Neues Jahr, neue Monatsrückblicke. Im Januar 2026 habe ich mich in mancherlei Hinsicht selbst übertroffen. Mal so, mal so. Aber lest selbst.

Anschaffungen

Person ist seitlich versetzt von hinten zu sehen und steht auf einem Luftschiff, hält sich an einem Tau fest und blickt durch Wolken hindurch auf eine Stadt.

Das einzige, das im Januar neu eingezogen ist, ist Press Start, der Schnellstarter von Fabula Ultima. Ich hab noch gar nicht reingesehen. Das PDF ist allerdings gratis und ich hatte bislang schlicht übersehen, dass es einen Schnellstarter gibt. Ausgaben im Januar demnach: 0€.

Blog &Youtube

Im Januar sind mit diesem hier insgesamt 6 Artikel veröffentlicht worden auf diesem Blog. Das ist mehr als in jedem Monat 2025. Woohoo! Immerhin ein Vorsatz (den ich eigentlich gar nicht gefasst habe), der sich bislang ganz gut macht. 😁

Dafür ist Youtube gerade leider ziemlich eingebrochen. In allen möglichen Runden kam was dazwischen, vom Berliner Stromausfall über Terminkollisionen und Stress bis hin zu Krankheitsfällen war (und ist) alles dabei.

Geschafft haben es aber drei Beiträge: die 5. Session unserer DSA 5-Runde zur Neuauflage von In den Fängen des Dämons, unsere Podcastfolge zum Podwichteln (auf den letzten Drücker) sowie ein spontaner Alternativ-Oneshot mit Cy_Borg.

Geschaute Sessions/Youtube

Riesiger Baum mittig, davor Drache oder ähnlich, umgestürzter PKW, in der Luft schwebende Person umgeben von BlitzenAngesehen habe ich 8,75 Stunden Rollenspielvideos abseits von Actual Plays. Da waren jetzt viele Rück- und Ausblicke dabei, erwähnen möchte ich aber unbedingt die Videos, die TalonZorch zu Deus ex Arcana (Shadowrun 6) gemacht hat: Teil 1, Teil 2. Vielleicht habt ihr ja auch schon das Gemunkel zu diesem Band gehört und könnt das alles nicht so richtig einordnen? So ging es mir zumindest vor den beiden Videos. Magie in Shadowrun weg? Doch nicht? Wieder da? Wie jetzt? Darum war ich sehr gespannt auf diese aufgesplittete Vorstellung des Buches. Teil 1 hat meine ungestellten Fragen jetzt noch nicht so wirklich beantwortet, Teil 2 hingegen schon. Ich hab jetzt ein deutlich besseres Bild von dem, was wirklich drin ist und muss sagen, klingt für mich (als ursprünglich vor allem SR 3-Fan) gar nicht mal so übel. Weiß der Geier, wann ich das selbst mal lesen werde, aber wenn es euch ähnlich geht, schaut euch die Videos von ihm dazu doch mal an. Dieses Rückrudern und die Änderungen einfach mal so „mittendrin“ finde ich allerdings dennoch immer noch einen weirden Zug von Catalyst Game Labs. 🤷🏼‍♀️

Um den Jahreswechsel rum habe ich mir einiges an Actual Plays zu Gemüte geführt, insgesamt 13,5 Stunden sind durch Fabula Ultima (bei Die Drifter) und die neuesten zwei Sessions von Herr der Nebel bei TalonZorch zusammengekommen.

Top 10 auf Youtube

  1. DSA 5: In den Fängen des Dämons #5 (220)
  2. DSA 5: In den Fängen des Dämons #1 (207)
  3. CyBorg: Reaper Repo (178)
  4. DSA 5: In den Fängen des Dämons #1 (132)
  5. Shadowrun 6: Kleinwildjagd #1 (123)
  6. Rollenspielbüdchen: Sonderfolge zum Podwichteln (113)
  7. DSA 5: In den Fängen des Dämons #3 (99)
  8. DSA 5: In den Fängen des Dämons #2 (73)
  9. Legend in the Mist: Lokva #2 (67)
  10. DSA 5: Orklandtrilogie: Im Spinnenwald 1 (54)

Kam wie gesagt wenig Neues und alle neuen Videos finden sich halt auch in den Top 10. Ansonsten SEHR DSA-lastig diesmal. 😅

Sonstige Medien

Blick auf ein etwas entferntes Schloss über ein eisernes Tor hinweg. Düster, viel Schwarz. Unten mittig eine kleine Gestalt in rotem Umhang oder Kleid.

Bei anderen Medien bin ich im Januar ziemlich eskaliert. Die ersten Tage liefen ruhig an, es gab einige lange Bus- und Zugfahrten, außerdem saß ich 2 Tage in einem Hotel ohne Internet. Da ging also einiges.

Durch eine Discord-Leserunde habe ich Alchemised von SenLinYu gehört. Ohne diese Runde hätte ich das nie durchgezogen, so kann ich es allerdings mit 40,25 Stunden zur Gänze verbuchen.

Es ging aber auch mit der Lovecraft-Phase von LPL Records weiter, nämlich sowohl mit Der Fall Charles Dexter Ward (6,5 Stunden) als auch Der Schatten über Innsmouth (4,25 Stunden). Ersteres kannte ich tatsächlich noch nicht bzw. hab es irgendwann mal abgebrochen, wenn ich meinen Lesezeichen glauben mag. Muss wirklich schon zig Jahre her sein.

Das sind also insgesamt unfassbare 51 Hörstunden im Januar.

Schwarzweißaufnahmen der 3 Hauptfiguren der Serie Mindhunter, Portraits, Teile im Dunkeln, hellgrauer HintergrundBei Netflix haben wir die beiden Staffeln Mindhunter durchgezogen. Kannte ich noch nicht und fand ich echt supergut. Und natürlich haben wir auch die aktuelle und letzte Staffel Stranger Things geschaut. Macht 28,25 Stunden Watchtime, was für mich wirklich unglaublich viel ist.

Fazit

Ich seh es mal als letztes Aufbäumen von Freizeitgestaltung, bevor andere Dinge den Vorzug kriegen (müssen). Schee war’s!

Titelbild mit Schrift "Rollenspielerischer Rückblick Februar % März 2025), im Hintergrund Cover Hyänenkind, Podcast Rollenspielbüdchen und Titelbild eines Delta Green-Oneshots

Das möglichst vollumfassende Tracking hat sich weitgehend schon wieder für mich erledigt. Jetzt könnte man sagen „wie das mit guten Vorsätzen so ist“, aber tatsächlich wurde ich zeitlich ein bisschen durch Diverses aufgefressen. Das wird voraussichtlich auch noch so etwa 2-3 Monate so bleiben. Ich kann mir aber gut vorstellen, ab Mitte des Jahres da wieder sehr akribisch zu werden. Zum jetzigen Zeitpunkt reicht es aber trotzdem für einen Rückblick. Immerhin.

Anschaffungen

Cover des Buches Hyänenkind. Mit Schriftzug und Schwarzweiß-AbbildungerIm Februar habe ich lediglich zwei Produkte bei System Matters gekauft, nämlich Hyänenkind (von Gazer Press) und – wo ich doch schon dabei war … – Wintertod.

Und nein, ich habe nicht vor, in Swords & Wizardry oder ähnlich einzusteigen. Ich plane das (irgendwann mal) mit Dragonbane umzusetzen. Vornehmlich Hyänenkind.

Damit bin ich in den letzten zwei Monaten weiiiit sparsamer gewesen als im Januar.

Blog, Youtube, Social Media

Im letzten Rückblick schrieb ich, dass ich damit hadere, ob ich weiterhin auf Instagram veröffentliche, dass ich es aber auf jeden Fall passiv weiter nutzen würde.

Das habe ich mir zwischenzeitlich tatsächlich anders überlegt. Ich bin diese ganzen „höher, schneller, weiter …“-Dinge müde. Macht keinen Spaß. Weder so noch so. Darum hab ich Instagram komplett gelöscht.

Immerhin drei Blogartikel habe ich veröffentlicht (Januar: 2), 5 Videos auf Youtube (Januar: 6) und eine erste Podcastfolge des Rollenspielbüdchens, einem Podcast von Tsu und mir. Aktuell (erst mal?) nur auf Youtube zu hören und dort auch als Podcast veröffentlicht.

Kiosk mit rotweißer Abdeckung auf dem Dach. Mikrofon links. Rechts weiße Schrift auf rotem Grund: Wir haben geöffnet.

Sessions/Youtube

Geschaut hab ich deutlich weniger. Und das verteilt auf 2 Monate. Genau genommen waren es im Februar und März zusammen 9,5 Stunden mit Videos rund um Rollenspiele (Januar: 11 Stunden), die ich geschaut habe. Hinzu kommen 24 Stunden einer laufende Rollenspielkampagne mit DnD 5, die ich weiter verfolgt habe (Januar: 36 Stunden).

Bei mir selbst gab es zwei Sessions der Strixhaven-Kampagne (DnD 5), drei Sessions unserer Dragonbane-Kampagne, den ersten Teil eines Oneshots mit Sleepy Hollow und einen Oneshot mit Delta Green. Die wurden allerdings nicht alle in den zwei Monaten gespielt, sondern größtenteils kürzlich eben erst geschnitten und hochgeladen.

Gespielt wurde außerdem eine Session DnD 5 auf der Microcon Ingolstadt.

Top 10 auf Youtube

Cover des Oneshots mit Delta Green. Last things last.

Für beide Monate zusammen waren diese Videos die Top 10:

  1. Das Rollenspielbüdchen 1 (Podcast) (318)
  2. Delta-Green-Oneshot (266)
  3. 1. Onehot-Teil Sleepy Hollow (242)
  4. Short zur Microcon Ingolstadt (178)
  5. Dragonbane, Blackwater Redux-Kampagne, Session 11 (158)
  6. Dragonbane, Blackwater Redux-Kampagne, Session12 (141)
  7. Vorstellung: Sleepy Hollow RPG (121)
  8. Strixhaven, Teil 31 (120)
  9. Strixhaven, Teil 30 (94)
  10. Dragonbane, Blackwater Redux-Kampagne, Session 1 (67)

Sonstige Medien

Rollenspielpodcasts habe ich wieder keine gehört (die Liste wächst …).

Filme gab es ein paar diesmal: The Electric State (und ich fand ihn super), Ugly (leider sehr viel Potenzial verschenkt), Ready Player One (ja, bislang nie gesehen und upps, nach etwa einer halben Stunde abgebrochen …), Paradise Hills (bislang auch nur knapp eine halbe Stunde gesehen, aber da gucke ich demnächst zumindest noch ein bisschen weiter). Bei Netflix gab es außerdem Suicide Squad, ein bisschen The Witcher, ein paar Folgen Ghosts und die megagute Serie Cassandra.

Bei Hörbüchern habe ich mir tatsächlich ein Sachhörbuch zum Dreißigjährigen Krieg gegönnt, um meine Kenntnisse da ein bisschen aufzumöbeln. Bei Harry Dresden haben wir den neunten Teil beendet (14:12 Stunden), ebenso den zehnten Titel (15:26 Stunden). Ich selbst habe außerdem knapp die Hälfte einer absolut unverschämten Harry Dresden-Kopie gehört, bevor ich abgebrochen habe (ca. 3 Stunden), hab mir Lieferdienst von Tom Hillenbrand (3:47 Minuten) angehört, das leider auch viel Potenzial verschenkt, und habe jetzt gerade mit Cyberpunk 2077: No Coincidence angefangen. Insgesamt also ca. 39 Stunden im Februar und März zusammen (Januar: 52,5 Stunden).

Fazit

Ich habe vor dem Schreiben des Blogartikels gedacht, ich hätte deutlich weniger gesehen und gehört. Da ist ja doch eine recht ordentliche Liste zusammen gekommen.

Insgesamt bin ich angesichts der Umstände (Zeitfresser, Prüfungszeit, Krankheit) sehr zufrieden mit allem.

Und bei euch so?

Titelbild Rückblick 2024 und Ausblick 2025

2024 war hinsichtlich Rollenspiel & Co. ein wirklich mageres Jahr. Dazu habe ich in meinem ersten Artikel, nachdem ich alles neu aufgesetzt hatte, schon einiges geschrieben. Dennoch liebe ich Rück- und Ausblicke, also gibt es auch einen. Und zumindest Ausblick gibts ne Menge.

2024

Sessions im Jahr 2024

Mit gleich zwei längeren Zwangspausen habe ich es in diesem Jahr gerade mal auf etwas mehr als 20 Sessions gebracht. In Anbetracht der Umstände bin ich allerdings sowohl froh, dass es überhaupt so viele waren, und ich bin meinen Mitspielenden sehr dankbar für ihre Geduld, und dass sie trotz der Pausen noch Bock hatten, jeweils fortzusetzen.

Gespielte Systeme

Gespielt haben wir vor allem D&D 5E (Strixhaven und ein paar Sessions in einem Homebrew-Setting) sowie Dragonbane, unterbrochen von Oneshots mit Delta Green und Cthulhu 7. Immerhin ein ganz netter Mix, wie ich finde.

Dinge rund ums Rollenspiel 2024

Ich hab den Blog neu aufgesetzt, hier und da mal was auf Instagram gepostet und am Youtubekanal festgehalten.

Davon abgesehen habe ich ziemlich viel Zeit damit verbracht, auf den „neuesten Stand“ zu kommen, was Veröffentlichungen betrifft. Gleiches gilt für Bloginhalte sowie Youtube- und Social Media-Kanäle rund ums Hobby. Nach anfänglichen Flauten bin ich gerade bei letzteren sehr fündig geworden. Entsprechend viel habe ich gelesen oder mich bei Videos/Streams berieseln oder informieren lassen.

Der glatte Aal im Hobby

Was mich bei den Hobbykanälen ziemlich ankekst, ist das Streamlining, das ich seit einer Weile beobachte. Immer wieder stoße ich auf neue (manchmal auch schon lang bestehende) Kanäle (Blogs, Youtube, Twitch, Instagram), bei denen es merklich nicht (mehr) in erster Linie um den Bock geht, den ich ja immer für essentiell halte. Da geht es dann aber merklich um Views, Klicks, Connections und eben um Einnahmen. Das ist relativ neu in dieser Ausprägung (ein paar „Ausreißer“ gibts quasi schon lange), und es gefällt mir gar nicht. Ich will keine auf Hochglanz polierten Inhalte, keine Phrasen und Schnickschnack, sondern möchte mich einfach informieren, entspannen, mich auf Augenhöhe mit anderen Spielbegeisterten unterhalten, austauschen und vernetzen. Ich möchte mich von der Begeisterung anderer für irgendwas anstecken lassen und sehen, wie andere wirklich irgendwas spielen, worüber sie stolpern, wie sie etwas lösen (oder auch nicht) und so weiter. Zum Glück ist davon noch viel da.

2025

Geplantes für 2025

Vorweg: Ich habe viel vor.
Ich hoffe wirklich, wirklich, dass 2025 jetzt mal keine Katastrophen bereit hält, sondern ein Jahr wird, in dem ich mich wieder intensiver dem Hobby widmen kann.

Diesen Blog hier will ich auf jeden Fall nach und nach wieder füllen. Inhalte habe ich auch 2025 für Youtube geplant und mehr bei Instagram zu posten habe ich mir ebenfalls vorgenommen.

Abseits dieser Randthemen will ich aber vor allem mindestens doppelt soviel spielen/leiten wie in diesem Jahr, und zwar

  • die Strixhaven-Kampagne abschließen
  • die Dragonbane-Kampagne abschließen
  • wieder mit Shadowrun (6) einsteigen und damit ein Plex-Projekt umsetzen, das hoffentlich auch einige Blogbeiträge ergeben wird
  • wirklich wieder mehr in Richtung Urban Fantasy/Horror, vor allem erst mal mit dem Reinschnuppern in Curseborne, aber auch durch andere Spiele wie Cthulhu 7, Delta Green, The Walking Dead, Vaesen …

Keine Kampagnen mehr

Das ist natürlich gemogelt, denn die beiden laufenden Kampagnen laufen auf jeden Fall noch bis Mitte des Jahres 2025, und ehrlich gesagt liebäugele ich ja schon mit einer Kampagne zum Jahresende hin … da ist also nicht viel Luft dazwischen.

Trotzdem ist es so, dass ich mittlerweile bei knapp 200% Auslastung bin (ernsthaft), was Berufliches betrifft. Da ist einfach kaum noch Zeit für irgendwas beziehungsweise alles will/muss verdammt gut getaktet sein. Im ersten Halbjahr 2025 steht für mich zusätzlich noch ein Upgrade meiner Fachweiterbildung mit diversen Kursen in verschiedenen Bundesländern an, und Ende des Jahres wird es Zeit, dass ich mich um meine Bachelorarbeit kümmere und überlege, ob oder wie es nun genau studientechnisch bei mir weitergehen soll.

Um trotzdem wieder mehr ins Spielen zu kommen ist der Plan also, auf Oneshots, Fewshots und episodenhaftes Spiel zu setzen. Ich hoffe, der Plan geht auf. Was ich alles gern spielen würde und wie so mein Stand zu verschiedenen Rollenspielen aussieht, dazu komme ich gleich noch.

Podcast

Eine noch immer bestehende mittelgroße Wunde ist das Thema Podcast bei mir. Von meinem Podcast zu Splittermond gab es ja nicht allzu viele Folgen und mit der Insolvenzverkündung des Verlags damals brach dann auch der Podcast ein. Letztlich ein bisschen komplexer als das, aber das reicht an dieser Stelle. Immer mal wieder überlege ich, den Podcast wiederzubeleben, hatte es sogar schon ein paar Male wieder konkreter vor, aber dann wurde doch nichts daraus. Da Splittermond ein sehr ambivalentes Thema für mich ist seit einer Weile (dazu später noch etwas mehr), wird es wohl auch erst mal so bleiben.

Schon vor einem Jahr wollten Tsu und ich einen Podcast starten und hatten den sogar schon angekündigt. Talk über Rollenspiele, so unspektakulär der Plan. Also wir haben einen Plan, so ist das nicht, und ein bisschen mehr soll dann schon auch noch rein … wie auch immer: Wir kamen nicht dazu, das Projekt anzugehen und umzusetzen und hoffen jetzt beide, dass sich das 2025 ändern wird.

Tabletop

Ja, 2025 ist so ein bisschen ein Rundumschlagjahr für mich (hoffentlich). Dazu gehört auch Tabletop, das für mich persönlich irgendwie um drei Ecken schon auch zum Thema Rollenspiele gehört. Tabletop hab ich mit kleinen Ausnahmen schon seit Jahren nicht mehr gespielt und ich brenne darauf, damit wieder einzusteigen. Würde gern meine Malifaux-Minis (1st/2nd Edition) mal wieder entstauben. Außerdem haben wir eine Grundausstattung Freebooter’s Fate investiert und haben davon abgesehen hier noch etliche OVP-Minis aus allen möglichen (und unmöglichen) Spielen, die ich gerne mal aus ihrem Gefängnis befreien und bemalen würde.

Übrigens sehr gelungen fand ich 2024 Zone Wars von Free League. Immerhin das haben wir mal spielen können und es gefällt mir ganz gut.

Back to the roots

An sich blogge ich zum Hobby ja schon … lange. Und das ist für mich tatsächlich ein Kernaspekt dieses Punkts: back to the roots.

Entgegen anders lautender Meinungen halte ich Blogs für noch lange nicht tot und auch zukünftig glaube ich das nicht. Ich würde sogar so weit gehen zu behaupten, dass das Gegenteil der Fall sein könnte (also, Leute, ran an die virtuellen Schreibfedern!).

Ungeachtet dessen möchte ich zwar auch weiterhin über laufende Runden berichten, vielleicht auch mal von Runden anderer (insofern sie irgendwie gestreamt sind), aber da fehlte mir zuletzt beim Bloggen, auch wenn es jetzt schon bestimmt 2 Jahre zurückliegt, die Balance.

In erster Linie möchte ich nämlich von eigenen Ideen und Überlegungen berichten, ganz persönlich, wie ein Blog nun mal im Kern gedacht ist. Und ich möchte 2025 auch endlich wieder kreativer werden und mir selbst Dinge ausdenken. Muss ja nicht gleich eine ganze Welt sein, muss auch nicht perfekt sein. Hier mal ein Item, da ein Storyhook und so weiter. Das ist mir echt wichtig.

Spiele für 2025

Curseborne

Da hab ich noch gar nicht viel drin gelesen, aber was ich bisher gelesen habe, begeistert mich total. Aufhänger des Ganzen war das Curseborne Panel von Onyx Path Publishing, auf das wir eher zufällig stießen. Und von da an startete für Tsu und mich dann ein kleiner persönlicher Hypetrain, sodass ich mittlerweile sehr, sehr gespannt darauf bin, wie es sich spielen wird.

Ich finde die Idee des Ganzen auf jeden Fall schon mal sehr clever, und es könnte ein Pendant meiner früher so heiß geliebten World of Darkness sein. In modern. Mit erfolgreichem Crossover. Und es bezeichnet sich als „Hope Punk“, was mir deutlich mehr zusagt als das (erzwungen) Degenerativ-Depressive (dazu gleich noch mehr).

Delta Green

Das ist seit Jahren für mich immer mal wieder aufgeplöppt und hat mich interessiert, aber irgendwie kam ich nie dazu, es mal zu lesen oder auch nur zu spielen. Das hat sich 2024 geändert, wenn auch nur innerhalb eines einzelnen Oneshots, und es hat mir echt gut gefallen und macht Lust auf mehr. Den Mix aus Cthulhu und Akte X kann man kaum besser als Beschreibung nutzen als genau so, es ist auf gegenwärtiges Spiel ausgelegt. Kurzum: toll.

Cthulhu 7

Cthulhu geht irgendwie immer. Oder auch nicht. So sehr ich die Grundstimmung von Cthulhu mag und all die Geschichten, finde ich es doch oftmals zu langatmig und zu schwer. Damit meine ich jetzt nicht das System (oder auch nur eines davon), sondern eben besagte Grundstimmung, dieses Pessimistische und Degenerative. Klingt nach einem Widerspruch und ist es in gewisser Weise auch. Gerade die Kombination mit der meist gewählten Zeit, den 1920ern, wird diese Grundstimmung aber noch mal durch die Umgebung, oft eher urban, aber in sich schon voller Restriktionen, verstärkt. Und ich hadere auch immer sehr mit der Frage „Gab es X da schon? War Y bereits erfunden?“ Das macht es in Kombination für mich oft irgendwie anstrengend, sodass ich mich da wenn, dann eher als SL sehe denn als Spielerin. Find ich einfach weniger anstrengend. Zum Beispiel mit den *hust* Froschkönig-Fragmenten *hust*?

The Walking Dead

Die Lektüre des Grundregelwerks liegt jetzt auch schon gefühlt ewig zurück und bei meiner Merkfähigkeit müsste ich da wohl von vorne einsteigen, aber nach anfänglicher Skepsis mochte ich das Spiel und fand es vom Leseeindruck her sehr gelungen. Außerdem steht drin, wie man regelseitig Kartoffelfelder anlegt. Dafür allein lohnt es sich doch schon, oder?

Vaesen

Haben wir bislang viel zu wenig gespielt, dabei ist das für mich ein Spiel, das mich wirklich begeistert. Man hat durch das Spiel zur Jahrhundertwende so ein bisschen oben beschriebenen „Cthulhu-Effekt“, aber ich finds durch das Fehlen des kosmischen Horrors und die Grundprämisse einschließlich der Einbindung von Folklore leichtgängiger.

John Sinclair

Das steht schon so viele Jahre lang im Regal, ungelesen und ungespielt. Das würde ich 2025 auch echt gerne mal ändern. Rollenspiele werden ja bekanntlich nicht schlecht, und ich hab soooo viele gute Erinnerungen an die alten Hörspielzeiten mit John Sinclair, Larry Brent und Co.

Dragonbane

Ich hab es ja bereits an anderer Stelle mehrfach geschrieben: Dragonbane trifft einen absoluten Sweetspot bei mir und ich mag das Spiel wirklich, wirklich gerne. Die Kombination aus laufender Kampagne noch im ersten Halbjahr 2025, wenig Zeit insgesamt und der Wunsch nach mehr Lametta, also mehr Spielen einschließlich Fokus mehr auf Urban Fantasy/Horror und Co. sorgen leider schon für sich genommen dafür, dass ich nicht davon ausgehe, nach Abschluss der Kampagne 2025 noch mal Dragonbane zu spielen. Also hier gleich mein erster Vorsatz für 2026 wieder gefasst, yippie!

Splittermond

Splittermond ist eins von zwei Spielen, auf die ich häufiger angesprochen bzw. angeschrieben werde. Ich hab im Kanalgeburtstag/Jubiläumsstream dazu ein paar Worte verloren, aber wer jetzt keine Lust hat, sich dafür das ganze Video reinzuziehen, in aller Kürze: Seit zwei Jahren ungefähr war ich über ein Dutzend Male bereit, mein Regalbrett zugunsten anderer Sachen zu räumen und meine Splittermondsachen in den Keller zu verfrachten. Damit abzuschließen. Getan hab ich es kein einziges Mal. Ich hab ehrlich aktuell keine Ahnung, warum das so ist, aber ich kann Splittermond einfach nicht für mich abhaken. Ist ja nicht so, als wenn mich das Spiel von vornherein sehr begeistert hätte, das kam erst mit der Zeit. Aber das einfach in einer Intensität, dass es einen großen Platz in meinem Herzen hat, der sich auch durch diverse Enttäuschungen der letzten Jahre hierzu nicht verkleinert irgendwie.

Im Gegenteil habe ich durch einen Talk mit den neu eingesetzten Chefredakteur*innen Giulia Pellegrino und Jörg Löhnerz eher wieder Hoffnung geschöpft, und auch letzte Ankündigungen sowie Veröffentlichungen lassen mein Fanherz da eher wieder höher schlagen (bzw. überhaupt wieder schlagen). Ganz fest vorgenommen habe ich mir: 2025 werde ich mich – wenn auch sicherlich eher theoretisch als praktisch im Sinne des Spielens – Splittermond noch mal intensiver widmen. Und dann packe ich es entweder weg oder bleibe dabei und geh es wieder „richtig“ an. Mal schauen, wie es ausgeht.

Das Schwarze Auge

Ganz ehrlich: Mit der 5. Edition wieder einzusteigen und dieses Gefühl von „nach Hause kommen“, weil ich mit DSA angefangen habe und soooo viele Jahre damit verbracht habe, war großartig. Wie ich ja neulich schon schrieb, informiere ich mich durchaus immer noch ein bisschen zum Spiel, was durch Engors Dereblick und die Ulisses-Vlogs schon allein ja ziemlich einfach ist. Es wurde mir vor Jahren aber schon wieder sehr schnell zu viel(es). Die verschiedenen Anpassungen des Spiels bezüglich Aufteilungen, Editionen und so weiter haben ihr übriges dazu getan. Insgesamt ist DSA einfach ein Moneysink, für den ich echt nicht bereit bin. Bei aller Liebe nicht.

Ich hatte und habe davon abgesehen immer mal wieder Bock, einen Ausflug mit DSA zu unternehmen. Wird bestimmt auch kommen, habe ich mir für 2025 im Rahmen eines Oneshots sogar vorgenommen. Dann aber irgendein Retro-Ding, also Retro-Abenteuer mit DSA 5.

Dungeons & Dragons 5E

D&D geht irgendwie auch immer. Ist auch gut so. Leider ist mir D&D tatsächlich oft zu larger than life, und die Tendenz der Leute, da sehr wilde Kombos zu bauen, in abgefahrenen eigenen Welten noch viel abgefahrenere Homebrew-Schneeflocken zu spielen, das ist mir einfach too much. Da ist Strixhaven quasi meine Grenze, was „Curriculum of Chaos“ betrifft.

Gleichzeitig finde ich es bei D&D unheimlich schade, dass gerade da irre viele Lore-Lücken bestehen. Ich liebe Lore in Rollenspielen, aber bei D&D wird sehr viel weggedriftet von allem möglichen und von der Lore und ihrer Entwicklung weiß eigentlich kaum jemand was, und das ungeachtet solcher Veröffentlichungen wie das Abenteurerhandbuch für die Schwertküste oder sowas. Und da gäbe es SO vieles (was ich als DSA-Sozialisierte auch bei weitem nicht alles überblicke bis heute).

Unterm Strich ein Spiel, mit dem ich mich 2025 definitiv weiter befassen möchte (zum Beispiel endlich mal was von der 2024er Version zu lesen …), aber auch eher theoretisch. Sieht man einmal davon ab, dass unsere Kampagne noch bis Mitte des Jahres laufen wird, wir immer wieder Ausflüge in die Homebrew-Welt eines Bekannten unternehmen und man Oneshots ja nie ausschließen sollte, heißt das.

Shadowrun 6

War eigentlich schon für 2024 geplant, endlich mal wieder Shadowrun zu spielen. Und das sehr bewusst mit der aktuellen Edition, wenn auch nicht unbedingt mit dem aktuellen Metaplot und in aktueller Timeline, denn die erscheint mir doch auch wieder arg wild geraten. Wichtig ist mir auf jeden Fall die aktuelle Edition, an der ja selten mal ein gutes Haar gelassen wird, die ich aber wirklich gerne mal länger in Aktion erleben bzw. bespielen möchte, um da ein eigenes Bild zu kriegen.

Ganz im Rahmen der Oneshot-/Episoden-Idee für 2025 ist genau das für Shadowrun angedacht. Tsu und ich haben uns Boston rausgepickt und wollen diesen Plex mal ein bisschen bevölkern und beleben (yay, endlich auch mal wieder kreativ(er) werden!), allerdings vor 2076, also entsprechenden Metaplot-Ereignissen.

Abschließendes

Ich bin wirklich schon jetzt irre gespannt darauf, was 2025 tatsächlich bereithalten wird. Was es Neues geben wird. Wie sehr ich bei meinen Vorsätzen bleibe oder mich davon weg entwickle. Ob wir wirklich spielen, was so ansteht oder was ganz anderes?

Nagetiere mit Gitarren. Die hab ich vergessen. Aber da hätte ich auch mal Lust zu.

Hach, so viel Bock, so wenig Zeit!