[DSA 5] Marmortränen

Hin und wieder hab ich ja schon auch Bock, DSA 5 zu leiten. Gespielt wird es von mir im Rahmen der Theaterritter-Kampagne ohnehin. So entstand der Oneshot Marmortränen. Auch das ist ein vorgefertigtes Abenteuer, und zwar aus der Anthologie Verwunschen & Verzaubert. Das gespielte Abenteuer entstammt den Federn von Falk Behr und Tom Finn. Es spielt in den Nordmarken und ist eigentlich ein Abenteuer für DSA 4.

Mit knapp 5,5 Stunden Spielzeit gehört dieser Oneshot zu den zeitlich umfassendsten, die es so bei mir auf dem Kanal zu sehen gibt. Dabei habe ich vieles relativ drastisch weggelassen oder abgekürzt. Je nach Spielstil und Sessionlänge kann man mit diesem märchenhaften Abenteuer also locker auch 2-3 Abende verbringen.

Mir hat die Runde viel Spaß gemacht, war so ein feel good-Abend.

An sich wollten wir in dieser Charakterkonstellation zumindest noch ein Abenteuer aus Wege der Vereinigungen (WdV) sowie ein weiteres Anthologieabenteuer spielen. Aus zeitlichen Gründen hat sich das verschoben. Aktuell stehen die Pläne bis zum Jahresende schon recht fest, sodass eine Fortsetzung erst mal auf unbestimmte Zeit verschoben ist.

Alle 7 Jahre?

Neulich unterhielt ich mich über den 7-Jahres-Mythos, demnach man sich alle 7 Jahre verändert. Wie bei so vielen Mythen steckt auch hier ein wahrer Kern drin, die konkrete Zahl und/oder ein Bezug auf eine vollständig neue Entwicklung ist aber natürlich Unsinn.

Trotzdem hat mich das auf die Idee gebracht, diesen Mythos mal in Bezug auf mein Rollenspieldasein zu betrachten.

0-7 Jahre: Kein Rollenspiel

Na sowas!? Wer hätte gedacht, dass ich in den ersten sieben Jahren meines Lebens noch keinerlei Berührungspunkte zum Hobby hatte? 😉

8-14 Jahre: Lektüre … solo

Tatsächlich hatte ich meine ersten Berührungspunkte mit Rollenspielen dann aber doch schon mit 7 Jahren durch ältere Nachbarskinder (hab ich hier in der Retro-Kategorie des Blogs schon mal erzählt). Zum Spielen kam ich hierbei in dieser Zeit nicht so wirklich. Zwar hatte ich immer wieder hartnäckig versucht, andere Kinder zum Spielen zu überreden, konnte aber nie mit dem Hobby begeistern zum damaligen Zeitpunkt. So blieb mir nur die Lektüre. Und Solo-Abenteuer. Ich hab übrigens bis vor einigen Jahren Einsamer Wolf und Co. nicht mal gekannt. Bei mir waren es immer die Solo-Abenteuer von DSA.

15-21 Jahre: Gruppen und ganze Welten!

Irgendwann fand sich über die Schule dann doch mal eine Gruppe, und in und mit dieser spielte ich dann auch recht exzessiv 1-2x/Woche. Da mir das nicht reichte, musste dann noch eine weitere Runde gebildet werden. Auch bei diesen Gruppen war es ausschließlich DSA, das wir spielten.

Durch einen offenen Spieltreff entdeckte ich später jedoch, dass es nicht nur überhaupt sehr viel mehr Rollenspiele als DSA gibt (siehe hier), sondern sogar ganze Läden mit Regalen voller Rollenspielen (siehe hier und hier). Whoa!

So lernte ich AD&D kennen und verliebte mich in Earthdawn (siehe hier).

22-28 Jahre: Generisch universell zu dark

Die nächste Phase meines Rollenspiellebens war zunächst vor allem geprägt von GURPS. Das war mein erstes Zusammentreffen mit einem Spiel, mit dem man buchstäblich alles machen konnte. Und genau dem widmeten wir uns ziemlich ausgiebig. Sowohl dem Spielen in verschiedenen Genres (vor allem Fantasy und SciFi/Traveller), aber auch dem Bau eigener Welten. Auch das waren also meine ersten Schritte hin dazu, abseits von Abenteuern eigene Dinge zu kreieren.

Mein Highlight aus dieser Zeit ist immer noch, dass ich meinen Vater in dieser Zeit fürs Rollenspielen begeistern konnte, wenn zu diesem Zeitpunkt auch eher kurzzeitig und auf Traveller beschränkt.

Aber schon damals war es so, dass ich nach gefühlt ewiger Zeit ausschließlich mit DSA nicht mehr an einem System kleben bleiben wollte. Irgendwann kam die Lust auf was Neues, und so ließ ich mir im Rollenspielladen einfach was empfehlen, da meine eigene Rollenspielblase noch mehr als überschaubar war. Und in Nullkommanix hatte ich dann plötzlich alles im Regal stehen, was von Vampire, the Masquerade zum damaligen Zeitpunkt erschienen war.

Ich war von Vampire sehr gehyped, habe alle Bücher dazu regelrecht verschlungen, habe mein eigenes Ruhrgebiet komplett mit Vampiren, Connections, NSC, wichtigen Orten etc. ausgestattet (da kommt man auch drauf, wenn man noch nie was von R-Maps, C-Maps und Co. gehört hat), eine wirklich riesige Runde geplant mit 12 Spielern, die sich durch ihre Aktionen und Präferenzen dann nach ein paar Sessions in 2-3 eigene Gruppen aufspalten sollten, zwischen denen es immer wieder mal Berührungspunkte geben sollte. Um es kurz zu machen: Das war einer der größten Flops, die ich je gespielt bzw. geleitet habe (ein bisschen mehr dazu gibt es hier). Aber ich habe sehr viel gelernt durch die Vorbereitung der Runde und letztlich auch durch den Flop an sich.

Letztlich hatte ich nach diesem Megaflop allerdings schon nicht mehr so wirklich Bock auf das Spiel. Da ich verdammt viel Geld ausgegeben hatte und auch nicht alles sofort verkaufen wollte, machte ich mich im Internet, das es endlich gab, auf die Suche nach Tipps und Inspiration. Mit dem Internet erweiterte sich meine Rollenspielwelt erneut. Und auch die World of Darkness wurde genau das: eine ganze Welt, viele verschiedene Übernatürliche, nicht nur Vampire. Es dauerte nicht lang festzustellen, dass mich Werewolf, Changeling und schließlich auch Wraith und Mummy allesamt viel mehr anzogen und interessierten als Vampire.

Und dann kamen die Chroniken der Engel. Wieder ein anderes Genre, andere Mechaniken, und auch eine neue Gruppe, die komplett aus Leuten entstand, die ich über die Rollenspielerdatenbank KOOP im Internet angeschrieben hatte. Und damit entstand dann auch mein erster Rollenspielblog damals.

29-36 Jahre: Chummer & Vampire

Streng genommen gehört der erste Schwerpunkt schon in den vorigen Abschnitt. Dort erwähnte Gruppe fing immer wieder damit an, Shadowrun spielen zu wollen, wogegen ich mich aber standhaft weigern konnte. Nachdem ich mich dann dazu durchringen konnte, mal einen SR-Roman zu lesen, war ich bereit, doch ein paar Sessions zu spielen. Und als die anderen dann wie üblich mal wieder wechseln wollten (wir spielten ein System alle 14 Tage fest und dazwischen an den 14 Tagen wechselnde Systeme), war ich lautstark dagegen und wollte zum Erstaunen aller unbedingt weiterspielen. Auch damit hab ich mich durchgesetzt *g*.

Damit trat erstmals ein regellastiges System in mein Leben. DSA zähle ich da nicht, denn damit bin ich von Stunde 0 an mitgewachsen. Und ich hab mir an den Regeln von Shadowrun 3 wirklich die Zähne ausgebissen. Über Jahre hinweg. Ich habe ewig Karteikarten als Cheatsheets genutzt, sowohl als Spielerin für meinen Charakter als auch später als SL. Und das, obwohl ich wirklich viel gelesen, geübt und gespielt habe. Damals habe ich beschlossen, dass umfassende Regeln wahrscheinlich nix für mich sind. Hat mich aber nicht von Shadowrun abgehalten, im Gegenteil. Abgehalten hat mich dann eher die 4. Edition bzw. das komisch vermurkste grüne Grundregelwerk damals.

Und so führte mich mein Weg mal wieder auf Abwege. Ich bekam die Empfehlung von Nin, den ich schon aus den damaligen WoD-Forenzeiten und denen im Travar-Forum (und seiner großartigen Changeling-Webseite) her kannte, mal auf der Drachenzwinge zu gucken, und dort wurde ich auch fündig. Und wie! Vor allem All flesh must be eaten hatte es mir dort angetan, aber ich spielte so einiges, leitete so einiges, und schließlich führte mein Weg mich wieder hin zur World of Darkness. Das Problem war dasselbe wie immer zuvor: Jeder wollte Vampire spielen, stand voll auf dieses Intrigen-PvP-Ding, ich hingegen hätte lieber andere Sachen gespielt. Hab ich auch. Und dank einiger Leute bei der Drachenzwinge, die das ähnlich sahen oder noch sehen, konnte ich auch eine Menge anderer WoD-Spiele spielen. vampir

Dadurch kam ich auch zur langjährigen Tischrunde, die – natürlich – Vampire spielten. Zuerst Dark Ages, später kam das mehr aufgedrückte Switchen auf die nWoD. Und davon war ich sehr schnell dann doch sehr angetan, nachdem ich quasi mehr oder weniger gezwungen war, mich mehr und mal so richtig damit auseinander zu setzen. So kam die World of Darkness nicht nur zurück in mein Rollenspielleben, sondern sie erweiterte sich sogar deutlich. So sehr, dass ich schließlich beschloss, nix anderes mehr spielen zu wollen. Alles, was ich je an Settings bespielen wollen würde, konnte ich mit der nWoD umsetzen.

Und eben drum startete ich am Ende dieser Phase dann auch meinen Youtube-Kanal, auf dem ich vor allem Videos zur (n)WoD online stellen wollte.

37-41 Jahre: Resümee und Aktuelles

Füchse bemerken, dass die Zahl hier nicht stimmt, denn da müsste eine 42 stehen. Noch füchsischere Füchse werden daraus zu Recht schließen, dass ich aktuell 41 Jahre alt bin. Glückwunsch! *g*

Knapp ein Jahr blieb die nWoD tatsächlich mein Schwerpunkt auf dem Kanal. Mein Enthusiasmus, auch andere von der nWoD zu begeistern, nahm dann allerdings mit der Ankündigung von Ulisses, die oWoD wieder auf deutsch rauszubringen, ein jähes Ende, zumal sich auch da schnell rauskristallisierte, dass vor allem Vampire damit gemeint war, logischerweise.

Danach wandte ich mich erstmals nach x Jahren mal wieder DSA zu, wo für die 5. Edition gerade die Beta lief. Auch nach Erscheinen der 5. Edition hab ich viel DSA gespielt und geleitet. Und ich hatte nach so langer Zeit mal wieder richtig Spaß daran. Das flaut übrigens aktuell wieder so ein bisschen ab. Ich rechne aber nicht noch mal mit einem kompletten Ausstieg, sondern will mir DSA 5 auf jeden Fall als gern gespieltes Spiel erhalten. Muss halt nur ein bisschen dosiert werden.

Ich startete mit  Die Winterkönigin einen Abenteuerpfad von Pathfinder, der nun seit mittlerweile 3,5 Jahren gespielt wird und relativ kurz vor dem Abschluss steht. Vor kurzem haben wir mit DnD 5 angefangen, das sicherlich Pathfinder vollständig ersetzen wird. Nach dem Erscheinen im Englischen hatten wir schon 2 DnD-Kampagnen gespielt, dann pausiert, und nach dem Erscheinen im Deutschen hatte ich da erst mal keine Böcke drauf. Jetzt schon. 🙂 Ist aktuell noch ein bisschen holprig, da ein paar Jahre nicht mehr bespielt. Außerdem raubt mir der Kontrast zu Pathfinder aktuell noch ein bisschen Nerven. An dem einen Tag das eine, am nächsten das andere … bringt mich durcheinander (und Pathfinder bringt mich eh durcheinander).

Nach einigen Anläufen habe ich mich dann doch noch so richtig in Splittermond verlieben können (wie ihr sicherlich wisst).

Immer mal wieder zieht es mich mehr oder weniger stark zurück zur World of Darkness, mal länger, mal kürzer. Und auch Shadowrun blitzt immer mal wieder auf und ich hab auch da noch immer Spaß, mich damit zu beschäftigen. Ebenfalls dosiert, seit ein paar Jahren nur noch theoretisch. Aber das soll auch nicht immer so bleiben.

Ich habe mit Powered by the Apocalypse eine weitere Mechanik in Variationen kennengelernt, die mich sehr begeistert, wohingegen mich Savage Worlds nie so wirklich begeistern konnte.

Und hier und da plöppt mal was Neues oder neu Entdecktes auf, dem ich mich kürzere Zeit widme. Ich bin aber mit meiner Auswahl an immer wieder rausgekramten Spielen und Varianten an sich zufrieden mittlerweile, sodass Neueres eher mal links liegen bleibt. Bis vor ungefähr 3 Jahren habe ich noch alles mögliche Neue gekauft und auch gespielt, aber nachdem ich mir mal sozusagen eine Rollenspielkaufdiät auferlegt habe, hat das alles ziemlich seinen Reiz verloren. Yay, eine erfolgreiche Diät also, hihi. Und mal ehrlich: Mit der engeren Auswahl an Spielen, die ich immer wieder mal und/oder dauerhaft spiele, bin ich aber auch schon mehr als beschäftigt.

Mein Youtubekanal ist im Verlauf der Zeit mit 1200 Abos ganz schön angewachsen, was mich sehr freut. Dass der Blog dadurch immer wieder und immer längere Einbrüche hatte, finde ich hingegen schade. Ist immer so ein Auf und Ab mit der zur Verfügung stehenden Zeit und den Dingen, die man darin unterbringen will. Trotzdem versuche ich immer wieder, regelmäßiger zu bloggen und organisiere auch schon allein deshalb gerne mal einen Rollenspielkarneval.

Und dennoch habe ich vor kurzem einen Podcast zu Splittermond und (düsterer) Fantastik gestartet, den Stechginsterpodcast. Der soll alle 14 Tage erscheinen und bislang klappt das ganz gut und macht mir einen Heidenspaß.

Zwischenzeitlich hatten wir 1 Jahr lang den Kanal Vlogtaculum für monatliche Vlogs erstellt und organisiert. Und ich hab durch die Mitarbeit an den deutschen Versionen von Fragged Empire und DnD 5 (Spielerhandbuch) einen Blick hinter die Kulissen werfen können.

Generell würde ich sagen, dass sich mein Spielen sehr gefestigt hat in den letzten Jahren. Das entspannt und macht gleich mal noch mehr Spaß.

Zukunft?

nachdenkenTja, gute Frage. Wer weiß das schon? Aber da sich langsam auch das Jahresende nähert, mache ich mir da wahrscheinlich traditionell wohl noch so einige Gedanken zu.

Nach wie vor unzufrieden bin ich mit meinem Zeitmanagement. Das Hobby Rollenspiel auf diversen Ebenen (informieren, lesen, vorbereiten, leiten, spielen, Blog, Youtube, Podcast) zu pflegen, ist schon sehr zeitintensiv. Trotzdem ist es ja nicht das einzige Hobby, das ich habe. Zusammen mit Arbeit und Studium habe ich dauernd das Gefühl, dass mir irgendwo irgendwas verloren geht (nicht immer unberechtigt). Das ist nervig. Hab da schon vieles ausprobiert, aber noch keine Lösung gefunden.

Im Grunde möchte ich alles aber eigentlich so haben, wie es in den letzten Jahren geworden ist. Nur mit mehr Regelmäßigkeit irgendwie. Das wäre schon schön.

Und ich möchte nach wie vor wieder mehr (zeitlichen) Raum für mehr eigene Dinge haben. Das hat sich in diesem Jahr nur sehr wenig gebessert und es fehlt mir.

Und ihr?

Wie sieht euer Rollenspiellebenslauf eigentlich so aus? Das würde mich echt mal interessieren!

Und gibt es eurerseits Dinge, die ihr euch für die Zukunft wünschen würdet? Für euer Hobby oder auch von mir bzw. diesem Blog hier?

[Fragged Empire] Basics

Das nachfolgende Video zu den Basics (Hintergrund) habe ich schon im Juli online gestellt, aber vielleicht interessiert es ja noch jemanden:

Eigentlich waren diese Infos für einen Oneshot gedacht, den ich anbieten wollte. Kurzfristig fand der aber dann doch nicht statt.

Abseits von einigen Terminen, die halt immer mal wieder ausfallen, weil jemand krank ist oder sonstwie verhindert, habe ich leider gerade in Bezug auf Fragged Empire bislang wenig Glück mit Runden. Die einzige Runde, die wirklich mal onair gespielt wurde, war technisch völlig kaputt, sodass ich sie runternehmen musste. Davon abgesehen gibt es nur wenige Runden mit Fragged Empire und dann leider immer Oneshots.

Schade, denn nach wie vor fehlt mir die Erfahrung einer längeren Kampagne und ich glaube nach wie vor, dass das Spiel genau da noch mal ein wenig punkten kann. Würde gerne mal (selbst) in Erfahrung bringen, ob sich das so bewahrheitet oder anders darstellt.

Na, irgendwann vielleicht …

Social Media & Community Tab bei Youtube

Obwohl hier inhaltlich weniger passiert, passiert an anderen Stellen ein bisschen was.

Angesteckt von einer Arbeitskollegin hab ich mir einfach mal (wieder) einen Instagram-Account erstellt und bemühe mich, den auch ein bisschen zu füttern.

Beim Rumspielen mit den Einstellungen dort richtete Instagram mir – schwupps – einfach mal so eine Facebookseite an. Nach dem ersten Reflex, das Ding sofort wieder zu löschen, hab ich die Seite doch belassen und bin mal gespannt, ob ich die im Verlauf der Zeit als sinnvoll oder einfach nur gedoppelt zu anderen Plattformen empfinde. Da ich von Tsu zu einer Challenge getagged wurde, ist zumindest der Inhalt erster Beiträge dort gesichert. 😉

Unheimlich begeistert bin ich von dem neuen Youtube-Feature des Community-Tabs. Er ersetzt den Tab „Diskussion“ (den eh kaum wer genutzt) hat und bietet die Option, irgendwas zu bestimmten Videos zu schreiben, Bilder einzufügen oder Umfragen zu erstellen. Gerade letzteres hab ich direkt mal genutzt und eine Umfrage erstellt, welche Inhalte die Leute gern auf dem Kanal sehen würden (systembezogen).

Ich dachte ja, das wäre auf allen Kanälen zugleich freigeschaltet worden; dem ist aber nicht so. Aber ich denke, die komplette Umstellung wird nicht allzu lange auf sich warten lassen.

 

[Splittermond] Würfelgrundlagen

Da ich hier gerade immer noch so „rumhänge“, da krank, hab ich immerhin Zeit festzustellen, dass ich schon wieder länger nichts gebloggt habe. Also starte ich jetzt wenigstens mal mit einem Crossposting, nämlich von meinem Video über die grundlegende Würfelmechanik bei Splittermond. So weit, so einfach. 🙂

[Splittermond] Was sind weiße Flecken?

Weiße Flecken: Das Prinzip ist wohl bekannt, aber bei Splittermond ist es sozusagen ein offizielles Feature.

Es geht darum, dass bestimmte Gruppen, Bezirke, Landstriche usw. offiziell niemals ausgestaltet werden von Seiten des Verlages.

Welche das sind, erfährt man in den jeweiligen Regionsbänden (und im Weltband).

Ein kurzer Überblick dazu mitsamt Beispielen:

Querbeet #6 – und eine Bitte

2018 startet bei mir sozusagen ein bisschen verzögert. Wir sind immer noch dabei, die „neue“ gemeinsame Wohnung hier und da ein bisschen aufzuhübschen und Dinge umzuschieben und solcherlei. Außerdem musste ich erst mal im neuen Job „ankommen“ (was mir bislang so halbwegs gelungen ist), und dann sind nun auch die Prüfungswochen gestartet …

Was trotzdem rollenspielerisch in letzter Zeit so passiert ist oder demnächst passieren soll, dazu gibt es einen Abriss im ersten Video des Jahres, einem Vlog meiner „Querbeet“-Reihe.

In der Infobox, also der Textbox unterhalb des Videos, wenn ihr es euch auf Youtube anschaut, findet ihr Zeitstempel zu den verschiedenen Themen des Videos. Ich packe sie euch gerne auch hierher, aber von hier könnt ihr nur die Zeitpunkte ablesen, nicht direkt springen:

Was habe ich neu? 1:16
Was spiele ich aktuell? 2:35
Was leite ich momentan? 3:20
Was bereite ich aktuell vor? 5:12
Worüber informiere ich mich?/Was hype ich momentan? 6:51
Mitmachaktionen 8:13
Was lese/höre ich momentan? 11:29
Spieltermine 13:53
Eine Bitte an euch! 14:30

Wie ihr seht, geht es bei den letzten etwa 7 Minuten um eine Bitte an euch:

Falls ihr den Kanal noch nicht abonniert habt (aber durchaus mal reinseht), dann macht das doch bitte. Und wenn ihr Leute kennt, für die ein Abo des Kanal eventuell interessant wäre, dann macht doch einfach mal darauf aufmerksam, dass es ihn gibt.

Hintergrund des Ganzen sind die aktuellen Änderungen bei Youtube, bei denen man aus dem Partnerprogramm fliegt, wenn man bis zum 20.2.18 nicht mindestens 1000 Abos und 4000 Minuten Wiedergabezeit nachweisen kann.

Hat man die, bleibt man automatisch drin. Hat man sie nicht, fliegt man automatisch raus. Man kann sich zwar später auch noch wieder dafür bewerben, das bringt allerdings ein paar kleinere Tücken mit sich, zu denen ich im Video auch was sage.

Zum aktuellen Zeitpunkt ist es vor allem so, dass ich die Option, Endcards bzw. einen Abspann zu nutzen, verlieren würde. Das ist nun kein Drama, aber diese Abspanne nutze ich einfach gerne und sie sind eine schöne Möglichkeit, auf andere Videos (und eine Abo-Option) hinzuweisen. Da mittlerweile ganz alte Videos unter „Videos“ bei Youtube schon länger gar nicht mehr aufgelistet werden für Besucher und nur noch über Playlists, wenn man sie denn dort eingebettet hat, zu finden sind, ist das auch neben den Infocards die einzige Möglichkeit, auf deren Existenz noch hinzuweisen. In den letzten 4 Jahren haben sich sicherlich ein paar Videos angesammelt, bei denen ich mittlerweile denke „oh wei“, aber ich finde, es sind durchaus auch ein paar Videos dabei, auf die man ruhig auch heute noch verweisen kann. 😉

Da mir „nur“ etwa 65 Abos fehlen, um nicht aus besagtem Programm zu fliegen und mir eine spätere Neubewerbung zu sparen, bitte ich also erstmals nach über 4 Jahren Youtube um Abos.

Hinzuzufügen ist, dass eine spätere Neubewerbung nicht zwangsläufig bedeutet, dass mein Kanal überhaupt wieder im Partnerprogramm landet. Hintergrund der Änderungen ist in erster Linie, dass Youtube seine Plattform attraktiver machen möchte für Werbekunden, denen also Reichweite (Abos) UND eben entsprechende Wiedergabezeiten präsentieren möchte. Ich hab meinen Kanal in den letzten Jahren aber nicht monetarisiert. Gut möglich, dass Youtube sich dann auch gegen eine (erneute) Aufnahme ins Partnerprogramm entscheiden würde mit der (durchaus korrekten) Annahme, dass ich auch in Zukunft nicht die Absicht habe, irgendwelche Werbung zu schalten …

Pathfinder: Die Winterkönigin – Band 4 abgeschlossen

Dass wir den 4. Band der Winterkönigin in der gestrigen Session beenden würden, damit habe ich echt nicht gerechnet. Ich ging davon aus, dass es eine weitere Session brauchen würde, um diesen Teil abzuschließen. Aber gut: Zeit für einen kleinen Rückblick.

Allgemeines nach der Halbzeit

Nach dem Abschluss von Band 3 hatten wir uns zu einem Livestream getroffen und ganz allgemein ein bisschen über Pathfinder, den Abenteuerpfad Die Winterkönigin und unsere Gruppe geplaudert. Das war Mitte April 2017.

Und tatsächlich noch im selben Jahr haben wir es geschafft, auch Band 4 abzuschließen – in unserer 49. Session. Hab ich schon erwähnt, wie sehr mich das begeistert?

Im Mai 2015 habe ich einen Artikel dazu verfasst, wie ich zu Pathfinder kam. Den habe ich eben auch noch mal selbst gelesen und an manchen Stellen irre kichern müssen. Ich hab seitdem soviel D&D-mäßigen Kram gespielt! Nicht nur das, ich habe mich vor allem mit der 5. Edition von D&D intensiv beschäftigt. Und wie. Was nicht zuletzt damit zusammenhängt, dass Tsu und ich die deutsche Ausgabe lektoriert haben. Was aus verschiedenen Gründen ein unglaublicher Aufwand war, worauf ich mittlerweile aber ehrlich gesagt auch ziemlich stolz bin. 🙂

ACHTUNG: Bei den folgenden Abschnitten ist nur jeweils der erste Absatz spoilerfrei. Alle anderen (ausgenommen das jeweils weitgehend spoilerfreie Fazit des Bandes) enthalten fette Spoiler sowohl zum Abenteuerpfad als auch zur Runde als solche!

Band 1

Für Band 1 haben wir am längsten gebraucht, nämlich 14 Sessions mit insgesamt rund 37 Stunden Spielzeit.

feengeistDas Ganze beginnt in dem kleinen taldanischen Dorf Heldren.  Es gab ein paar Zombies (bin ich ja immer für zu haben *g*), fiese Feengeister, eine für die Spieler ausgesprochen überraschende Falle, eine Räuberbande und den ersten NSC, der in Erinnerung blieb: Frau Zwei-Pfennig.

Außerdem gab es eine entführte Adlige und die laut Rückmeldungen wohl gruseligste Szene des bisherigen Abenteuerpfades: eine Wachhütte mit einer Puppe …

An einem Portal verzeichnete die Gruppe schließlich ihren fast ersten Toten, und das ausgerechnet genau, als die Gruppe gerade ein Portal entdeckt hatte.

Oh, und natürlich begegneten sie dem Schwarzen Reiter der Baba Jaga, der ihnen „freundlicherweise“ die Quest auferlegte, Baba Jaga zu finden. domowoi

Ebenfalls ein bisschen gruselig war das Eintreffen in einem Dorf namens Waldsby – einer Art düsterer Kopie von Heldren. Doch hier machten sie auch die nächsten erinnerungswürdigen Bekanntschaften: Nadja Petska, ihre Besen schwingende Haushaltshilfe, ihre beiden Kinder und den sehr Dobby-artigen Hausgeist Luk. Traurig wurde es auch noch mal, als die Charaktere erkannten, dass die Wächterpuppe, der sie begegnet waren, die Seele von Nadjas Tochter beinhaltete. 🙁

Und natürlich gab es zum Ende hin auch einen Dungeon, nämlich einen Hexenturm, wo die entführte Adlige gefunden wurde, eine Sylphe, die Tsu Charakter Ulfjik zu einem mutig-wahnsinnigen Sprung in die Tiefe animierte, und nach einigem mehr schließlich auch der Hexer mit seiner Ziegenvertrauten.

Fazit Band 1:

Für mich gab es in diesem Band unheimlich viel zu entdecken. War auch nicht schwer, da ich mich eben mit Pathfinder abseits von Fluff-Schmökerstunden nicht gut auskannte.

Ich hab keine Ahnung mehr, ob die gute Halborkin Zwei-Pfennig schon immer so bei uns hieß, im Buch heißt sie jedenfalls Zehn-Pfennig. Ist aber auch egal, auf ein paar Pfennig kommt es ja nicht an … aber erst in der letzten oder vorletzten Session hat sie jemand aus der Gruppe mal wieder erwähnt und sich gefragt, was wohl aus ihr geworden sein mag. Sowas mag ich, finde ich gut.

Einen der größten Lacher überhaupt gab es in der 3. Session bereits. Es hatte was mit nähen zu tun … hihi. 🙂

Insgesamt habe ich diesen ersten Band in wirklich guter Erinnerung behalten. Rückblickend hat er am meisten von dem, was ich mir von dem Pfad auch versprochen hatte, nämlich Feen, Mystik und ein kleines bisschen Grusel. Ich mochte auch die Abwechslung aus Dorf, Landschaft und Dungeon sehr gern. Es ist wirklich viel passiert in diesem ersten Band, eben auch nachhaltiges, woran man sich auch jetzt noch erinnert.

Band 2

32 Stunden spielten wir an diesem Teil und nutzten dafür 12 Sessions. Ich hätte die Differenz zum ersten Band jetzt höher eingeschätzt als nur 5 Stunden. Inhaltlich ging es einfach ein bisschen fixer, weil ich erstmals ein paar Kleinigkeiten weggelassen hatte, größtenteils entwicklungsbedingt.

Teil 2 begann noch recht harmlos, als sich die Gruppe mitsamt Nadja, ihren Kindern und dem kleinen Domowoi auf den Weg in Richtung Weißthron machte. Mittlerweile hatten sie herausgefunden, dass sie sich nicht mehr in Taldor, sondern in Irrisen, sehr viel weiter nördlich gelegen, befanden.

Sie trafen auf ihrem Weg eine Huldra, der sie ihren geliebten Mann wiederbringen konnten, doch gab es in diesem Band auch die ersten Toten zu vermelden: neben einem der Charaktere starb auch die NSC-Begleiterin Nadja.

Mit der Unterstützung von Nadjas „Schwiegeronkel“ Ringeirr gelang es den Charakteren, in Irrisens Hauptstadt Weißthron zu schleichen. Dort machten sie den Schrein der Immerblüte aus, einen verborgenen Kult der Milani, wo die Verstorbenen wiederbelebt wurden, allerdings nicht in früherer Gestalt als Menschen. Nadja wurde als Zwergin wiederbelebt, Fredrick als Halbling.

Schließlich kämpften sich die Charaktere durch Logriwitschs Uhrenturm, wo es ein paar Leute zu retten gab, bevor die Charaktere den jungen weißen Drachen besiegten.

Doch damit war der Band noch nicht zu Ende, denn auf Weißthrons Marktplatz hatte ein Dickicht zu wuchern begonnen. Und mittendrin, so sagte man, sollte sich Baba Jagas legendäre tanzende Hütte befinden. dämmerpfeifer

Bevor die Charaktere diese Hütte jedoch fanden, hätten sie ihren Gefährten Isirian beinahe an einen Dämmerpfeifer verloren, becircenderweise. Becircend waren allerdings nicht nur die Dämmerpfeifer, sondern das Dickicht verbarg auch ebensolche Bakchantinnen. Da waren die „Augenmonster“, denen sie begegneten, bodenständigeres Terrain für die Charaktere. 😉

Am Ende stand dann endlich die ersehnte tanzende Hütte, die zu betreten sich nicht so ganz leicht gestaltete. Sehr viel schwerer jedenfalls als der tolle epische Endkampf gegen die Hexe Nazhena, die einfach so, na ja, von ihrer eigenen Eiswand erschlagen umkippte. War super …

Fazit Band 2:

Dieser Band hatte einige schöne Szenen. Schön … na, auf jeden Fall erinnerungswürdige. Der Tod von einem Charakter – und teils auch von einer liebgewonnenen NSC – war natürlich besonders bemerkenswert und führte im Verlauf auch zu ein paar Kürzungen, um den Spieler möglichst schnell wieder ins Spiel bringen zu können. Das ist ganz gut gelaufen, finde ich.

Einen Narren gefressen habe ich in diesem Band ja vor allem am beschriebenen Milani-Kult, zu dem es in diesem Band noch allerlei Zusatzinformationen gibt. Und soweit ich weiß, übrigens auch nur in diesem Band. Einiges davon fand auch den Weg ins Spiel, vieles wiederum auch nicht.

Im Nachhinein hätte ich gern mehr rund um den Kult eingebracht, und ein Mitspieler meinte später auch, er hätte gern mehr von der Stadt gesehen und dort noch ein bisschen was erlebt. Rückblickend wäre das sogar sinnvoll gewesen, aber mir war zu dem Zeitpunkt auch nicht so bewusst, dass Städte in Zukunft Mangelware werden würden und hatte darum nicht mehr Zeit in Weißthron eingeplant.

Der Endkampf ärgert mich immer noch ein bisschen. Kippt die olle Hexe einfach so um. 🙁

Band 3

Knapp 28 Stunden in 10 Sessions verbrachten wir mit dem dritten Buch.

In diesem Band mussten sich die Charaktere erstmals durch eine neue Konfiguration der tanzenden Hütte bewegen und sich entsprechend orientieren. Gleichermaßen hilfreich wie verwirrend waren dabei ein paar mystische Raben. Ordentlich erschreckt wurde Isirian von einem belebten Albtraum.

albtraumNach einigen Irrungen und Wirrungen erkundeten die Charaktere dann die Dvezdamarsch und fanden irgendwann auch heraus, dass sie sich zwar noch auf Golarion, aber in Iobaria befanden. Ein Landstrich, den quasi keiner kennt. Hier gab es jede Menge Frostriesen und die friedlichen Zentauren. Letztere hatten sogar eine Stadt im Angebot (die ich selbst erstellt hatte), sodass wir sogar eine Shoppingsession einbauen konnten.

Und danach ging es in einen unglaublich großen Dungeon mit allerlei „Leuten“ darin. Das reichte von halbverwesten Hunden über Forlarren-Vivisektionisten bis hin zum Endkampf in der Äonengrube natürlich, wo man sich einem bösartigen Zentaurenkleriker stellen musste. vsevolod

An dieser Stelle gab es dann auch Verstärkung für die Gruppe, denn mittendrin gab es leider wieder einen Charaktertod, nach dem wir entschieden, nicht nur den Charakter gegen einen anderen zu ersetzen, sondern nun doch auch einen weiteren Spieler mit ins Boot zu holen. So kam Lex, mit dem ich schon seit Jahren spiele, als Paladin Sir Duncan mit dazu.

Fazit Band 3:

Ich freue mich immer noch über die Stadt der Zentauren, die im Band selbst eher eine Hintergrund-Infonotiz ist, und die ich dann selbst erdacht und eine Karte dafür erstellt habe. Ist auch die hübscheste Karte geworden, die ich bislang so zustande bekommen habe. Und gelohnt hat es sich auch, denn ganz ehrlich: Mit der Gruppe hat auch eine Shoppingsession wie diese (übrigens Session 5 dieses Bandes) unheimlich viel Spaß gemacht. 🙂

Der riesige Dungeon ist mir hingegen unglaublich auf den Sender gegangen. Ab Session 5 ging es in den großen Dungeon, und das, wo ja im Grunde bei der Hüttenkonfiguration zu Beginn auch schon ein mehr oder weniger klassischer Dungeon mit dabei war. Das große Ding war nicht gut aufbereitet und hat mich einiges an Arbeit gekostet, um das Ganze sinnvoll in Roll20 einzubasteln. Auch die völlige Unberechenbarkeit, wohin die Charaktere nun gehen könnten, war anstrengend.

Aus den Rückmeldungen kam mehrfach, dass die Spieler durch sehr unterschiedliche Stimmungen in unterschiedlichen „Räumen“ des Dungeons verwirrt waren. Das freut mich immerhin, denn das ist Teil der geplanten Szenerie.

Unter dem Strich hat mir dieser Band insgesamt am wenigsten gut gefallen bislang. Da war viel Unruhe drin, fand ich, und es fehlte an dem für Spieler und auch Zuschauer erkennbaren roten Faden, glaube ich. Den gibt es, ist alles nett und schlüssig im Buch beschrieben, aber nur die Hälfte davon lässt sich auch wirklich sinnvoll ins Spiel einbringen. Alles andere sind Hintergründe, die nett zu lesen sind, aber eben nicht viel bringen im Spiel.

Band 4

Knapp 29 Stunden waren wir im vierten Band des Abenteuerpfades unterwegs.

Die neue Konfiguration der Hütte führte die Gruppe – sehr zur Freude von Isirian und dem Pony Rübe – in einen großen Garten. Natürlich gab es dort auch einige Kampfbegegnungen, die von sprechenden Katzen bis hin zu cthulhoiden Wesen reichten, bis die Charaktere schließlich den Ausgang entdeckten.

Zuvor jedoch befreiten sie einen sozusagen intergalaktischen Händler aus einem Rubin, was ihnen seitdem die Möglichkeit gibt, auch ohne Städte unterwegs einige Dinge zu kaufen oder zu verkaufen.

nevraHinaus in die Schneelandschaft getreten – wohin auch sonst? – irrte die Gruppe kurz durch die fremde Landschaft des Planeten Triaxus, bis sie auf eine triaxianische Kämpferin und ihren Verbündeten des Drachenvolks trafen. Bescaylie, wie die gute Dame hieß, brachte die Gruppe in die Hornwallfestung, wo sich die Helden dem Kampf gegen die Angreifer aus den Dralanden anschlossen.

Natürlich gab es auch hier wieder reichlich zu kämpfen, immerhin handelte es sich um eine versuchte Eroberung der Festung. Doch es gab auch beschauliche Momente, wie beispielsweise der geschlossene Reiterbund zwischen einem der Charaktere und einem NSC des Drachenvolks namens Nevra.

Doch schon zügig ging es weiter durch Schnee und Eis bis zu einer Gletscherkluft, die einen spirituellen Wert für einen Stamm der Adleten, humanoiden Wolfswesen, hatte. Hier galt es, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Relikte eines Adleten-Ahnen zu finden und zugleich einen verborgenen Eingang in die Festung des Drachen Yrax, um den nächsten Schlüssel für die Weiterreise mit der Hütte zu erlangen.

Natürlich gelang der Gruppe beides, und mehr noch, fand Isirian auch ein neues „Haustier“, bevor die Gruppe buchstäblich mit dem Kopf durch die Wand ging und in der Küche der Festung landete, wo ihnen eine Nereide ein paar wertvolle Tipps für das weitere Vorgehen gab. Allerdings erst im zweiten Anlauf, nachdem die Gruppe sich gegen eine ganze Horde von Konstrukten zur Wehr setzen musste. yrax

Der restliche Weg durch die Festung war danach allerdings beinahe ein Kinderspiel, und der alte Drache Yrax konnte schließlich zu Fall gebracht werden.

Fazit Band 4:

Der vierte Band hat mir wieder besser gefallen als der dritte. Die beiden enthaltenen dungeonartigen Strukturen waren überschaubar, und die Anfangsschlacht, durch die die Charaktere Siegpunkte erringen konnten, die letztlich das Endergebnis beeinflussten, war mal was anderes.

Natürlich mochte ich die ruhigen Szenen in der Festung, das Reden mit NSC, den geschlossenen Reiterbund und all diese Kleinigkeiten unheimlich gern. Das war beschaulich und entspannend zwischendurch. 🙂

Auch der Kampf gegen die Konstrukte vor allem hat mir gut gefallen, weil es endlich mal wieder ein Kampf war, der länger andauerte und nicht gleich innerhalb von 2-3 Runden entschieden war. Das ist mittlerweile, wo die Charaktere auf Stufe 12/13 und insgesamt gut aufgestellt sind, selten geworden. Für mich steht da der Vorbereitungsaufwand in keinem Verhältnis zu dem Kampf, wie er dann letztlich stattfindet, was echt schade ist.

Ui, einen kleinen Retcon hatten wir in diesem Band auch mal, weil ich etwas Wichtiges vergessen hatte. Zuvor war ich SO gespannt darauf gewesen, wie sich eine bestimmte Sache im Spiel auswirken würde und dann … hatte ich sie vergessen. Hmpf.

Ab hier wieder völlig spoilerfrei!

Ausblick

Wir machen jetzt erst einmal eine Pause, bevor wir mit dem 5. und damit vorletzten Band starten. Das wird diesmal eine längere Pause, denn es stehen verschiedene RL-Sachen bei 2-3 Leuten an, die einen längeren Break sinnvoll machen. Genau genommen werden wir erst Ende Februar 2018 weiterspielen, vielleicht auch erst im März.

Dennoch gab es diesmal eine Vorbesprechung, weil der 5. Band sich von den anderen inhaltlich doch sehr abhebt. Das beinhaltet einmal einige neue/zusätzliche Regeln, doch inhaltlich gab es auch ein paar Dinge zu besprechen, weil es im nächsten Band ein paar Aspekte gibt, die wir schlichtweg nicht (so) spielen wollen. Ich bin also gespannt, wie sich das in der Vorbereitung und später im Spiel so machen wird.

Wenn abseits der Umbrüche zum Jahreswechsel sonst keine größeren Ausfälle zu erwarten sind, könnten wir den Abenteuerpfad zum nächsten Jahreswechsel tatsächlich beenden, wenn auch eher Januar/Februar 2019 als um Weihnachten 2018 rum. Mal sehen. 🙂

Schon öfter kam die Frage auf, ob wir danach was anderes zusammen spielen, ob wir danach einen weiteren Abenteuerpfad zusammen spielen oder irgendwas in der Art.

Was mich betrifft, so kann ich mit Sicherheit sagen, dass es danach keine weitere Pathfinder-Runde mehr für mich geben wird. Auf den ersten paar Leveln ist das alles noch ganz nett und ich kann mich auch nach wie vor für vieles aus dem Fluff von Pathfinder begeistern. Danach wird das Spiel aus meiner Sicht aber immer absurder, und generell regeltechnisch werde ich damit niemals warm werden. Will ich auch einfach schon längst nicht mehr, weil ich für mich nicht sehen kann, wozu ich mir das antun sollte.

Ich bin unglaublich stolz auf diese Runde, die nun schon seit über 2,5 Jahren regelmäßig zusammenfindet, obwohl man Onlinedingen ja immer so eine kurze Beständigkeit nachsagt. Ich bin unglaublich dankbar für diese Gruppe und diese Gruppenkonstellation, und das auf mehreren Ebenen. Wir verstehen uns outgame allesamt gut, es passt ingame gut zusammen – mehr kann man nicht wollen, oder?

Sogar einen Neuzugang mitten in Band 3 und einen Charakterwechsel hat diese Gruppe einfach so weggesteckt und schon 1-2 Sessions später glaubwürdig so gespielt, als wäre die Gruppe nie eine andere gewesen. Jeder gibt sich Mühe, seinen Charakter (und dessen besondere Merkmale) einzubringen, die anderen mit im Spiel zu halten, Szenen zu beschreiben, im Dialog zu bleiben … ich finds wirklich toll. Vielen Dank an euch; ihr seid super! 🙂

Na gut, wäre es nicht Pathfinder, wäre es vielleicht noch ein kleines bisschen perfekter, kann sein. Aber dann wäre es auch nicht die Winterkönigin, die ich vor 4 Jahren so sehnsüchtig unbedingt leiten wollte. Und das tue ich. Immer noch. Noch eine ganze Weile. Und ich freu mich drüber, sehr sogar.

Wer übrigens mal reinsehen will: Die 126 Stunden gibt es zum Nachsehen. Das schafft ihr bis Februar. 😀

 

Blognews & -fragen

Heute gibt es einfach mal ein paar Blogsnews.

Hinter den Kulissen plane ich diverse Häppchen zum Thema Rollenspiel, die demnächst (vielleicht auch erst so ab Januar, mal sehen) ihren Weg auf diesen Blog und/oder Youtube finden, aber zwischendurch macht man ja schon mal was so nebenher.

Pinterest

pinterest_logoDazu gehört einmal, dass ich ein Pinterest-Widget eingebastelt habe – seht ihr in der rechten Seitenleiste. Ich bin seit einem Weilchen auf Pinterest aktiv, allerdings scheint es da gar nicht mal so viel Rollenspielkram zu geben. Und ich selbst habe Pinterest bislang auch nur andernweitig genutzt.

Einer Laune folgend habe ich da mein Profil aber umgestellt und fange nach und nach an, Blogartikel und Youtubevideos von mir rein zu werfen. Das wird noch ein Weilchen dauern, bis es aktuell ist und ich mich daran machen werde, auch (für mich) interessante Sachen anderer Leute oder vielleicht sogar auf Pinterest selbst entdeckter Sachen zu pinnen.

Nutzt ihr eigentlich (auch) Pinterest? Auch für Rollenspielsachen, oder nur/auch andernweitig?

Splittermond-Discord

Discord-SpliMo-LogoDann habe ich ein Widget für den Discord-Server von Splittermond eingefügt, ebenfalls in der rechten Seitenleiste zu sehen. Das ist ein inoffizieller Server, den Malchenstein erstellt hat. Bislang ist es noch eher still dort, aber es füllt sich langsam und ich hoffe, dass es mit der Zeit dort noch ein bisschen lebhafter werden wird.

Übrigens findet da morgen der erste Versuch eines Voicechat-Stammtischs dort statt, ab 19.30 Uhr, falls jemand Zeit und Lust hat. Ich bin sehr gespannt, wie das laufen wird und auch, ob und wie chaotisch das so wird. 😉

Youtube

Neulich habe ich ja meinen 4. Kanalgeburtstag mit einem Livestream (und Gästen) gefeiert, und das hat wirklich viel Spaß gemacht.

Dabei wurden auch allerlei Fragen gestellt, und eine davon bezog sich auf Youtube. Der Natur nach ging es da weniger darum, warum man auf Youtube aktiv ist, sondern mehr darum, wie man damit anfängt und wie man mit so einem Kanal umgeht, also Tipps und sowas.

Da habe ich mich im Nachgang gefragt, ob das vielleicht auch BloggerInnen und/oder BlogleserInnen interessieren würde? Gebt mir dazu doch mal euer Feedback, würde mich echt sehr interessieren.

Huch, (m)ein Geburtstag!

Schon wieder ist es Sorben, der mich zu einem Blogpost veranlasst. Diesmal liegt es an der aktuellen Blogwatch (No. 18), in der er unter anderem auf das 20-jährige Jubiläum von Orkenspalter hinweist sowie auf den 3-jährigen Geburtstag von Grüne Würfel.

Orkenspalter

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich in den Anfängen meiner Internetzeit Ende der 1990er Jahre (ganz stilecht mit Modem, versteht sich – wir hatten ja sonst nichts …) Orkenspalter entdeckte und begeistert war von all den kompletten Abenteuern dort, die wir eifrig genutzt haben (eins davon führte zur für mich legendären Moor-Story). An dieser Stelle also auch von mir ein herzliches Dankeschön und meinen Glückwunsch!

Grüne Würfel

Grüne Würfel kannte ich noch gar nicht, ist aber direkt mal in meinen Bookmarks gelandet. Cooles Projekt, sowas mag ich. Also auch hier sozusagen unbekannter Weise: Herzlichen Glückwunsch!

Upps, ich werde ja auch älter …

Durch Sorbens Beitrag erinnerte ich mich fieberhaft daran, dass auch mein eigener Geburtstag wieder direkt vor der Tür steht.

Real feiere ich den immer Mitte März eines Jahres. Meinen ersten Blogbeitrag im Rollenspielbereich (mit dem alten Blog) verfasst ich übrigens am 13.07.2011.

Seit Bestehen meines Youtube-Kanals veranstalte ich allerdings in jedem Jahr einen Live-Sabbelstream am Tag des Kanalgeburtstags, wenn ich da nicht gerade Spät- oder Nachtdienst habe. Und mein allererstes Youtubevideo ging am 13.11.2013 online. Ganz hartnäckig, weil ich damals unbedingt sofort starten wollte, aber total heiser war. 🙂

Ankündigung: Livestream

Am 13.11.2017 ab 19.30 Uhr wird es entsprechend auch in diesem Jahr wieder einen Livestream geben.

Wenn ihr mit dabei sein wollt (Zuschauer/Livechat), dann klickt einfach auf den Link zur gegebenen Zeit; er bringt euch dann hin.

Worüber ich mich immer sehr freue sind Fragen, die ich dann beantworten kann, sehr gerne auch im Vorfeld.

Dieses Jahr werde ich den Stream mit meinen sonst mehr oder weniger regelmäßigen Vlogs Querbeet verbinden, also darüber plaudern, was so gespielt wird, womit ich mich gerade beschäftige und so weiter.

Unter allen, die live teilnehmen (via Chat) und/oder bis Sonntag, 12.11.2017 um 19 Uhr Fragen/Ideen via Blogkommentar, E-Mail, Twitter oder Nerdpol-PN einreichen, wird auch eine Kleinigkeit verlost.

Und als zusätzliches Schmankerl werde ich dort wohl auch schon ein bisschen Jahresrückblick und -ausblick einfließen lassen. Dazu zählt dann auch zu verraten, mit welchem Spiel ich mich 2017 schwerpunktmäßig beschäftigen möchte. 😉