RPG-Blog-O-Quest #28: Jahresrückblick 2017

Dann will ich mal das Jahr positiv beginnen und zumindest nicht gleich die erste Blog-O-Quest zum Thema “Jahresrückblick” verpennen. Die Fragen für den Januar stammen diesmal von Greifenklaue.

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1. Meine erste Spielrunde 2018 war tatsächlich der Start des 2. Bandes der Theaterritterkampagne (DSA 5) auf dem Kanal von Tsu. Mir ist erst beim Spielen so richtig klar geworden, dass ich die Runde in den letzten Monaten der Pause wirklich doll vermisst habe. In der Spielerkonstellation spielen wir ja öfter zusammen, hatten aber insgesamt jetzt ein bisschen Pause, und ich hab das Ambiente und die Charaktere, SC wie NSC, vermisst. Schön, dass es nun weitergeht. Bin gespannt.

2. Das einprägsamste Erlebnis 2017 in Deiner Rollenspielrunde war der vermeintliche Tod eines SC in einer Runde. Auch hier geht es wieder um die Theaterritterrunde und die Session, in der der Charakter Borik starb – und in der nächsten Session dann doch wieder lebte. Das hat mich wirklich durcheinander gebracht. Ich habe um diesen Charakter wirklich getrauert und fand es superschade, dass er das Zeitliche gesegnet hat. Dann stellte sich jedoch raus, dass es sich um einen Fehler bei der Berechnung der Schadenspunkte handelte, der Charakter also eigentlich gar nicht gestorben wäre … und im Nachhinein dann auch nicht ist. Keine Frage, ich bin froh, dass der Charakter immer noch dabei ist, aber das emotionale Chaos rund um den Verlust, der dann doch keiner war … das war strange und hallte sehr lange nach.

3. Welches Rollenspielprodukt hat Dich im vergangenen Jahr am meisten erfreut? esmoda_coverDa sind viele neue Sachen erschienen, die mir auch wirklich gut gefallen haben. Am meisten beeindruckt hat mich im Nachhinein wohl der Esmoda-Band. Gerechnet hatte ich mit einem Buch über eine große Stadt voller Untoter. Bekommen habe ich ein Buch über eine große Stadt voller Unsterblicher, die sich gesellschaftlich wie auch spirituell durchaus von anderen unterscheiden UND eine dicke Prise des benachbarten asiatischen Flairs aus Zhoujiang mitbekommen haben. Und dass mich das überhaupt begeistern konnte, ist ein Ding an sich. Ich hab für asiatische Settings und asiatisch angehauchte Settings nämlich eigentlich so rein gar nichts übrig.

4. Welchen SC hast Du am meisten gespielt in 2017 , welches System war das und an was werden sich die Mitspieler erinnern? Am meisten gespielt habe ich sicherlich die Hexe Dhana Erlhocker in der Theaterritterkampagne von DSA 5. Ich hab da ehrlich gesagt gar keine besondere Idee gehabt, welche Szenen da erinnerungswürdig gewesen sein könnten. Darum hab ich einfach mal rumgefragt. 🙂 Recht einvernehmlich kam dabei die Szene der Auseinandersetzung zwischen Dhana und Olko heraus. Dazu hatte ich hier auch schon mal was geschrieben. Ein paar andere Sachen wurden noch genannt, aber die stammten nicht aus dem Jahr 2017.

5. Gab es 2017 auch eine RPG-Runde oder -Produkt, welches sich als absolute Zeitverschwendung entpuppte? Warum? Kein aktuelles Produkt, wohl aber ein alter Rollenspielroman. Rundenmäßig gab es durchaus die eine oder andere Enttäuschung, aber Zeitverschwendung war da nix, nö.

Bonusfrage: Welchem Random-Blog-Encounter wirst Du zuerst erledigen? Ui, cool, danke für die Erinnerung. Ich geh dann mal Würfel holen …

Stand RPG-Challenge 2016 zum April

Im letzten Monat habe ich das geplante Update vergessen, macht aber nix, wird ja nicht schlecht.

So, schauen wir mal auf die Liste der RPG-Challenge und meine Beiträge von Januar und Februar dazu:

Die Punkte 1, 5, 8, 20, 22 und 25 sind abgehakt – ist was dazu gekommen? Mal sehen:

3. Spiele ein Rollenspiel, das nicht auf dieser Erde angesiedelt ist 

Da werfe ich unsere Runde mit Malifaux – Through the Breach ins Rennen. Startet zwar auf der Erde, aber dort liegt nicht der Fokus des Settings und man startet das Spiel (meistens) mit einer Reise durch den “Breach”, um nach Malifaux zu kommen.

7. Spiele ein Rollenspiel mit mindestens fünf Mitspielern

Ebenfalls auf der HeinzCon hatten wir eine Splittermondrunde mit insgesamt 6 Leuten. Die gleich erwähnte Starslayers-Runde war mit 8 Leuten noch größer, aber die hab ich ja woanders schon “verheizt” (siehe unten).

12. Lies ein Spielbuch und beende das darin enthaltene Abenteuer erfolgreich.

Da haben wir neulich “Der Vampir von Havena” aus der DSA 5-Edition gespielt. War teils richtig klasse und atmosphärisch, teils ein bisschen seltsam bis holprig, wenige Stellen etwas nervig.

19. Spiele ein Rollenspiel im Urlaub oder auf einer Reise

Auf der HeinzCon (Kurzurlaub nach knapp 9 Stunden Fahrt mit Verlängerung) hatten wir die Gelegenheit, eine Runde Starslayers zu spielen. Ich mag’s übrigens!

Nun gut, damit steigen meine Haken von 6/25 auf 10/25 an. Bleibt noch einiges zu spielen in diesem Jahr! 🙂

 

RPG Blog O Quest (Dezember 2015)

Ich stehe ja total auf Vorsätze und Co., darum kommen mir die Lückentexte der RPG-Blog-O-Quest Dezember gerade recht.

Bisherige Teilnehmer hat der Würfelheld auch schon gesammelt.

Die Vorgaben der Lückentexte habe ich wieder fett markiert. Und los!

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1. Das Jahr nähert sich dem Ende. Worauf freust du dich RPG-technisch am meisten in 2016?

Ich bin vor allem sehr gespannt auf die Auslieferung der Wr20 (Wraith, the Oblivion) und freue mich auf die Printausgabe von Symbaroum.

Und im Rahmen meines DSA-Hypes (bei dem ich die Ankündigung von wieder drölfzig Zusatzbänden bislang gekonnt ignoriere) hibbele ich auch sehr auf den Almanach und das Bastiarium für DSA 5.

2. Deine Rollenspielpläne 2016? Was möchtest du spielen, was ausprobieren, was leiten? Möchtest du auch Fanmaterial erstellen, wenn ja, was?

2015 stand für mich eher unter dem Zeichen des wilden Ausprobierzockens. Das soll 2016 anders werden. Tatsächlich habe ich eine ganze Weile (= eine Woche oder so) gegrübelt, wo ich meinen Fokus sehe systemmäßig. Nicht einfach, weil es wirklich verdammt VIEL gibt, das ich immer noch gar nicht oder viel zu wenig gespielt habe.

Mein Fokus 2016 soll aber bei DSA 5 und Iron Kingdoms liegen. Natürlich wird “Die Winterkönigin” (Pathfinder) weitergehen und es wird hier und da eine Prise Splittermond geben, aber letzteres nur lektüre- und ggf. spielerseitig, nicht auf Leitungsseite.

Ausprobieren will ich von wenigen Ausnahmen abgesehen erst 2017 wieder neuen (und bis dahin alten …) Kram.

Fanmaterial plane ich nicht. Ergibt sich vielleicht, vielleicht auch nicht. Ist nichts, was ich irgendwie im Fokus hätte.

3. Was erwartest du von den Verlagen?

Primär eigentlich dasselbe, das ich immer erwarte (und viel zu selten auch kriege *g*): Transparente Quartals- oder Halbjahresübersichten über erscheinende Titel, die dann nicht noch x-mal verschoben werden und gescheites Korrektorat.

Ganz speziell wünsche ich mir ja ein Ende des ganzen Rotzes, der ab 2014 Einzug in die WoD gehalten hat (nWoD 1.5, nWoD 2.0, ältere Sachen plötzlich nicht mehr erhältlich, Verzögerungen bei den Kickstartern, aber dauernd neue starten, mehrgleisig und hickhackig zwischen oWoD und nWoD rumspringen und dann noch der neuerliche Verkauf … brrrr!).

4. Wenn ich bei WotC das Sagen hätte, würde ich 2016 D&D 5 in die deutsche Sprache übersetzen lassen. Da bin ich ja nicht die einzige mit diesem Wunsch … ist aber jetzt auch nicht irgendwie “dringend”, da wäre mir diese WoD-Nummer eigentlich wichtiger.

5. Ich möchte mir 2016 die DSA-Romane vornehmen. Natürlich nicht nur 2016, sondern ab 2016. Ich kenne bisher nur so 3-4 Romane (und die nicht alle komplett)  und war mit einer Ausnahme davon auch nicht sonderlich angetan. Dennoch habe ich schon angefangen zu sammeln, um zumindest jeden Monat einen davon zu lesen. Dauert bei dem Tempo dann wahrscheinlich so 15 Jahre, bis ich durch bin, aber man gönnt sich ja sonst nix. ^^

Clawdeen liest: DSA 5 – Kulturen

Kapitel 5 ist das erste Kapitel des Grundregelwerks, bei dem ich echt mal ein bisschen was zu meckern habe … aber fangen wir mal vorne an.

Zunächst mal mag ich die vorangehenden Infos, die da wären, dass Kulturpakete optional zu erwerben sind, dass die zur Kultur gehörende Sprache und die (logischerweise auf einen Ort beschränkte) Ortskenntnis kostenlos ist, nicht aber die zugehörige Schrift. Mir gefällt auch die Optionalregel der Kulturkunde, die Boni oder Mali bei entsprechenden Proben in der eigenen oder anderen Kulturen gibt.

Aber dann … Continue reading

Clawdeen liest: DSA 5 – Spezies

Der Blogartikel zum vierten Kapitel des DSA-Grundregelwerks wird ein kurzer werden, denn allzu viel gibt es für mich dazu einfach nicht zu sagen.

Zunächst mal finde ich das Intro-“Zitat” ebenso großartig wie die anatomische Zwergenzeichnung im Stil von Leonardo da Vinci.

Ich finde auch die Beschreibungen zu den einzelnen Spezies angenehm. Ganz so viele sind es ja nicht: Menschen, Elfen, Halbelfen und Zwerge. Hier und da habe ich schon einen Aufschrei vernommen, dass nicht alle spielbaren Spezies aus DSA 4 gleich ins Grundregelwerk der fünften Edition übernommen wurden. Kann ich nicht nachvollziehen, denn da fehlen ja nur Orks, Goblins und Echsenmenschen, und DSA hat noch nie durch abgefahrene (spielbare) Spezies geglänzt. Da würde ich eher zu Pathfinder greifen. Continue reading

Clawdeen liest: DSA 5 – Heldenerschaffung II

Es geht weiter mit 17 Fragen, die einem bei der Ausgestaltung des eigenen Charakters und seines Hintergrundes helfen sollen. 17 Fragen in den Überschriften, wohl gemerkt, denn darunter findet sich jeweils noch ein Textblock mit weiteren Erläuterungen zur Frage – meist ebenfalls als Frage formuliert. Zwei Seiten nimmt das Ganze ein und ich selbst stehe dem zwiegespalten gegenüber. Continue reading

Clawdeen liest: DSA 5 – Heldenerschaffung I

Kapitel 3: Heldenerschaffung – juhu!

Das Kapitel beginnt auf Seite 37 und diese Seite allein schon erwärmt mein Herz. Wie Tsu bei Google+ bereits bemerkte, ist die Illustration dort einfach nur wunderschön. Sie zeigt in drei Bildern den Werdegang einer Magierin. Hinzu kommen die Zitate daneben, die jeweils die einzelnen Kapitel einleiten. Und hier findet sich der Lobgesang auf bekannte Helden, berichtet von der Geschichtenerzählerin Nedime. Hach, ja *schwelg*. Continue reading