Mein fantastischer Januar 2019

Der Würfelheld hat am letzten Tag des Januars einen Blogartikel online gestellt mit einem fantastischen Monatsrückblick. Am Ende fragt er nach dem Rückblick der Leser*innen, und darum gibt es nun auch hier einen fantastischen Rückblick sozusagen.

Filme und Serien

Der Januar startete damit, dass wir die 5. Staffel von Bates Motel schauten und die abgeschlossene Serie damit auch beendeten. Ich fand die Serie unheimlich gut gemacht. Zum Ende der 4. Staffel schwächelte die Serie ein paar Folgen lang, hat sich dann erfreulicherweise aber wieder gefangen.

Ebenfalls weiter ging es mit Gotham, und zwar mit der 3. Staffel. Ich liebe diese Serie, weshalb ich es noch trauriger finde, dass ich sie im Original einfach nicht verstehe. Ich komme bei einigen Akzenten da leider so gar nicht mit. :-/ Aus diesem Grund wird es wohl auch noch dauern, bis ich hoffentlich in den Genuss der weiteren Folgen kommen kann.

Begonnen haben wir zudem Dark, wo wir es bislang auf 5 Folgen bringen. Halbzeit also. Ich finde sie okay, aber unglaublich träge. Zumindest bis jetzt hat mich die Serie noch nicht abgeholt.

Bei den Filmen gab es einmal Bird Box als zufällige Entdeckung. Da wäre mehr drin gewesen, finde ich, aber ich mochte den Film trotzdem gern.

Black Mirror: Bandersnatch war mal was ganz Neues … hat mich dennoch nicht vom Hocker gehauen. War ein spannendes Erlebnis und das Ganze gut gemacht, weiß ich durchaus zu schätzen, aber hat mich halt auch nicht in seinen Bann geschlagen oder so.

Knapp 30 Stunden fielen also insgesamt auf Filme und Serien. Das ist sehr viel, allerdings waren wir auch beide recht lange krank und hatten damit die Gelegenheit, immer mal wieder auch zu unmöglichen Zeiten mal was einzuschalten (und zugleich keinen Kopf für andere Sachen).

Romane

Gelesen wurde dann doch ein bisschen was. Ich selbst mache bei der Reading Challenge 2019 im Tanelorn mit, wo man sich selbst Leseziele für das Jahr setzt. Bei mir lautet es recht sparsam, 25 Bücher zu lesen, und davon möglichst viele passend zur Popsugar– und/oder Tanelornchallenge.

In den letzten Jahren habe ich fast nur noch Fachbücher gelesen, und das würde ich ab 2019 gern mal wieder ändern.

Mit Das letzte Geheimnis von Ian Caldwell und Dustin Thomason startete das Jahr mit einem Re-Read von 447 Seiten. Während mich der Roman als Neuerscheinung begeisterte, ist ihm das diesmal leider nicht gelungen. Liegt wohl an der unterschiedlichen Erwartungshaltung. Damals hatte ich nichts Besonderes erwartet, diesmal einen Thriller, wie er auch einer sein soll. Ist aber mehr Coming-of-Age an der Princeton-Universität mit ein bisschen Mystery und Thriller, woran ich mich vorab nicht mehr erinnert hatte.

Einmal mehr festgestellt habe ich, dass ich die Bücher von Kate Mosse immer ein bisschen schwierig finde. Für mich haben sie immer sozusagen hypenswerte Elemente, aber auch immer irgendwas, das das Gesamtbild stört. Bei Der Kreis der Rabenvögel war es die Schwafeligkeit über gut 200 Seiten, die mir den 400-Seiter ein bisschen verleidet haben, auch wenn meine Gesamtwertung dazu dennoch positiv ausfällt.

Ins Alte Rom ging es mit dem ersten Roman der Cicero-Trilogie von Robert Harris: Imperium. Leider konnten mich die 480 Seiten nicht so wirklich begeistern. War mir alles ein bisschen zu dröge und zu sachlich, wenn auch andererseits gut recherchiert und geschrieben. Aber ich bleib dann lieber Fangirl von John Maddox Roberts‘ SPQR-Reihe, denke ich. Die Trilogie werde ich nicht fortsetzen.

Derweil wir als gemeinsames Leseprojekt mit dem Outsider von Stephen King gestartet sind, was aber ewig dauern wird, bis wir da durch sind, weil wir wirklich immer nur sehr kleine Häppchen schaffen, habe ich mich noch allein an das Büchlein Gwendys Wunschkasten gewagt. Die 128 Seiten waren okay, aber auch nichts, was mich besonders hätte begeistern können. Da wäre sehr viel mehr möglich gewesen, sowohl inhaltlich als auch emotional.

Damit zähle ich 1455 Seiten, was mich ziemlich überrascht. So viel hab ich nämlich schon lang nicht mehr gelesen. Gefühlt spannenderweise auch im Januar nicht. Gar nicht mal so übel, sowas nachzuhalten offenbar.

Podcasts und Hörbücher

An Podcasts habe ich im Januar die bisher 3 Folgen von Steamtinkerers Klönschnack gehört sowie (zum 2. Mal) die Warhammer Fantasy-Folge des Frostcast.

Bei Hörbüchern hab ich mit dem ersten Teil der Lovecraft Letters von Christian Gailus angefangen, gelesen von Uve Teschner. Hab ich aber noch nicht durch, auch wenn es nur knapp 3,5 Stunden insgesamt sind.

Ebenfalls angefangen, hier aber noch ganz am Anfang stehe ich beim ersten Teil der Mirador-Reihe mit Bluescreen von Dan Wells, gesprochen von Elmar Börger.

Youtube

Bei mir selbst war gesundheitsbedingt leider kaum was los. Wir starteten mit der 6. Session DnD 5Storm King’s Thunder. Im 6. und letzten Band des Abenteuerpfades Die Winterkönigin von Pathfinder schafften wir immerhin eine Session am 14.1. und eine am 31.1.

Und mehr war eigentlich schon nicht, außer dass ich Folge 1 (von September 2018) und Folge 2 meines Stechginsterpodcasts nun auch auf Youtube hochgeladen habe für Leute, die sonst eher keine Podcasts hören. Den Rückmeldungen nach scheint das auch eine ganz gute Idee gewesen zu sein.

Als Mitspielerin bin ich aktuell ja lediglich bei der Theaterritter-Kampagne bei Tsu dabei. Da nähern wir uns dem Finale des zweiten Buches und haben im Januar ebenfalls eine Session gespielt.

Ansonsten beschränke ich mich bei der Aufzählung der Dinge, die ich mir angeschaut habe, mal auf Actual Plays, da der Beitrag hier sonst wohl ziemlich uferlos werden dürfte. Ich hab im Januar nämlich ziemlich viel gesehen und bin bei den folgenden Reihen darum auf aktuellem Stand:

Auriel McCloud mit Splittermond (Der umkämpfte Pfad) als auch Shadowrun (Bad Wolf Gang)

Mischka_RPG mit Earthdawn (Falschmenschen) und dem 1. Teil Warhammer 40k – Schattenjäger (Der finstere Pakt)

MeisterUmbreon mit DnD 5 (Out of the Abyss)

Affe Vogel mit DSA 5 (In Treue fest, im Unglück standhaft)

BioIng mit DSA 5 (Heldenwerk: Seelanders Eleven)

derKoali mit V5 (Blood and Sand)

Asrael mit Fragged Empire (Lass schlafende Götter ruhen)

Trollstrolch mit Shadowrun (High Spirits) – da bin ich weit ab von aktuellem Stand, aber ich hab mir diverse Teile angesehen

Blogartikel

Davon gab es im Januar dann doch ein paar bei mir.

Fertiggestellt habe ich den Spielbericht zur 4. Session von Storm King’s Thunder mit DnD 5, ebenso mein Feedback (und Fazit) zum 2. und 3. Stream mit All flesh must be eaten.

Bei der 40. Blog-O-Quest mit dem Rückblick zu 2018 habe ich mitgemacht, ebenso mit einem Artikel zu Fragged Empire beim Karneval der Rollenspielblogs. Da war im Januar Zeitsprung das Thema.

Rollenspiellektüre

Die ist bei mir immer ein bisschen schwer nachzuhalten, weil ich quer durch den Garten hier und da ein bisschen lese. Im Januar habe ich vor allem im Grundregelwerk Vampire the Masquerade 5th Edition gelesen sowie mir mal wieder das Grundregelwerk von Shadowrun in der 5. Edition geschnappt.

Coole Idee vom Würfelheld. Ich werde auf jeden Fall versuchen, das jetzt jeden Monat 1x zusammenzufassen. 🙂

[Fragged Empire] Basics

Das nachfolgende Video zu den Basics (Hintergrund) habe ich schon im Juli online gestellt, aber vielleicht interessiert es ja noch jemanden:

Eigentlich waren diese Infos für einen Oneshot gedacht, den ich anbieten wollte. Kurzfristig fand der aber dann doch nicht statt.

Abseits von einigen Terminen, die halt immer mal wieder ausfallen, weil jemand krank ist oder sonstwie verhindert, habe ich leider gerade in Bezug auf Fragged Empire bislang wenig Glück mit Runden. Die einzige Runde, die wirklich mal onair gespielt wurde, war technisch völlig kaputt, sodass ich sie runternehmen musste. Davon abgesehen gibt es nur wenige Runden mit Fragged Empire und dann leider immer Oneshots.

Schade, denn nach wie vor fehlt mir die Erfahrung einer längeren Kampagne und ich glaube nach wie vor, dass das Spiel genau da noch mal ein wenig punkten kann. Würde gerne mal (selbst) in Erfahrung bringen, ob sich das so bewahrheitet oder anders darstellt.

Na, irgendwann vielleicht …

So viele Spiele, so wenig Zeit

Vorgestern habe ich mir mal den Spaß erlaubt, spontan eine Liste zu erstellen. Notieren wollte ich darauf alle Spiele, auf die ich genau jetzt gerade im Moment Lust hätte, sei es, sie zu spielen oder zu leiten.

Das Ergebnis zeigt zugleich eine große Begeisterung und eine (darauf folgende) ebenso große Ernüchterung. So viele Spiele, so wenig Zeit.

Zunächst fanden 20 Spiele ihren Platz auf der Liste, die auch in der Printversion hier stehen. Es folgten 3 Spiele, die ich nur in PDF-Form habe.

Nach einigem Grübeln habe ich mich dazu entschließen können, 4 Spiele doch wieder zu streichen.

Bleiben: 19 Spiele, die ich zumindest alle gerne in absehbarer Zeit (und/oder schon lange) über mehrere Sessions oder Kampagnenlänge spielen wollen würde, und keines davon wird aktuell (so wirklich) von mir bespielt.

Puh.

Hm? Achso, jetzt seid ihr neugierig, um welche Spiele es geht? Dann liste ich sie doch glatt mal auf (Reihenfolge zufällig), zumal ich gespannt bin, was ich davon in einem halben oder einem Jahr tatsächlich mal gespielt haben werde: Continue reading

Clawdeen liest: Fragged Empire, Teil 10: Raumschiffübersicht

Auch 2017 sollen Freitage (erst mal zumindest) als „Fragged Friday“ für das Spiel Fragged Empire vorbehalten sein, insofern ich freitags halt irgendwas blogge.

Ein Kapitel mit einem weiteren coolen Aspekt des Spiels steht an: die Raumschiffübersicht.

Los geht es gleich mal mit einem Hinweis dazu, dass eine Crew kaum dazu in der Lage ist, ein Raumschiff vollständig selbst zu unterhalten, sodass man entsprechende Kontakte benötigt, um über Treibstoff, Munition, Vorräte bzw. deren Nachschub und Landeplattformen zu verfügen. Logisch, dass man an der Stelle den Raumschiffaspekt mit weiteren des Spiels verknüpfen will. Continue reading

Clawdeen liest: Fragged Empire, Teil 9: Ausrüstung

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Mal wieder abseits des RSP-Karnevals diesen Monat was zu Fragged Empire: es wird weitergelesen!

Heute geht es also um die Ausrüstung im Spiel, und das ist zwar ein umfangreicheres Kapitel, aber dennoch recht überschaubar.

+ Variationen und Modifikationen bieten eine riesige Spielwiese
+ Prototypen binden Forschungsaspekt sinnvoll ein
+ atmosphärische Beispiele für alles, toll bebildert
etwas umständliches Nachhalten von Ausrüsten
unscharfe Trennung von Bedarfs- und Ausrüstungsgegenständen Continue reading

RSP-Karneval: Gegen die Genokraten! (Abenteueraufhänger)

Nachdem es nun zunächst einen Überblicksartikel sowie je einen Artikel zum Konfliktpotenzial der 4 (Grund)spezies bei Fragged Empire im Rahmen des diesmonatigen Karnevals „Aufstände, Rebellion, Unabhängigkeitskriege“ und der im Zusammenhang damit deklarierten Fragged Week gab, gibt es noch ein bisschen Abenteuermaterial.

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Vorwort

Bei den Nephilim im Edennest herrscht der sogenannte genokratische Feudalismus. An der Spitze steht das Devwi-Ich, darunter folgen die Genokraten, und danach der gesamte Rest. Allerdings gibt es keine offiziellen „Titel“, sondern der jeweilige Status ergibt sich aus persönlichem Genstatus, Fähigkeiten, dem Mix aus Egoismus und der Loyalität zum Devwi-Ich sowie der eigenen Verschlagenheit. Es regiert das Gesetz des Starken, wie schon erwähnt. Die Genokraten haben durchaus auch Macht über einen bestimmten Bereich, sei es ein Territorium, einen bestimmten Bereich von Necronus, der Stadt des Edennestes, oder sonst was.

Necronus und das Edennest an sich sind keine Bereiche, in die man einfach so reinspaziert, und die Nephilim scheinen eher eine Spezies zu sein, die Dinge für sich allein und auf ihre Weise regeln. Sowohl das Grundregelwerk als auch das Antagonistenarchiv bieten allerdings durchaus Aufhänger, das auch anders zu handhaben. Daran orientiert sich auch der folgende Abenteueraufhänger – entscheidet selbst, ob es zu eurer Vorstellung der Nephilim passt. Continue reading

RSP-Karneval 11/2016: Fragged Empire – Konflikte der Corporation

Im Rahmen des diesmonatigen RSP-Karnevals „Aufstände, Rebellionen, Unabhängigkeitskriege“ gibt es bei mir eine Fragged Week, die sich das Spiel Fragged Empire mal sozusagen unter Karnevalsaspekten anschaut und ein paar Dinge genauer vorstellt. Die ausgesuchten Gruppierungen habe ich exemplarisch aus dem Antagonistenarchiv zum Spiel entnommen. Im Buch selbst findet sich zu jeder Gruppe immer eine volle Seite mitsamt 2-3 Abenteueraufhängern, im Rahmen der Blogbeiträge gebe ich nur die relevantesten Punkte wieder.

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Die Corporation hat ihren „Unabhängigkeitskrieg“ im Grunde bereits hinter sich. Sie waren als Vargarti auf einer Insel sozusagen ausgesetzt und von einer mittlerweile (sozusagen) nicht mehr existenten Säugetierrasse namens Ursai bewacht worden und haben sich mittlerweile zu einer äußerst erfolgreichen und kapitalistischen Gesellschaft mit dem passenden Speziesbegriff Corporation entwickelt. Neben großen und mittleren Konzernen und einem verbindenden Rat gilt das Individuum hier eher als Ich-AG, und ein Ausbrechen aus diesem Konstrukt erscheint unmöglich. Verliert man den Bezug zur Corporation, verliert man damit im Grunde automatisch die neu gewonnene Identität und ist schlicht … nichts, und das (erst mal) ohne Ausweichmöglichkeiten. Continue reading