10 Dinge zum 10.: Bücher und ähnliche Schriften

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Nachdem ich selbst gerade ein bisschen an in Spielen vorkommenden Büchern gebastelt habe, folgt nun als erster Beitrag meinerseits zu 10 Dinge zum 10. eine kleine Liste dazu.

1.

Das Buch ist klein, gerade einmal handtellergroß und handschriftlich verfasst. Die Schrift ist sehr eng und schlecht zu lesen, zudem scheint es sich um einen veralteten Dialekt zu handeln. Der Einband ist aus dickem Papier und das Gesamtwerk mit Wachspapier umschlagen, um es so ein wenig besser schützen zu können. Schnuppert man an dem Buch, nimmt man den Geruch von Feuchtigkeit wahr, und auch wenn dieser eher unangenehm ist, glaubt man für einen Moment das Rauschen des Meeres zu hören und nimmt einen salzigen Windhauch wahr.

2.

Dieses Buch ist mit einer Länge von knapp einem halben Meter und einer Breite von über einer Elle massiv, und es ist entsprechend schwer, denn dick ist es zudem. Texte sind eher spärlich vorhanden. Ins Auge springen vielmehr zahlreiche Zeichnungen. Ob es sich hierbei um Notizen eines Forschers, Beschreibungen von Monstren oder anderem handelt, bleibt eurer Ausgestaltung überlassen.

3.

Dieser etwas veraltete (USB-) Stick beinhaltet zwar Daten, jedoch keineswegs Informationen, wie man sie erwarten würde. Vielmehr speichert sich bei Benutzung des Sticks mit der Datenbuchse eine scheinbar leere Datei ab, die nur bei expliziter Suche bemerkt wird. Hierbei handelt es sich um eine Variante eines Trojaners, durch den später Routinen in Gang gesetzt werden können, die vor allem auf den Frontallappen zugreifen und damit auf die motorische Kontrolle des Stickbenutzers, der damit zu einer Art steuerbarer Marionette wird.

4.

Kennt man ansonsten eher Malbücher zum Ausmalen, ist dieses hier jedoch etwas ganz anderes. Das malende Buch saugt Eindrücke von außen auf und bringt diese später auf seinen Seiten zum Ausdruck. Ob es sich hierbei um schöne Umgebungen, Stilleben, Gefühlsexpression, Täterbeschreibungen oder ganz andere Dinge handelt, zeigt sich im einzelnen.

5.

Das in pudeliges Hundefell gebundene Buch hat die Größe eines gewöhnlichen Taschenbuchs und wenige Seiten, denn die enthaltenen bestehen allesamt aus mit feinen kalligrafischen Linien beschrifteter Haut. Wessen Haut? Finde es heraus.

6.

Sorgsam getrockneter Farn wurde zusammengelegt und vernäht, um das anzufertigen, was die hiesigen Einwohner als „Buch“ bezeichnen. Fein säuberlich wurden die Sori (Sporangien) entfernt, umgesetzt, zugefügt und insgesamt so arrangiert, dass sich daraus ein lesbares Dokument ergibt, die nicht nur mit den Augen, sondern auch mit den Fingern ertast- und erfahrbar wird. Die Schrift ist weitgehend unbekannt, aber nicht allzu schwierig. Vielleicht finden sich Bewohner des Landes, die bereit sind, darin zu unterrichten?

7.

Ein Schulaufgabenheft. Zerfleddert, ungeliebt, eher mit Namen und Spitznamen für Mitschüler*innen, Lehrer*innen und andere als mit Schulaufgaben gefüllt. Ein Stundenplan ist allerdings ebenfalls enthalten und ausgefüllt. Aber warum geht der Unterricht abends weiter und bis Mitternacht?

8.

Zusammengetackerte Einkaufsbons. Bei genauerer Betrachtung sind verschiedene Zahlen auf jedem Bon eingekringelt. Auf dem letzten Bon steht auf der Rückseite: Lies die Wahrheit!

9. Eine Sammlung anatomischer Zeichnungen. Beginnend mit vielversprechenden Zeichnungen von Körpern, Körperteilen und ganzen Akten verliert sich zwar im Verlauf nicht die Kunstfertigkeit, doch die dargestellten Objekte werden immer seltsamer. Gezeichnete Hände weisen Hautfransen auf, so als wären sie abgerissen worden, und die letzten Zeichnungen wurden mit roter Farbe gezeichnet, bei deren Anblick man meinen könnte, der Geruch von Eisen dringe einem in die Nase …
10. Ein wenig bebildertes Kinderbuch in Schreibschrift zum Vorlesen und Üben, dessen Einband in nicht fassbaren Farben schillert. Egal ob das besitzende Kind in der Nähe ist oder nicht, scheinen die Farben die Stimmung und Verfassung des Kindes zu spiegeln.

 

2 Kommentare

  1. Zufallsbücher fand ich schon immer super (ich glaube, das hat mit den DSA-Zauberbüchern und den Fundstücken in der Klosterbibliothek bei Der Ruf des roten Raben angefangen) – hier auch.

  2. Oh, da sind schöne Ideen dabei. Bei einigen Büchern hat mein Kopf direkt angefangen einen Plot zu bauen. Danke für diese Liste.

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