[DnD 5] Storm King’s Thunder: Session 2

Planmäßig eine Woche nach der ersten Session konnte es mit unserer neuen Kampagne weitergehen. Diesmal hielt uns nichts davon ab, nun wirklich mal 3 Stunden zu spielen … oder doch?

Was geschah in Session 2?

Nach gut 8 Minuten der erneuten Charaktervorstellung und der Zusammenfassung der letzten Session konnte es auch gleich wieder losgehen.

Zunächst kümmerten sich die Charaktere darum, einen gefundenen Beutel zu untersuchen und sich auf den Weg zum vor der Zugbrücke wartenden Müller zu machen. Diesem wollten sie in Hinblick auf die späte Stunde Bescheid geben, dass das Dorf nun offenbar sicher ist. Außerdem galt es noch, die mitgebrachten Schweinehälften unterzubringen.

Die Gruppe machte sich dann auf den Weg, Nightstone weiter zu erkunden, immer noch mit der leisen Hoffnung, weitere Dorfbewohner anzutreffen. Nach und nach wagten sie sich bis zur kleinen Festung vor, als Hufgetrappel am Dorfeingang Aufmerksamkeit auf sich zog. Sieben Reiter in praktischer, aber schicker Kleidung ritten ins Dorf und tauschten sich kurz mit Kella vor dem Inn aus. Schließlich trafen sie auf Ferdinand, der sich aus der Affäre ziehen konnte, indem er sich und seine Gefährten als  Dorfbewohner vorstellte, die keine Gefahr für die Berittenen darstellen. Diese verkündeten, das Dorf gehöre nun ihnen, derweil Ammon, der Kleriker, in der Festung tatsächlich auf einige Lebende traf. Ein paar eingeschüchterte Wachen hielten die Totenwache der verstorbenen Lady Nandar. Sie bestätigten die Informationen über das Geschehen, die Kella zuvor schon beschrieben hatte, und konnten dieses geringfügig ergänzen.

Ferdinand gelang es, sich zu den anderen zur Mühle zu schleichen, um diese vor den Reitern zu warnen. Allerdings zu spät. Die drei versteckten sich zwar in der Mühle, diese wurde jedoch von zwei der Eindringlingen genauer unter die Lupe genommen. Es kam zum Kampf, der schnell entschieden war. Die Charaktere zogen die beiden Leichen sicherheitshalber in die Mühle. Leider gab man den ihnen zugehörigen Pferden einfach einen Klaps, um sie von der Mühle weg zu leiten. Diese erreichten recht schnell den Marktplatz und machten durch ihr reiterloses Dasein auf sich aufmerksam, sodass die restlichen Eindringliche sich zügig auf den Weg machten herauszufinden, was mit ihren Gefährten geschehen ist.

Während Ammon sich mit den Wachen in der Festung anschickte, die Lady über die kaputte Verbindungsbrücke in Richtung Friedhof zu transportieren, entbrannte der Kampf an der Mühle erneut. Zunächst sah es ganz gut für die SC aus. Auch Ammon bekam schließlich das Geschehen mit und rannte los, um einzugreifen. Doch das Glück schien die Charaktere verlassen zu haben und die Fremden entpuppten sich als außerordentlich wehrhaft.

Am Ende des Kampfes standen die SC mit teils schweren Wunden da. Und ohne Rubyl, die von den Klingen des Anführers der Fremden geradezu zerstückelt worden war.

Wie lief es in Session 2?

Von den Basiseinstellungen her lief es in dieser zweiten Session schon viel besser.

Der Kampf gegen die Eindringlinge kam bei den Zuschauern teils nicht gut an. Liegt wahrscheinlich in erster Linie daran, dass dabei eben Rubyl gestorben ist. Sowas wird ja immer gemischt aufgenommen.

Die Grundvoraussetzungen für den Kampf waren eigentlich gar nicht mal so schlecht. Statt sich allen sieben gleichzeitig stellen zu müssen, konnten zwei separat sehr schnell von der Gruppe ausgeschaltet werden. Ausgerechnet bei den Nachfolgern inklusive ihres Anführers verließ sie dann allerdings das Glück. Die Würfel waren eher auf meiner als auf ihrer Seite. Sich in der Mühle verschanzt zu haben, war – auch ohne Mehlstaubexplosion 😉 – vielleicht auch nicht so ideal. Und zu guter letzt war der Anführer natürlich entsprechend kompetent und wirklich eine Herausforderung für sich.

Mir tat es auch sehr leid zu sehen, wie traurig die Mitspielerin über den Tod ihres Charakters war. Allerdings hatten wir vorab schon besprochen, dass Charaktere eben auch sterben können. Das war also Konsens der Gruppe. Und während der Session hat die Mitspielerin auch schon mit dem Bau eines Nachfolgecharakters begonnen. War also okay so – aber eben traurig. Schön fand ich allerdings, dass die anderen über den Tod auch nicht einfach weg gegangen sind, sondern ihn entsprechend würdigten.

Durch den Verlust war auch diese Session dann deutlich kürzer als gedacht und endete nach knapp mehr als zwei Stunden.

Sehr spannend war übrigens die auf die Zhentarim fokussierte Wut der Gruppe. In der Nachbesprechung wurde recht deutlich, dass man hier zumindest mittelfristig auf weitere Nachforschungen und auf Rache sinnt. Das kann noch spannend werden!

Wer sich die Session selbst ansehen möchte:

Der Winter naht!

teeWer Blog und/oder Youtubekanal von mir verfolgt, weiß sicherlich schon, dass die Monate von Oktober bis Januar meine liebsten sind. Ich mag die Zeit, wenn ein Tee einen wieder aufwärmt, man sich abends in Kissen und Decke so richtig schön einkuscheln kann, es früh dunkel wird, man wieder mit Kerzen und Co. beleuchten kann. Zeit für kräftige Düfte und Gewürze, Kuschelkakao und Punsch. Und was bei anderen später der Frühjahrsputz ist, ist bei mir die Zeit für umfassende Rückblicke und Planungen fürs Folgejahr.

In diesem Jahr bin ich schon ganz schön weit mit alldem. Ausnahmsweise mal, denn normalerweise schlägt im Dezember ja noch mal der Wahn an allen Fronten zu, sodass ich dann gar keine Zeit mehr dazu finde und alles ein bisschen gequetscht wird. Diesmal staut sich alles eher in Bereichen, für die man eine Stimme braucht (Podcast, Video), weil die meine knapp zwei Wochen lang nicht so wollte wie ich.

Die ominöse Liste

Im Juli 2017 habe ich nach und nach angefangen, eine Liste für die Spiele (und auch die Abenteuer) zu erstellen, die ich gerne spielen möchte. Generell, also unabhängig von Machbarkeit, Umfang und so weiter. Die weitere Sortierung erfolgt an anderer Stelle. Und mittlerweile klopft bei mir die Erkenntnis an, dass ich all das nicht nur in einem Jahr nicht werde abhandeln können, sondern auch nicht in zweien, nicht mal in fünf. Das macht mich ein bisschen traurig. Auf der anderen Seite gibt es mir wieder mehr Freiheiten für meine Planungen, gemäß dem Motto: Wenn es eh egal ist …

Aktuell enthält die Liste 26 verschiedene Spiele (und ist damit mal wieder angewachsen). Darunter gelistet sind aktuell 61 Abenteuer- und Kampagnenideen, genau genommen davon 16 Kampagnenideen. Ich bin sicher, ihr seht das Problem? Dass ich aktuell 2 lange Kampagnen leite und in einer spiele, macht es nicht gerade einfacher. 😉

Wohlgemerkt sind in dieser Liste mittlerweile nur noch die Sachen, die ich eigentlich gern in absehbarer Zeit spielen/leiten möchte. Es gäbe noch ein paar mehr Spiele für „irgendwann mal“.

Der Übersichtsplan für 2019

Nach langem Hin und Her und Überlegungen zusammen mit Tsu sieht der Plan wie folgt aus für 2019:

  • Eine lange Kampagne (1 Jahr und länger)
  • Eine kurze Kampagne (bis zu 10 Sessions)
  • mindestens 4 Oneshots (1-2 Sessions)
  • maximal 4 Fewshots (max. 4 Sessions)

Wenn man bedenkt, dass diese Vorgabe für jeden von uns beiden gilt (und Tsu eine eigene Liste mit gewünschten Spielen hat), ist das sehr viel, was da zusammenkommt.

Mir hilft diese Struktur bei der Planung ungemein, wie ich feststelle.

Kampagnen

Die Kampagnen zu planen, war am einfachsten.

Bereits gestartet sind wir mit Storm King’s Thunder und DnD 5, was entsprechend die lange Kampagne auch für 2019 ist und sein wird.

Aktuell läuft noch bis voraussichtlich Februar 2019 Pathfinder mit dem Abenteuerpfad Die Winterkönigin. Der Slot dann durch eine kurze Kampagne mit Splittermond abgelöst werden.

One- und Fewshots

Bei One- und Fewshots fallen alle Kampagnenideen aus meiner Liste schon mal raus. Ebenfalls raus fallen komplexe Spiele, weil das einfach den Aufwand für einen Oneshot nicht lohnt.

Abschließende Überlegungen dazu gibt es aber später. Das Jahr ist ja noch nicht rum.

Mit Sicherheit dabei sein werden aber: DSA 5, Splittermond und Space 1889.

Ansonsten gehen meine Präferenzen aktuell stark in Richtung KULT: Divinity Lost (was ich schon längst geleitet hätte, wenn ich denn mal SpielerInnen dafür finden würde …), Vampire 5th Edition, Geh nicht in den Winterwald, Symbaroum, One last Job, Old Slayerhand und Monsterhearts.

[RSP-Karneval] Rückblick zum Oktober 2018: Schuhe

Zack, ist so ein Monat auch schon wieder rum. Und so ist es Zeit, einen Blick zurück auf die Beiträge im Rahmen des oktoberigen Karnevals der Rollenspielblogs zu werfen. Das Thema lautete: Schuhe.

Der Themenvorschlag kam im Juni von d6ideas und ich fand das so schräg, dass ich mich des Themas angenommen hab – zumindest als Organisatorin.

Das erklärt in diesem Monat auch die – wie eigentlich immer – umfassende Teilnahme von d6ideas. Da gab es:

Und selbstredend gab es von d6ideas auch einen Karneval der Archive-Artikel.

Tatsächlich gab es aber doch so einige weitere teilnehmende Artikel im Rahmen des Schuhe-Themas.

dnalorsblog hat in seinem Beitrag zwar erst mal seine Ungläubigkeit zum Thema kundgetan und betont, dass das nur ein einziges Mal in 25 Jahren Rollenspiel ein Thema gewesen sei im Spiel, dann aber haut er tabellarisch mal eben 14 Schuhideen raus. Abseits dessen, dass die beiden enthaltenen orientalischen Macharten beide mit Diebstahl in Verbindung stehen, was ich ein bisschen unglücklich finde (Update: wurde auf aranisch geändert), finden sich in dieser Tabelle sehr amüsante Überlegungen aus allerlei Ecken und Sparten. Ich hab jedenfalls ordentlich geschmunzelt beim Lesen.

Timberwere hat ziemlich lange auf der Schuhsohle des Themas rumgekaut, bis ihr einige Plothooks rund um das Thema Schuhe eingefallen sind. Geboten wird jeweils eine Ausgangssituation pro Genre mitsamt mehreren Szenariovorschlägen dazu. Meine Favoriten daraus: Science-Fiction und Western.

Gloria von Nerdgedanken hat sich „Walking in my shoes“ zum Anlass genommen für 5 SpielerInnen-/SL-Tipps gegen Rollenspielfrust.

Bei Tilting my World orakelte man, ob das Thema des Monats eine Verarschung sein soll. Auflösung: Nö, aber ich hatte ursprünglich im Juni da ja auch erst noch mal nachgehakt *g*. Das Orakel hat dann aber dank der Musik schließlich aus Songs doch ganze sechs verschiedene Schuhe kreiert, die man als 1W6-Zufallstabelle nutzen kann. Oder einfach so. Mein Favorit: die Stilettos in die Hölle.

Apropos Zufallstabellen:

Aus den Ogerhöhlen kam auch eine Zufallstabelle, nämlich 1W10 verschiedene Schuhe. Ohne Schnick und Schnack, dafür Schuh. Gedacht für Cyberpunk 2020 oder Augmented Realities-Tabellen (also auch Cyberpunk-Style).

Und auch ich selbst habe es mal geschafft, endlich wieder einen Artikel für den Karneval zu verfassen. Herausgekommen sind 2W10 Dinge, in die man treten kann – für Splittermond.

Supergerm hat das Thema derweil ins Blutschwerter-Forum getragen, nämlich in den Boards für Deadlands: Hölle auf Erden, Mutant Chronicles und Warhammer 40k. Bei letzterem hat der Thread tatsächlich Seite 3 (!) erreicht und lässt sich in sozusagen epischer Breite über Absatzhöhen aus.

alter Schuh

Da ist also doch so einiges zusammengekommen. Insgesamt sind es 33 Artikel von d6ideas, 6 weitere Beiträge und 3 Forenfäden. Auch per Instagram erreichte mich ein Kommentarhinweis zum Thema Schuhe, den ich leider aber nicht mehr wiederfinden kann.

Vielen Dank an alle, die sich mit dem doch eher ungewöhnlichen Thema auseinandergesetzt haben. 🙂

Im November geht es nun mit „Das Böse“ bei stories & characters weiter.

Rollenspiel-NaNoWriMo … und ihr so?

Am 1.11. startet traditionell der NaNoWriMo, der National Novel Writing Month. National ist der schon lang nicht mehr, sondern mittlerweile eine riesige Community mitsamt Forum, Motivationsmails, Treffen an allen Orten und so weiter.

Worum geht es?

Es geht darum, im November ein Buch zu schreiben. Nicht mehr, nicht weniger.

Die Theorie dahinter ist, dass Leute, die gern schreiben, meist am Anfang hängen bleiben. Sie schreiben also eine gewisse Menge und machen sich dann an das Korrekturlesen, bevor es weitergeht. Und korrigieren. Und ändern. Und streichen. Und korrigieren …

Um diesen Kreis zu unterbrechen, entstand der NaNoWriMo. 50.000 Worte in 30 Tagen, also 1667 Worte pro Tag sind zu stemmen. Da bleibt keine Zeit für große Überlegungen, für Korrekturen und derlei. Also gilt es, einfach runter zu schreiben. Und genau das soll auch so sein.

Der Entwurf, der dann letztlich dabei steht, ist dann optimalerweise so umfangreich, dass man sich in Folge mit dem sonstigen Korrekturvorgehen nicht mehr so im Weg steht.

Darum geht es.

Hype

Schon im Oktober ist immer zunehmend zu bemerken, dass die Leute sich im Forum austauschen, ihre Geschichte planen, ja, sogar ihre zu trinkenden Teesorten für den November planen. Es gibt jede Menge Motivationsthreads und beispielsweise auch einen Twitteraccount der deutschsprachigen Community, der vorab motiviert, den Leuten Fragen zu ihren Ideen stellt und derlei mehr.

Was mach ich da?

LogoIch hab in den letzten x Jahren schon einige Male an der Aktion teilgenommen. Beendet habe ich in diesem Zuge tatsächlich mal zwei „Romane“ bzw. eben den Entwurf dazu. Interessanterweise basierten beide auf Rollenspielwelten, nämlich einmal Wraith, the Oblivion und einmal Mummy, the Resurrection.

Geschrieben habe ich beide von vornherein einfach für mich, um zu schreiben bzw. den zweiten als Geburtstagsgeschenk für einen Freund. Dass da – selbst wenn es gut bei Dritten ankäme – keine Option zur Veröffentlichung besteht, war mir in diesen Fällen von vornherein klar.

Abseits dieser beiden Entwürfe bin ich leider immer recht schnell eingebrochen, was das tägliche Pensum betrifft.

Im letzten Jahr war ich eigentlich mal wieder sehr motiviert, da wirklich was zu Ende zu bringen. Auch das war ein angedachter Rollenspielroman. Leider fiel genau in den Zeitrahmen des NaNoWriMo dann eine neu angekündigte Publikation, die mich völlig demotiviert hat. Hab ich also auch wieder abgebrochen, diesmal immerhin erst nach knapp 70 Seiten.

Und 2018?

Ich hab lang überlegt, ob ich in diesem Jahr auch wieder teilnehmen will. Eigentlich schon, denn es ist eine liebgewordene Tradition für mich. Auf der anderen Seite habe ich aktuell weder Zeit noch Nerv, mich in ein weiteres Romanprojekt zu stürzen.

Letztlich hab ich mich dazu entschlossen, den Monat für mich ein bisschen umzuändern.

Schon so oft hab ich Stichworte von mir entdeckt zu Blogartikeln, die ich mal irgendwann schreiben will, zu Spielmaterial inklusive Abenteuern, die ich mal aufschreiben will. Und schon so oft hab ich mich darüber geärgert, wenn ich es mal wieder nicht hinbekommen habe, einen Beitrag für einen Rollenspielkarneval beizusteuern.

Also schnapp ich mir die Gelegenheit und werde versuchen, davon im November mal einiges umzusetzen. Das wird nicht unbedingt gleich gebloggt oder sieht sonstwie gleich Licht, sondern ich schreibe einfach Entwürfe, so wie man das beim NaNoWriMo eben macht. Und wahrscheinlich werden es auch gar nicht 50000 Worte am Ende.

Aber hey, auch alles darunter wäre auf jeden Fall ein Erfolg. 🙂

Also drückt mir die Daumen und vor allem: berichtet mir, wenn ihr teilnehmt, was ihr schreibt, wie es läuft!

[All flesh must be eaten] At the Edge of Extinction

Ungefähr zwei (!) Jahre hat es gedauert, bis wir es auf die Reihe bekommen haben, wirklich mal konkrete Pläne zu diesem Fewshot zu planen und auch umzusetzen.

Wie? Was?

Zur Erklärung: Ich gehöre zu den Leuten, die alles rund um Zombies feiern. Immer schon. Auch wenn sie nicht gerade hip sind. Und auch, wenn sie es sind. Einfach immer. Es ist ein Film, ein Buch, eine Serie, ein Spiel … und es hat Zombies? Alles klar, bin dabei (wenn möglich).

2012 wurde ich so auf der Drachenzwinge auf All flesh must be eaten aufmerksam und lauschte begeistert einer wöchentlichen Runde dort. Mitspielen ging leider dienstbedingt nicht. Nur einmal, da passte es mal als Gastspielerin – und aus dieser Session stammt eine der für mich coolsten Szenen meines rollenspielerischen Daseins.

Eine Weile später leitete ich auch meine eigene AFMBE-Runde, allerdings nicht allzu lang. Zum Spielen kam ich auch noch. Und ich hab mich recht viel mit dem Spiel beschäftigt (hey, Zombies UND W10 ;-)), was teils seltsame Auswüchse annahm – und auch die haben Bock gemacht. 🙂

Auf der Drachenzwinge bin ich schon seit Jahren nicht mehr aktiv (weil ich mich dann einfach irgendwann mehr auf Ton + Bild entschieden habe für Onlinespiele). Ein paar wenige Kontakte von dort sind jedoch bis heute erhalten geblieben, teils mehr, teils weniger. Vor allem zu „Lex“ ist der Kontakt aber geblieben und wir haben seit damals schon viel und oft alles mögliche miteinander gespielt. Und irgendwann brachte ich auf, es wäre doch cool, wenn er AFMBE (das er seit damals und immer noch mindestens einmal wöchentlich spielt) mal leiten würde.

Konkrete Planungen

Ein Zombiespiel gehört für mich ja vor allem in die Herbst- und Wintermonate. Geht natürlich immer, aber wenn man schon einen einzelnen One-/Fewshot plant, dann wären Herbst oder Winter schon cool. Da ich ja schon recht viel spiele und auch Kampagnen, ist das mit der Terminfindung allerdings so eine Sache. Und es fehlte noch mindestens eine Person, die noch mitspielen wollen würde.

So haben wir ein Jahr übersprungen und sind dann kürzlich erst in die konkreten Planungen eingestiegen. Drei Sessions sollen es insgesamt werden und wir starten in einem Diner. Die Charaktererschaffung bei All flesh must be eaten ist fix gemacht, und so fanden sich also rasch drei Konzepte, die sich in diesem Diner 2018 (ingame wie outgame) einfinden sollten. Recht unterschiedliche Charaktere: Trucker, Naildesignerin (in Ausbildung) und angehender MMA-Star … 😉

Hier mal der Link zur ersten Session:

Ich selbst habe zu dem Zeitpunkt ziemlich durchgehangen und hab auch öfters das Bild aus, weil ich krank war. Aus demselben Grund (unter anderem) war die Session auch recht kurz und sind alle weiteren Runden der Woche zwangsläufig ausgefallen.

Und wie war es?

Es hat SO Bock gemacht, nach Jahren mal wieder All flesh must be eaten zu spielen!

Ich fand so ziemlich alles an der Session echt spitze. Die Charaktere mochte ich, das Zusammenfinden ging recht fix, die Stimmung war klasse, das Ganze war ordentlich auf die Spitze getrieben bzw. pointiert, ich hatte einen Charakter mit recht hohem Wert in Beautician (weil AFMBE diesen Skill einfach hat, ich ihn deswegen immer nehme und man ganz sicher auch nichts dringender braucht in der Zombiecalypse) … alles super.

Und weil alles so super war, hat vorrangig Tsu auch im Nachhinein einen Trailer für die Runde erstellt:

Ich freu mich jedenfalls schon total auf die nächste Session, die für den 16.11.18 geplant ist. Bin gespannt, was uns da erwartet, denn die Eskalation ist ja bereits in vollem Gange …

[DnD 5] Storm King’s Thunder: Session 1

Gleich zum Start unserer neuen Kampagne Storm King’s Thunder hätte mir der (geänderte) Dienstplan fast einen Strich durch die Rechnung gemacht. Gespielt haben wir dann doch, allerdings nur zwei Stunden.

Was geschah in Session 1?

Die Charaktere wurden kurz vorgestellt, eher ins zumindest kühle Wasser geworfen. Aus unterschiedlichen Motivationen machen sich vier Charaktere auf den Weg nach Nightstone, ein wenig südöstlich von Waterdeep gelegen:

  • Ferdinand Meatcarver, ein halbelfischer Fleischer (Rogue)
  • Anri „Squiggle“, ein noch sehr junger Halbling mit nur wenig Zivilisationserfahrung (Ranger)
  • Rubyl, eine ambitionierte Hochelfe und Studentin der Sternkunde (Mage)
  • Ammon, ein sehr großer (Goliath) Kleriker des Valkur, eigentlich Seefahrer

Nach Erreichen von Nightstone und dem Entdecken eines verwüsteten Tempels standen auch schon die ersten Kämpfe gegen Goblins und Worgen auf dem Plan. Wie das bei Level 1 so ist, hätten wir die Magierin in diesen Kämpfen beinahe verloren. Ist aber noch mal gut gegangen.

Klassischerweise haben sich die Charaktere erst einmal auf den Weg gemacht, das Dorf zu erkunden und vor allem Leute zu finden, die ihnen sagen können, was hier geschehen ist. Denn nicht nur fehlt der namensgebende Megalith in der Dorfmitte, sondern Teile des Dorfes sind von mehreren Schritt durchmessenden Felsbrocken, offenbar aus der Luft geflogen, zerstört worden.

Am Ende der Session wurden sie tatsächlich auch fündig und trafen auf eine menschliche Reisende, die sich als Kella vorstellte. Sie bestand allerdings darauf, mit ihrer kleinen geflügelten Schlange für sich zu bleiben, statt die Charaktere zu begleiten. Immerhin erlangten die Charaktere durch sie erste Informationen über das, was hier geschehen war: Sie sei seit 2 Tagen in Nightstone und angeblich wären riesige Kreaturen in einer fliegenden Festung aus den Wolken gekommen und hätten das Dorf verwüstet. Der Inhaber des Inn habe die Leute aus dem Dorf geführt, sie aber sei zurück geblieben und habe sich versteckt.

Wie lief es in Session 1?

Ich war irre nervös vor der ersten Session. Das ist vor ersten Sessions meistens so. Hier kam aber hinzu, dass ich mir im Vorfeld schon 1003 Dinge ausgedacht hatte für die erste Session, die zum Einstieg so etwa 3-3,5 Stunden dauern sollte. Der eigentliche Starttermin musste aber verschoben werden, und als wir am 19.9. dann schließlich starteten, war von vornherein klar, dass die Session statt der geplanten Zeit dienstbedingt etwa bei nur 2 Stunden liegen würde. Das hat für mich den Druck für die erste Session erhöht, denn ich wollte ja dennoch alle Charaktere kurz vorstellen, zusammenbringen und schon mal eine Idee von den Startinhalten mitgeben.

Entsprechend hab ich das Intro für die Charaktere mehr oder weniger gestrichen, kurz erzählend zusammengefasst und alle direkt – mit Angabe individueller Motivationen – zusammen gewürfelt. Für die MitspielerInnen war das so in Ordnung (und vor Sessionstart auch so abgesegnet sozusagen), auf ZuschauerInnenseite kam spannenderweise zwei Male auf, dass man sich ein längeres Intro gewünscht hätte, um die Charaktere besser kennenzulernen.

Ein weiterer Haken waren die Voreinstellungen der Roll20-Kampagne, die ja bereits durch WOTC vorbereitet war. Nach der Session haben wir die Sichteinstellungen erst mal anpassen müssen, weil in der ersten Session halt jeder nur sehen konnte, was der SC eben selbst sehen konnte. Was die anderen sehen, wurde nicht mit angezeigt. Ungünstig, wenn man eben auch streamt und die Map für ZuschauerInnen mit einblendet.

Alles in allem kein Drama, aber eben ein bisschen „stressig“ für den Start.

Den weiteren Kritikpunkt von ZuschauerInnenseite, dass es sich um ein „Standard-Abenteuer“ handle, kann ich hingegen nicht nachvollziehen. Das ist DnD auf Level 1. Da sind die Optionen begrenzt, und dafür finde ich den Einstieg auch gelungen. Einiges kann man nach der ersten Session natürlich nicht so ganz abschätzen, aber es gibt wirklich so einige Hinweise auf weitere Optionen und auch den weiteren Verlauf des Ganzen. Mehr kann man da an sich nicht wollen, finde ich. Wahrscheinlich einfach Geschmackssache.

Wer sich selbst ein Bild machen möchte, kann das hier gerne tun und – wenn er/sie mag – auch gern Feedback dazu kommentieren (dort oder hier):

[DnD 5] Start von Storm King’s Thunder

Seit einer Weile schon habe ich darüber nachgedacht, welche Kampagne unseren Pathfinder-Abenteuerpfad Die Winterkönigin ablösen soll, wenn es denn mal soweit ist. Irgendwann entschied ich mich dann spontan für DnD 5, noch spontaner für die Kampagne Storm King’s Thunder. Und am allerspontansten sozusagen war dann meine Entscheidung, damit gar nicht erst zu warten, bis Pathfinder beendet ist, sondern einfach gleich loszulegen.

Ich hab ja nun lange so überhaupt keinen Bock auf DnD 5 gehabt, mittlerweile geht es aber wieder. Und warum auch nicht? Nach dem Erscheinen hab ich das auch echt gerne gespielt.

Tatsächlich hatte ich schon mal was mit „giants“ auf dem Schirm, und zwar den Pathfinder-Abenteuerpfad Giantslayer. Tatsächlich hatte ich darauf mal so viel Bock, dass ich den ersten Band als Print geschenkt bekommen habe. Und die Lektüre hat mich wahnsinnig enttäuscht. Das war so gar nicht das, was ich erhofft oder erwartet hatte. Von der Lektüre der anderen Bände hab ich dann die Finger gelassen; die Zusammenfassungen/Klappentexte reichten mir da schon aus.

Bei Storm King’s Thunder geht es nun auch um Riesen. Das scheint aber sehr viel mehr das zu sein, was ich mir so vorstelle – und sogar noch einiges mehr.

Ein Überblick

Klassische 260 Seiten umfasst die Kampagne in der Printversion und kostet stolze 49,95$. Das ist ein happiger, wenn auch DnD-typischer Preis. Normalerweise liegen ja eher Grundregelwerke in dieser Preisklasse.

Die Kampagne führt von Level 1 bis Level 10. Man kann allerdings auch erst mit dem 5. Level einsteigen, wenn man zum Beispiel die ersten Level überspringen möchte.

Inhaltlich geht es darum, dass Riesen Faerûn und die Schwertküste insbesondere bedrohen. Aus allen Ecken kommen Riesen aller Art hervor, zerstören Dörfer und führen Angriffe gegen Menschen. Niemand weiß, warum das so ist, und nach und nach wird es zur Aufgabe der Helden, die Hintergründe dazu herauszufinden.

Roll20

Tatsächlich habe ich die Printfassung nicht gekauft, sondern stattdessen was Neues ausprobiert und mir für denselben Preis das Ganze via Roll20 gekauft. Und da muss ich bislang sagen: jederzeit wieder! Vielleicht mache ich mal etwas ausführlicher etwas dazu, aber an der Stelle einfach erst mal meine kundgetane Begeisterung. Man bekommt die gesamte Kampagne, alle auftauchenden NSC/Monster mitsamt Beschreibung, Werten, Makros und Token, zusätzlich weitere Monster, alle Maps der Kampagne (gleich aufs Grid angepasst), sogar je eine Seite voller gegnerischer Token und eine Blanko-Battlemap … neben dem kompletten Inhalt aus der Printversion hab ich also noch zig Stunden Vorbereitungszeit gespart, die ich andernweitig einsetzen kann. Super.

Besonderheiten der Kampagne

Gleich mehrere Punkte haben mich von der Kampagne bei der Lektüre überzeugt:

  • Sehr gute Ausarbeitung. Alles mitsamt Beschreibungen, Optionen und Alternativen beschrieben, dabei aber zugleich auf den Punkt und entsprechend übersichtlich gehalten.
  • Verschiedene Anteile:
    • klassische Fantasy-Aufgaben und solche, die den Rahmen der Geschichte setzen und als Gerüst dienen
    • viele freie Optionen, die man selbst so lang und breit gestalten kann im Grunde, wie man möchte. Gut 1/5 der Kampagne bietet allein Beschreibungen von Dörfern, Städten, Flüssen, besonderen Plätzen etc., teils mit Vorschlägen mit Begegnungen, teils ein bisschen „nackiger“ mit nur wenigen beschreibenden Zeilen
    • variable Szenen/Kapitel an verschiedenen Orten und/oder mit verschiedenen Schwerpunkt-NSC/Monstern, sodass man auch hier eine große Wahlmöglichkeit hat
    • Arbeiten mit XP, aber auch mit Meilensteinen, um bei all den Freiheiten entsprechende Herausforderungsgrade zu gewährleisten
    • sehr schöne Illustrationen und interessante NSC/Monster

Zum Start der Kampagne hab ich einen kleinen Trailer für Youtube gebastelt, in dem man auch die Charaktere zu sehen bekommt (erstellt nach Session 2 und darum schon nicht so ganz spoilerfrei ;-)):

Ebenfalls per Video festgehalten habe ich eine kurze Vorstellung der Kampagne, im Grunde ähnlich wie gerade beschrieben:

Erste Eindrücke

Zum aktuellen Zeitpunkt haben wir vier Sessions gespielt. Worauf ich nicht so ganz vorbereitet war ist die Tatsache, dass ich mit Pathfinder und DnD 5 als parallelen Kampagnen ganz schön durcheinander komme. War wahrscheinlich zu erwarten, hab ich aber schlicht vorweg gar nicht drüber nachgedacht. Ich denke, im Verlauf der Zeit wird sich das auch geben, aber jetzt zu Anfang stresst mich das ein bisschen.

Dass die gespielten Kampagnen mittlerweile gute 4 Jahre zurückliegen, macht es nicht unbedingt besser. Trotz der intensiven theoretischen Beschäftigung vor allem mit dem Spielerhandbuch habe ich zudem bislang nur in 2 Kampagnen gespielt, nicht geleitet. Aber gut, dagegen stehen natürlich einige Dutzend Sessions mit Pathfinder …

Ausblick

Je nach meinen zeitlichen Möglichkeiten werde ich zu den einzelnen Sessions, die wir spielen, im Verlauf wohl meine Eindrücke hier im Blog schildern. Das wird dann natürlich nicht spoilerfrei. 😉

[Space 1889] Oneshot Venus: Venusische Gefilde

Zum Abschluss der OnAir-Reihe zu Space 1889 gab es noch einen zweiten Oneshot, der diesmal auf der Venus angelegt war.

Ursprünglich wollte ich mich bei dieser Runde einem Abenteuer aus dem Abenteuerband Kolonien im Nebel widmen. Zu dem Zeitpunkt waren allerdings auch noch drei Sessions statt einer geplant. Zwei hab ich leider absagen müssen, sodass die Geschichte für den Oneshot dann eher kurzfristig entstand und keine konkrete Vorlage hat.

Eigentlich hätte ich gern noch zumindest je einen Oneshot auf der Erde, Merkur und Mars gespielt. Zeitlich bin ich allerdings schon froh, wenn wir Termine für unsere laufenden Kampagnen finden, sodass es irgendwann vielleicht einfach eine Neuauflage mit ein paar Oneshots geben wird, allerdings nicht mehr 2018.

Was hingegen möglichst noch 2018 kommen soll ist ein Feedback zu den bisherigen Erfahrungen sowie eine Vorstellung der aktuell gegebenen Publikationen. Mal schauen, wann ich dazu komme.

[Space 1889] Aether Talk mit Stefan Küppers

Im Rahmen meiner Entdeckungsreise zu Space 1889 hat sich Chefredakteur Stefan Küppers netterweise zu einem Talk zum Spiel bereiterklärt. Viele dürften ihn schon von DSA her kennen, wo er früher als Autor tätig war. Der begeisterte Rollenspieler hatte aber auch schon recht früh Kontakt zu Space 1889.

Stefan erzählt im Talk ein bisschen was zum ursprünglichen Space 1889, zur Weiterentwicklung durch den Uhrwerk-Verlag und die Umsetzung für das Ubiquity-System.

Am Rande geht auch um sonstige Publikationen (im Englischen) rund um Space 1889: Hörspiele, ein Brettspiel, die Tabletop-Varianten und -ideen sowie natürlich um den von Orkenspalter TV umgesetzte Film The Secret of Phobos.

Wir reden über bestehende Publikationen zum Spiel. Es wird aber auch ein bisschen zu den demnächst geplanten Publikationen geplaudert, beispielsweise zur großen geplante Phaetonen-Kampagne Phaetons Vermächtnis. Außerdem ist Edisons Kompensium geplant, in dem es einiges zu Erfindungen, Fahrzeugkämpfen und derlei mehr geben soll.

Natürlich geht es auch darum, was man noch so alles machen könnte. Was könnte in einem Erdband beispielsweise thematisiert werden? Wie könnte man Luftpiraten oder etwas in der Art einbringen?

Sehr interessant waren Stefans Hinweise zum Feedback aus der Community. Zwar gibt es ein Unterforum im Uhrwerk-Forum und eine Facebookgruppe, doch meist handelt es sich bei den Beiträgen um Regelfragen. Feedback zu den einzelnen Publikationen scheint es nur wenig zu geben, auch Wünsche werden kaum an das Autorenteam herangetragen. Wenn ihr also Space 1889 kennt, mögt, spielt etc., dann gebt euch doch mal einen Ruck und gebt auf irgendeine Art und Weise Feedback, teilt eure Lese- und Spielerfahrungen wieder, äußert Wünsche. 🙂

Ähnliches gilt übrigens für kreative Beiträge rund um Space 1889. Wenn ihr euch irgendwas ausdenkt, vom Charakter über Szenarios bis hin zum Abenteuer, dann lasst doch gerne andere auch daran teilhaben.

Natürlich wurden im Talk auch diverse Zuschauerfragen beantwortet, Stefan erzählt ein bisschen was zur Entwicklung der Zeitlinie, wir reden umgekehrt zum Fan-Feedback über den Support der Reihe und die Präsenz auf Cons.

Insgesamt also eine ziemlich voll gepackte Stunde rund um Space 1889, die ihr euch hier noch anschauen/anhören könnt:

 

[Space 1889] Eine Reise zum Mond

Ich schrieb ja gestern schon, wie ich „plötzlich“ zu Space 1889 gekommen bin. Eine entsprechende Spielrunde ließ nicht lang auf sich warten.

Mit zwei Sessions und drei Mitspielern startete ich also eine Reise zum Mond, nachdem ich neben dem Grundregelwerk auch den Luna-Band gelesen hatte.

Darin enthalten ist auch das gleichnamige, von Stefan Küppers übersetzte und überarbeitete Abenteuer, das man sogar mit einer Fortsetzung spielen könnte.

Nachdem klar wurde, dass wir dem Reinfinden in das Spiel, das Kennenlernen der Charaktere, des NSC-Gastgebers etc. einen gewissen Raum geben würden, habe ich spätere Teile gekürzt und leicht abgeändert. Trotz der Kürzungen haben wir 5,5 Stunden gespielt. Ich denke, auf ca. 8 Stunden kann man es leicht erweitern. Es gibt da doch noch einiges zu entdecken, manches hätte man auch schwieriger gestalten können.

Hier die Sessions auf Youtube: