Blog-O-Quest #22: Über den Tellerrand

Wie ich feststellen musste, sind Lückentexte nicht (mehr) mein Ding. Unter anderem darum habe ich auch den Media Monday (auf einem anderen Blog) längst an den Nagel gehangen.

Nun ist es aber ein Lückentext statt offener Fragen, die für die Blog-O-Quest im Juli, anstehen. Ausgedacht hat ihn sich Doctore Domani.

Die Lückensätze:

  1. Letzten Monat habe ich ___ und das war ___, weil ___
  2. Zurzeit lese ich ___ und finde es ___
  3. Das Beste, was ich in den letzten Monaten erlebt habe, war ___
  4. Dahingegen war ___ ziemlicher Mist, weil ___
  5. Wenn Zeit und Geld keine Rolle spielen würde, dann würde ich gerne ___

Meine Antworten:

Continue reading

RSP-Karneval Juli 2017: Suomenlinna

Das Nerd-Wiki organisiert im Juli 2017 den Karneval der Rollenspielblogs und fragt nach Rollenspiel im täglichen Leben.

Der Startbeitrag liefert einiges an möglichen Themen, zu einigem passt wohl die Retro-Rubrik meines Blogs, vor allem der Artikel über Eis, Prinzessinnen und Hexenbienen. Sind aber alles keine neuen Artikel, also muss mindestens noch ein Artikel her.

Ausgesucht habe ich dafür einen Ort, der mich rollenspielerisch wirklich sehr inspiriert hat vor einigen Jahren: Suomenlinna.

Continue reading

Blog-O-Quest #21

Offenbar habe ich tatsächlich die 21. Blog-O-Quest verpeilt, die von Gloria von Nerd-Gedanken ausgedacht worden ist. Das geht natürlich so nicht und wird nun erst mal nachgereicht. So!

Die Fragen:

1. Warum hast Du Deinen Blog gegründet/gestartet?
2. Hat sich Dein Blog so entwickelt wie erhofft?
3. Wird es 2017 auf Deinen Blog kostenlose Abenteuer geben? Wenn „ja“ für welche Systeme?
4. Was wünscht Du Dir von Deinen Followern?
5. Welche drei anderen Blogs verfolgst Du am liebsten?
Bonusfrage: Was würdest Du gerne an Deinem Blog ändern wollen?

Meine Antworten:

Continue reading

Cthulhu – jetzt ruft er mal lauter ;-)

Ich zitiere mich mal selbst, und zwar einen Satz aus dem letzten Absatz bzw. Fazit des letzten Artikels, in dem es um die Auswahl von Rollenspielen ging:

Und bezüglich Call of Cthulhu lese ich mich einfach mal ein und werde dann darauf basierend entscheiden, ob/was mir dazu einfällt und ob ich das vertiefen mag.

Ja, es ist gerade 5 Uhr. Konnte nicht einschlafen und wollte noch mal kurz aufstehen, ein paar Seiten lesen und dann wieder ins Bett.

Jetzt hab ich die ersten 100 Seiten des Grundregelwerks von CoC 7 gelesen, sogar ziemlich akribisch, und eigentlich würde ich jetzt gerne noch weiterlesen, wenn ich nicht merken würde, dass meine Aufmerksamkeit gerade rapide schwindet, zumindest in Bezug auf die Kampfregeln und -beispiele, in denen ich gerade stecke.

Tatsächlich hatte ich gestern schon einen genaueren Blick darauf geworfen, welche CoC-Bücher wir hier eigentlich so haben (sind nicht viele, aber habe ich mir bislang ja alle nie genauer angeschaut) und mir sogar schon ein Abenteuer  ausgeguckt, das ich demnächst mal zum Austesten leiten möchte.

Trotz allem versuche ich es jetzt doch noch mal mit einer Mütze Schlaf. Draußen dämmert es bereits …

So viele Spiele, so wenig Zeit

Vorgestern habe ich mir mal den Spaß erlaubt, spontan eine Liste zu erstellen. Notieren wollte ich darauf alle Spiele, auf die ich genau jetzt gerade im Moment Lust hätte, sei es, sie zu spielen oder zu leiten.

Das Ergebnis zeigt zugleich eine große Begeisterung und eine (darauf folgende) ebenso große Ernüchterung. So viele Spiele, so wenig Zeit.

Zunächst fanden 20 Spiele ihren Platz auf der Liste, die auch in der Printversion hier stehen. Es folgten 3 Spiele, die ich nur in PDF-Form habe.

Nach einigem Grübeln habe ich mich dazu entschließen können, 4 Spiele doch wieder zu streichen.

Bleiben: 19 Spiele, die ich zumindest alle gerne in absehbarer Zeit (und/oder schon lange) über mehrere Sessions oder Kampagnenlänge spielen wollen würde, und keines davon wird aktuell (so wirklich) von mir bespielt.

Puh.

Hm? Achso, jetzt seid ihr neugierig, um welche Spiele es geht? Dann liste ich sie doch glatt mal auf (Reihenfolge zufällig), zumal ich gespannt bin, was ich davon in einem halben oder einem Jahr tatsächlich mal gespielt haben werde: Continue reading

Splittermond: 1 on 1

Splittermondbanner

Seit einer Weile haben Tsu und ich uns überlegt, ob wir – wie andere Leute, die wir kennen und die das regelmäßig so machen – mal mit dem Pen & Paper 1 on 1 starten sollen. Eigentlich waren wir beide im Vorfeld skeptisch. Ob man da wirklich mittelfristig spannende Abenteuer erleben kann, ohne die Dynamik und Stärkenstreuung von anderen, wenn man nicht die ganze Gruppe mit NSC auffüllt (was wir beide nicht wollen)?

Jetzt haben wir es mal gewagt, und zwar mit Splittermond.

Gestartet sind wir mit dem ersten Abenteuer aus der Einsteigerbox, „Unter Fels begraben„.

Wie man auf dem Bild sehen kann, spielt Tsu einen Zwerg, und zwar einen wandernden Handwerker mit Gefolge. Dieses Gefolge besteht aus seinem 9-jährigen Sohn, den er zumeist in einer Kiepe auf dem Rücken trägt. Als solcher traf er in unserer ersten Session in Brynntal ein, wo er ein Erdbeben miterlebte und gleich nicht nur mitten im Geschehen stand, sondern auch rasch um Hilfe gebeten wurde, nach den Arbeitern der Silbermine zu schauen.

Gespielt haben wir volle drei Stunden, in dieser Zeit das Abenteuer aber auch gemütlich abgeschlossen. Angepasst wurde hierbei im Abenteuer kaum etwas, und da Tsus Charakter clever und vorsichtig vorging, wurde auch eine Übermacht an Gegnern durchweg verhindert. Gespielt haben wir allerdings mit den vollständigen Regeln, und da wir – Heinzcon ausgenommen – schon länger kein Splittermond mehr gespielt haben, haben wir uns auch zwischendurch mal die Zeit genommen, das eine oder andere genau nachzusehen, damit sich keine Fehler einschleichen.

Die Kämpfe mit maximal vier Beteiligten waren unglaublich schnell. Das ist uns beiden enorm und sehr positiv aufgefallen. Liegt wohl daran, dass wir beide sehr konzentriert bei der Sache waren, beide – wenn auch ziemlich raus aus dem System – keine völligen Anfänger im System sind und stets einen besonders guten Überblick über die Szene hatten. Ehrlich, im Vergleich zum Gebrabbel und oft auch zur Diskutiererei am Gruppentisch (was sich bei z.B. Pathfinder ja auch immer gerne mal einstellt) verliefen die Kämpfe wirklich, wirklich fix und problemlos.

Wenn wir demnächst mal wieder einen gemütlichen Abend zu zweit anstreben, werden wir die Abenteuer von Arwin Stahlklang und seinem Sohn Berig auf jeden Fall fortsetzen; erst mal mit den weiteren Geschichten, die die Einsteigerbox zu bieten hatten, danach … mal sehen.

Das war jedenfalls echt (und überraschend) spaßig! 🙂