Titelbild für den Rollenspielrückblick September 2025 mit den Covern von In den Fängen des Dämons (DSA 5), Strixhaven (DnD 5) sowie Delta Green.

Die vorlesungsfreie Zeit hat noch bis in die Mitte des Oktobers hinein gereicht, was dazu geführt hat, dass ich einen richtig tollen Rollenspielmonat hatte. 😊

Anschaffungen

Cover des Abenteuers "In den Fängen des Dämons" für DSA 5. Zu sehen ist eine Burg auf einem Berg, die von dämonischem Grün umrankt wird sowie ein hoch in den Nachthimmel aufragender Schatten eines Dämons.

Endlich konnte die Neuauflage von In den Fängen des Dämons für DSA 5 kaufen (17,99€). Darauf habe ich sehr gehibbelt, weil ich mir schon vor Monaten vorgenommen hatte, das mal zu leiten (auch mit DSA 5, aber alte Version). Dann habe ich mitbekommen, dass dazu eine Neuauflage angekündigt ist und entsprechend gewartet. Das Erscheinungsdatum „im September“ war dann in den letzten Zügen des Monats, sodass es für mich in den Oktober gefallen ist.

Wie das (oft) so ist, entdeckt man dann halt noch was, das man auch noch einpackt. In meinem Fall war es das Eynmaleyns der Kreutherkunde, ebenfalls DSA 5, das eigentlich aber schon 2022 erschienen ist. Kostenpunkt: 14,99€.

Mit 32,98€ liege ich damit also nur sehr knapp über meinem selbst gesetzten Limit von 30€.

Ich gebe allerdings zu, dass es im Oktober auch recht einfach war, nicht mehr auszugeben. Da ich ja schon lange weit weg von der SPIEL in Essen lebe, gab es da keine Versuchungen.

Hinzu kommt, dass ein paar Crowdfundingsachen im Oktober eingetrudelt sind bei mir. Zum einen war das endlich mal das Grundregelwerk zu Curseborne. Das sollte im Dezember 2024 bereits fertig sein, aber wie das so ist … Bislang gab es da nur die Alpha-/Betaversion, jetzt ist das Ding endlich als quasi ready per PDF raus gegangen. Da fehlen noch ein paar Sachen, Verweise und so, aber grundsätzlich ist es jetzt so „fertig“ und auf beim Kickstarter zum Vorbestellmodus gewechselt.

Ebenfalls via PDF verschickt wurde die Übersetzung des Grundregelwerks von :Otherscape aus dem Kickstarter der Storypunks. Übrigens sehr pünktlich. 👍🏻

Blog &Youtube

Hier gab es im Oktober als Artikel wieder nur den Monatsrückblick (also diesen hier). Sieht für 2025 nun so aus: Januar: 2, Februar/März: 3, April: 1, Mai: 3, Juni-Oktober: 1.

Auch auf Youtube ging es weiter, und da war sogar einiges los. Nach dem Finale (Session 38) der Strixhaven-Kampagne mit DnD 5 gab es hierzu noch einen Aftertalk.

Unsere Delta Green-Runde mit Extremophilia hat sowohl einen vierten Teil, einen fünften sowie eine finale sechste Session erhalten.

Damit wurden also gleich zwei Runden abgeschlossen. 🎉

Titelbild/Thumbnail der Delta Green-Runde Extremophilia. Schwarzer Hintergrund, grüne Schrift

Mit Dragonbane ging es ebenfalls weiter, und zwar mit der 19. Session meiner Variante von Blackwater Redux.

Was den halloweenigen Teil betrifft, habe ich ein Video zu Horror im Rollenspiel online gestellt. Live gesendet hatten wir zudem unser Feedback zu Death Note (2017) mit Bezug darauf, was man damit rollenspielerisch so anstellen bzw. was man daraus fürs Hobby mitnehmen kann. Eigentlich wollten wir zu deutlich mehr Filmen ähnliches machen, aber dazu sind wir dann leider nicht mehr gekommen.

Trotzdem einiges, was da zusammengekommen ist, und mich hat es gefreut und Spaß gemacht hat es.

Den sonst üblichen Social Media-Anteil aus der Überschrift habe ich jetzt mal rausgenommen. Nutze ich seit Anfang des Jahres ja bereits nicht mehr bzw. schaue nur sehr selten als Leserin mal bei Bluesky vorbei oder in eben in diverse Discords/Foren. Das alles übrigens nicht aus Zeitmangel, sondern sehr bewusst, wie ich ja schon im Rückblick Februar/März angerissen hatte. Dazu irgendwann mal mehr.

Sessions/Youtube

Geschaut habe ich im Oktober lediglich 4,25 Stunden Videos rund um Rollenspiele trotz der SPIEL (Januar: 11 Stunden, Februar/März: 9,5 Stunden, April: 9 Stunden, Mai 12 Stunden, Juni 8 Stunden, Juli: 10,5 Stunden, August: 2,5 Stunden, September 7,25 Stunden).

Dazu gesellen sich ganze 31 Stunden Rollenspielsessions, die ich angeschaut habe (Januar: 36 Stunden, Februar/März: 24 Stunden, April: 10,5 Stunden, Mai: 20 Stunden, Juni: 15 Stunden, Juli: 11 Stunden, August: 9 Stunden, September: 23 Stunden).

Worauf ich abseits dessen aufmerksam wurde und interessant fand, war ein Beitrag von Terra Xplore über Eskapismus, der auch einen LARP-Anteil beinhaltete. Besonders die Schnittstellen zwischen den Experten mit unterschiedlichen Schwerpunkten sowie die Inhalte mit dem Neurowissenschaftler Óscar Gonçalves.

Top 10 auf Youtube

  1. Delta Green: Extremophilia #4 (154)
  2. Dragonbane: Blackwater Redux #19 (146)
  3. DnD 5E: Strixhaven #38 (116)
  4. DnD 5E: Strixhaven, Aftertalk (98)
  5. Delta Green: Extremophilia #5 (72)
  6. Horror im Rollenspiel: Worauf achten und wie umsetzen? (65)
  7. #RollenGrusel – Death Note (2017) (63)
  8. DnD 5E: Strixhaven #37 (50)
  9. Delta Green: Last Things Last (48)
  10. Delta Green: Extremophilia #1 (46)

Delta Green hatte im Oktober passenderweise also ziemlich die Nase vorn. 🙂

Sonstige Medien

Cover des ersten Hörbuchs von Schattengewächse; blau-schwarzes Bild mit einem Kreis in der MitteHarry Dresden hat quasi punktgenau zum Monatsende auch für uns sein Ende erreicht. Wir haben Band 16 (12 Stunden) und auch Band 17 (13,5 Stunden) gehört und das war es. Alles andere (Kurzgeschichten) sind halt noch in Buchform zu haben. Und lustigerweise ist das Erscheinen eines 18. Bandes für Januar 2026 angekündigt!

Gehört habe ich außerdem die ersten 3 Teile einer Cyberpunk-Reihe von Philipp Schmidt, die auf Audible als Serie Schattengewächse – eine nahe Zukunft zu finden sind. Die einzelnen Teile sind sehr unterschiedlich lang (8 Stunden, 4 Stunden, knapp 4 Stunden), der Sprecher ist wirklich anstrengend, und auch ansonsten höre ich erst mal den vierten Teil, bevor ich eine Gesamtmeinung bilde. Ist auf jeden Fall interessant, aber auch irgendwie … seltsam.

Das sind also 41,5 Hörstunden (Januar: 52,5 Stunden, Februar/März: 39 Stunden, April: -, Mai: 66 Stunden, Juni: -, Juli: 66,5 Stunden, August: 44,5 Stunden, September 16,25 Stunden).

Cover der Netflixserie "Der Milliardärsbunker". Zeigt 2 Personen der Serie (Guillermo und seine Tochter Asia), die Richtung Betrachter schauen, außerdem etwas verwaschen Haare und Schulter rückwärtig von Minerva sowie ihr Profil im Hintergrund ebenfalls leicht verwaschen.

Geschaut haben wir Death Note (2017), wozu wir ja auch live auf Youtube unterwegs waren. Außerdem Halloween (2018), weil wir den noch nicht kannten. Passenderweise führte uns Halloween in die 4k-Version von Halloween 1 ins Kino. Ebenfalls geschaut haben wir Conjuring 4.
Serienmäßig haben wir uns auf Netflix den Milliardärsbunker angeschaut, die insgesamt ja ziemlich zerfetzt wird. Hab ich bis einschließlich zur 4. Folge nicht wirklich nachvollziehen können, weil wir die beide ziemlich klasse fanden. In der 2. Hälfte driftet die Serie dann aber stark in eine Telenovela-Richtung ab, lässt dabei viele andere Themen abseits liegen und endet auch noch mehr als offen. Schade drum.

Macht insgesamt jedenfalls 14 Stunden Zuschauzeit (Januar: 1,75 Stunden, Februar/März: 12 Stunden, April: 3 Stunden, Mai: -, Juni: 4,5 Stunden, Juli: 4,5 Stunden, August: 6 Stunden, September: 6 Stunden).

Fazit

Das war ein rundum feiner Monat, in dem es auf allen Ebenen viel In- und Output gab (na gut, vom Blog weiterhin abgesehen). Ich blicke darauf sehr gern zurück, allerdings auch ein bisschen mit einem weinenden Auge, weil das ab November wieder deutlich abnehmen wird bis vermutlich März ungefähr. Ein Grund mehr, den Monat wirklich genossen zu haben und sich gerne an ihn zu erinnern. 😊

Und bei euch so?

Titelbild für den Rollenspielrückblick September 2025 mit den Covern von Revierbericht 2082 (Shadowrun), Datapuls ADL (Shadowrun) und Strixhaven (DnD 5E)

Der September war ein toller Rollenspielmonat, endlich mal wieder.

Anschaffungen

Cover des Shadowrun6-Quellenbuchs "Revierbericht 2082" mit einer Person mit Schutzausrüstung wie Atemfilter und kurzem rosa Iro

Das mit den maximal 30€ hat im September nicht geklappt, soviel vorweg. Das Übeltäterbuch ist links auch gleich als Bild zu sehen. Mit dem Datapuls ADL und dem Datapuls Österreich, beides Shadowrun, lag ich mit 27,90€ genau im Limit. Und dann wollte ich doch unbedingt noch den Revierbericht haben, weil Pottkind und ich „brauch“ das halt einfach … und dann waren es 47,85€.

Nächster Monat, nächster Versuch, würde ich sagen.

 

Blog, Youtube, Social Media

Hier gab es im September als Artikel wieder nur den Monatsrückblick (immerhin!). Sieht für 2025 bislang so aus: Januar: 2, Februar/März: 3, April: 1, Mai: 3, Juni: 1, Juli: 1, August 1, September 1. Geschrieben habe ich aber eigentlich einiges mehr. Ich probiere mich gerade an einer kleinen rollenspielbezogenen Reihe, aber die gibts halt (bislang) nicht gebloggt.

Auch auf Youtube ging es weiter. Der Talk mit Megacity-Erstellung für :Otherscape mit dem im Grundbuch enthaltenen Generator wurde ja schon im letzten Rückblick erwähnt. Der Vollständigkeit halber hier noch mal, weil er streng genommen am 4. September online ging.

Es folgte nicht nur die 37. Session der Strixhaven-Kampagne (DnD 5E), sondern – Achtung, hier mogele ich wieder ein bisschen mit dem Datum – am 2.10. auch die 38. Session und damit das Kampagnen-Finale.

Zu :Otherscape gab es noch das ausstehende Video „Shadowrun versus Otherscape“ und auch die Dragonbane-Kampagne ging mit der 18. Folge, die mir wirklich gut gefallen hat, weiter.

Sessions/Youtube

Geschaut hab ich diesmal – RatCon sei Dank – 7,25 Stunden Videos rund um Rollenspiele (Januar: 11 Stunden, Februar/März: 9,5 Stunden, April: 9 Stunden, Mai 12 Stunden, Juni 8 Stunden, Juli: 10,5 Stunden, August: 2,5 Stunden). Dazu gesellen sich satte 23 Stunden Rollenspielsessions, die ich angeschaut habe (Januar: 36 Stunden, Februar/März: 24 Stunden, April: 10,5 Stunden, Mai: 20 Stunden, Juni: 15 Stunden, Juli: 11 Stunden, August: 9 Stunden).

Top 10 auf Youtube

  1. Dragonbane: Blackwater Redux #18 (136)
  2. Otherscape: Eine Megacity erstellen mit den Regeln zur Citycreation (102)
  3. DnD 5E: Strixhaven #37 (92)
  4. Otherscape: Shadowrun versus Otherscape (75)
  5. Dragonbane: Blackwater Redux #17 (59)
  6. Delta Green: Extremophilia #1 (42)
  7. Delta Green: Extremophilia #3 (42)
  8. Shadowrun-Timeline 2029 (Teil 1) (Shorts) (38)
  9. Delta Green: Last Things Last (37)
  10. DSA 5: Orklandtrilogie: Der Orkenhort #1 (36)

Diesmal also vor allem neue Videos und die zu Delta Green. Splittermond und Cthulhu haben es entsprechend nicht in diese Top 10 geschafft, dafür mal wieder DSA 5.

Sonstige Medien

Cover des Shadowrun-Romans "Orks weinen nicht" mit einem Ork mit Sonnenbrille und Lederjacke sowie Gebäude eines Sprawls im Hintergrund, farblich in gelb-grün-braun gehaltenBei der Harry Dresden-Reihe nähern wir uns langsam dem Endspurt, denn im September wurde mit 16,25 Stunden nun auch der 15. Teil gehört. Ich hab noch in zwei weitere Hörbücher gehört, bin da aber noch nicht weit gekommen. Dafür habe ich ein Buch gelesen. Also so ein altmodisches mit Seiten und so. Und es hatte nichts mit dem Studium oder der Arbeit zu tun, sondern was mit Rollenspiel. Uuuh! Es waren die 300 Seiten von „Orks weinen nicht“ (Shadowrun, Jan-Tobias Kitzel).

Der zweite Pack Wednesday (Staffel 2, die letzten 4 Folgen/4 Stunden) wurde angeschaut, außerdem The Thursday Murder Club (2 Stunden), den ich wirklich nett fand, auch wenn man da meiner Ansicht nach noch viel mehr hätte rausholen können. Aber er war muckelig anzugucken.

Fazit

Was nun nicht gelistet ist, das sind die Stunden, die ich ins springende Lesen von Rollenspielmaterial, Rundenvorbereitung und Co. gesteckt habe. Und das war diesen Monat endlich mal wieder so einiges und hat unfassbar viel Spaß gemacht. 🙂

Der September ist schon einige Tage alt und es fehlt noch der Monatsrückblick für August. Das zeigt durchaus schon mal als Teaser, dass einiges los war im August. Leider rollenspielerisch nicht so sehr.

Anschaffungen

Cover vom Rollenspiel "Yazeba's Bed & Breakfast", gezeichnetes Haus, bunt mit vorwiegenden Rottönen

Erstmals in diesem Jahr waren meine Ausgaben fürs Hobby innerhalb eines Monats dreistellig. Ich habe von einem anderen Blogger einige Shadowrun-Prints in Obhut genommen, auch sonst noch ein bisschen was für Shadowrun 6 ausgegeben, ein paar grundlegende Dinge zu Star Trek Adventures angeschafft und außerdem Yazeba’s Bed & Breakfast.

Das war ganz schön, da mal so auf den Putz zu hauen, ist mir generell aber zu viel (und war es zuletzt ja auch schon). Damit habe ich nun ein monatliches Budget von maximal 30€ festgelegt. Was da nicht rein passt, muss in einen späteren Monat. Mal schauen, wie das so klappen wird.

Blog, Youtube, Social Media

Im August gab es wieder nur den Rückblick als Blogartikel (Januar: 2, Februar/März: 3, April: 1, Mai: 3, Juni: 1, Juli: 1). Die Zahl der Artikel, die ich schreiben möchte, wächst also leider erst mal weiter.

Wegen der Pause ist weiterhin auch bei Youtube gerade nicht viel los. Trotzdem kam unsere 3. Session mit Delta Green online, der 17. Teil unserer Dragonbane-Kampagne und zuletzt ein Talk mit Megacity-Erstellung für :Otherscape mit dem im Grundbuch enthaltenen Generator.

Mitgespielt hatte ich außerdem (schon im Juli, glaube ich) bei zeitiger (insgesamt 4 Sessions auf Youtube), und zwar eine Runde mit Household. Ich mag das Spiel, aber das ist wieder so eines, bei dem man viel Zeit investieren müsste, um das richtig schick zu haben bezüglich Flair & Co. Mittlerweile habe ich auch rausgefunden, wie die zahlreichen Oneshots aufgebaut sind bzw. was sie tatsächlich sein sollen – vielleicht dazu irgendwann mal mehr. Wenn ich mal wieder mehr zum Bloggen komme …

Sessions/Youtube

Geschaut hab ich diesmal gerade mal 2,5 Stunden Videos rund um Rollenspiele (Januar: 11 Stunden, Februar/März: 9,5 Stunden, April: 9 Stunden, Mai 12 Stunden, Juni 8 Stunden, Juli: 10,5 Stunden). Dazu gesellen sich 9 Stunden Rollenspielsessions, die ich angeschaut habe (Januar: 36 Stunden, Februar/März: 24 Stunden, April: 10,5 Stunden, Mai: 20 Stunden, Juni: 15 Stunden, Juli: 11 Stunden). Das ist also mein absoluter Tiefstand in 2025 bislang.

Top 10 auf Youtube

  1. Delta Green: Extremophilia #3 (Shorts) (281)
  2. Delta Green: Extremophilia #3 (97)
  3. Dragonbane: Blackwater Redux #17 (83)
  4. Shadowrun-Timeline 2029 (Teil 1) (Shorts) (46)
  5. Splittermond: Charaktererschaffung mit Genesis #1 (41)
  6. Delta Green: Extremophilia #1 (38)
  7. Delta Green: Extremophilia #2 (30)
  8. Splittermond: Das Geheimnis des Krähenwassers #2 (26)
  9. Cthulhu 7: Die Bestie – Der Vorfall in den Black Hills #1 (25)
  10. Shadowrun-Timeline 2027 (Shorts) (24)

Wilde Mischung in diesem Monat.

Sonstige Medien

Roter Hintergrund, mittig eine offene Flasche. Schriftzug mit Titel, Autor und Sprecherin, Untertitel: "Was, wenn die seltsamsten News die wirklich wahren wären?"Immerhin gehört habe ich viel. Bei Harry Dresden wurde Teil 14 abgeschlossen (17 Stunden). Entdeckt habe ich zudem The Stranger Times von C. K. McDonnell, wovon ich gleich die ersten beiden Teile gehört habe mit 27,5 Stunden – und ich habe herzlich gelacht!

Insgesamt gehört habe ich damit 44,5 Stunden.

Die ersten 4 Folgen Wednesday (4 Stunden) wurden angeschaut, außerdem 2 weitere Folgen der 2. Staffel von Sandman (2 Stunden).

Fazit

Ein wirklich kurzer Rückblick in vielerlei Hinsicht – und ein wirklich teurer. Ab jetzt sollte es aber wirklich bergauf gehen, denn für mich steht im September einiges an Freizeit an. Endlich. Bin schon gespannt, wie sich das auf die nächsten 1-2 Rückblicke auswirkt.

Titelbild Monatsrückblick Juli 2025 mit den Covern von V5, Dark Ages: Fae und dem neuesten Splittermond-Abenteuer

Während im Juni einiges los war, sieht es im Juli leider ganz anders aus. Die Prüfungszeit hat begonnen und zieht sich bis Ende August, sodass ich meine Prioritäten leider anders verteilen muss und auch den Youtubekanal bis dahin in den weitgehenden Urlaub geschickt habe.

Anschaffungen

Cover des Grundregelwerks von Vampire, 5. Edition

Das Bild ist ein bisschen gemogelt, denn das Grundregelwerk von Vampire in der 5. Edition habe ich schon ziemlich lange. Trotzdem habe ich den Christmas in July auf Drivethru RPG ein bisschen genutzt und mich entsprechend mit weiteren Titeln der Reihe versorgt. Alles reduziert, war mit 60€ dennoch der größte Posten.

Geschaut hatte ich dort eigentlich, weil ich mir Dark Ages: Fae zulegen wollte, nachdem ich festgestellt habe, dass ich das als PDF gar nicht habe. Das gab es dann für schlappe 6€ ebenfalls.

Und zu guter Letzt habe ich nach Erhalt des Newsletters von Uhrwerk direkt zugeschlagen beim neuen Splittermond-Abenteuer. Das hatte ich irgendwie überhaupt gar nicht auf dem Schirm, es hat mich neugierig gemacht und der Ersteindruck ist wirklich gut. Hat 9,99€ gekostet.

Damit liegen die Gesamtausgaben im Juli fürs Hobby bei 76€.

Irgendwie ist das jeden Monat mehr, als ich angenommen hätte. Abseits vom NordCon-Monat, in dem die Ausgaben ebenso überraschenderweise niedriger waren als angenommen.

Blog, Youtube, Social Media

Im Juli gab es nur den Rückblick als Blogartikel (Januar: 2, Februar/März: 3, April: 1, Mai: 3, Juni: 1). Die Zahl der Artikel, die ich schreiben möchte, wächst und wächst, aber vor September wird das eben leider nichts werden.

Wegen der Pause ist wie gesagt auch bei Youtube gerade nicht viel los, ABER trotzdem gab es 6 Videos, dabei eine Session Strixhaven (vielleicht die vorletzte?), eine Session Delta Green, eine Runde :Otherscape und noch zwei weitere Videos zu :Otherscape mit dem Schwerpunkt darauf, wie die Charaktere dort so aufgebaut sind. Eines von mir, eines von Tsu.

Sessions/Youtube

Geschaut hab ich diesmal trotz der Prüfungszeit immerhin 10,5 Stunden Videos rund um Rollenspiele (Januar: 11 Stunden, Februar/März: 9,5 Stunden, April: 9 Stunden, Mai 12 Stunden, Juni 8 Stunden). Dazu gesellen sich diesmal 11 Stunden Rollenspielsessions, die ich angeschaut habe (Januar: 36 Stunden, Februar/März: 24 Stunden, April: 10,5 Stunden, Mai: 20 Stunden, Juni: 15 Stunden). Dabei ist meine Liste der Dinge, die ich im nächsten Leben, also nach den Prüfungen, noch anschauen möchte, in dem Monat allerdings deutlich angewachsen.

Top 10 auf Youtube

  1. Otherscape: Elmsfeuer (Oneshot) (241)
  2. Delta Green: Extremophilia #2 (151)
  3. Otherscape: Tsu erläutert seinen Charakter DJ Goro (98)
  4. Vorstellung: Otherscape (89)
  5. DnD 5E: Strixhaven #36 (81)
  6. Otherscape: Zur Charaktererschaffung – PreGens? (72)
  7. Delta Green: Extremophilia #1 (56)
  8. Dragonbane: Blackwater Redux #16 (48)
  9. Splittermond: Charaktererschaffung mit Genesis #1 (37)
  10. Otherscape: Der Talk: Im Gespräch mit Mel Helke (36)

Sonstige Medien

Titelbild Cybersquad, Hörbuch, Teil 1-3, zeigt Profil eines jungen Mannes mit einer Art Visor, hellblaues NeonlichtHörstunden sind reichlich zusammengekommen, weil noch ein bisschen was aus dem Vormonat offen war (ich zähle ja immer erst, wenn ich etwas beendet habe). Bei Harry Dresden aka Dresden Files sind Teil 12 (17,5 Stunden) und auch gleich 13 (17,5 Stunden) abgeschlossen. Außerdem habe ich mir die Gesamtausgabe von Cyber Squad 1-3 mit insgesamt 31,5 Stunden von Anna Mocikat angehört. War neugierig darauf, wie es ausgeht und wollte die „Lösung“ zu ein paar spannenden Elementen. Ansonsten leider für mich zu sexistisch gewesen. Nix Wildes, aber überflüssig und nervig. Insgesamt also massive 66,5 Hörstunden, hui!

Die ersten 5 Folgen der zweiten Staffel von Sandman sind auch bereits geschaut (knapp 4,5 Stunden), womit die halbe Staffel schon wieder durch ist.

Fazit

Eigentlich hab ich irre viel Lust auf Rollenspielzeug. Ich bin mir nicht sicher, ob das generell und langanhaltend ist oder ob da eine ordentliche Prokrastinationswut jetzt in der Prüfungszeit mit drin steckt, aber ich hab auf unglaublich viele Dinge richtig Bock. So sehr, dass ich auch ohne die Prüfungen und mit einem Monat Urlaub unmöglich alles lesen, spielen und verbloggen könnte. Ich bin schon gespannt, wie sich das in den nächsten Monaten entwickelt und wohin die Reise geht.

Zunächst eine kleine Beichte: Da hab ich im letzten Rückblick doch glatt gelogen. Geschrieben hatte ich, dass ich mir lediglich zwei Schnellstarter und das „Spielleitung 1×1“ zu City of Mist gekauft hätte. Tatsächlich habe ich dabei die Dragonbane-Box unterschlagen. Lag daran, dass kaum noch physische Sachen bei uns einziehen und ich darum nicht dran dachte. Aber auch, weil die Box da noch unausgepackt in ihrem Karton lag. Na, jedenfalls lagen die Ausgaben damit statt bei ca. 2€ bei knapp 50€. Ist ja fast dasselbe …

Anschaffungen

Cover des Grundregelwerks :Otherscape mit 3 Personen im Vordergrund, CyberpunkDas bringt mich natürlich gleich zu den Anschaffungen im Mai 2025. Da muss ich nicht mal das Begleitbild hier ändern, denn in den Mai fiel, :Otherscape im Englischen gebacked zu haben bzw. die Cairo/Neuro-Erweiterungen. Da sind wir mit $79 eingestiegen (digitales Komplettpaket), nachdem mich :Otherscape echt angefixt hat. Sieht man auch daran, dass wir das Komplettpaket gewählt haben, obwohl ich mir ohnehin schon das „Character Pack 2“ und die „Action Database“ dafür zugelegt hatte (zusammen 31€). Außerdem startet am 14. Juni übrigens das Crowdfunding für die deutsche Umsetzung bei Storypunks.

Gegönnt hatte ich mir außerdem die „Agent Dossiers“ für Delta Green, weil wir da just unsere neue Runde gestartet haben und ich Bock auf schicke Bögen hatte (3,50€).

Macht also ungefähr 110-115€ Ausgaben fürs Hobby im Mai.

Blog, Youtube, Social Media

Im Mai haben es mit diesem hier 3 Blogartikel online geschafft (Januar: 2, Februar/März: 3, April: 1), dafür gab es leider nur 2 Videos auf Youtube (Januar: 6, Februar/März: 5, April: 4), weil ich einfach nicht zum Schneiden kam.

Sessions/Youtube

Geschaut hab ich ca. 12 Stunden Videos rund um Rollenspiele, also wieder mehr als zuvor (Januar: 11 Stunden, Februar/März: 9,5 Stunden, April: 9 Stunden). Dazu gesellen sich diesmal ganze 20 Stunden Rollenspielsessions, die ich angeschaut habe (Januar: 36 Stunden, Februar/März: 24 Stunden, April: 10,5 Stunden).

Top 10 auf Youtube

  1. Delta Green Extremophilia #shorts (311)
  2. Delta Green: Extremophilia #1 (232)
  3. DnD 5E (Greenstone): Where history sleeps (112)
  4. Delta Green: Last Things Last (80)
  5. Sleepy Hollow RPG: Killing Moon (2/2) (52)
  6. Splittermond: Charaktererstellung mit Genesis #1 (45)
  7. Shadowrun-Timeline 2029 (Teil 1) (43)
  8. Earthdawn 4: Vermächtnis der Schatten #1 (28)
  9. DSA 5: Orklandtrilogie: Der Orkenhort #1 (27)
  10. Call of Cthulhu: Spuk im Corbitt-Haus (1/2) (27)

Sonstige Medien

Mit Autor Peter Hohmann, Cover des Buches "Mothman" in der HandIm Kino gab es Heldin, auf den ich echt lange gewartet habe, weil ihn kaum ein Kino im Umfeld überhaupt mal gezeigt hat. Ursprünglich in der Absicht, Teil 2 ebenfalls im Kino zu schauen, gab es außerdem noch The Accountant auf Netflix, den ich echt unterhaltsam fand.

Bei Hörbüchern war dank diverser längerer Fahrten einiges los wieder: Ich hab Cyberpunk 2077: No Coincidence beendet (15:06 Stunden), den 11. Teil von Harry Dresden (16:36 Stunden), Mothman von Peter Hohmann (auf der Buchmesse als Hardcover gekauft; war aber zu neugierig und hätte fürs Buch tatsächlich länger gebraucht) mit 20:41 Stunden sowie Grunch Road von Ralf Kor (5:26 Stunden), auf das ich ebenfalls auf der Buchmesse aufmerksam wurde, wo uns Yellow King Productions so gut gefallen hat.

Mothman war mir persönlich leider ZU episch angelegt, ist aber durchaus zu empfehlen, wenn man actionreiche Urban Fantasy mit Magie und Chaos im München der Gegenwart mag. Grunch Road als Mix aus Splatter und Mythos-Story mitten in den Bayous war in diesem Monat für mich allerdings genau das richtige. Hat richtig Bock gemacht, es zu hören. No Coincidence war hingegen auch gut, aber teils immer mal wieder etwas schwerfällig und verwirrend. Würde ich aber glatt noch mal hören.

Auf den letzten Drücker habe ich noch die Shadowrun-Podcastfolge von stayforever angehört. Im Talk: Mháire Stritter und Rahel Schmitz (mit noch zwei kurzen Gastauftritten mittendrin (Gunnar Lott, Andreas Schroth)). Das Ding hat mir richtig, richtig gut gefallen. Ganz fette Empfehlung, das mal anzuhören!

Insgesamt sind also enorme 66 Hörstunden zu verzeichnen, wobei ich zwei Titel schon letzten Monat begonnen hatte (Januar: 52,5 Stunden, Februar/März: 39 Stunden, April: nix).

Fazit

Dass ich einerseits ziemlich gestresst war, merkt man am Rückblick (keine Zeit für Videoschnitt etc.), dass ich sehr viel unterwegs war, allerdings auch (v.a. Hörzeiten). Ich denke, nächsten Monat wird sich das wieder ein bisschen verschieben und ich hoffe, im Juni trotz aller anstehenden Dinge dennoch zum Bloggen (da hab ich ein paar Sachen im Kopf) und auch zu neuen Videos zu kommen. Bin da aber mal zuversichtlich, wenn ich nicht platt wie ein Kaugummi in der Ecke liege, sollten die Temperaturen im Juni die Sommerwerte erreichen …

Und ihr so?

Titelbild mit den Top 5 Hörbüchern 2024

Ich stelle euch meine Top 5 (Hör)bücher 2024 vor und widme mich zugleich ihrem Rollenspielbezug. Was können sie in Bezug aufs Rollenspiel bringen? Was kann man daraus ziehen?

Audible-Statistik

Andere lieben Podcasts, ich selbst widme mich eher Audiobooks. Übrigens oft in Kombi mit Kindle-Ausgaben. Print kommt nur noch selten ins Haus. Betrifft auch Rollenspiele, bei denen ich in 95% der Fälle mittlerweile PDF bevorzuge.

2024 habe ich knapp 698 Stunden via Audible gehört, und zwar insgesamt 44 Titel. Diese stammen laut Audible – wen wundert es? – meist aus der Sparte SciFi & Fantasy, nämlich mit 557 Stunden. Knapp 277 Stunden habe ich dem Krimi- und Thriller-Genre gewidmet, 151 Stunden Hörbüchern aus der Sparte „Literatur & Belletristik“. Nach welcher Mathematik 557+277+151 dann 698 ergeben, weiß ich nicht. Ich plappere hier nur nach, was Audible meint. Ich denke aber, das Verhältnis der Genres passt in etwa, darum hab ich die Zahlen mal so belassen.

Meine Top 5 (Hör)bücher 2024 im Überblick

Sortierung von zuletzt bis zuerst gehört:

  • Torsten Weitze: Sturmfels-Akademie 1-3
  • Dan Dreyer: Nebula Convicto Chroniken 1-3
  • Jim Butcher: Die dunklen Fälle des Harry Dresden 1-7
  • Ursula Poznanski: Die Burg
  • Dinko Skopljak: Anno Initium 1-3

Torsten Weitze: Sturmfels-Akademie 1-3

Der 4. und finale Teil der Reihe ist just im Januar 2025 erschienen, sodass ich noch kein abschließendes Fazit zur Reihe geben kann.

Teil 1-3 haben mich aber ziemlich begeistert.

Worum geht es?

Cover der Schmuckausgabe vom ersten Teil der Sturmfelsakademie, der Turm der BettlerDie Aldae Niri gehört zu einer geächteten Spezies. Nur durch diverse Tricks und viel Zurückhaltung wird sie im heimischen Dorf geduldet, aufgezogen und beherbergt von ihrem spielsüchtigen Oheim. Nachdem sie durch tragische Umstände auf sich allein gestellt ist, entdeckt sie zwei Dinge: einen kleinen Taschendrachen namens Grabbelschnack, mit dem sie sich anfreundet, und eine sogenannte Bettlermünze, die ihr erlaubt, an der Sturmfels-Akademie zu studieren. Diese Akademie hat verschiedene Türme: Turm der Bettler, Turm des Goldes, Turm der Könige und Turm des Blutes. Der Besitz der Bettlermünze erlaubt ihr die Aufnahme im ebenso genannten Turm. Eine Chance, die alles verändern kann!

Wie sich bereits erahnen lässt, führt die Reise der Tetralogie durch die einzelnen Türme nach Erfüllung ihrer jeweiligen Aufnahmevoraussetzungen. Niri bleibt hierbei nicht allein, sondern freundet sich mit einigen anderen Studierenden an, die ihre Freunde und Begleiter werden. Und natürlich gibt es das übergeordnete große Böse, das die gesamte Welt bedroht und wogegen die Gruppe antreten muss (lange, ohne davon auch nur zu ahnen).

Soweit, so klassisch. Meint man vielleicht. Und ja, die Idee unterschiedlicher Türme/Schulen in einem Fantasy-Setting sind ebenso wenig neu wie die Idee, dass eine Gruppe zusammen wächst, ihre unterschiedlichen Fähigkeiten verbessert und dann die Welt rettet. 😉

Trotzdem finde ich die Geschichte sehr gelungen. Torsten Weitze hat eine gute Feder dabei bewiesen, frische Ideen zu Spezies mitsamt vieler entsprechender Eigenbegriffe zu etablieren, ohne dabei die Lesenden zu überfordern. Dabei hat er es gleichzeitig geschafft, dass man eine gute Vorstellung von den einzelnen Wesen, ob nun Studierende oder Gegner, bekommt. Und man möchte ziemlich schnell wissen, wie es weitergeht – und das über mehrere Bände hinweg. Längen gibt es in den ersten drei Bänden quasi kaum (den vierten kenne ich wie gesagt bislang nicht).

Was bringt das fürs Rollenspiel?

Abseits von der Idee, eine Schule über mehrere Jahre hinweg zu bespielen (*hust* Strixhaven *hust*) ist vor allem ein Krater in den Büchern wichtig, der etliche Gefahren bereit hält, in erster Linie verschiedene fremdartige Monster. Diese sind wirklich gut beschrieben und man findet gleich mehrere Ideen für frische Monsterideen mitsamt ihren Kampfstrategien. Überhaupt sind die Kämpfe gut beschrieben und auch daraus kann man einiges Inspirierende fürs eigene Rollenspiel mitnehmen. Zu den Monstern im Krater gesellen sich aber auch diverse Ruinen, in denen sich kleinere Schätze finden lassen, und es gibt einen Zwerg, der das Feilschen um Waren erfunden zu haben scheint (und betrachtet man dessen Lager, hat er vielleicht auch Waren an sich erfunden).

Wer Worldbuilding mag, kann ebenfalls eine Menge mitnehmen, denn das Setting der Sturmfelsakademie ist sehr reichhaltig beschrieben, ohne dabei zu ausufernd zu werden. Ein eigenes Pantheon mitsamt dessen Aufbau und Funktion, verschiedene Spezies, Länder, Konflikte, Adelshäuser … ja, da lässt sich so einiges finden.

Nach eigener Aussage ist Torsten Weitze übrigens selbst Pen & Paper-Spieler, sodass eigentlich auch nicht verwundert, dass sich in den Büchern viel Inspiration fürs Hobby finden lässt.

Dan Dreyer: Nebula Convicto Chroniken 1-3

Diese Reihe habe ich teils gehört, teils gelesen. Liegt vor allem daran, dass ich mir seltsam klingende Namen und Begriffe leichter merken kann, wenn ich sie auch sehe. Und in dieser Reihe gibt es so einige vor allem irische Worte, die ich eben lieber lesen wollte.

Aufmerksam wurde ich auf die Reihe, weil ich Lust auf irgendwas in Richtung Urban Fantasy hatte, zugleich aber auch Inspiration zu Boston gebrauchen konnte, weil da irgendwann dieses Jahr ein Shadowrun-Projekt starten soll. Der Mix aus Boston und Urban Fantasy 18887 schien dafür perfekt zu sein.

Die Reihe basiert übrigens ebenfalls auf einer Reihe von Torsten Weitze (siehe Sturmfels-Chroniken weiter oben), nämlich der Nebula Convicto-Reihe rund um Grayson Steel. Die kenne ich aber bislang nicht.

Worum geht es?

Cover Hörbuch Nebula Convicto mit einer Fotografin, die von einem stehenden löwenartigen Wesen bedroht wird, Schneelandschaft in Boston 1887Miss O’Shea ist eine scheinbar völlig mundane, aber sehr selbstbewusste junge Dame. Als Polizeifotografin wird sie nach und nach immer mehr Zeugin ungewöhnlicher Dinge (eher Details als Holzhammermethoden). Hierzu zählt auch die Bekanntschaft zu verschiedenen Personen, die sie teils als Freunde sieht, so wie den Polizisten Ellis, anderen zunächst eher argwöhnisch gegenübersteht, so wie den vermeintlichen Pinkerton-Agenten, die sich plötzlich in Fälle in ihrem Umfeld einmischen.

Band 1 entpuppt sich dann als klassisches Präludium, bei dem Caoimhe „Kiwa“ O’Shea nicht nur lernt, dass es eine Welt hinter dem Schleier, hinter dem Nebel gibt, sondern auch, dass sie selbst ein Teil davon ist.

Im Verlauf der weiteren Bände taucht sie nicht nur immer mehr in die Geheimnisse der Welt hinter dem Nebel ein, sondern findet auch immer mehr ihren eigenen Platz darin und entwickelt sich zu dem, das sie eigentlich ist – und lernt, diese Bürde zu tragen und zu beherrschen. Parallel dazu reißen die seltsamen Morde in Boston nicht ab und die Bedrohungen nehmen auch sonst zu, so wie auch deren Ausmaß steigt. Zuletzt geht es um nicht weniger als darum, Boston zu retten. Und alle Kreaturen, die sich im Schutz des Schleiers der Nebula Convicto verbergen.

Was bringt das fürs Rollenspiel?

Wie schon angerissen, ist Band 1 ein klassisches Präludium, aus dem man entsprechendes fürs Rollenspiel ziehen kann. Die anderen Bände sind stilistisch jeweils ziemlich unterschiedlich.

Band 2 hat einen starken Fokus auf Reisen, davon vor allem solche in unwirtlichen und fremden Umgebungen. Band 3 wechselt erneut den Fokus, trennt die Gruppe auf und zeigt ihre Stärken und Schwächen, wenn sie von den anderen (der „Quadriga“) getrennt sind und führt zudem nach Hongkong. Und Band 4 bietet schließlich ein fulminantes Finale in Boston. Im letzten Band wurde es mir persönlich allerdings zu viel mit irischen Wesen, Begriffen, Zitaten, Kapitelüberschriften – das ist natürlich Geschmackssache.
Aus allen Bänden kann man aber definitiv etwas fürs eigene Spiel mitnehmen, eben je nach Schwerpunktsetzung unterschiedliche Aspekte.

Abseits des Präludiencharakters von Band 1 sehe ich die Stärke der Reihe aber wirklich in der Umsetzung der Urban Fantasy 1887. Ob Boston oder Hongkong: Die Beschreibungen von Orten und Umgebungen sind aus meiner Sicht die größte Stärke von Dan Dreyer. Für mich hat sich darum auch mein persönlicher Grund, mit der Reihe anzufangen, absolut gelohnt (denn das war ja Inspiration zu Boston – wenn auch für Shadowrun statt für Urban Fantasy Ende des 19. Jahrhunderts). Phantastisches in das Historische einzuweben ist dem Autoren unheimlich gut gelungen.

Jim Butcher: Die dunklen Fälle des Harry Dresden 1-7

Es dürfte etwa 2013 gewesen sein, dass ich erstmals mit Harry Dresden in Berührung kam, und zwar tatsächlich zuerst mit dem Fate-Rollenspiel statt mit der Vorlage. Da wir die spielen wollten, lag aber natürlich nahe, sich mit der Reihe auseinanderzusetzen. Ich hab damals sofort den ersten Band zu lesen begonnen als auch einen Blick in die TV-Serie geworfen. Ich hab beides abgebrochen, weil es mich aus unterschiedlichen Gründen überhaupt gar nicht abgeholt hat. Mit dem Rollenspiel haben wir auch nur zwei oder drei Sessions verbracht, aber das lag vorrangig an Fate.

Worum geht es?

Cover Hörbuch Harry Dresden, Teil 1Wer es nicht ohnehin weiß: Im Mittelpunkt der in Chicago spielenden Reihe steht der Magier Harry Dresden, der als solcher sogar im Telefonbuch steht und sich mit kleineren eher detektivischen Suchaufträgen und so weiter über Wasser hält. Dass es Magie oder gar anderes tatsächlich gibt, ist den Menschen allerdings nicht bekannt, auch wenn er öfter von Karrin Murphy angeheuert wird, die im Chicago Police Department die Abteilung Special Investigations leitet, die sich mit übernatürlichen Fällen befasst. Tatsächlich jedoch gibt es nicht nur Magier, sondern auch Vampire (verschiedene Arten), Werwölfe, Feen (Sommer-/Winterhof) und so weiter. In jedem Band gibt es einen bestimmten Fall (daher der Untertitel „Die dunklen Fälle des Harry Dresden“ bzw. „The Dresden Files“ im Original), den der Protagonist zu lösen hat. Hierbei wechseln nicht nur die Gefahren hinsichtlich ihres Ursprungs, sondern verschiedene Begleitcharaktere tauchen auch immer mal wieder auf und spielen eine gewisse Rolle, entwickeln sich hierbei jedoch ebenso wie Harry Dresden selbst immer weiter.

Auf die einzelnen Bände gehe ich an der Stelle nicht ein, weil es auch zu vieles spoilern würde für diejenigen, die vielleicht wie ich spät dran sind und noch (mal) damit starten wollen.

Faszinierend ist aber doch die Entwicklung der Reihe. Es gibt ja so Titel, denen man irgendwann doch noch eine zweite Chance gibt und dann gar nicht mehr verstehen kann, wieso es nicht beim ersten Mal schon gefunkt hat. Dazu gehört Harry Dresden für mich nicht. Der erste Teil ist schon ein bisschen holprig, klischeehaft, und die eigentlichen Stärken der Reihe kommen hier noch nicht ausreichend zum Tragen. Welche das sind?

Das Chicago rund um Harry Dresden ist nicht nur reichhaltig, sondern unwahrscheinlich lebendig. Man wird von den diversen anderen Charakteren nie erschlagen, manche „pausieren“ für einen oder mehrere Bände, nur um dann wieder eine Rolle zu spielen, aber es gibt etliche davon. Und keiner davon ist statisch. Sie alle haben ihre eigene Agenda, ihre eigene Entwicklung und alles fügt sich ineinander.

Was bringt das fürs Rollenspiel?

Der letzte Absatz ist eigentlich zentral. Man bekommt hier eine Urban Fantasy-Umgebung im realen Chicago mit etlichen unterschiedlichen Charakteren, und alles ist lebendig und im Fluss. Wer nach Ideen, Inspiration oder Anleitungen sucht, um NSC über längere Zeit hinweg glaubhaft zu gestalten, hat hier eine Goldgrube gefunden.

Interessant ist das letztlich für alle Genres, aber gerade für sowas wie die World of Darkness (egal welche) oder Curseborne lässt sich natürlich am meisten aus der Reihe ziehen.

Ursula Poznanski: Die Burg

Es gibt nicht vieles, das ich von Ursula Poznanski noch nicht gelesen oder gehört habe, und die meisten Sachen begeistern mich auf die eine oder andere Art und Weise. Auch wenn es einige Aspekte gibt, durch die ich ihr einen gewissen Wiedererkennungswert zuschreiben würde, sind ihre Geschichten dennoch teils sehr unterschiedlich angesiedelt, sodass einem auch nicht langweilig wird. Tatsächlich ist „Die Burg“ einer von zwei Titeln, die ich 2024 gehört habe. Der andere, „Scandor“, hat aber aus meiner Sicht keine besondere Relevanz fürs Rollenspiel bzw. nicht in dem Maße, dass er es in meine Top 5 hier geschafft hätte.

Worum geht es?

Cover des Hörbuchs "Die Burg", Gemäuertreppe von unten aus gesehen, digital wirkende Streifen und Zahlen(code) überlagern das Bild in NeonfarbenDer Milliardär Nevio hat eine Burg instand setzen lassen und daraus einen Escape Room gebaut. Aber nicht nur die ungewöhnliche Umgebung mitsamt geheimer Gänge und Räume soll ein Highlight für Besucher sein. Vielmehr hat Nevio die gesamte Burg mit einer KI und entsprechender Technik ausgestattet. So legt die Besuchergruppe zunächst fest, in welchem Stil sie den Escape Room erleben will: Gruselig oder heimelig? Vampirschloss oder Fantasywelt? Komplex oder eher einfach gehalten? Alles mögliche kann festgelegt werden. Auf dieser Basis entwirft die KI das Spiel, gibt dem menschlichen Team noch Anweisungen, wo welche Requisiten, die tatsächlich greifbar sind, hinterlegt werden müssen, und dann kann es losgehen.

Bevor das Ganze wirklich startet, lädt Nevio verschiedene Personen zu einem letzten Test ein. Mit dabei sind zum Beispiel ein Historiker, der das Ganze auf Authentizität testen soll, aber auch eine Influencerin, die bereits Aufnahmen machen darf, um diese später zu promoten.

Ziemlich schnell wird allerdings klar, dass die KI offenbar ihr eigenes Ding macht und den Escape Room in einen allzu realen Albtraum verwandelt.

Die Idee hat mir richtig gut gefallen, und auch wenn so manches zunächst einmal abstrus und unlogisch wirkt, erklärt es sich doch im weiteren Verlauf. Mir persönlich war es insgesamt ein bisschen zu lang mit zu wenigen Wendungen, die wirklich Neues reingebracht haben. Auch die Auflösung des Ganzen war mir dann ein bisschen zu viel des Guten. Positiv überrascht hat mich hingegen, wie ungewohnt brutal und gemein sich die Story entwickelt. Klingt komisch, ist aber so.

Was bringt das fürs Rollenspiel?

Sowohl Escape Room als auch KI sind recht neue Themen, die ich im Rollenspiel umgesetzt bislang auch kaum mal gesehen habe (sieht man mal von KI in Cyberpunk-Settings ab, die dann aber ja eher futuristische Komponenten und/oder oft gleich ganze mehr oder minder ausgefeilte Persönlichkeiten mitbringen). Ich glaub, da lässt sich einiges an Geschichten fürs Rollenspiel rausholen.

Poznanskis Roman zeigt aus meiner Sicht da auch gleich zwei wichtige Aspekte auf: einmal die Flexibilität des Themas und möglicher Umsetzungen, aber auch die Notwendigkeit, hierbei plausibel und vor allem glaubwürdig zu bleiben.

Wer also noch auf der Suche nach frischen Ideen ist, bei denen man abseits ausgetretener Pfade unglaublich kreativ werden kann: Hier, bitte sehr, gern geschehen.

Dinko Skopljak: Anno Initium 1-3

Eine Zombie-Trilogie und ein Debüt. Bin dabei. Muss ich gar nicht mehr zu sagen. War auch ein Mix aus Hören und Lesen für mich.

Worum geht es?

Cover des ersten Teils von Anno Initium mit einem SchädelglobusNa ja, das Ganze ist grundsätzlich mal eine sehr klassische Zombie-Apokalypse. Es fängt – wie meist – an, wenn die Zombiekalypse beginnt. Ab dann begleitet man den Protagonisten und einige Sidekicks im Verlauf dabei, wie sie zu überleben versuchen. Gelungen: Besagte Sidekicks bekommen auch eigene Storylines.

Das Besondere an der Trilogie ist allerdings, dass sie auf Mallorca beginnt, eine längere Zeit dort spielt und weitere Orte dann Italien, Niederlande oder auch Island sind. Also mal wirklich weit weg von den USA, wo Zombie-Romane meistens spielen. Das allein ist schon ziemlich wunderbar.

Hinzu kommt, dass der Fokus nicht auf Action liegt (gibts aber natürlich auch), sondern mehr auf verschiedenen Überlebensstrategien. Und auch da bieten die Romane/Hörbücher ein paar neue und frische Ideen an. Genau genommen sind sie ein unaufdringliches Paradies, wenn man in Bezug aufs Genre Wert legt auf Vorratssammlungen, Selbstversorgungsaspekte und so weiter. Ich habs geliebt!

Zugegeben, im dritten Band wird das Ganze dann ein bisschen lehrbuchartig und verliert an Drive. Im Gesamtbild lässt sich das aber verschmerzen.

Was bringt das fürs Rollenspiel?

Ja, die ganze Versorgungsgeschichte wird im Rollenspiel eher weniger ihren Niederschlag finden. Auch wenn ich selbst genau dazu schon einiges gespielt/gebastelt habe schon vor Jahren.
Aber Zombies mal in Urlauberregionen oder generell quasi in der Nachbarschaft auftauchen zu lassen, das wäre doch mal was Feines!

Die Geschichten liegen auf der Straße

Den einen oder anderen Blogartikel mit Highlights oder Zusammenfassungen aus Gelesenem hab ich bereits entdeckt. Meist wird anhand der Titel auch bereits klar, dass es einen (mehr oder weniger) bestehenden Bezug zum Hobby dabei gibt.

Ich finde, auch meine Top 5 zeigen einmal mehr auf, wie leicht es ist, sich durch Medien fürs Rollenspiel inspirieren zu lassen.

Und auch, wenn für „Kreieren statt konsumieren“ nun mal nicht immer Zeit im Alltag ist, kann man sich damit ums Eck rum ja dennoch mit dem Hobby beschäftigen. 🙂