Mein fantastischer Februar 2019

Hoppla, da ist der Monat schneller rum als angenommen. Mal abgesehen davon, dass der Februar ohnehin ein bisschen kürzer ist. 😉

Erneut folge ich der Idee des Würfelhelden und versuche mich an einer Zusammenfassung dessen, was der Februar so gebracht hat an Medien.

Filme und Serien

Dark haben wir nach den ersten fünf Folgen im Januar nicht weitergeschaut. Zu langatmig, zu langsam.

Stattdessen haben wir uns der neuen She-Ra-Serie zugewandt. Sieben von dreizehn Folgen haben wir uns angeschaut und ich bin wider Erwarten recht angetan von der Serie. Mein Nickname im Netz stammt immerhin aus der damaligen Spielzeugserie von Mattel. Die frühere Serie hab ich zwar irgendwann mal gesehen, fand ich aber nie sonderlich gut. Die neue Serie muss man schon auch ein kleines bisschen losgelöst von der damaligen Story sehen, aber mir gefällt das wie gesagt bislang ganz gut.

Dann hab ich versucht, bei The Walking Dead mal wieder anzuknüpfen. Damals bin ich mitten in der dritten Staffel ausgestiegen. Nicht aus besonderen Gründen, sondern weil es zeitlich nicht passte und ich es irgendwann schlicht vergessen habe, da wieder anzusetzen. Da hab ich nun also die dritte Staffel noch mal gesehen. Finde es erstaunlich schwierig, da wieder rein zu kommen. Kickt mich auch gar nicht so wie früher. Bei Gelegenheit werde ich dennoch weiter am Ball bleiben.

Ansonsten haben wir uns noch Polar angesehen, den ich richtig, richtig gut fand. War zwar eher vorhersehbar und die Sache rund um Rusty haben mich extrem angeätzt, aber davon abgesehen mochte ich den Film wirklich gern.

Zum Ende des Monats sind wir dann mit Nightflyers eingestiegen. Die Serie trifft – trotz einigem Bullshitbabble und Logiklöchern – absolut einen Nerv bei mir und ich freu mich auf die weiteren Folgen (die ersten fünf haben wir gesehen bislang). Auch wenn die Serie ja nun erst mal abgesetzt wurde …

Im Februar entfallen also 8,5 Stunden insgesamt auf Filme und Serien.

Romane

Der Februar stand bei mir quasi im Zeichen von Near Future. Ich hab die drei Bücher der Mirador-Reihe von Dan Wells gelesen: Blue Screen, Over World und Active Memory. Ich weiß nicht, ob das Ganze damit abgeschlossen ist oder man in Zukunft noch mit mehr Büchern rechnen kann. Jedes Buch erzählt eine Geschichte mit derselben Protagonistin und zeitlich relativ eng beinander, die man aber nach jedem Buch für sich genommen auch abschließen kann. Ist also nicht ganz so wichtig. Ein bisschen mehr dazu geschrieben habe ich in den entsprechenden Beiträgen im Tanelorn.

Beim Outsider von Stephen King sind wir ein bisschen vorangekommen, aber die Seiten zähle ich nicht, weil sich das schlecht nachvollziehen lässt für mich. Wir sind aber knapp bei der Hälfte jetzt insgesamt (Januar + Februar).

Angefangen hab ich dann noch mit Der letzte Pilger von Gard Sveen, das ich mir vor langem schon ausgeliehen habe und irgendwann zurückgeben möchte. Das wird jetzt schneller sein als erwartet, denn ich hab das Buch nach 138 Seiten abgebrochen. Es ist ein Debütkrimi eines Norwegers, dafür aber erstaunlich „actionlastig“ – was erst mal nichts Schlechtes ist. Ich kam aber nicht gut mit den ständigen Zeitsprüngen (30er/40er Jahre und Gegenwart) zurecht, die Thematik (Nazi-Machenschaften) gehört für mich eher nicht zur Sparte Unterhaltung, es gibt auch hier wieder eine völlig überflüssige Tierquälszene, und zuletzt mittlerweile wohl auch 4 Teile der „Tommy Bergmann“-Reihe. Ich dachte, es handle sich um einen Einzeltitel. Und ich mag auch den Protagonisten nicht, der seine Frau geschlagen hat (die darum nun weg ist). Tut ihm auch leid und so, aber kann er ja nix für …

Macht insgesamt jedenfalls 1380 Seiten.

Podcasts und Hörbücher

Da sieht es leider für den Februar ganz mau aus. Im März stehen aber so einige Zugfahrten an; da werde ich vieles aufholen, denke ich. 🙂

Angefangen hab ich mit dem ersten Teil von Die Brut von Ezekiel Boone, hab aber bislang noch keine so wirkliche Idee, wohin das führt.

Und die 130. Folge des DORPcasts hab ich mir angehört.

Youtube

Vor meinem noch immer anhaltenden Sprechverbot haben wir auf meinem Kanal mit einer neuen DSA 5-Runde begonnen (Ketten für die Ewigkeit), eine Session DnD 5e mit Storm King’s Thunder gespielt sowie eine Einsteigerrunde mit DSA 5.

Außerdem haben wir die Blog-O-Quest Februar „Blut und Stahlzu dritt in einem Hangout bei Tsu durchgequasselt.

Ansonsten hinke ich auch mit dem Schauen ziemlich hinterher mal wieder.

Bei Meister Umbreons DnD-Runde (Out of the Abyss) bin ich auf aktuellem Stand, ebenso bei der V5-Runde von derKoali, aber das sind auch die einzigen laufende Runden/Kampagnen, von denen ich das im Februar sagen kann.

Bei BioIng hab ich den 1. Teil eines Oneshots DSA 5 angesehen (Eiskristall & Finsterkamm).

Und ich hab mir die jeweils neuen Videos von Jennys Kanal WODnews angeschaut.

Blogartikel

Gab es abseits des fantastischen Januars am 1.1. keinen einzigen. 🙁

Rollenspiellektüre

Gab es leider nur hier und da einige Seiten, nichts Konkretes, nichts Geordnetes. War aber alles zu Splittermond. 🙂

Mein fantastischer Januar 2019

Der Würfelheld hat am letzten Tag des Januars einen Blogartikel online gestellt mit einem fantastischen Monatsrückblick. Am Ende fragt er nach dem Rückblick der Leser*innen, und darum gibt es nun auch hier einen fantastischen Rückblick sozusagen.

Filme und Serien

Der Januar startete damit, dass wir die 5. Staffel von Bates Motel schauten und die abgeschlossene Serie damit auch beendeten. Ich fand die Serie unheimlich gut gemacht. Zum Ende der 4. Staffel schwächelte die Serie ein paar Folgen lang, hat sich dann erfreulicherweise aber wieder gefangen.

Ebenfalls weiter ging es mit Gotham, und zwar mit der 3. Staffel. Ich liebe diese Serie, weshalb ich es noch trauriger finde, dass ich sie im Original einfach nicht verstehe. Ich komme bei einigen Akzenten da leider so gar nicht mit. :-/ Aus diesem Grund wird es wohl auch noch dauern, bis ich hoffentlich in den Genuss der weiteren Folgen kommen kann.

Begonnen haben wir zudem Dark, wo wir es bislang auf 5 Folgen bringen. Halbzeit also. Ich finde sie okay, aber unglaublich träge. Zumindest bis jetzt hat mich die Serie noch nicht abgeholt.

Bei den Filmen gab es einmal Bird Box als zufällige Entdeckung. Da wäre mehr drin gewesen, finde ich, aber ich mochte den Film trotzdem gern.

Black Mirror: Bandersnatch war mal was ganz Neues … hat mich dennoch nicht vom Hocker gehauen. War ein spannendes Erlebnis und das Ganze gut gemacht, weiß ich durchaus zu schätzen, aber hat mich halt auch nicht in seinen Bann geschlagen oder so.

Knapp 30 Stunden fielen also insgesamt auf Filme und Serien. Das ist sehr viel, allerdings waren wir auch beide recht lange krank und hatten damit die Gelegenheit, immer mal wieder auch zu unmöglichen Zeiten mal was einzuschalten (und zugleich keinen Kopf für andere Sachen).

Romane

Gelesen wurde dann doch ein bisschen was. Ich selbst mache bei der Reading Challenge 2019 im Tanelorn mit, wo man sich selbst Leseziele für das Jahr setzt. Bei mir lautet es recht sparsam, 25 Bücher zu lesen, und davon möglichst viele passend zur Popsugar– und/oder Tanelornchallenge.

In den letzten Jahren habe ich fast nur noch Fachbücher gelesen, und das würde ich ab 2019 gern mal wieder ändern.

Mit Das letzte Geheimnis von Ian Caldwell und Dustin Thomason startete das Jahr mit einem Re-Read von 447 Seiten. Während mich der Roman als Neuerscheinung begeisterte, ist ihm das diesmal leider nicht gelungen. Liegt wohl an der unterschiedlichen Erwartungshaltung. Damals hatte ich nichts Besonderes erwartet, diesmal einen Thriller, wie er auch einer sein soll. Ist aber mehr Coming-of-Age an der Princeton-Universität mit ein bisschen Mystery und Thriller, woran ich mich vorab nicht mehr erinnert hatte.

Einmal mehr festgestellt habe ich, dass ich die Bücher von Kate Mosse immer ein bisschen schwierig finde. Für mich haben sie immer sozusagen hypenswerte Elemente, aber auch immer irgendwas, das das Gesamtbild stört. Bei Der Kreis der Rabenvögel war es die Schwafeligkeit über gut 200 Seiten, die mir den 400-Seiter ein bisschen verleidet haben, auch wenn meine Gesamtwertung dazu dennoch positiv ausfällt.

Ins Alte Rom ging es mit dem ersten Roman der Cicero-Trilogie von Robert Harris: Imperium. Leider konnten mich die 480 Seiten nicht so wirklich begeistern. War mir alles ein bisschen zu dröge und zu sachlich, wenn auch andererseits gut recherchiert und geschrieben. Aber ich bleib dann lieber Fangirl von John Maddox Roberts‘ SPQR-Reihe, denke ich. Die Trilogie werde ich nicht fortsetzen.

Derweil wir als gemeinsames Leseprojekt mit dem Outsider von Stephen King gestartet sind, was aber ewig dauern wird, bis wir da durch sind, weil wir wirklich immer nur sehr kleine Häppchen schaffen, habe ich mich noch allein an das Büchlein Gwendys Wunschkasten gewagt. Die 128 Seiten waren okay, aber auch nichts, was mich besonders hätte begeistern können. Da wäre sehr viel mehr möglich gewesen, sowohl inhaltlich als auch emotional.

Damit zähle ich 1455 Seiten, was mich ziemlich überrascht. So viel hab ich nämlich schon lang nicht mehr gelesen. Gefühlt spannenderweise auch im Januar nicht. Gar nicht mal so übel, sowas nachzuhalten offenbar.

Podcasts und Hörbücher

An Podcasts habe ich im Januar die bisher 3 Folgen von Steamtinkerers Klönschnack gehört sowie (zum 2. Mal) die Warhammer Fantasy-Folge des Frostcast.

Bei Hörbüchern hab ich mit dem ersten Teil der Lovecraft Letters von Christian Gailus angefangen, gelesen von Uve Teschner. Hab ich aber noch nicht durch, auch wenn es nur knapp 3,5 Stunden insgesamt sind.

Ebenfalls angefangen, hier aber noch ganz am Anfang stehe ich beim ersten Teil der Mirador-Reihe mit Bluescreen von Dan Wells, gesprochen von Elmar Börger.

Youtube

Bei mir selbst war gesundheitsbedingt leider kaum was los. Wir starteten mit der 6. Session DnD 5Storm King’s Thunder. Im 6. und letzten Band des Abenteuerpfades Die Winterkönigin von Pathfinder schafften wir immerhin eine Session am 14.1. und eine am 31.1.

Und mehr war eigentlich schon nicht, außer dass ich Folge 1 (von September 2018) und Folge 2 meines Stechginsterpodcasts nun auch auf Youtube hochgeladen habe für Leute, die sonst eher keine Podcasts hören. Den Rückmeldungen nach scheint das auch eine ganz gute Idee gewesen zu sein.

Als Mitspielerin bin ich aktuell ja lediglich bei der Theaterritter-Kampagne bei Tsu dabei. Da nähern wir uns dem Finale des zweiten Buches und haben im Januar ebenfalls eine Session gespielt.

Ansonsten beschränke ich mich bei der Aufzählung der Dinge, die ich mir angeschaut habe, mal auf Actual Plays, da der Beitrag hier sonst wohl ziemlich uferlos werden dürfte. Ich hab im Januar nämlich ziemlich viel gesehen und bin bei den folgenden Reihen darum auf aktuellem Stand:

Auriel McCloud mit Splittermond (Der umkämpfte Pfad) als auch Shadowrun (Bad Wolf Gang)

Mischka_RPG mit Earthdawn (Falschmenschen) und dem 1. Teil Warhammer 40k – Schattenjäger (Der finstere Pakt)

MeisterUmbreon mit DnD 5 (Out of the Abyss)

Affe Vogel mit DSA 5 (In Treue fest, im Unglück standhaft)

BioIng mit DSA 5 (Heldenwerk: Seelanders Eleven)

derKoali mit V5 (Blood and Sand)

Asrael mit Fragged Empire (Lass schlafende Götter ruhen)

Trollstrolch mit Shadowrun (High Spirits) – da bin ich weit ab von aktuellem Stand, aber ich hab mir diverse Teile angesehen

Blogartikel

Davon gab es im Januar dann doch ein paar bei mir.

Fertiggestellt habe ich den Spielbericht zur 4. Session von Storm King’s Thunder mit DnD 5, ebenso mein Feedback (und Fazit) zum 2. und 3. Stream mit All flesh must be eaten.

Bei der 40. Blog-O-Quest mit dem Rückblick zu 2018 habe ich mitgemacht, ebenso mit einem Artikel zu Fragged Empire beim Karneval der Rollenspielblogs. Da war im Januar Zeitsprung das Thema.

Rollenspiellektüre

Die ist bei mir immer ein bisschen schwer nachzuhalten, weil ich quer durch den Garten hier und da ein bisschen lese. Im Januar habe ich vor allem im Grundregelwerk Vampire the Masquerade 5th Edition gelesen sowie mir mal wieder das Grundregelwerk von Shadowrun in der 5. Edition geschnappt.

Coole Idee vom Würfelheld. Ich werde auf jeden Fall versuchen, das jetzt jeden Monat 1x zusammenzufassen. 🙂