[RSP-Karneval] März 2019: Essen

Im März lautet das Thema für den Karneval der Rollenspielblogs Essen und wird von mir organisiert.

Der Vorschlag selbst (auch von mir) hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel, und jetzt wird es einfach mal Zeit, dazu Beiträge zu sammeln. Doch was gibt es dazu überhaupt zu sagen?

Nomnomnom

Zum einen haben wir da das klassische Essen im Sinne der Nahrungsaufnahme.

Was gibt es bei euren Runden zu futtern, was steht auf dem Tisch? Kocht ihr davor oder dazwischen zusammen, bestellt ihr was zu essen, bringt jede*r etwas mit? Wie steht ihr dazu, wenn Rollenspielbücher, Charakterbögen und Lebensmittel gemeinsam auf einem Tisch liegen? Ich denke da jetzt vor allem an diverse Flecken … Und hat das Essen bei euch einen Bezug zu dem Spiel, gehts einfach ganz profan um Nahrungsaufnahme, oder kombiniert ihr mit Kochen & Spielen sozusagen zwei Events? Und wie haltet ihr es mit Rollenspielkochbüchern, also Kochbüchern, die bestimmte Gerichte bestimmter Settings „nachkochen“ bzw. vorstellen?

Im Spiel selbst gibt es auch immer wieder mal Situationen, in denen Essen ein Thema ist. Gibts in euren Tavernen, Restaurants, Kantinen und Co. immer denselben Speiseplan? Gibts immer den klassischen Eintopf und eine Brotzeit, den Soyriegel und die Quetzal-Cola aus dem Stuffer Shack oder gibts noch was anderes? Vielleicht je nach Region? Oder je nach Preisklasse? Vielleicht seid ihr auch eher vom Schlag der ausgeklügelten selbst erstellten Speisekarten? Kreiert ihr vielleicht selbst irgendwelche Gerichte, Zutaten, Kräuter usw.? Und wenn ja: was sind das für Sachen?

Wie handhabt ihr die Versorgung der Charaktere in der Wildnis oder der Apokalypse? Seid ihr Fans von Micromanagement und haltet alles akribisch nach? Handelt ihr die Dinge mit wenigen Würfelwürfen ab oder nutzt ihr solche Gelegenheiten zum Einsatz von Subsystemen (Fokusregeln, selbst erdachte usw.)? Ich kann euch sagen, dass man sowas durchaus auf die Spitze treiben kann. 😉

The Sprawl & The City

Für diejenigen unter euch, die dem Thema in Bezug auf Nahrungsaufnahme so gar nichts abgewinnen können, habe ich natürlich einen kleinen „Ausweg“: Essen.

Uhm? Genau. Essen ist immerhin auch eine Stadt. Zum Beispiel des Rhein-Ruhr-Megaplexes. Konzernzentrale von Saeder-Krupp und der Ruhrmetall AG, sogar ausgestattet mit eigenem Urban Brawl-Team. Abseits von Shadowrun gibts so einige Gruppen, die Essen (als Teil des Ruhrgebiets) zum Spielort in der World of Darkness gemacht oder gar eine cthuloide Stimmung dort verortet haben. Habt ihr sowas auch mal gemacht, vielleicht noch für andere Reihen? Fallen euch bestimmte Orte ein oder auf, die rund um die Stadt Essen dazu einladen, Teil einer Rollenspielrealität zu werden? Oder habt ihr schon selbst NSC und Orte kreiert, die eurer Meinung nach bestens in eine der zentralen Ruhrpottstädte passen?

Wie nehmt ihr teil?

Was euch einfällt, könnt ihr sehr gern hier oder im RSP-Forum kommentieren, könnt darüber bloggen, ein Video erstellen, Instagram-Fotos verlinken, podcasten oder was euch sonst so dazu einfällt. Wichtig ist, dass ihr mir im Forum einen Kommentar hinterlasst, wo ich eure Beiträge finden kann, damit ich sie am Ende des Monats entsprechend im Abschlussartikel erwähnen und verlinken kann.

RPG-Blog-O-Quest August 2016

Die Fragen zum RPGaDay fand ich in diesem Jahr echt seltsam, auch wenn ich mich bemüht habe, via G+-Community mitzumachen. Ich hab irgendwann nach ein paar Leerlauftagen aufgegeben. Den Karneval der Rollenspielblogs habe ich in diesem Monat auch mal wieder verrafft, aber aller guten Dinge sind drei. Also hier noch fix auf den letzten Drücker meine Teilnahme an der RPG-Blog-O-Quest.

Speis und Trank lautet das Thema für August.

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SPIEL 2014 – oder: Stippvisite in Halle 2

Geplant war eigentlich eine Dauerkarte für entsprechend alle vier Messetage, außerdem am besten gleich mehrere Berichte und/oder ein (bereits angekündigtes) „Follow me around“ per Video. Aus bestimmten Gründen wurde daraus eine Stippvisite von 5 Stunden an einem Tag und das sogar ohne Foto geschweige denn Video. Aber hey, immerhin. 🙂

In den letzten Jahren war ich gar nicht auf der „SPIEL“-Messe. Die Änderungen bei den Hallen und die Berichte über stetig schwindenden Zustrom kannte ich also auch nur von Berichten anderer. Keine Ahnung, ob 2014 plötzlich wieder alles anders ist, aber ich habe eine halbe Stunde vor der Kasse in der Schlange verbracht, hatte danach eigentlich schon den Kaffee auf, wie Kassenschlangen so sind, und dann herrschte allseits unglaubliches Gedränge und Geschiebe mit nur wenigen Stellen zum Luftholen. Also schwindend war da aus meiner Sicht mal nix.

Auf Grund der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit führte mein Weg mich ziemlich straight in Halle 2, die „Rollenspielhalle“ (früher Halle 6 – da kam man auch schneller hin vom Eingang aus). Einen kurzen Ausflug gab es allerdings in Halle 3 zu „Pegasus Spiele“, die unfassbar viel Platz für sich einnahmen. Musste ein bisschen rund um die Demotische kurven, bis ich dazu kam, mich mit dem Shadowrun-Material einzudecken, das ich unbedingt haben wollte. 2050! <3

Die ersten Einkäufe tätigte ich allerdings beim Uhrwerk-Verlag. Hier erstand ich den SL-Schirm mitsamt NSC-Heft von Splittermond für stolze 24,95€, einen Würfel sowie den neuen Venus-Band für Space1889, und mein Freund gönnte sich noch das wirklich schick aufgemachte Contact-Grundregelwerk.
Über den SL-Schirm habe ich mich zu Hause total geärgert. Wir hatten zwei Stück gekauft, wobei einer für einen Freund von uns mitgebracht wurde. Zu Hause ausgepackt, zeigte sich dann eine echt üble Delle in einem Knick des SL-Schirms, außerdem klebte mein Heft fies an dem Schirm und hinterließ kleine weiße Papierstippen beim vorsichtigen Abziehen (nicht so schlimm). Ein Blick mit Argusaugen auf die eingeschweißte Variante für besagten Freund zeigte, dass auch dort so eine Delle zu sehen ist. Morgen wird mein Freund mal versuchen, die beiden Dinger umzutauschen, auch in der Hoffnung, dass es überhaupt welche ohne diese ollen Dellen gibt. Ich selbst bin wie gesagt morgen und später nicht vor Ort. Nachtrag (kursiv): Umtausch war nur 1x ins Ansichtsexemplar vor Ort möglich. Ausverkauft!
Schade sonst war, dass der Stand zwar ziemlich gut gelegen war, aber eben einfach nur ein Verkaufsstand ohne jede Demospiel-Option war.

Auf unserer Liste standen noch das neue Iron Kingdoms-Buch „Könige, Nationen und Götter“ (wird mein Weihnachtsgeschenk) sowie die „Historia Aventurica“ von – wer hätte es gedacht? – DSA. Beide waren allerdings nicht da. Beim Iron Kingdoms-Buch (das leider schon mal verschoben wurde) hieß es, es sei irgendwann in 1-2 Wochen erhältlich, auch bei der Historia war die Rede von zwei Wochen. Ist natürlich schade, dass diese Neuerscheinungen gerade zur SPIEL nicht da waren. 🙁
Interessant ist, dass im Forenbeitrag zur SPIEL die Rede davon war, dass man zumindest schon mal durch die Historia vor Ort blättern könnte, und auch Arkanil twitterte entsprechendes mitsamt Bild, doch als wir nachfragten, wurde uns gesagt, das Buch sei gar nicht da. Ich bekam noch andere mit, die danach fragten, wobei einer sogar extra noch mal auf den Forenbeitrag zum Ansichtsexemplar hinwies, aber nö, sei nicht da. Komisch. Da haben wir wohl einfach alle die falsche Person gefragt.

Immerhin konnte ich mal durch die englischsprachige Originalvariante von „Könige, Nationen und Götter“ blättern. Was mir dabei zuerst auffiel: Das Buch ist im Vergleich zu den anderen Iron Kingdoms-Büchern sehr spärlich illustriert, schade. Die enthaltenen Illustrationen haben mir allerdings weitgehend ganz gut gefallen – mitsamt Highlights, die ich dann irgendwann im neuen Jahr wohl mal zeigen werde. 😉
Auf jeden Fall hat mich das Blättern ziemlich über den Preis den Buches hinweg getröstet. Ich fand ja das Grundregelwerk schon wirklich kostspielig (das bekam ich letztes Jahr geschenkt *g*), und 59,95€ für ein Quellenbuch finde ich schon ganz schön heftig. Als ich es allerdings in die Hand bekam, dachte ich nur „Oh!“. Laut Seitenangaben bei Amazon liegen zwischen Grundregelwerk und diesem Quellenband nicht so viele Seiten, aber es kam mir zumindest deutlich fetter vor, als ich es in der Hand hatte – was natürlich auch daran liegt, dass es eben die englischsprachige Variante war, die auch anderes Papier verwendet, soweit ich weiß. So oder so ist das Buch nicht überteuert, wie ich zunächst dachte – jetzt muss es nur noch zu haben sein …

Getröstet haben wir uns nicht mit den DSA-Puzzles, die man für 14,95€ kaufen konnte (wobei gerade das Elemente-Puzzle zu Wasser und Co. echt richtig schick ist!), sondern mit einer Demorunde Warmachine mit der 2 Spieler-Box (Khador vs. Menoth), wobei nur mit jeweils 3-4 Figuren gespielt wurde, also nur mit einem kleinen Teil des Ganzen. Natürlich stand ich auf der Seite Khadors mit der netten Sorscha (und hab trotzdem, wenn auch knapp, verloren).

Abseits des obligatorischen Chessex-Einkaufs, der mir Würfel für die demnächst neu startende Pathfinder-Tischrunde bescherte war der Rest vor allem Rumguckerei. Ah, nein, gar nicht wahr! Ich hab mich noch ein kleines Weilchen mit den Leuten bzw. der kleinen Familie rund um Syrinscape unterhalten, wenn man so sagen kann. Auf jeden Fall teste ich das gerade mal aus.

Den Kauf des Wolsung-Schnellstarters (Rollenspiel) habe ich mir geschenkt und warte weiter auf das komplette Regelwerk. Schade, dass auch das nicht zur Messe geklappt hat.

Obwohl ich nur so kurz da war und quasi nur in Halle 2, hätte ich unendlich viel kaufen können. Und ja, tatsächlich deutlich, deutlich mehr als bei meinen früheren (jährlichen) Besuchen auf der Messe. Gerade Zeug aus dem Bereich Tabletop und sowas in diese Richtung Gehendes hat mich wirklich teils aus den Schuhen gehauen. Beispiele? AVP von Prodos Games. Um einen US-typischen Ausdruck zu verwenden: AWESOME! Auch sehr schick ist Journey, und tatsächlich hat mich auf der SPIEL jetzt erstmals auch Godslayer angesprochen (optisch). Sehr rührig war übrigens das Team von Freebooter’s Fate, nämlich nicht nur in Halle 2 allein, sondern auch im Bereich der Zugänge zur Halle schon.

Ein paar Bekannte unterschiedlicher Art habe ich auch getroffen. Einmal im Spiele-Bereich, wo ich tatsächlich überrascht war, reichlich Produkte zum Game of Thrones-TCG zu sehen (ich dachte, das gibt es quasi gar nicht mehr …), dann aber auch im persönlichen Bereich, wo ich tatsächlich mal Teylen live und in Farbe zu Gesicht bekommen habe und zeitweise mit Chris von Darker Days Radio unterwegs war, wenn er nicht gerade mal wieder irgendwohin verschwunden war, worin er ziemlich gut ist … Gut war er im Vergleich zu mir allerdings auch im Bereich Fotobericht. Alles mögliche, was ich hier jetzt vergessen habe, findet ihr >>>in seinem Artikel<<Nerdpol getroffen habe, was mich auch ziemlich gefreut hat.

Insgesamt also ein kurzer, aber reichlich gefüllter Tag, kann man sagen. 🙂