Hintergrundbild mit den üblichen Sparkles in Grautönen, mittig Schriftzug "Arktis versus Antarktis" und dahinter Eisberg-Grafik in hellen Grünblau-Tönen

Auch wenn ich erst für die zweite Jahreshälfte die Cthulhu-Kampagne Berge des Wahnsinns vorbereiten will, stecke ich schon in so einer Art Vor-Vorbereitung. Das bedeutet, dass ich mir beispielsweise die Kampagne bei der Gruppe von Zwergpaladin88 auf Youtube angeschaut habe, aber auch, dass ich Berge des Wahnsinns von H. P. Lovecraft neulich noch mal gelesen beziehungsweise gehört habe. Auf der Suche nach weiteren Prosa-Titeln, die die Stimmung vermitteln können und vielleicht ein paar interessante Details parat halten, bin ich vor allem auf solche gestoßen, die sich mit der Nordwest-Passage befassen. Besonders die arktische Franklin-Expedition erfreut sich in der Literatur großer Beliebtheit, verlief sie 1845 doch sehr tragisch mit dem Verschwinden der Expedition. Die HMS Erebus fand man erst 2014, die Überreste der HMS Terror 2016.

Expeditionsgeschichten zur Inspiration

Buchcover Heyne mit Dan Simmons - Terror - Roman. Zeigt Zeichnung von arktischer Umgebung mit einigen lebenden und toten (?) Personen unten linksBereits 1983 erschien Sten Nadolnys Bestseller Die Entdeckung der Langsamkeit zur eben genannten Expedition. Dan Simmons veröffentlichte 2007 den Roman Terror, der die Expedition in die Horror- und Phantastikecke (wenn auch über lange Strecken sehr subtil) schob – mein aktueller Re-Read, zum 3. (!) Mal (bzw. höre ich es derzeit). Es ist immer noch mein absolutes Lieblingsbuch.

Und wenn ich danach immer noch Lust aufs Thema haben sollte, greife ich vielleicht noch zu Erebus von Michael Palin.

Auf meinem Stapel liegen außerdem zur Inspiration noch Alfred Lansings 635 Tage im Eis zur Shackleton-Expedition mit der Endurance 1915 in der Antarktis sowie Die Polarfahrt von Hampton Sides, die von der Expedition der USS Jeannette 1879 in der Arktis berichtet.

Eine weitere Option, aber bislang nicht in meinem Besitz: Letzte Fahrt von Robert Falcon Scott zur Terra Nova-Expedition 1910 in die Antarktis.

Im Verlauf der Jahre – ich mag sowohl Literatur rund um Expeditionen und schleiche schon bestimmt 10 Jahre um die Cthulhu-Kampagne Berge des Wahnsinns rum – ist mir aufgefallen, dass andere Leute (mittlerweile) nicht nur gerne solche Listen erstellen oder irgendwo sammeln, sondern dass das häufiger geschieht, wie ich es gerade gelistet habe: wild durch den (ant)arktischen Garten.

Übrigens: Im Oktober 2015 habe ich im Rahmen einer Booktuber-Aktion und zu Halloween mal ein Video rund um Expeditionshorror veröffentlicht 🙈 und gehe vor allem im zweiten Teil des Videos auch auf Rollenspielthemen dazu ein. Aber Achtung, das Video ist komplett outdated.

Cover von Berge des Wahnsinns (H.P. Lovecraft) in der illustrierten und kommentierten Variante des FESTA--VerlagsLovecrafts Inspirationen

Natürlich ist auch interessant zu schauen, was Lovecraft selbst zu seinem Buch Berge des Wahnsinns inspiriert hat. Genannt werden hier (ungeprüft) die Entdeckungsfahrten von Borchgrevink (betrat 1895 als einer der ersten Menschen das antarktische Festland), Scott (siehe oben; erreichte den Südpol nach Amundsen) und Amundsen (durchfuhr als Erster die Nordwestpassage und erreichte als einer der ersten 10 Menschen – und vor Scott – den Südpol), Richard Evelyn Byrd (ebenfalls Südpol-/Antarktisforscher).

Zusammen genommen also ausschließlich Antarktisforscher und -expeditionen. Was als Inspiration – anders als mein Mix oben – für Berge des Wahnsinns ja auch Sinn ergibt, da diese Geschichte ebenfalls dort spielt.

Es ist nicht einfach nur beides weiß und kalt

Grob gesagt hat man ja schon ziemlich früh in der Schule gelernt, dass es einen Nord- und einen Südpol gibt, und das eine von der Arktis und das andere von der Antarktis umgeben ist. Wahrscheinlich hat man dann noch behalten, dass man Pinguine im Süden verortet und Eisbären im Norden. Und sonst?

ArktisEisschollen in der Arktis

Simpel beschrieben ist die Arktis Meer mit Eis oder anders gesagt gefrorenes Meer, umgeben von Land (Grönland, Kanada, Sibirien). Daraus folgt, dass das Eis sich ständig bewegt. Es ist mit etwa 1-3 Metern recht dünn, reißt und knackt ständig.

Die Luftfeuchtigkeit ist erhöht und es kann bis zu -40°C kalt werden.

In der Arktis leben Inuit, es gibt die bereits erwähnten Eisbären, Robben, Walrosse und sogar Pflanzen im Sommer.

Hohe Schelfeiskante in der Antarktis
@W. Bulach

Antarktis

Bei der Antarktis handelt es sich hingegen um einen Kontinent mit hunderte- bis kilometerdickem Eis auf festem Gestein, der von Meer umgeben ist. Hier erwarten einen eher tiefe Spalten und Eiswüsten auf der anderen Seite.

Die Luft ist hier extrem trocken und es kann bis zu -80°C kalt werden.

In der Antarktis gibt es Leben nur an der Küste und dieses besteht aus Pinguinen und ebenfalls Robben. Ansonsten ist das Innere der Antarktis schlicht tot.

Was bedeutet das fürs Rollenspiel?

Man kann es sich natürlich selbst (weiter) ableiten, aber ich möchte mal genauer darauf eingehen, was das fürs Rollenspiel bedeutet oder bedeuten kann.

ArktisEisschollen in der Arktis

Die Arktis eignet sich besonders gut für Geschichten, in denen es eine Rolle spielt, dass Dinge sich verändern, trügerisch sind, instabil. Sie ist geeigneter für survival-ausgerichtete Geschichten. Hunger, Kälte und feindliche Umwelt spielen hier rein, aber immerhin bleibt man hier handlungsfähig. Man kann jagen oder umkehren.

Tageslicht verändert sich, man unterscheidet Jahreszeiten, man hat also eine gewisse Orientierung in Raum und Zeit.

Durch die Optionen, die einem hier noch bleiben, kann es ein hoffnungsvolles Szenario sein oder der Fokus auf Zusammenwachsen/Teamwork/Konflikten oder Survival liegen, es ist also genug Raum, der Arktis als solcher lediglich den Hintergrund-Spot zu geben.

Hohe Schelfeiskante in der Antarktis
@W. Bulach

Antarktis

Hier sind es mehr Geschichten rund um Dinge, die bewahrt werden und uralt sind. Zugleich ist die Antarktis ein unheimlich lebensfeindlicher Raum, der gut zu Relikten und Fremdartigem passt. Ist man einmal hier, ist man von allem abgeschnitten.

Die Tage hier unterscheiden sich kaum und es kommt leicht dazu, dass man den Sinn für Entfernungen und Maßstäbe verliert und eine gewisse Desorientierung verspürt (das macht sie so perfekt für Berge des Wahnsinns).

Man hat hier kaum Optionen und die Umgebung steht einem ebenfalls feindlich gegenüber. Es ist eine mystische Umgebung, eine übernatürliche, und solche Geschichten würde ich hier auch verorten.

Also wenn ihr mal Lust auf was Eisiges habt und euch nicht entscheiden könnt, habt ihr jetzt ein paar Inspirationen zu Themen und Verortung. 😉

Abstrakter Hintergrund mit grünen Sparkles und Clawdeens Logo neben dem Titel des Artikels: Rollenspielvorsätze 2026 von Clawdeen

Tsu hat ja schon vorgelegt, was seine Pläne für 2026 betrifft. Meine sind nicht so gut strukturiert, dafür diesmal aber relativ fokussiert.

Geplante Spiele

Shadowrun 6

Es unkt und munkelt seit einer Weile, dass demnächst die 7. Edition angekündigt werden könnte. Ja, mag sein (gilt ja auch für DSA und eine mögliche 6. Edition), ist aber eigentlich irrelevant. Es dauert ja sowieso immer Jahre, bis überhaupt die (für einen persönlich) wichtigen Bücher draußen sind, da kann man genauso gut solange noch die alte (oder andere ältere) Edition(en) spielen. Entsprechend haben wir auch Ende 2025 erst so wirklich aktiv begonnen, uns nach nur wenigen Oneshots, die wir irgendwo mal mitgespielt haben, mit einer eigenen Runde an Shadowrun 6 zu wagen.

Unser Plan war und ist, erst mal ganz low mit ein bisschen aus dem Abenteuerband Budenzauber anzufangen und dann über Im Schatten der Drachen und Schwere Fracht bis hin zur Kampagne Herr der Nebel zu spielen. Das sind also ganz locker 2-3 Jahre, zumal wir nicht jede Woche spielen beziehungsweise gerade in den ersten Monaten von 2026 wenig Spielzeit insgesamt zur Verfügung steht.

Cover von Berge des Wahnsinns (H.P. Lovecraft) in der illustrierten und kommentierten Variante des FESTA--VerlagsCthulhu 7

Ist schon eine ganze Weile her, dass wir zuletzt Cthulhu gespielt haben, nimmt man unsere One-/Fewshots mit Delta Green als Verwandtschaft einmal raus.

Ich hab da mittlerweile wieder richtig Bock drauf und plane darum, etwa Mitte 2026 mit der Kampagne Berge des Wahnsinns anzufangen. Man gönnt sich ja sonst nix.

Fabula Ultima

Das hat mich mittlerweile ganz schön angefixt, obwohl ich mit Anime und Co. an sich echt wenig anfangen kann. Liest sich aber gut und ich mag viele Kleinigkeiten des Spiels (beim Lesen). Vielleicht schreibe ich da 2026 auch ein bisschen mehr dazu; geplant ist auf jeden Fall, mindestens 2 Oneshots und einen Fewshot damit zu leiten. Letzteren habe ich teilweise sogar schon vorbereitet.

Ist das alles?

Nö, natürlich nicht. Gibt noch so einige Spiele, die 2026 zumindest im Rahmen von Oneshots auf den Tisch kommen sollen. Auf meiner aktuellen Liste stehen hierzu über ein Dutzend Spiele parat, ich habe aber noch keine Priorisierung vorgenommen und machs auch erst später, weil das eh Sachen für die Zeit ab der Jahresmitte sind.

Auf der Liste finden sich weitere Klassiker wie (noch) ein altes DSA-Abenteuer, Brancalonia, John Sinclair (was ja aber eine Neuauflage bekommen soll), vielleicht die Arkand-Abenteuer von Dragonbane, Household, ja, vielleicht sogar mal wieder Splittermond oder World of Darkness? Man wird sehen, wofür ich mich dann letztlich entscheiden werde.

Aktionen

WE20 Logo von WE20 mit stilisiertem Würfel links neben dem Schriftzug WE20

Zu der Plattform WE20 werde ich in Kürze noch was bloggen, auf jeden Fall bin ich davon ziemlich begeistert derzeit und versuche, mich ein bisschen einzubringen. Aktuell fehlt mir die Zeit, dort Runden anzubieten oder mich welchen anzuschließen (auch wenn ich bei letzterem im Februar zwei Ausnahmen mache), aber ab Mitte des Jahres will ich das definitiv ändern und Runden über WE20 anbieten. Wie, was etc. weiß ich noch nicht genau.

Außerdem habe ich mich gleich für 5 Spiele als Systempatin gemeldet, pflege also die entsprechenden Seiten und Publikationen und bin bis Jahresmitte damit dann auch ausgelastet, denke ich.

Anime-August

Zum 3. Mal wird 2026 der Anime-August, organisiert von Brigitte aka Carabas Crafts, ausgerichtet. Ich hatte 2025 schon überlegt, hab mich aus zeitlichen Gründen dann aber doch nicht gemeldet, zumal Anime, wie schon erwähnt, nun nicht gerade eins meiner Steckenpferde ist und ich zu viel Zeit zum Rein-/Ausarbeiten der Teilnahme gebraucht hätte. 2026 sind wir aber dabei!

Clawdeens Logo, modifizierte Hallodeen-Variante mit Nebel, Kürbis und SkelettpüppchenHalloween

Mein absoluter Lieblingsmonat und mein liebster Feiertag! Leider kam Halloween in den letzten Jahren für meinen Geschmack viel zu kurz. Das soll sich 2026 ändern.

Conventions

Zumindest 2 Conventions möchte ich 2026 besuchen. Ich weiß schon, dass es die NordCon in diesem Jahr aus Termingründen wohl nicht wird, aber der Rest ist noch offen.

Blogpläne

2025 habe ich es immerhin geschafft, jeden Monat einen Monatsrückblick zu bloggen, wodurch 17 Artikel insgesamt zusammen gekommen sind. Das ist nicht so viel, aber zumindest eine Wiedereinstiegskonstante.

Da möchte ich die Latte für 2026 allerdings deutlich höher setzen: Jede Woche will ich mindestens einen Blogartikel online bringen, insgesamt mindestens 52 Stück bis zum Jahresende. Also so etwa das 3-fache von diesem Jahr. Mal schauen! 💪🏻

Falls ihr da übrigens Themenwünsche habt, die ihr hier gern verbloggt sehen möchtet: Immer her damit!

Titel "Rollenspielerische Rückblick November 2025" mit dem Cover von DSA 5: In den Fängen des Dämons sowie den Youtube-Titelbildern zu Otherscape: Winterschlaf und Shadowrun 6: Kleinwildjagd

Vorweg: Der November war wieder ein rollenspiellastiger Monat und bei den Anschaffungen wird diesmal ein bisschen gemogelt …

Anschaffungen

Bild zum Pioneer RPG, bei dem 2 Astronaiten außerhalb eines Raumschiffs im All schweben

Damit kommen wir auch direkt zu den Anschaffungen, bei denen ich mich grundsätzlich sehr zurückgehalten und NICHTS gekauft habe.

Meine andere Hälfte hat zum Monatsende noch mal beim (jetzt frisch ausgelaufenen) Kickstarter zu Pioneer von Mongoose Publishing mitgemacht. Grundsätzlich hab ich damit „nix zu tun“, aber natürlich partizipiere ich letztlich von diesem Einkauf und freu mich auch drauf. Dieses Near Future-Sci-Fi-Rollenspiel klingt echt spannend, und tatsächlich haben wir anhand der ausgesprochen umfangreichen Previews mit einem Umfang von 90 Seiten auch schon einen Charakter zusammen erstellt. Planmäßige Auslieferung des Spiels mitsamt Kampagne liegt im August 2026, also noch ein bisschen Zeit bis dahin.

Blog &Youtube

Ich bleibe meiner Blogstatistik der zweiten Jahreshälfte (leider) weiter treu, sodass es nur diesen Artikel hier für den November zu vermelden gibt. Sieht für 2025 nun so aus: Januar: 2, Februar/März: 3, April: 1, Mai: 3, Juni-November: 1.

Dafür sind die Inhalte auf Youtube konstant angestiegen mit im Schnitt 2 Videos pro Woche.

Gestartet ist hier unser Fewshot mit einer Poolrunde zu :Otherscape mit dem Titel Winterschlaf. Teil 1 und Teil 2 sind da im November online gegangen. In dieser Runde verfolgen wir einen etwas anderen Ansatz als beim Oneshot davor, nämlich den, einigermaßen akribisch die im Buch stehenden Regeln abzubilden, und das möglichst nachvollziehbar. Es gibt also recht viel „Meta-Gerede“, aber das Ganze auch ein bisschen visualisiert und eben – so hoffen wir – verständlich. Damit wollten wir einfach auch mal schauen, wie :Oherscape so funktioniert und abläuft, wenn man es eben nicht nur als „regelarmes narratives“ Spiel nimmt, sondern die Regeln, die das Spiel tatsächlich ja auch hat, ausführlich nutzt. Geleitet wird das Ganze übrigens nicht wie üblicherweise von Tsu oder mir, sondern von Preek, den die meisten schon kennen dürften, wenn sie unsere Runden verfolgen.

Cover des Abenteuers "In den Fängen des Dämons" für DSA 5. Zu sehen ist eine Burg auf einem Berg, die von dämonischem Grün umrankt wird sowie ein hoch in den Nachthimmel aufragender Schatten eines Dämons.

Ebenfalls gestartet ist unsere DSA 5-Runde mit der Neuauflage von „In den Fängen des Dämons„. Darauf hab ich ja schon länger gehibbelt, zumal ich geplant hatte, das ursprüngliche Abenteuer zu leiten, bis mir dann passenderweise bekannt wurde, dass es eine Neuauflage davon geben soll. Die kam dann endlich Ende September und somit konnte es auch recht zeitnah damit losgehen. Zu finden sind bislang auf dem Kanal Teil 1 und Teil 2. Macht wieder richtig Spaß! Ich hatte ursprünglich auf etwa 7 Sessions insgesamt geschätzt, zweifle aber jetzt schon ziemlich stark daran, dass wir damit auskommen werden. 🙈

Angekündigt wurde von mir außerdem Shadowrun 6, und zwar statt wie ursprünglich geplant mit einer Boston-Runde mit einer Runde in den ADL, mit der wir uns nach und nach bis zur Kampagne Herr der Nebel spielen wollen. Teil 1 mit einem Run aus Budenzauber (Kleinwildjagd von Mel Helke) kann man sich auch schon ansehen. Teil 2 haben wir gespielt, ist aber noch nicht online (wahrscheinlich erste Dezemberwoche), weil die Aufarbeitung da ziemlich viel Zeit in Anspruch genommen hat. Wegen verschiedener Unverständnisse, Missverständnisse und zuletzt der Tatsache, dass das unsere Learning-by-doing-Runde mit Shadowrun 6 ist, kam es in der zweiten Session nämlich zu ein bisschen Chaos. 😁

Und zu guter letzt ging auch unsere Dragonbane-Runde mit der 20. Session unserer Blackwater Redux-Kampagne endlich weiter.

Ach, nee, da war ja noch was! Mein Youtubekanal hat seinen 12-jährigen Geburtstag mit einem kleinen Livetalk gefeiert!

Geschaute Sessions/Youtube

Hier habe ich mir eine Veränderung ab sofort überlegt, und zwar abseits der reinen Zahlen auch mal ein paar Highlights bzw. Sachen, die mir gut gefallen haben, mit euch zu teilen. Aber starten wir mit der bekannten Statistik:

Geschaut habe ich im November ziemlich genau 6 Stunden Videos rund um Rollenspiele, zumal DORP da noch einiges von der SPIEL letzten Monat nachgelegt hat. Macht im Jahresverlauf: Januar: 11 Stunden, Februar/März: 9,5 Stunden, April: 9 Stunden, Mai 12 Stunden, Juni 8 Stunden, Juli: 10,5 Stunden, August: 2,5 Stunden, September 7,25 Stunden, Oktober 4,25).

Dazu kommen immerhin 14 Stunden Rollenspielsessions. Ein Großteil davon entfiel auf Zwergpaladins Berge des Wahnsinns-Runde, zu der ich endlich mal gekommen bin (bin aber noch nicht durch). Außerdem die aktuellsten 2 Teile von Herr der Nebel bei Talon Zorch, die erste Folge der Dune-Runde bei Das_Floo und schließlich noch der erste Teil der weihnachtlichen Brindlewood Bay-Runde bei Carabas Crafts.

Im Jahresverlauf sieht es damit so aus: Januar: 36 Stunden, Februar/März: 24 Stunden, April: 10,5 Stunden, Mai: 20 Stunden, Juni: 15 Stunden, Juli: 11 Stunden, August: 9 Stunden, September: 23 Stunden, Oktober: 31 Stunden, November: 14 Stunden.

Top 10 auf Youtube

  1. DSA 5: In den Fängen des Dämons #1 (757)
  2. DSA 5: In den Fängen des Dämons #2 (240)
  3. Shadowrun 6: Kleinwildjagd #1 (228)
  4. Otherscape: Winterschlaf #1 (179)
  5. 12-jähriges Jubiläum (176)
  6. Otherscape: Winterschlaf #2 (179)
  7. Dragonbane: Blackwater Redux #20 (93)
  8. Ankündigung Shadowrun 6 (92)
  9. Delta Green: Extremophilia #6 (56)
  10. Shadowrun-Rimeline 2029 (Teil 1) (32)

Die Liste wird in diesem Monat also dominiert von a) neuen Runden und Videos sowie b) von DSA 5.

Sonstige Medien

Links Tom Ellis als Lucifer-Darsteller auf dem Titel "Lucifer" (Neonreklame) und "Hot as hell"Ich hab die Reihe Schattengewächse von Philipp Schmidt mit Teil 4 nun beendet (4,5 Stunden), was mich ehrlich gesagt ziemlich unbefriedigt zurück gelassen hat. Schade, weil der Anfang des Ganzen eigentlich interessant und vielversprechend war.

Inspiriert durch o.g. Rollenspielrunde habe ich mir nach längerem dann mal wieder Berge des Wahnsinns angehört (4,5 Stunden). Immer wieder ein kaltes Fest.

Auf Netflix haben wir festgestellt, dass wir doch glatt 2 Staffeln Lucifer verpasst haben. Da haben wir die gesamte 5. Staffel mit knapp 15 Stunden nachgeholt sowie die ersten 5 Folgen der 6. Staffel mit 4 Stunden, also 19 Stunden insgesamt.

Macht 9 Hörstunden (Januar: 52,5 Stunden, Februar/März: 39 Stunden, April: -, Mai: 66 Stunden, Juni: -, Juli: 66,5 Stunden, August: 44,5 Stunden, September 16,25 Stunden, Oktober 41,5 Stunden) und 19 Stunden Zuschauzeit (Januar: 1,75 Stunden, Februar/März: 12 Stunden, April: 3 Stunden, Mai: -, Juni: 4,5 Stunden, Juli: 4,5 Stunden, August: 6 Stunden, September: 6 Stunden, Oktober: 14 Stunden).

 

Fazit

Ein schöner und rollenspiellastiger Monat ganz nach meinem Geschmack. Das war es jetzt wahrscheinlich auch weitgehend für dieses Jahr, weil ich ab nächstem Monat mit deutlich weniger In- und Output rechne. Wird dann wahrscheinlich erst wieder ab April/Mai 2026 zunehmen (und ich vermute, da eskaliere ich dann so richtig 😁).

Und bei euch so?

Titelbild Rückblick 2024 und Ausblick 2025

2024 war hinsichtlich Rollenspiel & Co. ein wirklich mageres Jahr. Dazu habe ich in meinem ersten Artikel, nachdem ich alles neu aufgesetzt hatte, schon einiges geschrieben. Dennoch liebe ich Rück- und Ausblicke, also gibt es auch einen. Und zumindest Ausblick gibts ne Menge.

2024

Sessions im Jahr 2024

Mit gleich zwei längeren Zwangspausen habe ich es in diesem Jahr gerade mal auf etwas mehr als 20 Sessions gebracht. In Anbetracht der Umstände bin ich allerdings sowohl froh, dass es überhaupt so viele waren, und ich bin meinen Mitspielenden sehr dankbar für ihre Geduld, und dass sie trotz der Pausen noch Bock hatten, jeweils fortzusetzen.

Gespielte Systeme

Gespielt haben wir vor allem D&D 5E (Strixhaven und ein paar Sessions in einem Homebrew-Setting) sowie Dragonbane, unterbrochen von Oneshots mit Delta Green und Cthulhu 7. Immerhin ein ganz netter Mix, wie ich finde.

Dinge rund ums Rollenspiel 2024

Ich hab den Blog neu aufgesetzt, hier und da mal was auf Instagram gepostet und am Youtubekanal festgehalten.

Davon abgesehen habe ich ziemlich viel Zeit damit verbracht, auf den „neuesten Stand“ zu kommen, was Veröffentlichungen betrifft. Gleiches gilt für Bloginhalte sowie Youtube- und Social Media-Kanäle rund ums Hobby. Nach anfänglichen Flauten bin ich gerade bei letzteren sehr fündig geworden. Entsprechend viel habe ich gelesen oder mich bei Videos/Streams berieseln oder informieren lassen.

Der glatte Aal im Hobby

Was mich bei den Hobbykanälen ziemlich ankekst, ist das Streamlining, das ich seit einer Weile beobachte. Immer wieder stoße ich auf neue (manchmal auch schon lang bestehende) Kanäle (Blogs, Youtube, Twitch, Instagram), bei denen es merklich nicht (mehr) in erster Linie um den Bock geht, den ich ja immer für essentiell halte. Da geht es dann aber merklich um Views, Klicks, Connections und eben um Einnahmen. Das ist relativ neu in dieser Ausprägung (ein paar „Ausreißer“ gibts quasi schon lange), und es gefällt mir gar nicht. Ich will keine auf Hochglanz polierten Inhalte, keine Phrasen und Schnickschnack, sondern möchte mich einfach informieren, entspannen, mich auf Augenhöhe mit anderen Spielbegeisterten unterhalten, austauschen und vernetzen. Ich möchte mich von der Begeisterung anderer für irgendwas anstecken lassen und sehen, wie andere wirklich irgendwas spielen, worüber sie stolpern, wie sie etwas lösen (oder auch nicht) und so weiter. Zum Glück ist davon noch viel da.

2025

Geplantes für 2025

Vorweg: Ich habe viel vor.
Ich hoffe wirklich, wirklich, dass 2025 jetzt mal keine Katastrophen bereit hält, sondern ein Jahr wird, in dem ich mich wieder intensiver dem Hobby widmen kann.

Diesen Blog hier will ich auf jeden Fall nach und nach wieder füllen. Inhalte habe ich auch 2025 für Youtube geplant und mehr bei Instagram zu posten habe ich mir ebenfalls vorgenommen.

Abseits dieser Randthemen will ich aber vor allem mindestens doppelt soviel spielen/leiten wie in diesem Jahr, und zwar

  • die Strixhaven-Kampagne abschließen
  • die Dragonbane-Kampagne abschließen
  • wieder mit Shadowrun (6) einsteigen und damit ein Plex-Projekt umsetzen, das hoffentlich auch einige Blogbeiträge ergeben wird
  • wirklich wieder mehr in Richtung Urban Fantasy/Horror, vor allem erst mal mit dem Reinschnuppern in Curseborne, aber auch durch andere Spiele wie Cthulhu 7, Delta Green, The Walking Dead, Vaesen …

Keine Kampagnen mehr

Das ist natürlich gemogelt, denn die beiden laufenden Kampagnen laufen auf jeden Fall noch bis Mitte des Jahres 2025, und ehrlich gesagt liebäugele ich ja schon mit einer Kampagne zum Jahresende hin … da ist also nicht viel Luft dazwischen.

Trotzdem ist es so, dass ich mittlerweile bei knapp 200% Auslastung bin (ernsthaft), was Berufliches betrifft. Da ist einfach kaum noch Zeit für irgendwas beziehungsweise alles will/muss verdammt gut getaktet sein. Im ersten Halbjahr 2025 steht für mich zusätzlich noch ein Upgrade meiner Fachweiterbildung mit diversen Kursen in verschiedenen Bundesländern an, und Ende des Jahres wird es Zeit, dass ich mich um meine Bachelorarbeit kümmere und überlege, ob oder wie es nun genau studientechnisch bei mir weitergehen soll.

Um trotzdem wieder mehr ins Spielen zu kommen ist der Plan also, auf Oneshots, Fewshots und episodenhaftes Spiel zu setzen. Ich hoffe, der Plan geht auf. Was ich alles gern spielen würde und wie so mein Stand zu verschiedenen Rollenspielen aussieht, dazu komme ich gleich noch.

Podcast

Eine noch immer bestehende mittelgroße Wunde ist das Thema Podcast bei mir. Von meinem Podcast zu Splittermond gab es ja nicht allzu viele Folgen und mit der Insolvenzverkündung des Verlags damals brach dann auch der Podcast ein. Letztlich ein bisschen komplexer als das, aber das reicht an dieser Stelle. Immer mal wieder überlege ich, den Podcast wiederzubeleben, hatte es sogar schon ein paar Male wieder konkreter vor, aber dann wurde doch nichts daraus. Da Splittermond ein sehr ambivalentes Thema für mich ist seit einer Weile (dazu später noch etwas mehr), wird es wohl auch erst mal so bleiben.

Schon vor einem Jahr wollten Tsu und ich einen Podcast starten und hatten den sogar schon angekündigt. Talk über Rollenspiele, so unspektakulär der Plan. Also wir haben einen Plan, so ist das nicht, und ein bisschen mehr soll dann schon auch noch rein … wie auch immer: Wir kamen nicht dazu, das Projekt anzugehen und umzusetzen und hoffen jetzt beide, dass sich das 2025 ändern wird.

Tabletop

Ja, 2025 ist so ein bisschen ein Rundumschlagjahr für mich (hoffentlich). Dazu gehört auch Tabletop, das für mich persönlich irgendwie um drei Ecken schon auch zum Thema Rollenspiele gehört. Tabletop hab ich mit kleinen Ausnahmen schon seit Jahren nicht mehr gespielt und ich brenne darauf, damit wieder einzusteigen. Würde gern meine Malifaux-Minis (1st/2nd Edition) mal wieder entstauben. Außerdem haben wir eine Grundausstattung Freebooter’s Fate investiert und haben davon abgesehen hier noch etliche OVP-Minis aus allen möglichen (und unmöglichen) Spielen, die ich gerne mal aus ihrem Gefängnis befreien und bemalen würde.

Übrigens sehr gelungen fand ich 2024 Zone Wars von Free League. Immerhin das haben wir mal spielen können und es gefällt mir ganz gut.

Back to the roots

An sich blogge ich zum Hobby ja schon … lange. Und das ist für mich tatsächlich ein Kernaspekt dieses Punkts: back to the roots.

Entgegen anders lautender Meinungen halte ich Blogs für noch lange nicht tot und auch zukünftig glaube ich das nicht. Ich würde sogar so weit gehen zu behaupten, dass das Gegenteil der Fall sein könnte (also, Leute, ran an die virtuellen Schreibfedern!).

Ungeachtet dessen möchte ich zwar auch weiterhin über laufende Runden berichten, vielleicht auch mal von Runden anderer (insofern sie irgendwie gestreamt sind), aber da fehlte mir zuletzt beim Bloggen, auch wenn es jetzt schon bestimmt 2 Jahre zurückliegt, die Balance.

In erster Linie möchte ich nämlich von eigenen Ideen und Überlegungen berichten, ganz persönlich, wie ein Blog nun mal im Kern gedacht ist. Und ich möchte 2025 auch endlich wieder kreativer werden und mir selbst Dinge ausdenken. Muss ja nicht gleich eine ganze Welt sein, muss auch nicht perfekt sein. Hier mal ein Item, da ein Storyhook und so weiter. Das ist mir echt wichtig.

Spiele für 2025

Curseborne

Da hab ich noch gar nicht viel drin gelesen, aber was ich bisher gelesen habe, begeistert mich total. Aufhänger des Ganzen war das Curseborne Panel von Onyx Path Publishing, auf das wir eher zufällig stießen. Und von da an startete für Tsu und mich dann ein kleiner persönlicher Hypetrain, sodass ich mittlerweile sehr, sehr gespannt darauf bin, wie es sich spielen wird.

Ich finde die Idee des Ganzen auf jeden Fall schon mal sehr clever, und es könnte ein Pendant meiner früher so heiß geliebten World of Darkness sein. In modern. Mit erfolgreichem Crossover. Und es bezeichnet sich als „Hope Punk“, was mir deutlich mehr zusagt als das (erzwungen) Degenerativ-Depressive (dazu gleich noch mehr).

Delta Green

Das ist seit Jahren für mich immer mal wieder aufgeplöppt und hat mich interessiert, aber irgendwie kam ich nie dazu, es mal zu lesen oder auch nur zu spielen. Das hat sich 2024 geändert, wenn auch nur innerhalb eines einzelnen Oneshots, und es hat mir echt gut gefallen und macht Lust auf mehr. Den Mix aus Cthulhu und Akte X kann man kaum besser als Beschreibung nutzen als genau so, es ist auf gegenwärtiges Spiel ausgelegt. Kurzum: toll.

Cthulhu 7

Cthulhu geht irgendwie immer. Oder auch nicht. So sehr ich die Grundstimmung von Cthulhu mag und all die Geschichten, finde ich es doch oftmals zu langatmig und zu schwer. Damit meine ich jetzt nicht das System (oder auch nur eines davon), sondern eben besagte Grundstimmung, dieses Pessimistische und Degenerative. Klingt nach einem Widerspruch und ist es in gewisser Weise auch. Gerade die Kombination mit der meist gewählten Zeit, den 1920ern, wird diese Grundstimmung aber noch mal durch die Umgebung, oft eher urban, aber in sich schon voller Restriktionen, verstärkt. Und ich hadere auch immer sehr mit der Frage „Gab es X da schon? War Y bereits erfunden?“ Das macht es in Kombination für mich oft irgendwie anstrengend, sodass ich mich da wenn, dann eher als SL sehe denn als Spielerin. Find ich einfach weniger anstrengend. Zum Beispiel mit den *hust* Froschkönig-Fragmenten *hust*?

The Walking Dead

Die Lektüre des Grundregelwerks liegt jetzt auch schon gefühlt ewig zurück und bei meiner Merkfähigkeit müsste ich da wohl von vorne einsteigen, aber nach anfänglicher Skepsis mochte ich das Spiel und fand es vom Leseeindruck her sehr gelungen. Außerdem steht drin, wie man regelseitig Kartoffelfelder anlegt. Dafür allein lohnt es sich doch schon, oder?

Vaesen

Haben wir bislang viel zu wenig gespielt, dabei ist das für mich ein Spiel, das mich wirklich begeistert. Man hat durch das Spiel zur Jahrhundertwende so ein bisschen oben beschriebenen „Cthulhu-Effekt“, aber ich finds durch das Fehlen des kosmischen Horrors und die Grundprämisse einschließlich der Einbindung von Folklore leichtgängiger.

John Sinclair

Das steht schon so viele Jahre lang im Regal, ungelesen und ungespielt. Das würde ich 2025 auch echt gerne mal ändern. Rollenspiele werden ja bekanntlich nicht schlecht, und ich hab soooo viele gute Erinnerungen an die alten Hörspielzeiten mit John Sinclair, Larry Brent und Co.

Dragonbane

Ich hab es ja bereits an anderer Stelle mehrfach geschrieben: Dragonbane trifft einen absoluten Sweetspot bei mir und ich mag das Spiel wirklich, wirklich gerne. Die Kombination aus laufender Kampagne noch im ersten Halbjahr 2025, wenig Zeit insgesamt und der Wunsch nach mehr Lametta, also mehr Spielen einschließlich Fokus mehr auf Urban Fantasy/Horror und Co. sorgen leider schon für sich genommen dafür, dass ich nicht davon ausgehe, nach Abschluss der Kampagne 2025 noch mal Dragonbane zu spielen. Also hier gleich mein erster Vorsatz für 2026 wieder gefasst, yippie!

Splittermond

Splittermond ist eins von zwei Spielen, auf die ich häufiger angesprochen bzw. angeschrieben werde. Ich hab im Kanalgeburtstag/Jubiläumsstream dazu ein paar Worte verloren, aber wer jetzt keine Lust hat, sich dafür das ganze Video reinzuziehen, in aller Kürze: Seit zwei Jahren ungefähr war ich über ein Dutzend Male bereit, mein Regalbrett zugunsten anderer Sachen zu räumen und meine Splittermondsachen in den Keller zu verfrachten. Damit abzuschließen. Getan hab ich es kein einziges Mal. Ich hab ehrlich aktuell keine Ahnung, warum das so ist, aber ich kann Splittermond einfach nicht für mich abhaken. Ist ja nicht so, als wenn mich das Spiel von vornherein sehr begeistert hätte, das kam erst mit der Zeit. Aber das einfach in einer Intensität, dass es einen großen Platz in meinem Herzen hat, der sich auch durch diverse Enttäuschungen der letzten Jahre hierzu nicht verkleinert irgendwie.

Im Gegenteil habe ich durch einen Talk mit den neu eingesetzten Chefredakteur*innen Giulia Pellegrino und Jörg Löhnerz eher wieder Hoffnung geschöpft, und auch letzte Ankündigungen sowie Veröffentlichungen lassen mein Fanherz da eher wieder höher schlagen (bzw. überhaupt wieder schlagen). Ganz fest vorgenommen habe ich mir: 2025 werde ich mich – wenn auch sicherlich eher theoretisch als praktisch im Sinne des Spielens – Splittermond noch mal intensiver widmen. Und dann packe ich es entweder weg oder bleibe dabei und geh es wieder „richtig“ an. Mal schauen, wie es ausgeht.

Das Schwarze Auge

Ganz ehrlich: Mit der 5. Edition wieder einzusteigen und dieses Gefühl von „nach Hause kommen“, weil ich mit DSA angefangen habe und soooo viele Jahre damit verbracht habe, war großartig. Wie ich ja neulich schon schrieb, informiere ich mich durchaus immer noch ein bisschen zum Spiel, was durch Engors Dereblick und die Ulisses-Vlogs schon allein ja ziemlich einfach ist. Es wurde mir vor Jahren aber schon wieder sehr schnell zu viel(es). Die verschiedenen Anpassungen des Spiels bezüglich Aufteilungen, Editionen und so weiter haben ihr übriges dazu getan. Insgesamt ist DSA einfach ein Moneysink, für den ich echt nicht bereit bin. Bei aller Liebe nicht.

Ich hatte und habe davon abgesehen immer mal wieder Bock, einen Ausflug mit DSA zu unternehmen. Wird bestimmt auch kommen, habe ich mir für 2025 im Rahmen eines Oneshots sogar vorgenommen. Dann aber irgendein Retro-Ding, also Retro-Abenteuer mit DSA 5.

Dungeons & Dragons 5E

D&D geht irgendwie auch immer. Ist auch gut so. Leider ist mir D&D tatsächlich oft zu larger than life, und die Tendenz der Leute, da sehr wilde Kombos zu bauen, in abgefahrenen eigenen Welten noch viel abgefahrenere Homebrew-Schneeflocken zu spielen, das ist mir einfach too much. Da ist Strixhaven quasi meine Grenze, was „Curriculum of Chaos“ betrifft.

Gleichzeitig finde ich es bei D&D unheimlich schade, dass gerade da irre viele Lore-Lücken bestehen. Ich liebe Lore in Rollenspielen, aber bei D&D wird sehr viel weggedriftet von allem möglichen und von der Lore und ihrer Entwicklung weiß eigentlich kaum jemand was, und das ungeachtet solcher Veröffentlichungen wie das Abenteurerhandbuch für die Schwertküste oder sowas. Und da gäbe es SO vieles (was ich als DSA-Sozialisierte auch bei weitem nicht alles überblicke bis heute).

Unterm Strich ein Spiel, mit dem ich mich 2025 definitiv weiter befassen möchte (zum Beispiel endlich mal was von der 2024er Version zu lesen …), aber auch eher theoretisch. Sieht man einmal davon ab, dass unsere Kampagne noch bis Mitte des Jahres laufen wird, wir immer wieder Ausflüge in die Homebrew-Welt eines Bekannten unternehmen und man Oneshots ja nie ausschließen sollte, heißt das.

Shadowrun 6

War eigentlich schon für 2024 geplant, endlich mal wieder Shadowrun zu spielen. Und das sehr bewusst mit der aktuellen Edition, wenn auch nicht unbedingt mit dem aktuellen Metaplot und in aktueller Timeline, denn die erscheint mir doch auch wieder arg wild geraten. Wichtig ist mir auf jeden Fall die aktuelle Edition, an der ja selten mal ein gutes Haar gelassen wird, die ich aber wirklich gerne mal länger in Aktion erleben bzw. bespielen möchte, um da ein eigenes Bild zu kriegen.

Ganz im Rahmen der Oneshot-/Episoden-Idee für 2025 ist genau das für Shadowrun angedacht. Tsu und ich haben uns Boston rausgepickt und wollen diesen Plex mal ein bisschen bevölkern und beleben (yay, endlich auch mal wieder kreativ(er) werden!), allerdings vor 2076, also entsprechenden Metaplot-Ereignissen.

Abschließendes

Ich bin wirklich schon jetzt irre gespannt darauf, was 2025 tatsächlich bereithalten wird. Was es Neues geben wird. Wie sehr ich bei meinen Vorsätzen bleibe oder mich davon weg entwickle. Ob wir wirklich spielen, was so ansteht oder was ganz anderes?

Nagetiere mit Gitarren. Die hab ich vergessen. Aber da hätte ich auch mal Lust zu.

Hach, so viel Bock, so wenig Zeit!