaufen, um seinen Zettel mindestens 2x dort auszuhängen. Das war, bei aller Liebe, ziemlich ätzend.

Schließlich hatten wir Tisch und Mitspieler*innen und es konnte losgehen. Sowohl Tsu als auch ich haben eine Runde Splittermond geleitet, die dann bis etwa Mitternacht lief.

splimo_auslageZwischenzeitlich bin ich in einer Pause noch schnell zum Shoppen gehuscht und habe neben dem Kesh-Band und Edisons Enzyklopädie für Space 1889 noch zwei Mondsplitter und die Heinzcon-Edition 2019 (Die Magie) gekauft.

Samstag

Vormittags wollte Tsu gern eine Runde leiten, scheiterte aber über zwei Stunden hinweg daran, dass kein Tisch verfügbar war. Auch einige andere Leute hätten gern etwas angeboten, konnten mangels Tischen jedoch nicht. Nach 2 Stunden kaperte Tsu dann kurzerhand einen „Nichtspiel-Tisch“. War vor ein paar Jahren eher das Problem, dass es keine SL gab für die ca. 25 Tische, hörten wir ja letztes Jahr bereits von fehlenden Tischen. In diesem Jahr hat es uns dann quasi selbst auch erwischt. Und war das ziemlich unangenehm, weil wir einige Leute durch unsere Schwärmerei zur Heinzcon „gelockt“ hatten im Vorfeld und nun insgesamt 4 Leute allein aus unserem Umfeld ratlos auf der Con standen (nachdem sie nicht nur Eintritt gezahlt hatten, sondern auch Urlaub und eine Ferienwohnung genommen hatten … was ja so ein bisschen die Besonderheit von der Con in Norddeich ist).

federundschwert_auslageIch selbst hatte den Vormittag ohnehin verquatschen wollen, was aber ebenfalls ein bisschen schwierig war, weil die entsprechenden Leute zu dem Zeitpunkt noch nicht vor Ort waren, in Runden saßen und so weiter.

Was ich allerdings auch machen wollte und konnte, war ein Besuch des Standes von Jennifer S. Lange. Ihre Bilder sind mir immer wieder mal aufgefallen in der Vergangenheit, ich fand sie wunderschön und habe dann im Nachhinein jeweils rausgefunden, dass sie von ihr sind. Meine bislang mit liebste Splittermond-Illustration stammt auch von Jennifer, und das wollte ich ihr nicht nur sagen, sondern auch mal sehen, ob ich davon nicht einen Druck erstehen kann. Hat geklappt, wenn auch leider vor Ort „nur“ als Postkarte. Aber schön, dass ich die Riesin Dakila (Sadu-Quellenbuch) fortan in Postkartengröße mit mir rumtragen kann. 😉

Auch Florian Stitz war übrigens wieder vor Ort. Hier gab es auch wieder etliche schöne Bilder zu bewundern, wobei wir uns besonders für das Cover des aktuell sechsten Splittermondromans Jenseits der Seidenstraße erwärmten.

jenniferslange

Um 12 Uhr startete der Workshop Quo vadis, Splittermond?, den ich sehr bequem sitzend bei ganz guter Belüftung erleben durfte. Das war wirklich positiv: Die Lüftung bei den Workshops war besser als sonst. Liegt auch daran, dass ein heftiger Wind ging, der beim Öffnen eines Fensters gleich in den Raum gedrückt wurde, war auf jeden Fall aber ganz angenehm.

Ab 14 Uhr wohnte ich dann als Diskussionsgast der Podiumsdiskussion Wie leite ich eine Conrunde? bei. Diese Diskussion war von Marcus Juergens initiiert, organisiert und moderiert, der Dennis Maciuszek, Mhaire Stritter und mich zu Erfahrungen und Tipps zum Thema befragte. Mir hat das wahnsinnig viel Spaß gemacht. Hatte ich im Vorfeld naiv geglaubt, das Thema sei nicht ergiebig genug für einen Slot von 2 Stunden, wurde ich im Verlauf eines Besseren belehrt. Ich hoffe, es konnten einige ein paar Ideen oder Herangehensweisen daraus mitnehmen.

Im Nachhinein entstanden dann noch so einige Gespräche, über die ich mich ebenfalls sehr gefreut habe. Als ich dann um 17 Uhr an den Tisch ging, um eine Runde zu leiten (ha, einen von da aktuell zwei freien Tischen noch bekommen!), war ich eigentlich noch gar nicht wieder ganz ready für die nächste Spielrunde, sondern noch im Austauschmodus sozusagen. Entsprechend fand ich den Anfang meiner Runde ungewohnt holprig, und dass ich irgendwann mittendrin feststellte, dass mir zentrale Notizen fehlen (die ich übrigens bis heute nicht wiedergefunden habe), fand ich höchst ärgerlich. Ich hoffe aber, die Mitspieler*innen hatten dennoch ein bisschen Spaß an der Runde, die wegen des ungeplant hohen Improvisationsanteils auch gute zwei Stunden früher beendet war als von mir eigentlich vorgesehen. Immerhin gab es in dieser Runde Gimmicks, denn ich hatte zu Hause für jede*n Mitspieler*in ein Fleadyne-Parfum kreiert und mit zur Heinzcon genommen. Kein Scheiß.

Parallel dazu leitete auch Tsu eine weitere Splittermond-Runde. Natürlich in Wintholt. 😉

Am Samstag sind wir dann schon ziemlich früh (gegen 22 Uhr) wieder zur Ferienwohnung zurück, um für den Sonntag fit zu sein.

Sonntag

bioingDie Aufbruchstimmung des Sonntags hab ich diesmal gar nicht so wahrgenommen wie sonst. Wie auch schon Freitag und Samstag stand noch Programm an, und die Tische waren durch viele Runden belegt. Tsu und ich hatten bislang zusammen 5 Runden angeboten, sodass wir am Sonntag entweder spielen oder einfach nur quatschen wollten. Gefunden hat sich dann schließlich eine DSA 5-Runde, die BioIng leitete. Auch wenn wir uns online ja schon länger kennen und ich BioIng vorher auch schon mal real getroffen habe, fand ich es cool, dass wir mal zusammen am Tisch saßen und spielten. Die Runde war dann eine stark gekürzte Variante vom Heldenwerk Drei Farben Schnee – bis zum bitteren Con-Ende sozusagen.

Beim Spiegelkinder-Stand von Claudia Heinzelmann habe ich dann zum Abschluss noch zwei schicke Bücher erstanden.

Mit Lex erstellten wir noch Charaktere für eine demnächst anstehende Runde Earthdawn (4. Edition), quatschten noch mit einigen Leuten am Ein- bzw. Ausgang, und das war dann die Heinzcon 2019. Gerade am Sonntag hätte ich aber ohnehin nicht mehr lang durchgehalten. Ich war total müde an dem Tag, was sich schließlich auch wieder auf meine Stimme niederschlug, und war froh, dass wir erst am Montag fuhren und ich so noch eine große Mütze Schlaf zu mir nehmen konnte.

Da einige bis Montag blieben, war an sich noch ein Quasseltreffen angedacht gewesen. Das verschiebt sich dann aber zu 2020.

Positives

Jede Heinzcon verlief bis jetzt ein bisschen anders. Diese hier ebenso. Und sie hat wieder richtig Spaß gemacht!

Ich hab mich sehr gefreut, dass ich zwei Runden Splittermond leiten konnte, wovon ich etwa mit 60% der Leute zuvor auch noch nie gespielt hatte.

Den Aushängen nach war diese Heinzcon zwar ziemlich splittermondlastig (genau mein Ding, hihi), aber ich denke, im Prinzip war für alle was dabei: Space 1889, The Sprawl, Numenera, NOVA, Coriolis, Star Wars, Cthulhu, Dungeonslayers, Dungeon World, City of Mist, 1W6 Freunde, DSA und diverse Fate-Angebote sind so das, an das ich mich jetzt erinnere. Oh, und sogar schon eine Runde Forbidden Lands.

Die Leute! Einfach für sich stehend und unabhängig von bekannt, unbekannt, gesprochen oder nicht gesprochen. Ich mag Mitarbeiter und Publikum der Heinzcon unwahrscheinlich gerne. 🙂

Ich hab mich sehr über die ganzen Gespräche gefreut, die ich auf der Con mit verschiedenen Leuten führen konnte, auch wenn es wohl immer so sein wird, dass man gerne noch mit X oder mit Y länger usw. gequasselt hätte.

Ebenfalls toll fand ich in diesem Jahr mal wieder den allgemeinen Splittermond-Workshop. Uli Lindner hält seine Vorstellungen ohnehin immer sehr auf den Punkt, was ich mag. Diesmal kam noch hinzu, dass es wieder ein paar angeteaserte Sachen gab, von denen zumindest ich im Vorfeld noch so gar nichts gehört hatte (dazu an anderer Stelle mal mehr), und worauf ich gespannt bin. diskussion

Die Diskussionsrunde hat mir wie schon geschrieben sehr viel Spaß gemacht. Ich hoffe, in Zukunft gibt es vielleicht noch mal oder auch öfter sowas in der Art. Dank an dieser Stelle auch nochmals an Marcus Juergens.

Die Lüftung der Räume fand ich erstmals ziemlich gut und bin dafür echt dankbar.

Ich bin ziemlich happy über das Feedback, das ich selbst von Leuten bekommen habe. Es gab diesmal doch relativ viele Leute, die einfach auf mich zugekommen sind und mich auf den Youtubekanal oder – worüber ich mich besonders gefreut habe – den Stechginsterpodcast angesprochen haben und Feedback gaben und/oder sich vorstellten, sodass ich jetzt auch noch viel mehr Gesichter vor Augen habe als vorher, was einige Leute angeht. Das gilt auch für Leute aus dem Splittermond-Discord, und ich mag das, weil es das Ganze ein bisschen persönlicher macht. Vielen lieben Dank an dieser Stelle auch noch mal für euer Feedback, euer Lob und eure motivierenden Worte. 💓

Neutrales

wetter

Genau zur Heinzcon hat sich die permanente Regnerei ein bisschen gelegt. Das galt nicht für einige Stunden des Samstags und nicht ab Sonntag Abend (Sturmtief Eberhard lässt grüßen), sodass wir selbst am Montag noch einen ausgefallenen Zug hatten, derweil andere mit dem Auto nach Hause geschlittert oder in irgendwelchen Städten wegen Zugausfällen gestrandet sind für eine Nacht. Beim Converlauf selbst war das Wetter aber eigentlich okay, wir ohnehin ganz gut vorbereitet auf Kälte und Regen, und außerdem kann man Wetter nun mal nicht so wirklich planen.

Zum dritten Mal taucht hier die Sojabolognese auf. Im ersten Jahr gab es zuwenig, im zweiten Jahr reichlich, jetzt im dritten Angebotsjahr erstens zuwenig und zweitens bei weitem nicht so lecker zubereitet. Dafür war der Eintopf lecker.

Negatives

Das anfängliche Anstehen war nun nicht dramatisch, aber eine Stunde finde ich da doch zu lang. Wie wäre es mit einem zweiten Eingang für diejenigen, die schon Tickets haben (es gibt ja weitere)?

Das Management der Rundenaushänge geht gar nicht, so wie es dieses Jahr war. Eigentlich bleibt einem da nur. Runden wirklich im Vorfeld der Con bereits anzumelden, was aber erfordert, dass man sich dann auch entsprechend strikt an diese Planung hält und keinen Raum für spontane Änderungen hat. In diesem Jahr gab es beispielsweise mindestens eine vorangemeldete Runde, die aushing, voll war, die SL dann aber zum entsprechenden Zeitpunkt nicht aufgetaucht ist.

Die Tischsituation war im letzten Jahr bereits angespannt. Ich hatte schon den Eindruck, dass dieses Jahr nochmals mehr Leute da waren, aber selbst wenn nicht, ist es schon sehr unbefriedigend, wenn man nicht spielen (und auch nicht leiten) kann, weil schlichtweg keine Tische in Aussicht sind. Hier wäre es entweder an der Zeit, die Con tatsächlich auch bei Tagestickets zu begrenzen, das Café unten zum Teil der Con zu machen, um mehr Tische zu haben, oder aber Lokalitäten im Umkreis (z.B. Konferenzräume des Hotels?) für die Workshops zu nutzen, um die beiden Räume dafür für Runden nutzen zu können. Oder … also irgendwas muss da jedenfalls dringend anders.

Wir hoffen, so oder so, dass wir auch 2020 wieder dabei sein können. 🙂

Mein fantastischer Februar 2019

Hoppla, da ist der Monat schneller rum als angenommen. Mal abgesehen davon, dass der Februar ohnehin ein bisschen kürzer ist. 😉

Erneut folge ich der Idee des Würfelhelden und versuche mich an einer Zusammenfassung dessen, was der Februar so gebracht hat an Medien.

Filme und Serien

Dark haben wir nach den ersten fünf Folgen im Januar nicht weitergeschaut. Zu langatmig, zu langsam.

Stattdessen haben wir uns der neuen She-Ra-Serie zugewandt. Sieben von dreizehn Folgen haben wir uns angeschaut und ich bin wider Erwarten recht angetan von der Serie. Mein Nickname im Netz stammt immerhin aus der damaligen Spielzeugserie von Mattel. Die frühere Serie hab ich zwar irgendwann mal gesehen, fand ich aber nie sonderlich gut. Die neue Serie muss man schon auch ein kleines bisschen losgelöst von der damaligen Story sehen, aber mir gefällt das wie gesagt bislang ganz gut.

Dann hab ich versucht, bei The Walking Dead mal wieder anzuknüpfen. Damals bin ich mitten in der dritten Staffel ausgestiegen. Nicht aus besonderen Gründen, sondern weil es zeitlich nicht passte und ich es irgendwann schlicht vergessen habe, da wieder anzusetzen. Da hab ich nun also die dritte Staffel noch mal gesehen. Finde es erstaunlich schwierig, da wieder rein zu kommen. Kickt mich auch gar nicht so wie früher. Bei Gelegenheit werde ich dennoch weiter am Ball bleiben.

Ansonsten haben wir uns noch Polar angesehen, den ich richtig, richtig gut fand. War zwar eher vorhersehbar und die Sache rund um Rusty haben mich extrem angeätzt, aber davon abgesehen mochte ich den Film wirklich gern.

Zum Ende des Monats sind wir dann mit Nightflyers eingestiegen. Die Serie trifft – trotz einigem Bullshitbabble und Logiklöchern – absolut einen Nerv bei mir und ich freu mich auf die weiteren Folgen (die ersten fünf haben wir gesehen bislang). Auch wenn die Serie ja nun erst mal abgesetzt wurde …

Im Februar entfallen also 8,5 Stunden insgesamt auf Filme und Serien.

Romane

Der Februar stand bei mir quasi im Zeichen von Near Future. Ich hab die drei Bücher der Mirador-Reihe von Dan Wells gelesen: Blue Screen, Over World und Active Memory. Ich weiß nicht, ob das Ganze damit abgeschlossen ist oder man in Zukunft noch mit mehr Büchern rechnen kann. Jedes Buch erzählt eine Geschichte mit derselben Protagonistin und zeitlich relativ eng beinander, die man aber nach jedem Buch für sich genommen auch abschließen kann. Ist also nicht ganz so wichtig. Ein bisschen mehr dazu geschrieben habe ich in den entsprechenden Beiträgen im Tanelorn.

Beim Outsider von Stephen King sind wir ein bisschen vorangekommen, aber die Seiten zähle ich nicht, weil sich das schlecht nachvollziehen lässt für mich. Wir sind aber knapp bei der Hälfte jetzt insgesamt (Januar + Februar).

Angefangen hab ich dann noch mit Der letzte Pilger von Gard Sveen, das ich mir vor langem schon ausgeliehen habe und irgendwann zurückgeben möchte. Das wird jetzt schneller sein als erwartet, denn ich hab das Buch nach 138 Seiten abgebrochen. Es ist ein Debütkrimi eines Norwegers, dafür aber erstaunlich „actionlastig“ – was erst mal nichts Schlechtes ist. Ich kam aber nicht gut mit den ständigen Zeitsprüngen (30er/40er Jahre und Gegenwart) zurecht, die Thematik (Nazi-Machenschaften) gehört für mich eher nicht zur Sparte Unterhaltung, es gibt auch hier wieder eine völlig überflüssige Tierquälszene, und zuletzt mittlerweile wohl auch 4 Teile der „Tommy Bergmann“-Reihe. Ich dachte, es handle sich um einen Einzeltitel. Und ich mag auch den Protagonisten nicht, der seine Frau geschlagen hat (die darum nun weg ist). Tut ihm auch leid und so, aber kann er ja nix für …

Macht insgesamt jedenfalls 1380 Seiten.

Podcasts und Hörbücher

Da sieht es leider für den Februar ganz mau aus. Im März stehen aber so einige Zugfahrten an; da werde ich vieles aufholen, denke ich. 🙂

Angefangen hab ich mit dem ersten Teil von Die Brut von Ezekiel Boone, hab aber bislang noch keine so wirkliche Idee, wohin das führt.

Und die 130. Folge des DORPcasts hab ich mir angehört.

Youtube

Vor meinem noch immer anhaltenden Sprechverbot haben wir auf meinem Kanal mit einer neuen DSA 5-Runde begonnen (Ketten für die Ewigkeit), eine Session DnD 5e mit Storm King’s Thunder gespielt sowie eine Einsteigerrunde mit DSA 5.

Außerdem haben wir die Blog-O-Quest Februar „Blut und Stahlzu dritt in einem Hangout bei Tsu durchgequasselt.

Ansonsten hinke ich auch mit dem Schauen ziemlich hinterher mal wieder.

Bei Meister Umbreons DnD-Runde (Out of the Abyss) bin ich auf aktuellem Stand, ebenso bei der V5-Runde von derKoali, aber das sind auch die einzigen laufende Runden/Kampagnen, von denen ich das im Februar sagen kann.

Bei BioIng hab ich den 1. Teil eines Oneshots DSA 5 angesehen (Eiskristall & Finsterkamm).

Und ich hab mir die jeweils neuen Videos von Jennys Kanal WODnews angeschaut.

Blogartikel

Gab es abseits des fantastischen Januars am 1.1. keinen einzigen. 🙁

Rollenspiellektüre

Gab es leider nur hier und da einige Seiten, nichts Konkretes, nichts Geordnetes. War aber alles zu Splittermond. 🙂

[RSP-Karneval] März 2019: Essen

Im März lautet das Thema für den Karneval der Rollenspielblogs Essen und wird von mir organisiert.

Der Vorschlag selbst (auch von mir) hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel, und jetzt wird es einfach mal Zeit, dazu Beiträge zu sammeln. Doch was gibt es dazu überhaupt zu sagen?

Nomnomnom

Zum einen haben wir da das klassische Essen im Sinne der Nahrungsaufnahme.

Was gibt es bei euren Runden zu futtern, was steht auf dem Tisch? Kocht ihr davor oder dazwischen zusammen, bestellt ihr was zu essen, bringt jede*r etwas mit? Wie steht ihr dazu, wenn Rollenspielbücher, Charakterbögen und Lebensmittel gemeinsam auf einem Tisch liegen? Ich denke da jetzt vor allem an diverse Flecken … Und hat das Essen bei euch einen Bezug zu dem Spiel, gehts einfach ganz profan um Nahrungsaufnahme, oder kombiniert ihr mit Kochen & Spielen sozusagen zwei Events? Und wie haltet ihr es mit Rollenspielkochbüchern, also Kochbüchern, die bestimmte Gerichte bestimmter Settings „nachkochen“ bzw. vorstellen?

Im Spiel selbst gibt es auch immer wieder mal Situationen, in denen Essen ein Thema ist. Gibts in euren Tavernen, Restaurants, Kantinen und Co. immer denselben Speiseplan? Gibts immer den klassischen Eintopf und eine Brotzeit, den Soyriegel und die Quetzal-Cola aus dem Stuffer Shack oder gibts noch was anderes? Vielleicht je nach Region? Oder je nach Preisklasse? Vielleicht seid ihr auch eher vom Schlag der ausgeklügelten selbst erstellten Speisekarten? Kreiert ihr vielleicht selbst irgendwelche Gerichte, Zutaten, Kräuter usw.? Und wenn ja: was sind das für Sachen?

Wie handhabt ihr die Versorgung der Charaktere in der Wildnis oder der Apokalypse? Seid ihr Fans von Micromanagement und haltet alles akribisch nach? Handelt ihr die Dinge mit wenigen Würfelwürfen ab oder nutzt ihr solche Gelegenheiten zum Einsatz von Subsystemen (Fokusregeln, selbst erdachte usw.)? Ich kann euch sagen, dass man sowas durchaus auf die Spitze treiben kann. 😉

The Sprawl & The City

Für diejenigen unter euch, die dem Thema in Bezug auf Nahrungsaufnahme so gar nichts abgewinnen können, habe ich natürlich einen kleinen „Ausweg“: Essen.

Uhm? Genau. Essen ist immerhin auch eine Stadt. Zum Beispiel des Rhein-Ruhr-Megaplexes. Konzernzentrale von Saeder-Krupp und der Ruhrmetall AG, sogar ausgestattet mit eigenem Urban Brawl-Team. Abseits von Shadowrun gibts so einige Gruppen, die Essen (als Teil des Ruhrgebiets) zum Spielort in der World of Darkness gemacht oder gar eine cthuloide Stimmung dort verortet haben. Habt ihr sowas auch mal gemacht, vielleicht noch für andere Reihen? Fallen euch bestimmte Orte ein oder auf, die rund um die Stadt Essen dazu einladen, Teil einer Rollenspielrealität zu werden? Oder habt ihr schon selbst NSC und Orte kreiert, die eurer Meinung nach bestens in eine der zentralen Ruhrpottstädte passen?

Wie nehmt ihr teil?

Was euch einfällt, könnt ihr sehr gern hier oder im RSP-Forum kommentieren, könnt darüber bloggen, ein Video erstellen, Instagram-Fotos verlinken, podcasten oder was euch sonst so dazu einfällt. Wichtig ist, dass ihr mir im Forum einen Kommentar hinterlasst, wo ich eure Beiträge finden kann, damit ich sie am Ende des Monats entsprechend im Abschlussartikel erwähnen und verlinken kann.

Mein fantastischer Januar 2019

Der Würfelheld hat am letzten Tag des Januars einen Blogartikel online gestellt mit einem fantastischen Monatsrückblick. Am Ende fragt er nach dem Rückblick der Leser*innen, und darum gibt es nun auch hier einen fantastischen Rückblick sozusagen.

Filme und Serien

Der Januar startete damit, dass wir die 5. Staffel von Bates Motel schauten und die abgeschlossene Serie damit auch beendeten. Ich fand die Serie unheimlich gut gemacht. Zum Ende der 4. Staffel schwächelte die Serie ein paar Folgen lang, hat sich dann erfreulicherweise aber wieder gefangen.

Ebenfalls weiter ging es mit Gotham, und zwar mit der 3. Staffel. Ich liebe diese Serie, weshalb ich es noch trauriger finde, dass ich sie im Original einfach nicht verstehe. Ich komme bei einigen Akzenten da leider so gar nicht mit. :-/ Aus diesem Grund wird es wohl auch noch dauern, bis ich hoffentlich in den Genuss der weiteren Folgen kommen kann.

Begonnen haben wir zudem Dark, wo wir es bislang auf 5 Folgen bringen. Halbzeit also. Ich finde sie okay, aber unglaublich träge. Zumindest bis jetzt hat mich die Serie noch nicht abgeholt.

Bei den Filmen gab es einmal Bird Box als zufällige Entdeckung. Da wäre mehr drin gewesen, finde ich, aber ich mochte den Film trotzdem gern.

Black Mirror: Bandersnatch war mal was ganz Neues … hat mich dennoch nicht vom Hocker gehauen. War ein spannendes Erlebnis und das Ganze gut gemacht, weiß ich durchaus zu schätzen, aber hat mich halt auch nicht in seinen Bann geschlagen oder so.

Knapp 30 Stunden fielen also insgesamt auf Filme und Serien. Das ist sehr viel, allerdings waren wir auch beide recht lange krank und hatten damit die Gelegenheit, immer mal wieder auch zu unmöglichen Zeiten mal was einzuschalten (und zugleich keinen Kopf für andere Sachen).

Romane

Gelesen wurde dann doch ein bisschen was. Ich selbst mache bei der Reading Challenge 2019 im Tanelorn mit, wo man sich selbst Leseziele für das Jahr setzt. Bei mir lautet es recht sparsam, 25 Bücher zu lesen, und davon möglichst viele passend zur Popsugar– und/oder Tanelornchallenge.

In den letzten Jahren habe ich fast nur noch Fachbücher gelesen, und das würde ich ab 2019 gern mal wieder ändern.

Mit Das letzte Geheimnis von Ian Caldwell und Dustin Thomason startete das Jahr mit einem Re-Read von 447 Seiten. Während mich der Roman als Neuerscheinung begeisterte, ist ihm das diesmal leider nicht gelungen. Liegt wohl an der unterschiedlichen Erwartungshaltung. Damals hatte ich nichts Besonderes erwartet, diesmal einen Thriller, wie er auch einer sein soll. Ist aber mehr Coming-of-Age an der Princeton-Universität mit ein bisschen Mystery und Thriller, woran ich mich vorab nicht mehr erinnert hatte.

Einmal mehr festgestellt habe ich, dass ich die Bücher von Kate Mosse immer ein bisschen schwierig finde. Für mich haben sie immer sozusagen hypenswerte Elemente, aber auch immer irgendwas, das das Gesamtbild stört. Bei Der Kreis der Rabenvögel war es die Schwafeligkeit über gut 200 Seiten, die mir den 400-Seiter ein bisschen verleidet haben, auch wenn meine Gesamtwertung dazu dennoch positiv ausfällt.

Ins Alte Rom ging es mit dem ersten Roman der Cicero-Trilogie von Robert Harris: Imperium. Leider konnten mich die 480 Seiten nicht so wirklich begeistern. War mir alles ein bisschen zu dröge und zu sachlich, wenn auch andererseits gut recherchiert und geschrieben. Aber ich bleib dann lieber Fangirl von John Maddox Roberts‘ SPQR-Reihe, denke ich. Die Trilogie werde ich nicht fortsetzen.

Derweil wir als gemeinsames Leseprojekt mit dem Outsider von Stephen King gestartet sind, was aber ewig dauern wird, bis wir da durch sind, weil wir wirklich immer nur sehr kleine Häppchen schaffen, habe ich mich noch allein an das Büchlein Gwendys Wunschkasten gewagt. Die 128 Seiten waren okay, aber auch nichts, was mich besonders hätte begeistern können. Da wäre sehr viel mehr möglich gewesen, sowohl inhaltlich als auch emotional.

Damit zähle ich 1455 Seiten, was mich ziemlich überrascht. So viel hab ich nämlich schon lang nicht mehr gelesen. Gefühlt spannenderweise auch im Januar nicht. Gar nicht mal so übel, sowas nachzuhalten offenbar.

Podcasts und Hörbücher

An Podcasts habe ich im Januar die bisher 3 Folgen von Steamtinkerers Klönschnack gehört sowie (zum 2. Mal) die Warhammer Fantasy-Folge des Frostcast.

Bei Hörbüchern hab ich mit dem ersten Teil der Lovecraft Letters von Christian Gailus angefangen, gelesen von Uve Teschner. Hab ich aber noch nicht durch, auch wenn es nur knapp 3,5 Stunden insgesamt sind.

Ebenfalls angefangen, hier aber noch ganz am Anfang stehe ich beim ersten Teil der Mirador-Reihe mit Bluescreen von Dan Wells, gesprochen von Elmar Börger.

Youtube

Bei mir selbst war gesundheitsbedingt leider kaum was los. Wir starteten mit der 6. Session DnD 5Storm King’s Thunder. Im 6. und letzten Band des Abenteuerpfades Die Winterkönigin von Pathfinder schafften wir immerhin eine Session am 14.1. und eine am 31.1.

Und mehr war eigentlich schon nicht, außer dass ich Folge 1 (von September 2018) und Folge 2 meines Stechginsterpodcasts nun auch auf Youtube hochgeladen habe für Leute, die sonst eher keine Podcasts hören. Den Rückmeldungen nach scheint das auch eine ganz gute Idee gewesen zu sein.

Als Mitspielerin bin ich aktuell ja lediglich bei der Theaterritter-Kampagne bei Tsu dabei. Da nähern wir uns dem Finale des zweiten Buches und haben im Januar ebenfalls eine Session gespielt.

Ansonsten beschränke ich mich bei der Aufzählung der Dinge, die ich mir angeschaut habe, mal auf Actual Plays, da der Beitrag hier sonst wohl ziemlich uferlos werden dürfte. Ich hab im Januar nämlich ziemlich viel gesehen und bin bei den folgenden Reihen darum auf aktuellem Stand:

Auriel McCloud mit Splittermond (Der umkämpfte Pfad) als auch Shadowrun (Bad Wolf Gang)

Mischka_RPG mit Earthdawn (Falschmenschen) und dem 1. Teil Warhammer 40k – Schattenjäger (Der finstere Pakt)

MeisterUmbreon mit DnD 5 (Out of the Abyss)

Affe Vogel mit DSA 5 (In Treue fest, im Unglück standhaft)

BioIng mit DSA 5 (Heldenwerk: Seelanders Eleven)

derKoali mit V5 (Blood and Sand)

Asrael mit Fragged Empire (Lass schlafende Götter ruhen)

Trollstrolch mit Shadowrun (High Spirits) – da bin ich weit ab von aktuellem Stand, aber ich hab mir diverse Teile angesehen

Blogartikel

Davon gab es im Januar dann doch ein paar bei mir.

Fertiggestellt habe ich den Spielbericht zur 4. Session von Storm King’s Thunder mit DnD 5, ebenso mein Feedback (und Fazit) zum 2. und 3. Stream mit All flesh must be eaten.

Bei der 40. Blog-O-Quest mit dem Rückblick zu 2018 habe ich mitgemacht, ebenso mit einem Artikel zu Fragged Empire beim Karneval der Rollenspielblogs. Da war im Januar Zeitsprung das Thema.

Rollenspiellektüre

Die ist bei mir immer ein bisschen schwer nachzuhalten, weil ich quer durch den Garten hier und da ein bisschen lese. Im Januar habe ich vor allem im Grundregelwerk Vampire the Masquerade 5th Edition gelesen sowie mir mal wieder das Grundregelwerk von Shadowrun in der 5. Edition geschnappt.

Coole Idee vom Würfelheld. Ich werde auf jeden Fall versuchen, das jetzt jeden Monat 1x zusammenzufassen. 🙂

[RSP-Karneval] Zeitsprung: Fragged Empire

Gloria von Nerd-Gedanken hat sich im Januar recht kurzfristig des Themas Zeitsprung für den Karneval der Rollenspielblogs ausgedacht. Höchste Zeit, auf den letzten Drücker doch zumindest noch einen Artikel dazu zu verfassen.

Zeitsprünge im Groben bieten eigentlich die meisten Rollenspiele. Man wird eben in eine fäntelalterliche Welt oder die (nähere oder fernere) Zukunft versetzt. Im Grunde sind auch das ja schon Zeitsprünge, wenn auch nicht im klassischen Sinne.

Einen solchen Sprung möchte ich exemplarisch für den Karneval benennen, weil ich diesen besonders spannend finde: Fragged Empire.

Wie passt Fragged Empire da rein?

Fragged Empire bezeichnet sich selbst als post-post-apokalyptisches Setting. Die Apokalypse selbst liegt also lang zurück, man ist über die ersten Aufbauten längst hinaus und vielmehr an der zweiten schwierigen Schwelle: ein (neues) Miteinander zu kreieren. Da ich dazu mal ein Video gemacht habe, habe ich auch eine erklärende Grafik dazu erstellt:

fragged_history

Die Menschheit existierte also vor etwa 10.000 Jahren (ganz links) und entwickelte sich quasi über Jahrtausende zu den Archonten weiter, die mittlerweile ebenfalls nicht mehr existieren.

Zwischendurch auf verschiedenen Wegen entstandene weitere Völker waren Teil der späteren Apokalypse, und erst seit etwa 100 Jahren versuchen sie, zueinander Kontakt aufzunehmen, Verträge auszuhandeln, eigene Kulturen zu etablieren und so weiter.

Das sind (Symbole rechts, von oben nach unten) die Corp, die Kaltoraner, die Nephilim und die Legion.

Die Corp als kapitalistische Nachfahren der Vargati sind wohl am menschenähnlichsten, jedoch das Spannende des Settings: Menschen selbst gibt es hier überhaupt nicht mehr.

Man hat hier und da vielleicht mal Geschichten von Menschen gehört, jedoch viel eher solche über die Archonten, die sich aus den Menschen heraus entwickelt haben.

Menschen spielen einfach keine Rolle in diesem Setting, zu dieser Zeit so lange, nachdem die Menschen ausgestorben sind. Und das Erstaunliche daran: Man vermisst sie auch überhaupt nicht.

Ich selbst kenne es aus anderen Spielen so, dass es zumindest noch irgendwo kleine Enklaven früherer Menschen gibt, oder dass Menschen dann als frühere Gründer, Götter und so weiter angebetet werden oder so. Hier nicht.

Ein sehr weiter zeitlicher Sprung also, den das Spiel bietet, und der Interessantes mit sich bringt.

Mehr zum Setting hab ich in meiner Lesereihe zu Fragged Empire auch noch in diesem Artikel festgehalten.

RPG-Blog-O-Quest #040 – Rückblick 2018

Mit dem neuen Jahr geht es auch weiter mit der RPG-Blog-O-Quest. Nach dem Ausblick vom letzten Mal geht es ganz klassisch mit dem Rückblick auf das letzte Jahr weiter.

rpgblogoquest_logo

1. Welches Rollenspielereignis war für dich am prägnantesten in 2018?

Kein bestimmtes. Tatsächlich lief 2018 einiges nicht so, wie ich mir das ursprünglich vorgestellt oder vorgenommen hatte, aber es gab wirklich viele tolle Ereignisse.

Recht früh im Jahr war das die Heinzcon, im September der doch sehr spontane Start meines Podcasts (wenn man den denn als Rollenspielereignis zählen will).

Dazwischen lagen ganz viele tolle Spielrunden. Splittermond habe ich insgesamt über zwei Dutzend Male spielen und leiten können (einen Teil davon findet man hier), nach langem gab es mal wieder einen Oneshot mit Changeling, the Lost, ich hab Space 1889 quasi neu kennengelernt, wir haben eine neue Kampagne mit DnD 5 gestartet, wir haben endlich unsere AFMBE-Runde gespielt, die wir uns schon ewig vorgenommen hatten, und ansonsten gab es ebenfalls sehr viele schöne und spaßige Spielrunden.

Von diesen ganzen doch eher persönlichen Highlights des Jahres abgesehen …

… der ganze Kram rund um Wege der Vereinigungen (DSA 5); das war 2018 mit Sicherheit sehr prägnant, wenn auch kaum im positiven Sinne.

… das Erscheinen der 5. Edition von Vampire, the Masquerade war ebenfalls durchaus prägnant, weil die mir nämlich bislang gut gefällt. Das ist ein Novum für mich in Bezug auf Vampire. Davon abgesehen … auch verdammt viel negativer, aber prägnant zu nennender Kram rundum.

2. Wie oft bist Du 2018 zum Spielen gekommen? Was wurde am meisten gespielt,, welche Systeme hast Du neu kennengelernt?

Wie ich dank des entsprechenden Threads im Tanelorn recherchiert habe, habe ich 71 Sessions gespielt und geleitet, davon 36 Session onAir auf meinem eigenen Kanal, also live auf Youtube.

Mit 25 Sessions führt Splittermond die Liste an, gefolgt von 20 Sessions DSA 5 (mit 1 Ausnahme alle als Spielerin der Theaterritter-Kampagne) und 12 Sessions Pathfinder als SL des Abenteuerpfades Die Winterkönigin.

Neu für mich war Call of Cthulhu in der 7. Edition (als SL) und wie schon erwähnt Space 1889.

3. Welches RPG-Produkt 2018 (aber nicht unbedingt aus 2018) hat Dich am meisten überrascht, Dir am meisten fürs Spielen genutzt?

Kein RPG-Produkt, aber fürs Rollenspiel Discord. Das hab ich 2018 zu nutzen begonnen und da so einige tolle Sachen gelesen, geteilt, gespielt und besprochen.

4. Welcher Blogartikel, welches Video, welcher Karneval Deiner RPG-Kollegen (also quasi der Blogosphäre) hat Dich 2018 am meisten geflasht?

Weiß ich jetzt nicht mehr. Ich erinnere mich gut daran, vor allem manche Blogartikel sogar mehrfach gelesen zu haben, weil sie mir so gut gefielen, aber davon will mir nun einfach keiner mehr einfallen, sorry. 🙁

5. Welches sind die Medien 2018 für Dich? Bester Film, beste Serie, beste Buch, beste Comic etc.?

Puh. Ich kann mir nicht gut merken, wann was erschien bzw. bin oft spät dran, was das Lesen/Schauen betrifft. Ich werfe darum einfach mal The Chilling Adventures of Sabrina in den Raum.


Was ist die RPG-Blog-O-Quest und wie kann man teilnehmen?

Was ist die RPG-Blog-O-Quest?
Hier stellen sich RollenspielbloggerInnen gegenseitig im Monatswechsel jeweils fünf Fragen zu ihrem Lieblingshobby. Ursprünglich organisiert von Greifenklaue und Würfelheld, sind inzwischen auch andere BloggerInnen zu Fragenstellern geworden und geben entweder im Lückentext die Möglichkeit, eigenes zu ergänzen, oder konkrete Fragen zu beantworten

Wer kann teilnehmen?
Alle, die Lust hat, die gestellten Fragen zu beantworten und via Blog, Podcast, Vlog oder ähnlichem mit einem Verweis auf den Ursprungstext zu beantworten, damit die LeserInnen/ZuschauerInnen auch bei anderen Teilnehmern stöbern können

Was sollten Teilnehmer nicht vergessen?
Dem/Der jeweiligen Blog-O-Quest-VeranstalterIn einen Link zum eigenen Werk zukommen zu lassen, damit man diesen weiter verbreiten kann!

Was bringt das Ganze?
Hoffentlich den Bloggern/Vloggern Spaß beim Schreiben/Drehen, den LeserInnen/ZuschauerInnen ebenso Spaß beim Lesen/Schauen und natürlich Einblicke in die Gewohnheiten und Ansichten anderer zum Hobby Rollenspiel. Idealerweise natürlich auch Inspiration für eigene Ideen.

[All flesh must be eaten] At the Edge of Extinction #2 und #3

Wie und warum es zu diesem Fewshot kam, habe ich im Artikel zur ersten Session mit All flesh must be eaten bereits geschrieben. Mittlerweile ist das Ganze nach 3 Sessions (vorerst) abgeschlossen.

Session #2

Nachdem wir uns zunächst im Diner verschanzt hatten und vorab schon kurz angerissen wurde, dass das von Zombies umstellte Diner durchaus dafür sorgen könnte, dass wir statt der geplanten drei Sessions doch nur zwei spielen, haben unsere Charaktere dann doch noch erstaunlich gut ihren Hintern gerettet. Mayo und Frittenfett sei Dank!

In der nachfolgend angesteuerten Mall rechneten wir eigentlich alle mit irgendwas in Richtung von Zombies (im Kaufhaus) oder so, aber tatsächlich ging unser „Einkauf“ doch friedlich vonstatten. Diverse Anleihen an Klassiker blieben natürlich dennoch nicht aus. 😉

Der große Hammer kam dann am Schluss: Wir entdeckten den Heli eines TV-Senders und wurden als Augenzeugen und Überlebende sogar eingeladen. ABER die letzten Sätze des SL verrieten uns, dass wir damit mitten in die City flogen. Also dahin, wo verdammt viele Menschen sind. Und wohl auch verdammt viele Zombies …

Session #3

Dank der Geistesgegenwart des Charakters Angus vor allem konnten wir dem vorzeitigen Tod in der City entfliehen. Und das gleich mitsamt des Helikopters. Einfach wurde die Situation dadurch, dass auch der Pilot des Helis absolut kein Interesse daran hatte, in all dem Chaos sich noch irgendwie Channel 7 zu widmen.

Uns gelang die Flucht hin zu ein paar Autos weiter von der City entfernt, dann weiter zu einem kleinen Städtchen. Bei dem kapierten wir sozusagen zu spät, dass die dort aufgestellten Barrikaden mitnichten Leute von außen abhalten sollten, sondern vielmehr die Zombies im Inneren …

Dennoch schafften wir es, uns zu einem Boot zu retten und stachen schließlich in See …

Fazit

Wie schon im ersten Artikel zur Runde geschrieben, hab ich mich wahnsinnig gefreut, nach langem mal wieder All flesh must be eaten zu spielen. Und ich hatte diebischen Spaß an meinem Charakter Debbie, einer echten Klischee-Dumpfbacke. War gar nicht immer so einfach, es weder zu blöde noch zu sinnvoll zu spielen und – vor allem in der ersten Session – immer ernst dabei zu bleiben.

Ich mag den Ausblick der dritten Session.

Einmal, weil es mich an die in Buch und Film eher selten genutzte Option der Wasserrettung der anderen Art erinnerte. Die kenne ich bislang einmal aus Brian Keenes Buch Totes Meer und aus dem Spin-Off Fear the Walking Dead. Und natürlich haben Tsu und ich in unserer längeren Phase mit 7 Days to Die die ersten Nächte auch quasi mitten im Wasser überstanden …

Zum anderen bietet dieses Ende die Option, die Charaktere einfach ins Ungewisse schippern zu lassen, aber ebenso, daran nochmals anzuknüpfen. Vielleicht wieder gegen Ende des Jahres? Wer weiß.