Titel auf den üblichen Sparkles im Hintergrund; keine weiteren Elemente

Mea culpa, ich konnte nicht widerstehen, den Titel so zu wählen, wie ich es gemacht habe. Ich finde den nämlich unglaublich passend, aber das erklärt sich im Verlauf (hoffe ich).

RPGnosis hat jüngst auf seinem (wieder) frischen Blog einen Artikel veröffentlicht mit dem genannten Titel (bzw. unter „intern (1)“), und da steckt eine Menge drin, zu dem ich selbst etwas schreiben möchte. Einerseits mehr, als ich in einen Kommentar packen kann/möchte, andererseits auch so einiges, zu dem ich schon öfter selbst bloggen wollte bzw. früher mal – ebenfalls auf einem „alten“ Blog von mir – geschrieben habe.

Der Artikel ist verlinkt, lest ihn mal in Ruhe durch, aber zum Verständnis meines Artikels ein paar Eckpunkte vorweg. Es geht um eine Rückschau auf frühere Aktivitäten und „die Szene“, RPGnosis als eine Art Gegenprogramm und einen Restjahresplan.

Fangen wir vorne an.

Frühere Aktivitäten

Cover des im Text benannten Buches "Blogs!)Ich selbst habe ganz ursprünglich vor Urzeiten mit dem Bloggen begonnen, als ein Blog noch als Online-Tagebuch verstanden wurde. Wird sich wohl niemand dran erinnern, aber damals gab es sogar mal ein gedrucktes Buch (!), das die Nutzung, Kreativität, Perspektiven usw. verschiedener Blogs zeigen wollte, indem man von verschiedenen Blogger*innen darin einfach Blogartikel darin abdruckte, die dann auf die Lesenden wirken sollten. Verrückt, oder? Das ist jedenfalls auch die Zeit gewesen, in der ich selbst jüngst auf Blogs aufmerksam geworden bin und ja, ich habe das besagte Buch tatsächlich gekauft und gelesen. 🙂 Entsprechend habe ich angefangen, Rundenzusammenfassungen, Charaktertagebücher und Rezepte, die ich thematisch zu unseren Runden auf den Tisch gebracht hatte, dort zu sammeln. Mein Hintergrund damals bestand übrigens aus Kacheln mit Erdbeeren …

Seither gab es immer mal wieder Phasen, in denen ich mehr oder anderes gebloggt habe. Ich habe begleitend darüber geschrieben, dass ich Regelwerke lese, habe Reviews und Eindrücke gebloggt, seltener mal was Kreatives, News zu meinen Lieblingsspielen und meine Einordnung dazu. Und eine ganze Zeit lang habe ich auch relativ viel über Youtube und Social Media gebloggt, allerdings zu einer Zeit, in der das alles noch sehr frisch war, und im Übrigen mein Interesse daran auch eher auf Unverständnis stieß. Aber dazu gleich noch mal mehr.

Fakt ist, ob ich viel, regelmäßig oder selten gebloggt habe, unterm Strich ist alles, was ich da verzapft habe, mehr oder weniger persönlich. Meine Eindrücke, meine Vorlieben, meine Gedanken. Rollenspieltheorie, -philosophie und Co. haben bei mir kaum mal ein Plätzchen gefunden. Weil ich blogge. Und meinem Verständnis nach auch heute noch ein Blog eine Art Tagebuch und was Persönliches ist. Kein Lehrwerk, kein Hochglanzmagazin, keine Infotheke.

„Die Szene“

RPGnosis macht Veränderungen in „der Szene“ an verschiedenen Punkten fest und da beginnt der Umbruch mit Google+, dann zunehmend verschiedenen weiteren sozialen Netzwerken und schließlich vor allem Discord, was Foren und Blogs abgelöst hätte. Und natürlich:

„Dann begann das Streaming, Pen&Paper-Performance als Unterhaltung für andere statt primär als individuelles Erlebnis, und natürlich immer mehr Podcasts und youtube-Kanäle. Und ehrlicherweise bin ich da ausgestiegen.“

Das mit Google+ habe ich selbst zum Beispiel anders erlebt und wahrgenommen. Ich fand, dass darüber – gerade über „Rollenspieler (deutschsprachig)“ (zufällig damals von meinem heutigen Mann gegründet) – auf einmal Personen miteinander vernetzt wurden (ob sie es wollten oder nicht, höhö), die zuvor nicht unbedingt Berührungspunkte zueinander hatten. Und da die Organisation von Google+-Communities und -beiträgen komplett anders war als bis dahin durch Kommentarfunktionen und Foren bekannt, führte das durchaus öfter mal zu Irritationen.

Der Vorteil davon war, dass man seinen Horizont erweitern konnte um Schwerpunkte und Vorlieben anderer, die man vielleicht bis dahin noch gar nicht kannte. Zugleich gab es dort verschiedene Kanäle bzw. die Möglichkeit dazu, sodass man beispielsweise auch erfahren konnte, dass Spieler A nicht nur die WoD hyped, sondern auch gerne kocht und Spielerin B neben dem Baroniespiel in Aventurien ein großes Herz für Töpferei hat oder so.

Nachteil war, dass die Leute sich auch damals schon dazu berufen fühlten, alles durchaus auch ungefragt, aber dafür gerne bewertend, zu kommentieren. Mit genau derselben Argumentation, die man auch heute genauso oft liest: „Du machst das öffentlich, dann musst du damit leben.“ Dazu habe ich eine andere Meinung, aber ist ein anderes Thema. Jedenfalls habe ich bei Google+ viel weniger eine Splittung als vielmehr eine Bereicherung und Ergänzung erlebt (auch wenn ich mich da nie so wirklich eingefunden habe). Dass Blogs zugunsten von G+ aufgegeben wurden, habe ich nicht mitbekommen. Vielmehr nutzten viele die Plattform, um ihre Blogbeiträge dort zu verlinken und zu bewerben (das war also auch immer schon ein Thema und ist kein komplett neues Phänomen oder so).

Screenshot einer alten Rollenspielaufnahme auf Hangouts; oben ein Würfelergebnis mit 5W6 eingeblendetNicht zuletzt auch wegen Google wurde es für einige wenige Rollenspielende plötzlich auch interessant, Inhalte mit Youtube zu verknüpfen. Denn Google bot mit Hangouts nicht nur eine Plattform für Videocalls an sich, sondern eben auch für Gruppen. Daraus entstand beispielsweise bei der genannten Google+-Community damals der wöchentliche Stammtisch. Und noch etwas: Hangouts hatte ein ziemlich gutes Würfeltool, bei dem die Ergebnisse der unterschiedlichsten Würfel auch eingeblendet wurden. Zack, Rollenspielrunde! Und die konnte man eben auch aufzeichnen. Oder streamen. Und wo macht man das? Youtube!

Das ist natürlich nur eine Seite der Medaille. Der Nerdpol als spezifische Streaming-Rollenspielcommunity hat sich beispielsweise in völliger Unkenntnis von Google+ entwickelt. Das waren einfach ein paar rollenspielende Dudes (bzw. genau genommen ein DSA-Fan und zwei Tabletopspielende), die sich auf Rollenspiele fokussiert haben und eine Plattform als Sammelbecken bieten wollten. Ursprünglich war dabei sogar eine Art Qualitätskontrolle für die Community gedacht, aber davon ist man noch vor ersten Umsetzungen (zum Glück) abgekommen. Über diese Community vor allem haben immer mehr Leute mit Youtube angefangen oder sind als beginnende Kanäle mit Rollenspielfokus auf die Community aufmerksam und dann Teil von ihr geworden.

Das alles war damals aber unter dem Motto, mit dem Youtube 2005 gestartet ist: Broadcast yourself! Nicht umsonst war das erste Video überhaupt dort „Me at the Zoo„. Es repräsentiert genau das. Und damit schließt sich eigentlich der Kreis zur Definition des Blogs, siehe oben.

Die Eskalation (finde ich eigentlich passender als Umbruch), die im Artikel von RPGnosis mitschwingt, fällt eigentlich (hierzulande) vor allem mit dem Lockdown ab 2020 zusammen. Ja, Critical Role gab es auch schon 2015, aber erst mal nur über Twitch und Geek & Sundry. Die Eigenständigkeit und der steile Erfolg sind auch eher 2019 zu verorten. Während es mit Beginn der Corona-Pandemie aber gerade mal zwei Dutzend Kanäle mit Rollenspielbezug (deutschsprachig) auf Youtube gab und davon gerade mal 10 Kanäle überhaupt vierstellige Abozahlen hatten (und damit meine ich eher knapp über 1000), hatten die Leute auf einmal mehr Bedarf nach alternativen Beschäftigungen, zumal viele Runden weggebrochen und langfristig pausiert worden sind, reale Stammtische auf einmal nicht mehr möglich waren, andere Hobbys ggf. ebenfalls brach lagen usw. Kurzum hingen alle mehr im Netz rum und viele nutzten die Zeit, um eben auch Inhalte zu produzieren. Und umgekehrt stiegen Views und Abos, weil viel mehr geschaut wurde, man viel eher aufmerksam wurde auf solche Inhalte.

Logo des Vlogtaculums: roter W20 mit den Buchstaben VLOG daraufUnd genau in diesem Zeitraum sind zig Kanäle wie Pilze aus dem Boden geschossen und waren, für Rollenspielverhältnisse, sehr schnell ziemlich erfolgreich. Gleichzeitig hat man Zugpferde wie Critical Role, auch Orkenspalter hat damals erst mit regelmäßigen Videoangeboten angefangen (den Kanal selbst gab es schon vorher), und so beginnt in Wechselwirkung logischerweise eine Spirale. Und auf einmal gibt es Konkurrenz, wo es vorher keine gab. Weil man sich zuvor einfach ausgetauscht hat, mitgeteilt hat, miteinander gespielt und anderen vielleicht gerne mal zugesehen hat. Das war kein Solo-Influencer-Ding, sondern eine andere Form des Community-Buildings. Im „großen Stil“ wie beim erwähnten Nerdpol, aber auch durch Kanäle wie das Vlogtaculum, wo nach vorgegebenen monatlichen Themen verschiedene Beiträge von Leuten in Playlists gesammelt wurden.

Aber da ist dann auf einmal die Plattform, die dir sagt: Hey, du kannst jetzt auch Partner werden, du kannst jetzt auch monetarisieren, du kannst jetzt Geld verdienen, reich und berühmt werden … denn das spült Youtube (und noch mehr Twitch) dir natürlich ständig rein, wenn du Inhalte erstellst und die von Leuten auch irgendwie gesehen und interessant gefunden werden. In Folge machen Leute also genau das: Sie monetarisieren ihre Kanäle, sie schalten Werbung. Und so, wie die Plattformen dich anfüttern, so schnell lassen sie dich auch fallen. Wenn du jetzt also nicht mehr Views/Abos hast, mehr zahlende Leute, mehr Werbung …, dann verlierst du vielleicht deinen Status als Partner und wirst dann leider doch nicht reich und berühmt.

An der Schnittstelle, und meiner Meinung nach genau da, musst du eine Entscheidung treffen. Du kannst bei „Broadcast yourself“ bleiben und darauf scheißen – oder du willst das Spiel mitspielen. Dann brauchst du allerdings das, was jedes gewöhnliche Unternehmen (!) braucht (nein, ich meine keine Steuererklärung; auch wenn die durchaus auch ein Thema ist, wie vielen Streamern ja auch ein bisschen zu spät erst eingefallen ist ;)): Du brauchst Werbung. Und zwar nicht nur von Youtube und für irgendwelche Einnahmen, sondern für dich. Und dann wird es auf einmal „professioneller“ mit Werbebeiträgen überall, bei Instagram und sonstigen sozialen Netzwerken, heutzutage natürlich auch in allen möglichen Discords. Von dem ganzen sonstigen Kladderadatsch rund um Patreon, Bühnenprogramme und Influencer-Skandalen mal ganz abgesehen.

I feel your pain, bro

Ich fand und finde genau diese Entwicklung von Pinnwänden über Usenet und Newsgroups bis hin zu Podcasts, Videos und darüber hinaus grundsätzlich erst mal unfassbar spannend. Deshalb habe ich früher auch öfter darüber gebloggt. Ich habe auch Studienarbeiten dazu gelesen und Sekundärliteratur, weil ich diese Art des Spiegels einfach so spannend finde.

Was mich betrifft, so bin ich 2019/2020 für mehrere Jahre ausgestiegen. Das hatte vorrangig private Gründe und die „Corona-Zeit“ lief für mich/uns nicht besonders gut. Da waren keine Kapazitäten mehr für Videos, für Blogbeiträge, nicht mal für irgendwelche Spielrunden. Nach ca. 2,5 Jahren sind wir (damit meine ich meinen Mann und mich) zurück und hadern seither mit all diesen Veränderungen, die „auf einmal“ so passiert sind. Ganz zu Anfang haben wir uns auch davon mitreißen lassen und ich glaube, so ca. 2 Wochen war unser Kanal monetarisiert. Das haben wir dann ganz schnell wieder gelassen, weil klar wurde: Das hat nichts mit „broadcast yourself“ zu tun und geht an dem vorbei, warum wir mit dem Bloggen, einer G+-Community und auch Youtube angefangen haben. Das ist nichts Persönliches mehr, das ist was Geschäftliches.

Warum haben wir es trotzdem gemacht, wenn auch nur für diese kurze Zeit? Einmal wegen oben beschriebenem Ablauf, aber aus dem Gedanken heraus, dass man dadurch vielleicht einfach ein bisschen gegenfinanzieren kann, also Hobbymaterial, aber vor allem VTT-Plattform, Kamera, Mikro, Licht usw. Wir halten uns dann aber lieber an folgende Definition von Hobby:

„Mit größtmöglichem Einsatz den geringstmöglichen Effekt erzielen“

Das ist übrigens scherzhaft gemeint. Hobby hat keinen geringen Effekt, wenn man es gern betreibt.

Diese Eskalationsspirale mit „höher, schneller, weiter“, noch mehr Plattformen, am besten täglich posten, also 3x täglich, am besten Hochglanz und „professionell“, am besten Kooperationen und Kollaborationen und Werbepartner und … nee. Das alles hat mit Hobby in keiner Weise mehr etwas zu tun.

Aus genau diesem Grund habe ich irgendwann auch aufgehört, mir noch mehr neue Plattformen anzusehen und sie auszuprobieren. Und vor einem Jahr bin ich rigoros ausgestiegen aus Twitter, Instagram, dann auch Bluesky und was sonst noch so da war. Ich „bewerbe“ unsere Videos auch nicht. Mal nach Abschluss von irgendwas ein Hinweis irgendwo oder wenn es was irgendwie „Besonderes“ oder (meiner Ansicht nach) besonders „Interessantes“ ist oder sein könnte. Ich habe auch keinen Anspruch darauf, Hypes unbedingt mitgehen zu wollen, News zu veröffentlichen oder sonstwie zeitkritisch „dabei ist alles“ zu spielen. Weil das nicht das Ziel meines Tuns ist und nie war. Lieber: Mehr Zeit zum Spielen, zum Vorbereiten von Runden, zum „Produzieren“ von Erinnerungen, die persönlich sind (auch wenn sie öffentlich sind) und es wert sind. Für mich und für uns.

Also ja, I feel you. Und ja, darum auch der Titel mit dem bekannten „Reaction!“. Ich war nie drin, aber ausgestiegen bin ich trotzdem. Aus Überzeugung. 🙂

Trotzdem: Vorurteile

RPGnosis schreibt

„Dann begann das Streaming, Pen&Paper-Performance als Unterhaltung für andere statt primär als individuelles Erlebnis.“

(Fettdruck durch mich)

Diese Aussage oder Wahrnehmung ist weit verbreitet. Und sie stimmt ungeachtet des bisherigen Textes so aber nicht immer.

Wir stellen unsere Sachen wie so einige andere nach wie vor online, vorrangig Spielrunden, aber auch (wieder) ein paar andere Sachen. Und auch, wenn ich wohl längst hätte einsehen müssen, dass der Austausch über Kommentare und darüber hinaus quasi nicht mehr stattfindet und die Konsumhaltung der Leute ein Hoch (Stand jetzt natürlich) erreicht hat, hoffe ich weiterhin genau darauf. Ich möchte, dass sich das Leute anschauen und sich natürlich gerne unterhalten fühlen sollen, aber vielleicht auch Ideen für sich mitnehmen bzw. Eindrücke von bestimmten Spielen. Aus diesem Grund habe ich mit begleitenden SL-Tagebüchern zu den Runden angefangen und stelle Spiele im Überblick immer mal wieder vor. Außerdem sind wir immer bemüht, nach den Regeln zu spielen. Und das nicht nur ein bisschen und mit viel Handwedeln und dem Auslassen von Würfeln, mit Hausregeln, Alternativssystemen und Co., sondern möglichst nah an dem, wie es gedacht oder geschrieben ist. Weil alles andere keine echten Eindrücke vermittelt an der Stelle und das ein Anspruch ist, den wir auch an Runden haben, denen wir selbst zuhören oder -schauen. Aus genau denselben Gründen.

Das hat aber nichts mit Performance zu tun, sondern wir spielen einfach so. Wir haben auch vor Youtube teils schon so miteinander gespielt. Und wir spielen auch am Tisch so. Diese Rückmeldung kam schon öfter auf Cons: „Ihr seid/spielt ja so wie auf Youtube„. Ja. Weil wir das sind. Und weil das unser „broadcast yourself“ ist. Weil wir nicht nur für andere spielen, sondern in erster Linie immer für uns. Davon abgesehen ist Rollenspiel abseits vom aufkommenden Trend des Journaling und Solospiels grundsätzlich kein primär individuelles Erlebnis. Natürlich nimmt man selbst das Spiel und dessen Ereignisse individuell wahr und steuert auch den eigenen Charakter sowie – je nachdem – die Story individuell mit, aber Rollenspiel ist grundsätzlich ein Gruppenspiel und damit immer auch für andere. Nicht umsonst diskutieren wir mittlerweile seit Jahrzehnten über Pacing, Spotlight oder verschiedene Formen der Partizipation überhaupt.

Ja, natürlich freue ich mich trotzdem über jedes Abo, jede zuschauende Person, jeden Kommentar, und wie! Dennoch habe ich mir gerade im Rahmen der vorbeschriebenen Eskalationsspirale, bei der man zwangsläufig einiges einbüßt (und damit meine ich jetzt kein Geld), durchaus die Frage gestellt: Was ist denn, wenn niemand mehr zuschaut? Und tatsächlich bin ich irgendwann zu dem Schluss gekommen, dass es dann immer noch genauso Videos geben würde. Weil ich das mit der Unterbrechung von 2,5 Jahren jetzt einfach ca. 13 Jahre lang mache, weil ich das als Videotagebuch sehe, weil ich noch mal nachschauen kann, was noch mal NSC Y gemacht oder gesagt hat, weil ich lustige Szenen so erhalten kann. Okay, ich würde vielleicht nicht mehr so auf regelmäßige Uploads achten, kann sein, und vielleicht würde ich dann auf Vorstellungsvideos von Spielen verzichten. Aber selbst letzteres glaube ich nicht, denn ich mache diese Videos einfach gerne und auch jetzt (und zuvor) werden sie verhältnismäßig selten angesehen und ich mache sie trotzdem, weil ich einfach Spaß daran habe.

Ein Gegenprogramm?

Der besagte Artikel wechselt dann zur Beschreibung des angedachten persönlichen Gegenprogramms. Finde ich gut.

Im Fall von RPGnosis heißt das vor allem:

„Inhalte ins Netz zu bringen, wie ich sie selbst gerne lesen würde.“

Bingo, da schließe ich mich an!

Er spricht auch an, dass Blogs kein modernes Format mehr wären, aber da bin ich teils wieder anderer Ansicht. Ja, gut, modern vielleicht wirklich nicht. Totgesagt werden Blogs allerdings schon seit gut 20 Jahren. Also seit einer Zeit, als sie sogar noch nicht mal richtig etabliert waren. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie auch in fünf oder zehn Jahren noch existieren. Vielleicht sogar wieder mehr als heute, denn ich meine insgesamt eher eine Abkehr von diesem Gedöns wie vorbeschrieben zu entdecken. Zumindest stolpere ich seit einem halben Jahr durchaus häufiger auf Aussagen, dass jemand sich ausklinkt, irgendwo abmeldet. Aber das kann bubble-geschuldet und Zufall sein. Zahlen dazu habe ich mir nicht ausspucken lassen irgendwo, also keine statistische Wahrheit.

Ich glaube aber, dass das obige Zitat sogar den Kern der Blogzukunft bildet. Kein Mensch hat Interesse daran, sich auf Blogs spezifisch irgendwelche langweiligen Sachinfos durchzulesen. Dafür gibts andere Medien(typen). Ich bin überzeugt davon, wenn Bloggende sich an ihren Kern, an das Persönliche, wieder (mehr) erinnern, könnten sie sogar ein Revival erleben. Denn was Blogs ausmacht und eigentlich immer schon ausgemacht hat, sind eben persönliche Meinungen, Erfahrungen, Gedanken. Heißt nicht, dass sie nicht informieren können. Aber eben auf eine persönlich gefärbte Weise. Und genau das ist es auch, was beispielsweise mit LLM kreierte Texte nicht können. Ja, sie können dicht dran sein und ich weiß nicht, wie aussagekräftig meine Aussage noch in einem Jahr sein wird, aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind Persönlichkeit und Charakter (noch) das, was uns vom Generierten unterscheidet. Gleichzeitig ist es natürlich schwieriger geworden, gelesen zu werden. Nicht, weil es eine Blogschwemme gibt, sondern weil man gerade Infotexte schlicht gebündelt via Google/KI bereits ausgespuckt bekommt. Noch ein Grund mehr für Persönliches und Charakter. Also: Go for it!

Spannenderweise führt RPGnosis in diesem Teil seines Artikels übrigens genau die Aspekte, die ich sowohl für Blogs, eben aber vor allem in Bezug auf Videos genannt habe, als eigenen Anspruch an. Sieht weiterhin also so aus, als läge der Teufel bei der Einschätzung eher nur im Detail, wie schön. 😉

Mein Gegenprogramm?

Ach, umso länger der Artikel von RPGnosis, desto einiger sind wir uns, also sehe ich da gar nicht, dass ich was eigenes positionieren sollte oder müsste. Wie gesagt sind wir uns an sich nicht uneinig, glaube ich.

Bloggen will ich schon lange mehr, Videos kommen schon wieder regelmäßig, gespielt und geleitet wird nun auch endlich wieder mehr … alles geht einen guten Weg. Mal gucken.

Und wenn doch mal was sein sollte, dann bin ich heilfroh, dass ich keinen Druck habe, irgendwas zu machen, sondern es jederzeit einfach sein lassen kann. Völlig frei und ohne jegliche finanzielle Einbußen. Was für ein geiler Scheiß und Luxus!

Abschließend, wenn du bis hierhin gekommen bist, kommentierst du aber gefälligst beim RPGnosis und hier, damit man auch sehen kann, dass die Message auf unseren nicht SEO-optimierten Blogs trotz vieler Worte dort wie hier ankam, gell? Austausch und so.

Dunkler Hintergrund mit grünen Sparkles, im Vordergrund Titel "Jahresrückblick 2025" sowie Bild eines Feuerwerks (gezeichnet)

Nach den ganzen Monatsrückblicken, die immerhin zu einer Konstante des Blogs geworden sind, soll natürlich auch ein Rückblick auf das gesamte Jahr erfolgen. Und da ich ein bisschen länger gebraucht habe, an dieser Stelle bereits: Frohes neues Jahr euch allen!

Statistik 2025

Dragonbane-Charaktere der Kampagne von unsInsgesamt gab es 2025 hier, diesen eingeschlossen, 17 Blogartikel. Das ist doch zum Wiedereinstieg schon mal gar nicht so schlecht.

Unsere Youtube-Statistik gibt weitgehend auch unsere gespielten Runden wieder, darum sind auch diese leicht nachzuvollziehen.

Auf Platz 1 steht Dragonbane, auf Platz 2 die (mittlerweile abgeschlossene) Strixhaven-Kampagne, also DnD 5. Platz 3 gebührt Delta Green mit zwei verschiedenen Runden.

Auf den weiteren Plätzen finden sich DSA 5, :Otherscape, Shadowrun 6, Sleepy Hollow (YZE) sowie ein kurzer Blick in Legend in the Mist.

Videos abseits von Actual Plays gab es ebenfalls: Vorstellung von Dragonbane, Sleepy Hollow RPG und :Otherscape, diverse weitere Videos zu :Otherscape, etwas zu Horror im Rollenspiel sowie ein Video darüber, wie ich als Systemanfängerin das Konvertieren von einem Eberron-Abenteuer zu Dragonbane angegangen bin.

Außerdem gab es eine einsame Podcastfolge von Tsu und mir. Kiosk mit rotweißer Abdeckung auf dem Dach. Mikrofon links. Rechts weiße Schrift auf rotem Grund: Wir haben geöffnet.

Insgesamt waren es 57 Videos, die 2025 auf dem Kanal Clawdeen Spielt veröffentlicht wurden, davon 42 Rollenspielsessions. Hinzu kommen noch je eine Runde Historia und Ultima Ratio am Tisch auf der NordCon sowie eine DnD-Runde auf der MicroCon Ingolstadt, also 45 Sessions im gesamten Jahr (wenn ich keine vergessen habe) mit 9 verschiedenen Spielen.

87 Stunden habe ich damit verbracht, mir Videos mit direktem Rollenspielbezug abseits von Actual Plays anzuschauen. Weitere 202,5 Stunden entfielen auf Actual Plays.

Mit Hörbüchern habe ich grandiose 335,25 Stunden verbracht, meine Watchtime (vor allem Netflix) lag hingegen bei 74,5 Stunden.

Social Media & Co.

Zum letzten Jahreswechsel habe ich Instagram zum Abschied gewunken. Das ist mir nicht so leicht gefallen. Weniger wegen meiner eigenen Inhalte, die doch sehr überschaubar waren, sondern mehr, weil man ja auch anderen folgt, deren Beiträge man dann nicht mehr sehen kann blabla. Letztlich war es eine unheimlich gute Entscheidung, sich davon zu verabschieden. Andere Plattformen habe ich eh nie genutzt oder nur mal vor x Jahren sporadisch. Einzig Bluesky ist noch übrig, was ich aber eigentlich auch kaum mal nutze. Mir fehlt absolut nichts. Im Gegenteil. Ich habe den Eindruck, es lebt sich wirklich stressfreier ohne den ganzen Kram.

Außerdem blieb und bleibt so mehr Zeit für „Oldschool-Kram“, also beispielsweise Foren und Blogs. Da ich beide sehr schätze, mittlerweile auch ein paar Discord-Kanäle, fühle ich mich informiert und kann bei Bedarf, Zeit, Bock … einfach in „kleinerem Rahmen“ in den direkten Austausch gehen. Kann ich echt nur empfehlen.

Conventions 2025

Foto mit jemandem in Umbrella-Kostüm. Clawdeen daneben zeigt Daumen hoch.Erstmals waren wir 2025 seit vielen Jahren mal wieder „so richtig“ auf Cons. Das war einmal die Microcon vor Ort und zum anderen die NordCon in Hamburg. Das ist nun nicht viel, dafür ist die NordCon aber auch gute 700 km von uns entfernt. War also direkt ein kleiner Kurzurlaub. Und ein sehr lohnender. Sowohl bezüglich der Con als auch in Bezug auf Hamburg, wo wir vorher noch nie waren. Schöne Stadt.

Abseits des Rollenspiels fand erstmals auch eine kleine Buchmesse in Ingolstadt statt, die wir ebenfalls besucht haben.

Mein Fazit zu 2025

Im Youtube-Ausblick für 2025 hatte ich „Back to the roots“ als Jahresmotto auserkoren. Und das ist mir besser und umfangreicher gelungen, als ich gedacht hätte.

Ab 2020 waren es nun 4 Jahre in Folge, in denen ich neben der Arbeit im Schichtdienst und dem Studium in Vollzeit (!) noch zwei Weiterbildungen absolviert habe. Das war (zu) viel über die Zeitspanne hinweg. Wäre nicht so schlimm gewesen, da mir alles davon weitgehend auch Spaß gemacht hat, aber hinzu kamen in wirklich jedem einzelnen Jahr miese Schicksalsschläge, die uns bzw. unsere Familien betrafen und ebenfalls über lange Zeit hinweg viel Energie und Kraft gekostet haben. Da bleibt kurzum am Ende nichts mehr übrig, das ist vielmehr ein Minusgeschäft.

Für 2025 hatte ich mir gewünscht, ein ruhigeres Jahr zu bekommen, das auch mal wieder mehr Raum für Freizeit und Hobby lässt. Zugegebenermaßen war ich da ein bisschen skeptisch, weil ich mir das nicht zum ersten Mal gewünscht hatte … aber diesmal hat es auch stellenweise funktioniert. Ein Jahr ohne größere Katastrophen und eines, das Dinge greifbarer macht. Wenn alles gut geht, schließe ich mein Studium bis Mai 2026 ab, und direkt im Januar 2026 wechsle ich den Job. Ja, das wird auch wieder stressig und neue Herausforderungen mit sich bringen (und eine weitere Weiterbildung, haha), aber das ist ein ganz anderes Level, auf das ich mich da voraussichtlich einstelle. Und alles wird planbarer. Und auch Planbarkeit bringt Ruhe. Bin gespannt!

Demnach bin ich jedenfalls mit dem Hobby 2025 echt ziemlich zufrieden.

Die Statistik habe ich ja bereits genannt und ja, das war alles schon mal mehr (also vor allem die Anzahl an Sessions und insgesamt auch Videos), aber das ist in Anbetracht aller Dinge eine ganze Menge. Und es hat Spaß gemacht und gut getan.

Apropos gut getan: Highlights

Spielende auf der MicroConAuch wenn es „nur“ monatliche Rückblicke waren, habe ich es immerhin geschafft, den Blog hier nicht (wieder) verwaisen zu lassen. Das ist eine gute Grundlage für 2026.

Der Wechsel zwischen One-/Fewshots und längeren Kampagnen war für mich schon dicht dran am Sweetspot. Es ist toll, kurze Einblicke zu haben. Es ist toll, mehr in die Tiefe zu gehen. Es ist toll, nach einiger (längerer) Zeit auch Dinge abzuschließen.

Und es war toll, mal wieder auf einer Convention zu sein.

Ich lese aktuell mit großem Interesse die Rück- und Ausblicke anderer und hoffe, da kommen noch welche dazu. Meinen eigenen Ausblick gibt es auch noch in Kürze. In diesem Sinne: Bis zum nächsten Jahr!

Titelbild Monatsrückblick Juli 2025 mit den Covern von V5, Dark Ages: Fae und dem neuesten Splittermond-Abenteuer

Während im Juni einiges los war, sieht es im Juli leider ganz anders aus. Die Prüfungszeit hat begonnen und zieht sich bis Ende August, sodass ich meine Prioritäten leider anders verteilen muss und auch den Youtubekanal bis dahin in den weitgehenden Urlaub geschickt habe.

Anschaffungen

Cover des Grundregelwerks von Vampire, 5. Edition

Das Bild ist ein bisschen gemogelt, denn das Grundregelwerk von Vampire in der 5. Edition habe ich schon ziemlich lange. Trotzdem habe ich den Christmas in July auf Drivethru RPG ein bisschen genutzt und mich entsprechend mit weiteren Titeln der Reihe versorgt. Alles reduziert, war mit 60€ dennoch der größte Posten.

Geschaut hatte ich dort eigentlich, weil ich mir Dark Ages: Fae zulegen wollte, nachdem ich festgestellt habe, dass ich das als PDF gar nicht habe. Das gab es dann für schlappe 6€ ebenfalls.

Und zu guter Letzt habe ich nach Erhalt des Newsletters von Uhrwerk direkt zugeschlagen beim neuen Splittermond-Abenteuer. Das hatte ich irgendwie überhaupt gar nicht auf dem Schirm, es hat mich neugierig gemacht und der Ersteindruck ist wirklich gut. Hat 9,99€ gekostet.

Damit liegen die Gesamtausgaben im Juli fürs Hobby bei 76€.

Irgendwie ist das jeden Monat mehr, als ich angenommen hätte. Abseits vom NordCon-Monat, in dem die Ausgaben ebenso überraschenderweise niedriger waren als angenommen.

Blog, Youtube, Social Media

Im Juli gab es nur den Rückblick als Blogartikel (Januar: 2, Februar/März: 3, April: 1, Mai: 3, Juni: 1). Die Zahl der Artikel, die ich schreiben möchte, wächst und wächst, aber vor September wird das eben leider nichts werden.

Wegen der Pause ist wie gesagt auch bei Youtube gerade nicht viel los, ABER trotzdem gab es 6 Videos, dabei eine Session Strixhaven (vielleicht die vorletzte?), eine Session Delta Green, eine Runde :Otherscape und noch zwei weitere Videos zu :Otherscape mit dem Schwerpunkt darauf, wie die Charaktere dort so aufgebaut sind. Eines von mir, eines von Tsu.

Sessions/Youtube

Geschaut hab ich diesmal trotz der Prüfungszeit immerhin 10,5 Stunden Videos rund um Rollenspiele (Januar: 11 Stunden, Februar/März: 9,5 Stunden, April: 9 Stunden, Mai 12 Stunden, Juni 8 Stunden). Dazu gesellen sich diesmal 11 Stunden Rollenspielsessions, die ich angeschaut habe (Januar: 36 Stunden, Februar/März: 24 Stunden, April: 10,5 Stunden, Mai: 20 Stunden, Juni: 15 Stunden). Dabei ist meine Liste der Dinge, die ich im nächsten Leben, also nach den Prüfungen, noch anschauen möchte, in dem Monat allerdings deutlich angewachsen.

Top 10 auf Youtube

  1. Otherscape: Elmsfeuer (Oneshot) (241)
  2. Delta Green: Extremophilia #2 (151)
  3. Otherscape: Tsu erläutert seinen Charakter DJ Goro (98)
  4. Vorstellung: Otherscape (89)
  5. DnD 5E: Strixhaven #36 (81)
  6. Otherscape: Zur Charaktererschaffung – PreGens? (72)
  7. Delta Green: Extremophilia #1 (56)
  8. Dragonbane: Blackwater Redux #16 (48)
  9. Splittermond: Charaktererschaffung mit Genesis #1 (37)
  10. Otherscape: Der Talk: Im Gespräch mit Mel Helke (36)

Sonstige Medien

Titelbild Cybersquad, Hörbuch, Teil 1-3, zeigt Profil eines jungen Mannes mit einer Art Visor, hellblaues NeonlichtHörstunden sind reichlich zusammengekommen, weil noch ein bisschen was aus dem Vormonat offen war (ich zähle ja immer erst, wenn ich etwas beendet habe). Bei Harry Dresden aka Dresden Files sind Teil 12 (17,5 Stunden) und auch gleich 13 (17,5 Stunden) abgeschlossen. Außerdem habe ich mir die Gesamtausgabe von Cyber Squad 1-3 mit insgesamt 31,5 Stunden von Anna Mocikat angehört. War neugierig darauf, wie es ausgeht und wollte die „Lösung“ zu ein paar spannenden Elementen. Ansonsten leider für mich zu sexistisch gewesen. Nix Wildes, aber überflüssig und nervig. Insgesamt also massive 66,5 Hörstunden, hui!

Die ersten 5 Folgen der zweiten Staffel von Sandman sind auch bereits geschaut (knapp 4,5 Stunden), womit die halbe Staffel schon wieder durch ist.

Fazit

Eigentlich hab ich irre viel Lust auf Rollenspielzeug. Ich bin mir nicht sicher, ob das generell und langanhaltend ist oder ob da eine ordentliche Prokrastinationswut jetzt in der Prüfungszeit mit drin steckt, aber ich hab auf unglaublich viele Dinge richtig Bock. So sehr, dass ich auch ohne die Prüfungen und mit einem Monat Urlaub unmöglich alles lesen, spielen und verbloggen könnte. Ich bin schon gespannt, wie sich das in den nächsten Monaten entwickelt und wohin die Reise geht.

Titelbild Rückblick April 2025 mit 2 Rollenspielcovern (Otherscape und Historia)

Im Juni gab es so einiges Neues!

Anschaffungen

Cover des Grundregelwerks von Historia

Im Juni gab es für mich den Schnellstarter von Historia in Print (10€), ebenso das Grundregelwerk. Letzteres habe ich geschenkt bekommen, rechne ich darum ganz frech auch nicht mit ein.

Gegönnt hatten wir uns außerdem das Portals-Legespiel (30€), das ich jetzt ausgleichend dafür mit dazu zähle.

Als PDF eingezogen sind bei mir Shadowrun 6 Feind und Helfer (20€) sowie Geschmeidige Geschäfte (20€), außerdem In den Fängen des Dämons von DSA (5€).

Ja, ich weiß, letzteres gilt als ganz schlecht und so, aber ich habs damals geliebt und wollte es unbedingt noch mal haben (und vielleicht auch irgendwann noch mal leiten). Erst danach habe ich gesehen, dass genau dieses Abenteuer im September eine Neuauflage bekommt.

An Gimmicks gab es außerdem ein Metall-Würfelset (25€) und zwei Würfelseifen (26€).

Macht zusammen 136€ insgesamt einschließlich Gimmicks.

Blog, Youtube, Social Media

Im Juni haben es 2 Blogartikel online geschafft (Januar: 2, Februar/März: 3, April: 1, Mai: 3), obwohl ich an sich noch ein bisschen was in der Pipeline habe. Leider fehlte die Zeit und Ruhe vor allem, da weiter zu schreiben. Dafür gab es 7 Videos auf Youtube (Januar: 6, Februar/März: 5, April: 4, Mai: 2), vor allem weil mich Otherscape noch mehr begeistert als seit April sowieso schon.

So gab es neben neuen Sessions DnD 5E Strixhaven (nähert sich dem Finale) und Dragonbane noch einen Talk zu Otherscape sowie eine kurze Vorstellung von Otherscape.

Letzteres hatte im Juni so etwa 20 Aufnahmen hinter sich, weil erst die üblichen Dinge schief liefen, dann erst meine Kopfhörer, meine Audio- und schließlich meine Videosoftware mehr oder minder den Geist aufgaben. Bis ich letzteres gecheckt hatte, dauerte es am längsten …

Sessions/Youtube

Geschaut hab ich ca. 8 Stunden Videos rund um Rollenspiele, also wieder deutlich weniger (Januar: 11 Stunden, Februar/März: 9,5 Stunden, April: 9 Stunden, Mai 12 Stunden). Dazu gesellen sich diesmal 15 Stunden Rollenspielsessions, die ich angeschaut habe (Januar: 36 Stunden, Februar/März: 24 Stunden, April: 10,5 Stunden, Mai: 20 Stunden).

Neben den üblichen Onlinerunden gab es im Juni nach langem auch mal wieder Tischrunden mit Historia und Ultima Ratio.

Top 10 auf Youtube

  1. Dragonbane: Blackwater Redux #15 (151)
  2. Dragonbane: Blackwater Redux #14 (143)
  3. Otherscape: Der Talk mit Mel Helke (134)
  4. DnD 5E: Strixhaven #35 (87)
  5. DnD 5E: Strixhaven #34 (82)
  6. Dragonbane: Blackwater Redux #16 (77)
  7. Vorstellung: Otherscape (62)
  8. Delta Green: Extremophilia #1 (48)
  9. Shadowrun-Timeline 2029 (Teil 1) (42)
  10. Call of Cthulhu: Spuk im Corbitt-Haus (2/2) (41)

Sonstige Medien

Hörstunden habe ich nicht wirklich welche gesammelt.

Geschaut habe ich Tokyo Override (sind 6 Folgen mit insgesamt ca. 3 Stunden Laufzeit) und K-Pop Demon Hunters, einen Film von 99 Minuten, den ich sehr viel unterhaltsamer fand, als ich im Vorfeld gedacht hätte.

Insgesamt sind also keine Hörstunden und 6,5 Stunden Filme/Serien zusammengekommen.

Fazit

Rollenspielerisch war es ein wirklich schöner Monat. Interessant, was Neues dabei, nach langem mal wieder ein richtiger Hype meinerseits dabei. Was will man mehr? 🙂

Zunächst eine kleine Beichte: Da hab ich im letzten Rückblick doch glatt gelogen. Geschrieben hatte ich, dass ich mir lediglich zwei Schnellstarter und das „Spielleitung 1×1“ zu City of Mist gekauft hätte. Tatsächlich habe ich dabei die Dragonbane-Box unterschlagen. Lag daran, dass kaum noch physische Sachen bei uns einziehen und ich darum nicht dran dachte. Aber auch, weil die Box da noch unausgepackt in ihrem Karton lag. Na, jedenfalls lagen die Ausgaben damit statt bei ca. 2€ bei knapp 50€. Ist ja fast dasselbe …

Anschaffungen

Cover des Grundregelwerks :Otherscape mit 3 Personen im Vordergrund, CyberpunkDas bringt mich natürlich gleich zu den Anschaffungen im Mai 2025. Da muss ich nicht mal das Begleitbild hier ändern, denn in den Mai fiel, :Otherscape im Englischen gebacked zu haben bzw. die Cairo/Neuro-Erweiterungen. Da sind wir mit $79 eingestiegen (digitales Komplettpaket), nachdem mich :Otherscape echt angefixt hat. Sieht man auch daran, dass wir das Komplettpaket gewählt haben, obwohl ich mir ohnehin schon das „Character Pack 2“ und die „Action Database“ dafür zugelegt hatte (zusammen 31€). Außerdem startet am 14. Juni übrigens das Crowdfunding für die deutsche Umsetzung bei Storypunks.

Gegönnt hatte ich mir außerdem die „Agent Dossiers“ für Delta Green, weil wir da just unsere neue Runde gestartet haben und ich Bock auf schicke Bögen hatte (3,50€).

Macht also ungefähr 110-115€ Ausgaben fürs Hobby im Mai.

Blog, Youtube, Social Media

Im Mai haben es mit diesem hier 3 Blogartikel online geschafft (Januar: 2, Februar/März: 3, April: 1), dafür gab es leider nur 2 Videos auf Youtube (Januar: 6, Februar/März: 5, April: 4), weil ich einfach nicht zum Schneiden kam.

Sessions/Youtube

Geschaut hab ich ca. 12 Stunden Videos rund um Rollenspiele, also wieder mehr als zuvor (Januar: 11 Stunden, Februar/März: 9,5 Stunden, April: 9 Stunden). Dazu gesellen sich diesmal ganze 20 Stunden Rollenspielsessions, die ich angeschaut habe (Januar: 36 Stunden, Februar/März: 24 Stunden, April: 10,5 Stunden).

Top 10 auf Youtube

  1. Delta Green Extremophilia #shorts (311)
  2. Delta Green: Extremophilia #1 (232)
  3. DnD 5E (Greenstone): Where history sleeps (112)
  4. Delta Green: Last Things Last (80)
  5. Sleepy Hollow RPG: Killing Moon (2/2) (52)
  6. Splittermond: Charaktererstellung mit Genesis #1 (45)
  7. Shadowrun-Timeline 2029 (Teil 1) (43)
  8. Earthdawn 4: Vermächtnis der Schatten #1 (28)
  9. DSA 5: Orklandtrilogie: Der Orkenhort #1 (27)
  10. Call of Cthulhu: Spuk im Corbitt-Haus (1/2) (27)

Sonstige Medien

Mit Autor Peter Hohmann, Cover des Buches "Mothman" in der HandIm Kino gab es Heldin, auf den ich echt lange gewartet habe, weil ihn kaum ein Kino im Umfeld überhaupt mal gezeigt hat. Ursprünglich in der Absicht, Teil 2 ebenfalls im Kino zu schauen, gab es außerdem noch The Accountant auf Netflix, den ich echt unterhaltsam fand.

Bei Hörbüchern war dank diverser längerer Fahrten einiges los wieder: Ich hab Cyberpunk 2077: No Coincidence beendet (15:06 Stunden), den 11. Teil von Harry Dresden (16:36 Stunden), Mothman von Peter Hohmann (auf der Buchmesse als Hardcover gekauft; war aber zu neugierig und hätte fürs Buch tatsächlich länger gebraucht) mit 20:41 Stunden sowie Grunch Road von Ralf Kor (5:26 Stunden), auf das ich ebenfalls auf der Buchmesse aufmerksam wurde, wo uns Yellow King Productions so gut gefallen hat.

Mothman war mir persönlich leider ZU episch angelegt, ist aber durchaus zu empfehlen, wenn man actionreiche Urban Fantasy mit Magie und Chaos im München der Gegenwart mag. Grunch Road als Mix aus Splatter und Mythos-Story mitten in den Bayous war in diesem Monat für mich allerdings genau das richtige. Hat richtig Bock gemacht, es zu hören. No Coincidence war hingegen auch gut, aber teils immer mal wieder etwas schwerfällig und verwirrend. Würde ich aber glatt noch mal hören.

Auf den letzten Drücker habe ich noch die Shadowrun-Podcastfolge von stayforever angehört. Im Talk: Mháire Stritter und Rahel Schmitz (mit noch zwei kurzen Gastauftritten mittendrin (Gunnar Lott, Andreas Schroth)). Das Ding hat mir richtig, richtig gut gefallen. Ganz fette Empfehlung, das mal anzuhören!

Insgesamt sind also enorme 66 Hörstunden zu verzeichnen, wobei ich zwei Titel schon letzten Monat begonnen hatte (Januar: 52,5 Stunden, Februar/März: 39 Stunden, April: nix).

Fazit

Dass ich einerseits ziemlich gestresst war, merkt man am Rückblick (keine Zeit für Videoschnitt etc.), dass ich sehr viel unterwegs war, allerdings auch (v.a. Hörzeiten). Ich denke, nächsten Monat wird sich das wieder ein bisschen verschieben und ich hoffe, im Juni trotz aller anstehenden Dinge dennoch zum Bloggen (da hab ich ein paar Sachen im Kopf) und auch zu neuen Videos zu kommen. Bin da aber mal zuversichtlich, wenn ich nicht platt wie ein Kaugummi in der Ecke liege, sollten die Temperaturen im Juni die Sommerwerte erreichen …

Und ihr so?

Titelbild Rückblick April 2025 mit 2 Rollenspielcovern (Otherscape und Sleepy Hollow)

Der April-Rückblick fällt dank diverser Zeitfresser leider unter die Kategorie „kurz und knapp“.

Anschaffungen

Cover des Grundregelwerks :Otherscape mit 3 Personen im Vordergrund, CyberpunkBei dem einen oder anderen Spiel/Buch war ich mehrfach kurz versucht zuzuschlagen, habe mich letztlich aber dagegen entschieden. Zugelegt habe ich mir lediglich die Schnellstarter zu :Otherscape und Historia sowie das „Spielleitung 1×1“ zu City of Mist.

Blog, Youtube, Social Media

Abseits von diesem hier kam leider kein Blogartikel online (Januar: 2, Februar/März: 3) und es gab 4 neue Videos auf Youtube (Januar: 6, Februar/März: 5). Darunter zumindest die zweite Session unseres Test-Oneshots für das Sleepy Hollow-Rollenspiel (YZE). Dazu soll demnächst auch noch ein Review-Artikel hier folgen.

Sessions/Youtube

Geschaut hab ich ca. 9 Stunden Videos rund um Rollenspiele, also wieder ein bisschen mehr (Januar: 11 Stunden, Februar/März: 9,5 Stunden). Hinzu kommen Rollenspielsessions im Umfang von 10,5 Stunden, die ich angeschaut habe (Januar: 36 Stunden, Februar/März: 24 Stunden).

Bei mir selbst gab es zwei Sessions der Strixhaven-Kampagne (DnD 5), eine Session unserer Dragonbane-Kampagne und die bereits erwähnte zweite Session mit dem Sleepy Hollow-RPG.

Titelbild auf grauem Hintergrund mit Vollmond oben rechts: Sleepy Hollow, Killing Moon

Top 10 auf Youtube

Andere hatten offenbar im April auch weniger Zeit oder Lust, Videos auf dem Kanal anzuschauen, jedenfalls sind die Zugriffszahlen auch niedriger als in den Vormonaten.

  1. Strixhaven, Teil 33 (129)
  2. Dragonbane, Blackwater Redux-Kampagne, Session 13 (Podcast) (125)
  3. Strixhaven, Teil 32 (88)
  4. Delta Green: Last Things Last (76)
  5. Shadowrun-Timeline 2029, Teil 1 (42)
  6. Short zur MicroCon Ingolstadt (37)
  7. Splittermond: Charaktererstellung mit Genesis #1 (37)
  8. Podcast: Das Rollenspielbüdchen 1 (36)
  9. DSA 5: Orklandtrilogie: Der Orkenhort #1 (34)
  10. Dragonbane, Blackwater Redux-Kampagne, Session 2 (25)

Sonstige Medien

Montage aus dem Film " Sinners". Im unteren Drittel der Spielort und viele Personen davor in Rückansicht. Mittig die Hauptfiguren des Films (die Protagonisten-Zwillinge und ihre jeweiligen Partnerinnen, eine schreiende Frau, ein Klavier spielender Mann, einige Personen vor dem Sonnenauf- oder Untergang mit Pferden, im oberen Hintergrund das Gesicht eines Mannes mit rot glühenden AugenRollenspielpodcasts habe ich wieder keine gehört, auch bei Hörbüchern muss ich diesmal passen (es „zählen“ nur abgeschlossene an sich; ein bisschen was gehört habe ich durchaus).

An Filmen geschaut habe ich lediglich Adolescence (Miniserie Netflix) und im Kino Blood & Sinners.

Adolescence konnte mich eigentlich nur durch die One Take-Folgen begeistern. An sich hat sie mich nicht so überzeugen können.

Bei Blood & Sinners hingegen kann ich den unendlichen Hype nicht verstehen. Ja, vor allem die erste Hälfte des Films ist wirklich wirklich gut. Ja, die mittlerweile wohl weitgehend bekannte Szene rund um den Song Magic what we do ist wahrscheinlich das Beste, das ich überhaupt in den letzten zig Jahren gesehen und gehört habe. Aber warum es der beste Vampirfilm aller Zeiten sein soll, kapiere ich nicht. Erklärungsansätze nehme ich in den Kommentaren natürlich gerne. 🙂

Fazit

Diese Monatsrückblicke finde ich selbst viel besser, als ich im Vorfeld gedacht hätte. Selbst wenn gefühlt wenig passiert, ist es im Gesamtüberblick irgendwie immer mehr, als ich eigentlich selbst eingeschätzt hätte. Finde ich gut.

Wie war euer April so?

Titelbild mit Schrift "Rollenspielerischer Rückblick Februar % März 2025), im Hintergrund Cover Hyänenkind, Podcast Rollenspielbüdchen und Titelbild eines Delta Green-Oneshots

Das möglichst vollumfassende Tracking hat sich weitgehend schon wieder für mich erledigt. Jetzt könnte man sagen „wie das mit guten Vorsätzen so ist“, aber tatsächlich wurde ich zeitlich ein bisschen durch Diverses aufgefressen. Das wird voraussichtlich auch noch so etwa 2-3 Monate so bleiben. Ich kann mir aber gut vorstellen, ab Mitte des Jahres da wieder sehr akribisch zu werden. Zum jetzigen Zeitpunkt reicht es aber trotzdem für einen Rückblick. Immerhin.

Anschaffungen

Cover des Buches Hyänenkind. Mit Schriftzug und Schwarzweiß-AbbildungerIm Februar habe ich lediglich zwei Produkte bei System Matters gekauft, nämlich Hyänenkind (von Gazer Press) und – wo ich doch schon dabei war … – Wintertod.

Und nein, ich habe nicht vor, in Swords & Wizardry oder ähnlich einzusteigen. Ich plane das (irgendwann mal) mit Dragonbane umzusetzen. Vornehmlich Hyänenkind.

Damit bin ich in den letzten zwei Monaten weiiiit sparsamer gewesen als im Januar.

Blog, Youtube, Social Media

Im letzten Rückblick schrieb ich, dass ich damit hadere, ob ich weiterhin auf Instagram veröffentliche, dass ich es aber auf jeden Fall passiv weiter nutzen würde.

Das habe ich mir zwischenzeitlich tatsächlich anders überlegt. Ich bin diese ganzen „höher, schneller, weiter …“-Dinge müde. Macht keinen Spaß. Weder so noch so. Darum hab ich Instagram komplett gelöscht.

Immerhin drei Blogartikel habe ich veröffentlicht (Januar: 2), 5 Videos auf Youtube (Januar: 6) und eine erste Podcastfolge des Rollenspielbüdchens, einem Podcast von Tsu und mir. Aktuell (erst mal?) nur auf Youtube zu hören und dort auch als Podcast veröffentlicht.

Kiosk mit rotweißer Abdeckung auf dem Dach. Mikrofon links. Rechts weiße Schrift auf rotem Grund: Wir haben geöffnet.

Sessions/Youtube

Geschaut hab ich deutlich weniger. Und das verteilt auf 2 Monate. Genau genommen waren es im Februar und März zusammen 9,5 Stunden mit Videos rund um Rollenspiele (Januar: 11 Stunden), die ich geschaut habe. Hinzu kommen 24 Stunden einer laufende Rollenspielkampagne mit DnD 5, die ich weiter verfolgt habe (Januar: 36 Stunden).

Bei mir selbst gab es zwei Sessions der Strixhaven-Kampagne (DnD 5), drei Sessions unserer Dragonbane-Kampagne, den ersten Teil eines Oneshots mit Sleepy Hollow und einen Oneshot mit Delta Green. Die wurden allerdings nicht alle in den zwei Monaten gespielt, sondern größtenteils kürzlich eben erst geschnitten und hochgeladen.

Gespielt wurde außerdem eine Session DnD 5 auf der Microcon Ingolstadt.

Top 10 auf Youtube

Cover des Oneshots mit Delta Green. Last things last.

Für beide Monate zusammen waren diese Videos die Top 10:

  1. Das Rollenspielbüdchen 1 (Podcast) (318)
  2. Delta-Green-Oneshot (266)
  3. 1. Onehot-Teil Sleepy Hollow (242)
  4. Short zur Microcon Ingolstadt (178)
  5. Dragonbane, Blackwater Redux-Kampagne, Session 11 (158)
  6. Dragonbane, Blackwater Redux-Kampagne, Session12 (141)
  7. Vorstellung: Sleepy Hollow RPG (121)
  8. Strixhaven, Teil 31 (120)
  9. Strixhaven, Teil 30 (94)
  10. Dragonbane, Blackwater Redux-Kampagne, Session 1 (67)

Sonstige Medien

Rollenspielpodcasts habe ich wieder keine gehört (die Liste wächst …).

Filme gab es ein paar diesmal: The Electric State (und ich fand ihn super), Ugly (leider sehr viel Potenzial verschenkt), Ready Player One (ja, bislang nie gesehen und upps, nach etwa einer halben Stunde abgebrochen …), Paradise Hills (bislang auch nur knapp eine halbe Stunde gesehen, aber da gucke ich demnächst zumindest noch ein bisschen weiter). Bei Netflix gab es außerdem Suicide Squad, ein bisschen The Witcher, ein paar Folgen Ghosts und die megagute Serie Cassandra.

Bei Hörbüchern habe ich mir tatsächlich ein Sachhörbuch zum Dreißigjährigen Krieg gegönnt, um meine Kenntnisse da ein bisschen aufzumöbeln. Bei Harry Dresden haben wir den neunten Teil beendet (14:12 Stunden), ebenso den zehnten Titel (15:26 Stunden). Ich selbst habe außerdem knapp die Hälfte einer absolut unverschämten Harry Dresden-Kopie gehört, bevor ich abgebrochen habe (ca. 3 Stunden), hab mir Lieferdienst von Tom Hillenbrand (3:47 Minuten) angehört, das leider auch viel Potenzial verschenkt, und habe jetzt gerade mit Cyberpunk 2077: No Coincidence angefangen. Insgesamt also ca. 39 Stunden im Februar und März zusammen (Januar: 52,5 Stunden).

Fazit

Ich habe vor dem Schreiben des Blogartikels gedacht, ich hätte deutlich weniger gesehen und gehört. Da ist ja doch eine recht ordentliche Liste zusammen gekommen.

Insgesamt bin ich angesichts der Umstände (Zeitfresser, Prüfungszeit, Krankheit) sehr zufrieden mit allem.

Und bei euch so?

Titelbild Rückblick Januar 2025

Für 2025 habe ich mir vorgenommen, allerlei Dinge möglichst umfänglich zu tracken. Dazu gehören auch Rollenspieldinge. Und das ist enorm hilfreich, wenn man einen Rollenspielrückblick machen möchte. Januar 2025 ist nun der erste Monat mit einem solchen Rückblick. Mal schauen, wie es sich im Jahresverlauf entwickelt.

Anschaffungen

Cover Brancalonia-GRWIn irgendeinem Blogbeitrag habe ich von Brancalonia gelesen und hab es mir spontan gekauft. Ehrlich gesagt, weil ich den Beitrag nicht genau genug gelesen habe. Ich dachte, es wäre wirklich Spaghetti Western mit DnD 5E. Ist aber – steht auch überall eigentlich unmissverständlich – Spaghetti Fantasy.

Wo ich dann gerade dabei war, habe ich bei System Matters noch die PDF-Fassung von Blades in the Dark eingepackt. Das englische Buch steht seit Jahren im Regal rum. Vielleicht wirds ja mit der deutschen Übersetzung in PDF-Form mal was.

Das dritte, das ich dann bei diesem Einkauf eingepackt habe, war Witch – Gang nach Lindisfarne. Das werde ich aber wohl eher nie spielen, weil mir das schlicht zu düster und dramatisch ist. Titelbild Witch

Ziemlich zugeschlagen habe ich beim Sleepy Hollow RPG auf Basis der Year Zero-Engine. Dazu gibts hier auch bereits einen Übersichtartikel auf dem Blog.

Zu guter Letzt habe ich mir noch 7 Abenteuer für DSA gekauft (ich weiß es doch auch nicht …).

Insgesamt habe ich damit gut 215€ für Rollenspieldinge ausgegeben (plus ein paar Tabletop-Ausgaben).

Uff, da macht sich das Tracken schon bemerkbar. Hätte man mich gefragt, hätte ich auf 50-60€ getippt, nicht auf so ne krasse Gesamtsumme.

Blog, Youtube, Social Media

Ich habe im Januar zwei Blogartikel veröffentlicht, 4 Instagram-Beiträge und 6 Videos auf Youtube.

2024 waren es insgesamt (!) 6 Blogbeiträge, 31 Instagram-Beiträge und 20 Videos. Ich würde also sagen, ich bin ganz gut eingestiegen 2025. 🙂

Tatsächlich hadere ich derzeit mit mir, ob ich überhaupt weiterhin auf Instagram irgendwas veröffentliche. Sehe da nicht unbedingt den Mehrwert, nach den aktuellen Anpassungen bin ich da ohnehin noch unschlüssig. Nutzen werde ich es auf jeden Fall, weil ich abseits des Rollenspiels da viel für mich rausziehe, aber sonst? Mal gucken.

Sessions/Youtube

Ich habe insgesamt 36 Stunden damit verbracht, Runden auf Youtube zu folgen. Dabei waren Shadowrun 6, City of Mist und DnD 5.

Weitere 11 Stunden entfielen auf Rollenspielvideos abseits von Streams, vorrangig deutschsprachig.

Bei mir selbst gab es die 29. Session und die 30. Session zu Strixhaven (DnD 5) und die 10. (und für mich sehr witzige) Session mit Dragonbane (Blackwater-Kampagne) zu sehen.

Top 10 auf Youtube

Hier mal die Top 10 meines Youtube-Kanals im Januar 2025:

  1. Ausblick auf 2025 (169)
  2. Dragonbane, Session 10 (154)
  3. Kurze Umfrage (121)
  4. Vorstellung: Dragonbane (110)
  5. Strixhaven, Session 29 (108)
  6. Blackwater-Kampagne, Session 1 (58)
  7. Strixhaven, Session 30 (51)
  8. Charaktererstellung für Splittermond (von 2018) (46)
  9. Orkland-Trilogie, Teil 4 (von 2016; die anderen Teile rangieren in den Top 20) (45)
  10. Dragonbane, Session 9 (40)

Falls jemand noch einsteigen mag: Die folgenden Links sollten zur gesamten Playlist von Dragonbane und Strixhaven führen.

Sonstige Medien

Podcasts habe ich im Januar gar nicht verfolgt.

Cover des Film Sleepy Hollow (1999)Ich habe genau einen Film (wieder) angesehen (Sleepy Hollow von 1999 – warum? Siehe Anschaffungen ;-)).

Bei Hörbüchern habe ich den 4. und finalen Band von Dan Dreyer: Miss O’Shea und der Sohn des Meeres (Nebula Convicto-Chroniken) zu Ende gehört (17:47 Stunden), mit dem finalen Band von Torsten Weitze: Der Turm des Blutes (Sturmfels-Chroniken) begonnen (18:07 Stunden), den achten Band von Jim Butcher: Schuldig (Die dunklen Fälle des Harry Dresden) (16:42 Stunden) beendet und den neunten Band, Jim Butcher: Weiße Nächte (Die dunklen Fälle des Harry Dresden) begonnen.

Zu Büchern (abseits Fachliteratur und Studien) bin ich gar nicht gekommen.

Fazit

Rückblickend bin ich wirklich ein bisschen erschrocken über meine Ausgaben im Januar 2025. Dafür bin ich mit dem allgemeinen Output und Konsum ziemlich zufrieden. Zugegeben, die Prüfungszeit hat begonnen und da mache ich mich immer unheimlich gut in Prokrastinationstätigkeiten … dennoch passt das so für mich.

Wie sah euer Januar so aus? Freu mich über Kommentare oder gerne auch eigene Blog-/Vlogbeiträge zum Thema. 🙂