RPG-Blog-O-Quest 12/2016: Bestiarium

Dieses Mal gibt’s meine Antworten zur RPG-Blog-O-Quest in Videoform. Hatte ich eh schon zeitlich recht knapp aufgenommen, hat aber jetzt zusätzlich ein paar Tage gebraucht für den Upload, weil ich (mal wieder … das muss 2017 echt besser werden!) krank bin.

 

Kurzum hier noch mal die Rahmenbedingungen und die Fragen vorweg:

Wie jeden Monat stellen Würfelheld und Greifenklaue wieder ein paar Fragen zu einem Thema, diesmal zu Monstern.

***Die Dezember-Fragen:***

1. Welches Monster ist Dein Favorit und warum?
2. Dein bisher prägendes Monster-Erlebnis war?
3. Wenn ich ein/e ______ wäre, würde ich zuerst _____ .
4. Wie findest Du in Deinem Lieblingssystem die gebotenen Monster?
5. Ich wünsche mir, das Monstern _____ .

Als Bonusfrage:

6. Monsterjäger _______ .

 

***LINK zur BABY BESTIARY:***

http://babybestiary.com

***MITMACHEN? Klar, hier die Regeln (Zitat):***

„An jedem Monatsersten stellen Würfelheld oder Greifenklaue in abwechselnder Reihenfolgen fünf Fragen/Lückentexte, welche wir euch bitten auf euren Blogs, in euren Podcasts, in euren Vlogs oder in Foren zu beantworten (bzw. auszufüllen).

Jeder Monat erhält ein Hauptthema, um den sich die Fragen drehen.

Über die Zusendung Eurer Links, per Mail, Kommentar usw. freuen wir uns.

Jeder, der sich die Zeit nimmt, unsere Fragen zu beantworten ist herzlich willkommen.

Die “RPG-Blog-O–Quest” Logos dürfen selbstverständlich in Euren Beiträgen benutzt werden. (alle drei, welches besser gefällt.)“

Begeisterungsfähigkeit ist manchmal …

… ich weiß nicht: doof, scheiße, einfach nur unberechenbar?

Ich war mir SO sicher, dass 2016 ein chilliges Rollenspieljahr werden würde!

2015 war irgendwie alles neu: DSA 5, D&D 5 (ja, damit habe ich 2014 schon angefangen, aber der Großteil lag für mich dann doch 2015), Cthulhu 7 … also alles neu bei den „großen“ Rollenspielen. Die WoD-Prisen haben mich ja eher verprellt, ansonsten gab es für mich primär Symbaroum zu hypen und die Pathfinder-Kampagne zu pflegen.

Was also sollte 2016 schon kommen, dass mich so richtig (neu) begeistert? Daraus entstand der Vorsatz, Schwerpunkte zu setzen: DSA, Iron Kingdoms, die Pathfinder-Kampagne, vielleicht ein bisschen Splittermond und Ubiquity für dieses Jahr, Ende. Ganz gemütlich und gepflegt die benannten Spiele bis zum Exzess zocken und sich wohlfühlen.

Das hat nun also nicht mal einen Monat gehalten.

Im Januar hat sich Splittermond dreist stark nach vorn geschoben in meinem Interesse, dann komme ich nun endlich, endlich dazu, Through the Breach zu zocken (das will ich schon seit der Veröffentlichung, aber ich hatte es zwischenzeitlich aufgegeben, daran zu glauben, das mal praktisch erleben zu dürfen), und dann kommt da dieser Kickstarter. Meine Güte, fixt der mich an!

Jetzt bin ich einfach mal gespannt, was in den nächsten 11 Monaten so los ist. Auf nix ist Verlass. ^^

Rückblick auf 2015

Hier mal der obligatorische Rückblick von mir für das Rollenspieljahr 2015.

Ich hab mir schwerpunktmäßig noch mal meine ursprünglichen Vorsätze angeschaut und was daraus geworden ist, außerdem habe ich 2015 erstmal Buch geführt über alle Sessions und erhebe gegen Ende eine kleine Ministatistik dazu.

Das mit der Buchführung fand ich in diesem Jahr übrigens richtig klasse und werde das auch 2016 wieder machen. Geht bei mir übrigens zurück auf eine Idee von Gerrit.

Bis zum Ausblick und schöne Feiertage allseits!

Rückblick: Rollenspielkarneval Oktober

Hier ist nun die Zusammenfassung des Oktober-Karnevals der Rollenspielblogs. Doch zunächst noch ein bisschen was anderes.

Wieso hat Clawdeen diesen Karneval eigentlich organisiert?

Tja, wie so oft war ich hoch motiviert zu eigenen Beiträgen. Und es kam auch nicht von ungefähr, dass ich mir genau dieses Thema heraus gepickt habe, Ich finde, es bietet eine Menge Möglichkeiten, die auch gut zum von mir hoch gehaltenen Halloween passen. Außerdem bin ich erst vor einem halben Jahr nach Ingolstadt gezogen. Und wem das nichts sagt, der wird spätestens nach der Lektüre der teilnehmenden Artikel des Monats wissen, dass es da eine Verknüpfung zu Frankenstein gibt. Oh, und ich liebe die Verfilmung aus den 90ern mit Kenneth Branagh, Robert de Niro und Helena Bonham-Carter! Continue reading

#RPGaDay 2015 #17-#20 (Lieblingssysteme nach Genres)

Die nächsten Fragen beantworte ich auch wieder gemeinsam. Einmal, weil ich gerade ohnehin schon wieder nachhinke, dann aber auch, weil es allesamt Fragen nach Lieblingssystemen für bestimmte Genres sind, passt also gut zusammen.

#17 Favourite Fantasy RPG? – Bevorzugtes Fantasy-Rollenspiel?

Ist vor allem momentan für mich schwieriger zu beantworten, als man meinen könnte. Grundsätzlich antworte ich an dieser Stelle wie einige andere: D&D 5. Es ist eingängig, schnell, ich mag die Vor-/Nachteilssache, es ist leicht, Mitspieler zu finden, baut auf jeeeeder Menge Material (aus früheren Editionen) auf und hat wirklich, wirklich schicke Bücher.

ABER: Im Moment bin ich ziemlich auf dem DSA-Trip. Das ist ja nun nicht mein erster Versuch, mal wieder nach Aventurien zu finden, aber es ist der bislang vielversprechendste nach dem Erscheinen des DSA 5-Grundregelwerks. Es wird sicherlich noch bis zum Jahresende dauern, bis ich genau(er) weiß, ob sich meine Suche da gelohnt hat oder nicht, aber wenn, dann hat DSA einen riesigen Vorteil gegenüber D&D 5 momentan, eigentlich sogar zwei: 1. Es ist das schönste Grundregelwerk, das ich seit langem in der Hand gehalten habe (wenn nicht sogar das schönste überhaupt), 2. Nostalgie

Nostalgie kann dafür sorgen, dass D&D 5 den Rückzug antreten muss gegen 3W20. Ehrlich gesagt, glaube ich nicht, dass das der Fall sein wird, aber ich hoffe quasi noch. 😉

#18 Favourite SF RPG? – Bevorzugtes SF-Rollenspiel?

Hm, naja, so wirklich viel SciFi spiele ich nicht und hab ich auch bisher nicht gespielt. Erschwerend kommt hinzu, dass ich weder Warhammer mag noch Star Wars (ja … ist halt so). Star Trek interessiert mich nicht als Rollenspiel, Firefly hab ich nie gespielt, Starslayers ist bislang an mir vorbei gegangen … beste Voraussetzungen also für diese Frage. 😀

Simplerweise könnte ich jetzt Shadowrun benennen, aber das mag mir nicht ganz zum Genre passen. nWoD-Homebrew passt genauso wenig.

Die schönsten Erinnerungen habe ich an Traveller. Genau genommen an GURPS Traveller. Hier spielt sicherlich wieder ganz erheblich der Nostalgiefaktor eine Rolle, aber wie stark der sein kann, sehe ich gerade ja an DSA 5. Tatsächlich will ich mich mal hinsetzen und meine ganzen GURPS-Traveller-Sachen mal durchlesen und -arbeiten und überlege, da mal eine Kampagne zu starten. Leider hab ich 2015 wohl nicht mal die Zeit, auch nur damit anzufangen. Vielleicht kommt die Frage ja nächstes Jahr noch mal wieder?

#19 Favourite Supers RPG? – Bevorzugtes Superhelden-Rollenspiel?

Hab ich nicht, hab ich auch nie gespielt. Das einzige, das in die Richtung geht und von mir gespielt und geleitet wurde, ist Scion. Und das ist für mich der größte Mist, der mir systemtechnisch je untergekommen ist.

Ich hab schon viel Gutes von Marvel Heroic und Worlds in Peril gehört. Mal sehen, ob ich die irgendwann auch mal spielen kann.

#20 Favourite Horror RPG? – Bevorzugtes Horror-Rollenspiel?

Natürlich nWoD. Kein bestimmtes Subsetting/-system, sondern generell. Ich mag die Regeln und sie bieten für mich alles mögliche, um das Genre an sich damit abzubilden.

Das krasseste Rollenspielerlebnis hatte ich übrigens mal mit KULT und erst seit jüngerem interessiere ich mich plötzlich ein bisschen für Cthulhu, aber das nur der Vollständigkeit halber.

#RPGaDay 2015: Welches ist dein bevorzugtes neues Spiel der letzten 12 Monate?

Da kann ich eigentlich nur PurpleTentacle zustimmen. Für mich ist das ganz klar D&D 5.

Meine Erfahrungen mit AD&D sowie D&D 3.5 würde ich als durchweg negativ bezeichnen. Das hat nicht nur was mit dem System zu tun, sondern auch mit den Spielerfahrungen darin. Beides ist bei meinen Gesamtwertungen im Verlauf zumeist sehr eng miteinander verknüpft.

D&D 4 mag ich hingegen und habe ich gerne gespielt, Pathfinder gehört halt irgendwie zum Abenteuerpfad „Die Winterkönigin“ dazu (siehe dazu hier), sodass aus der „Familie“ von Dungeons & Dragons für mich eigentlich nur D&D 4 bleibt – zumindest bis zum Erscheinen von D&D 5.

Für mich ist das kein wirkliches entweder/oder, aber während D&D 5 allseits gefeiert wird, ist es sehr schwer, für D&D 4 Mitspieler zu finden. Daraus ergibt sich, dass ich logischerweise eher zum Spielen von D&D 5 komme mittlerweile – und das wiederum macht es zusammen mit meinem aktuellen Fantasy-„Wahn“ zum bevorzugten Spiel der letzten 12 Monate. 🙂

[D&D 5] Recap: Lost Mine of Phandelver, Session 7

Die siebte Session war meine absolute Lieblingssession innerhalb unserer kleinen Kampagne.

Wir starteten erneut inmitten der Action mit Goblins und Hobgoblins, so weit das Auge reichte. Den Kampf überlebten wir erstaunlicherweise einigermaßen gut, konnten auch König Grol noch den Garaus machen, verloren den seltsamen Darwin Osekir auf Seiten des Feindes jedoch erst einmal aus den Augen.

Gundren Rockseeker ließ sich noch stabilisieren und war entsprechend noch zu retten, und bald konnten wir uns daran machen, das Schloss auf der Suche nach weiteren Gegnern, Antworten auf offene Fragen und nicht zuletzt auch nach möglichen Schätzen zu durchstöbern.

Gnom-Schurkin und Halbling-Bardin entdeckten schließlich eine verschlossene Tür, aus der eine Art tierischen Wehklagens ertönte. Hier und da war das Geräusch von wütendem Grollen durchsetzt, doch aus unserer Sicht überwog das Wehklagen, das ein wenig nach einer Eule klang. Wir zählten bis Drei, dann öffnete die Schurkin die Tür und wie abgesprochen rannten wir fort, um uns lieber aus der Ferne anzusehen, wem oder was wir da die Tür geöffnet hatten.

Nicht schwer zu erraten für D&D-Fans: Wir hatten einem gefangen gehaltenen Eulenbär die Tür geöffnet. Er stürmte hinaus und dummerweise hinter uns her. Vermutlich wollte er tatsächlich nur aus der jetzigen Umgebung heraus, doch dummerweise wählte er dabei den gleichen Weg wie wir. Es dauerte nicht lange, bis er die Gnomin zu Boden gestreckt hatte. Der Druide versuchte das aufgebrachte Tier noch zu beruhigen, doch auch das schien erfolglos zu sein und wir waren den Hieben des Eulenbärs einigermaßen hilflos ausgeliefert.

Schließlich war es die Paladina, die den Eulenbären zu sich nach draußen lockte. Sie hatte sich dorthin verzogen, um Gundren in ihren Armen in Sicherheit zu bringen. Nun jedoch beeilte sie sich, den Zwerg schnell halbwegs vor den Augen des Eulenbäres zu verbergen und zu fliehen – doch der Eulenbär war schneller …

Später fand der Druide ihre Überreste und bestattete sie, indem er sie über einen hohen Ast hing. So sollten sich die Vögel an ihr laben können und zur Natur sollte zurückkehren, was der Natur entsprungen war. Den Zwerg hingegen brachte der Druide in den Raum, in dem zuvor der Eulenbär gefangen gewesen war, und auch alle anderen Mitglieder der Gruppe landeten schließlich dort, weitgehend schwer verwundet und/oder bewusstlos.

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Diese Session wartete für mich mit gleich drei Highlights abseits des Kampfes auf:

1. Wir konnten unseren Auftraggeber tatsächlich retten, nachdem wir ihn wiedergefunden hatten.

2. Die Paladina hatte die Wahl. Sie hätte sich auch einfach mit dem Auftraggeber weiter von der Gruppe entfernen können, um später nach unseren Überresten zu sehen. Hat sie aber nicht getan, sondern den Eulenbär weggelockt und sich tatsächlich heroisch geopfert. Die Bestattung scheint auf den ersten Blick etwas seltsam zu sein, doch sie ergab im Spiel tatsächlich Sinn. Hinzu kamen weitere schöne Momente. Beispielsweise änderte sich die Gravur in ihrem Schwert und trägt fortan ihren Namen, und auch ihr Wechsel in die „andere Welt“ hinüber war sehr schön beschrieben.

3. Der Eulenbär! Das war das erste Mal, dass ich einem Eulenbär im Pen&Paper sozusagen leibhaftig begegnet bin. Natürlich kenne ich sie vom Lesen her und auch die WoW-Adaption, aber im Tischrollenspiel war ich noch nie einem begegnet. Besonders toll daran war, dass es der Spielerin der Gnomin nicht anders ging, und somit nicht nur unsere Charaktere, sondern auch wir selbst in sozusagen echter Unschuld diese Tür öffneten. Ich fand die Szene wirklich schön, auch wenn sie in einem Desaster endete, und es tut mir deswegen auch nicht leid, dass wir ihn befreit haben. Klar wurde im Spiel auch, dass der Eulenbär in erster Linie fliehen wollte und einfach alles angriff, was ihm dabei im Weg stand. Wäre es uns gelungen, ihm aus dem Weg zu gehen und hätten nicht sozusagen denselben Weg wie er gewählt, wäre es womöglich gar nicht zum Kampf gegen ihn gekommen. Hat mir auch gut gefallen.

[D&D 5] Recap: Lost Mine of Phandelver, Session 6

Als wir aus der Höhle, in der die „Redbrands“ ihren Unterschlupf gefunden hatten, traten, blickten wir schockiert auf die lodernden Flammen in Phandalin. Wir eilten in die Stadt, um noch Schlimmeres zu verhindern und zu helfen, wo wir konnten, doch war es für einige Gebäude bereits zu spät. Wir waren also zunächst einmal damit beschäftigt, die Verletzten zu versorgen, den Toten ein letztes Geleit zu organisieren, Geröll zu entfernen und alles wieder auf ein halbwegs erträgliches Maß zu bringen. Gut, dass Phandalin uns als Helden vor Ort hatte, denn der Stadtverwalter hatte sich bereits vor einer Weile aus dem Staub gemacht und das Amt war bislang nicht neu vergeben worden.

Nachdem wir sicher waren, dass die emsigen Stadtbewohner den Rest  gut im Griff hatten, berieten wir uns und beschlossen, als nächstes zu Cragmaw Castle zu gehen. Bei den Aufzeichnungen im Gaunerversteck war auch eine Karte dabei gewesen, die uns den Weg wies.

Unterwegs wurden wir auf einer Lichtung unweit des Schlosses von einigen Blutmücken (Stirges) angegriffen, die wir allerdings schnell besiegten, und wir fanden die Splitter eines Glasstabs – waren dies etwa die Überreste des Stabs einer unserer Gegner?

Als wir Cragmaw Castle erreichten, spähte unsere gnomische Schurkin Waywikka erst einmal gründlich alle ersichtlichen Öffnungen aus, bevor wir uns dazu entschlossen, gemeinsam durch den nördlichen Eingang beziehungsweise das, was vom Nordturm noch übrig war, in das Schloss einzudringen.

Mit geradezu schlafwandlerischer Sicherheit latschten wir direkt in das Quartier des Grottenschratkönigs, entdeckten dabei allerdings auch Gundren, unseren Auftraggeber, den der König dort als Geisel hielt. Zu verhandeln gab es natürlich nicht viel und es kam zum Kampf. Dieser war dummerweise aber zunächst gegen einen Wolf zu führen, der Grol bewachte. Währenddessen blieb der König selbst nicht untätig, und zu allem Überfluss entdeckten wir dann noch unseren früheren Mitstreiter Darwin Osekir. Darwin hier und auf Seiten der Grottenschrate? Wir hatten ihn doch eigenhändig beerdigt? Doch auch hier wurde kein Wort gewechselt, stattdessen wurden wir auch von Darwin angegriffen. Dies verlief zunächst auch ziemlich erfolgreich, da wir einige Skrupel hatten, gegen unseren früheren Gefährten zu kämpfen.

Wie es schien, brach Grol schließlich Gundren das Genick, nachdem er zunächst erfolglos versuchte hatte, mit diesem als Geisel zu fliehen, und auch Darwin erwischte uns. Lediglich der Wolf segnete das Zeitliche, und dann kamen aus scheinbar allen möglichen Ecken auch schon Goblins angestürmt. Und dann gab es da noch dieses widerliche Tentakelvieh (Grick).

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Vielleicht wäre diese Session erfolgreicher für uns verlaufen, wenn die moralischen Aspekte uns egal gewesen wären. Waren sie aber nicht (und das ist meiner Ansicht nach auch gut so), und so standen wir gleich doppelt vor einem Dilemma: Die Begegnung mit Darwin Osekir erschreckte die Charaktere, und unseren Auftraggeber Gundren wollten wir auch nicht gefährden.

Am Ende der Session blickten wir allerdings auf ein heilloses Chaos, da wir durch einen verletzten Goblin auf der Flucht auch noch die ganzen Kreaturen aus den südwestlich gelegenen Barracken und dem Speisesaal alarmiert hatten. Und zu guter letzt war die Anordnung der eher verschachtelt angeordneten kleinen Räume auch nicht unbedingt zu unseren Gunsten. Einmal mehr mussten wir mit Gegnern aus allen erdenklichen Richtungen rechnen.

Die Wartezeit bis zur folgenden Session war entsprechend lang. 😉

 

 

[D&D 5] Recap: Lost Mine of Phandelver, Session 5

Nachdem wir in der letzten Session den Nothic und einige Grottenschrate besiegt hatten, wagten wir uns zu Beginn der fünften Session daran, diesen Unterschlupf der „Redbrands“ weiter zu erkunden.

Wir erkundeten zuerst den linken/westlichen Bereich, wo sich die Barracken der Gauner sowie ein Gemeinschaftsraum verbargen. Kurzerhand konnten wir einen Goblin gefangen nehmen, den wir allerdings kurz darauf erschießen mussten, als er versuchte, uns fies auszutricksen. Bevor er das Zeitliche segnete, ließ er sich allerdings noch etwas über ein Goblinschloss (Cragmaw Castle) entlocken.

Außérdem entdeckten wir eine Art alchemistischer Küche (sehr zur Begeisterung der Klerikerin, die fortan nicht mehr weiter mit erkundete, sondern sich erst einmal den ganzen Rezepten sowie den noch brodelnden Dingen dort widmete, was der Gruppe unter anderem schließlich Unsichtbarkeitstränke bescherte) und das Quartier des Anführers des Ganzen, einem gewissen Glasstab.

Glasstab selbst war wohl mit einigen Anhängern entkommen, wie wir schließlich einsehen mussten. Dennoch verließen wir den Unterschlupf nach Entdeckung einer östlichen Zisterne mit einigen rätselhaften Informationen mehr. Wir fanden einige für uns sinnlose Aufzeichnungen sowie einen merkwürdigen Brief. Doch von unserem Auftraggeber Gundren fehlte weiterhin jede Spur. Vielleicht war dieses Rätsel im Schloss der Goblins zu lösen?

Doch als wir den Unterschlupf schließlich am Ende der Session wieder verließen, hatten wir nicht nur Stufe 3 erreicht, sondern bekamen auch einen gehörigen Schrecken: Phandalin brannte!