Der Winter naht!

teeWer Blog und/oder Youtubekanal von mir verfolgt, weiß sicherlich schon, dass die Monate von Oktober bis Januar meine liebsten sind. Ich mag die Zeit, wenn ein Tee einen wieder aufwärmt, man sich abends in Kissen und Decke so richtig schön einkuscheln kann, es früh dunkel wird, man wieder mit Kerzen und Co. beleuchten kann. Zeit für kräftige Düfte und Gewürze, Kuschelkakao und Punsch. Und was bei anderen später der Frühjahrsputz ist, ist bei mir die Zeit für umfassende Rückblicke und Planungen fürs Folgejahr.

In diesem Jahr bin ich schon ganz schön weit mit alldem. Ausnahmsweise mal, denn normalerweise schlägt im Dezember ja noch mal der Wahn an allen Fronten zu, sodass ich dann gar keine Zeit mehr dazu finde und alles ein bisschen gequetscht wird. Diesmal staut sich alles eher in Bereichen, für die man eine Stimme braucht (Podcast, Video), weil die meine knapp zwei Wochen lang nicht so wollte wie ich.

Die ominöse Liste

Im Juli 2017 habe ich nach und nach angefangen, eine Liste für die Spiele (und auch die Abenteuer) zu erstellen, die ich gerne spielen möchte. Generell, also unabhängig von Machbarkeit, Umfang und so weiter. Die weitere Sortierung erfolgt an anderer Stelle. Und mittlerweile klopft bei mir die Erkenntnis an, dass ich all das nicht nur in einem Jahr nicht werde abhandeln können, sondern auch nicht in zweien, nicht mal in fünf. Das macht mich ein bisschen traurig. Auf der anderen Seite gibt es mir wieder mehr Freiheiten für meine Planungen, gemäß dem Motto: Wenn es eh egal ist …

Aktuell enthält die Liste 26 verschiedene Spiele (und ist damit mal wieder angewachsen). Darunter gelistet sind aktuell 61 Abenteuer- und Kampagnenideen, genau genommen davon 16 Kampagnenideen. Ich bin sicher, ihr seht das Problem? Dass ich aktuell 2 lange Kampagnen leite und in einer spiele, macht es nicht gerade einfacher. 😉

Wohlgemerkt sind in dieser Liste mittlerweile nur noch die Sachen, die ich eigentlich gern in absehbarer Zeit spielen/leiten möchte. Es gäbe noch ein paar mehr Spiele für „irgendwann mal“.

Der Übersichtsplan für 2019

Nach langem Hin und Her und Überlegungen zusammen mit Tsu sieht der Plan wie folgt aus für 2019:

  • Eine lange Kampagne (1 Jahr und länger)
  • Eine kurze Kampagne (bis zu 10 Sessions)
  • mindestens 4 Oneshots (1-2 Sessions)
  • maximal 4 Fewshots (max. 4 Sessions)

Wenn man bedenkt, dass diese Vorgabe für jeden von uns beiden gilt (und Tsu eine eigene Liste mit gewünschten Spielen hat), ist das sehr viel, was da zusammenkommt.

Mir hilft diese Struktur bei der Planung ungemein, wie ich feststelle.

Kampagnen

Die Kampagnen zu planen, war am einfachsten.

Bereits gestartet sind wir mit Storm King’s Thunder und DnD 5, was entsprechend die lange Kampagne auch für 2019 ist und sein wird.

Aktuell läuft noch bis voraussichtlich Februar 2019 Pathfinder mit dem Abenteuerpfad Die Winterkönigin. Der Slot dann durch eine kurze Kampagne mit Splittermond abgelöst werden.

One- und Fewshots

Bei One- und Fewshots fallen alle Kampagnenideen aus meiner Liste schon mal raus. Ebenfalls raus fallen komplexe Spiele, weil das einfach den Aufwand für einen Oneshot nicht lohnt.

Abschließende Überlegungen dazu gibt es aber später. Das Jahr ist ja noch nicht rum.

Mit Sicherheit dabei sein werden aber: DSA 5, Splittermond und Space 1889.

Ansonsten gehen meine Präferenzen aktuell stark in Richtung KULT: Divinity Lost (was ich schon längst geleitet hätte, wenn ich denn mal SpielerInnen dafür finden würde …), Vampire 5th Edition, Geh nicht in den Winterwald, Symbaroum, One last Job, Old Slayerhand und Monsterhearts.

[Space 1889] Oneshot Venus: Venusische Gefilde

Zum Abschluss der OnAir-Reihe zu Space 1889 gab es noch einen zweiten Oneshot, der diesmal auf der Venus angelegt war.

Ursprünglich wollte ich mich bei dieser Runde einem Abenteuer aus dem Abenteuerband Kolonien im Nebel widmen. Zu dem Zeitpunkt waren allerdings auch noch drei Sessions statt einer geplant. Zwei hab ich leider absagen müssen, sodass die Geschichte für den Oneshot dann eher kurzfristig entstand und keine konkrete Vorlage hat.

Eigentlich hätte ich gern noch zumindest je einen Oneshot auf der Erde, Merkur und Mars gespielt. Zeitlich bin ich allerdings schon froh, wenn wir Termine für unsere laufenden Kampagnen finden, sodass es irgendwann vielleicht einfach eine Neuauflage mit ein paar Oneshots geben wird, allerdings nicht mehr 2018.

Was hingegen möglichst noch 2018 kommen soll ist ein Feedback zu den bisherigen Erfahrungen sowie eine Vorstellung der aktuell gegebenen Publikationen. Mal schauen, wann ich dazu komme.

[Werewolf, the Forsaken] Salonspiele

Ein weiterer recht spontan entstandener Oneshot mit den Chronicles of Darkness, nämlich eben mit Forsaken. Hier hab ich nicht auf meine eigenen Ideen gesetzt, sondern auf das SAS-Modul (Storytelling Adventure System) Parlor Games.

Das Ganze wäre wahrscheinlich eine ziemlich lineare Story gewesen. Ist es eigentlich auch noch, allerdings passte die Kommunikation hier nicht so ganz. Die vorab besprochene gewünschte Grundstimmung und die zuvor geplanten Charaktere wurden quasi zu Spielbeginn ein bisschen umgeworfen dadurch, dass Tsu sich sehr spontan für ein gänzlich anderes Konzept entschieden hatte. Sei es drum. Schaut selbst rein. 😉

In meiner Schublade liegt schon seit längerem ein grober Entwurf für eine Forsaken-Kampagne inmitten des New Yorks der 1970er. Ob und wann ich das wirklich mal spielbar fertigstelle, weiß ich aktuell nicht. Andererseits hab ich gerade dauerhaft mal wieder latent Bock auf die WoD als solche. Dazu kommt in einem Weilchen aber sicher auch noch mal ein erklärendererererer Blogbeitrag. 😉

Iron Kingdoms-Oneshot „Bitter Medicine I“

Schon länger hatte ich vor, bei Youtube einiges zu Iron Kingdoms zu machen. Wie das so ist: keine Zeit, mehr Lust auf was anderes, noch was anderes … naja, jedenfalls hat es ewig gedauert, bis ich da mal aus den Puschen gekommen bin.

Just, als ich ohnehin dabei war, Oneshots für Iron Kingdoms vorzubereiten, kam dann auch in der deutschsprachigen Rollenspielcommunity bei G+ auf, dass einige gern mehr zum System wissen beziehungsweise es gern einmal spielen würden. Diejenigen, für die OnAir (wofür ich eh schon plante) kein Hindernis darstellte, hatte ich dann auch angeschrieben und je nachdem auch zu einem Doodle eingeladen. Von dem dort bekundeten Interesse blieb übrigens nicht viel übrig. Die meisten Leute antworteten nicht, nahmen nicht am Doodle teil oder meldeten sich verspätet zu einem Zeitpunkt, als bereits zwei Runden zustande gekommen waren. Continue reading