RPG-Blog-O-Quest #28: JahresrĂŒckblick 2017

Dann will ich mal das Jahr positiv beginnen und zumindest nicht gleich die erste Blog-O-Quest zum Thema “JahresrĂŒckblick” verpennen. Die Fragen fĂŒr den Januar stammen diesmal von Greifenklaue.

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1. Meine erste Spielrunde 2018 war tatsÀchlich der Start des 2. Bandes der Theaterritterkampagne (DSA 5) auf dem Kanal von Tsu. Mir ist erst beim Spielen so richtig klar geworden, dass ich die Runde in den letzten Monaten der Pause wirklich doll vermisst habe. In der Spielerkonstellation spielen wir ja öfter zusammen, hatten aber insgesamt jetzt ein bisschen Pause, und ich hab das Ambiente und die Charaktere, SC wie NSC, vermisst. Schön, dass es nun weitergeht. Bin gespannt.

2. Das einprĂ€gsamste Erlebnis 2017 in Deiner Rollenspielrunde war der vermeintliche Tod eines SC in einer Runde. Auch hier geht es wieder um die Theaterritterrunde und die Session, in der der Charakter Borik starb – und in der nĂ€chsten Session dann doch wieder lebte. Das hat mich wirklich durcheinander gebracht. Ich habe um diesen Charakter wirklich getrauert und fand es superschade, dass er das Zeitliche gesegnet hat. Dann stellte sich jedoch raus, dass es sich um einen Fehler bei der Berechnung der Schadenspunkte handelte, der Charakter also eigentlich gar nicht gestorben wĂ€re … und im Nachhinein dann auch nicht ist. Keine Frage, ich bin froh, dass der Charakter immer noch dabei ist, aber das emotionale Chaos rund um den Verlust, der dann doch keiner war … das war strange und hallte sehr lange nach.

3. Welches Rollenspielprodukt hat Dich im vergangenen Jahr am meisten erfreut? esmoda_coverDa sind viele neue Sachen erschienen, die mir auch wirklich gut gefallen haben. Am meisten beeindruckt hat mich im Nachhinein wohl der Esmoda-Band. Gerechnet hatte ich mit einem Buch ĂŒber eine große Stadt voller Untoter. Bekommen habe ich ein Buch ĂŒber eine große Stadt voller Unsterblicher, die sich gesellschaftlich wie auch spirituell durchaus von anderen unterscheiden UND eine dicke Prise des benachbarten asiatischen Flairs aus Zhoujiang mitbekommen haben. Und dass mich das ĂŒberhaupt begeistern konnte, ist ein Ding an sich. Ich hab fĂŒr asiatische Settings und asiatisch angehauchte Settings nĂ€mlich eigentlich so rein gar nichts ĂŒbrig.

4. Welchen SC hast Du am meisten gespielt in 2017 , welches System war das und an was werden sich die Mitspieler erinnern? Am meisten gespielt habe ich sicherlich die Hexe Dhana Erlhocker in der Theaterritterkampagne von DSA 5. Ich hab da ehrlich gesagt gar keine besondere Idee gehabt, welche Szenen da erinnerungswĂŒrdig gewesen sein könnten. Darum hab ich einfach mal rumgefragt. 🙂 Recht einvernehmlich kam dabei die Szene der Auseinandersetzung zwischen Dhana und Olko heraus. Dazu hatte ich hier auch schon mal was geschrieben. Ein paar andere Sachen wurden noch genannt, aber die stammten nicht aus dem Jahr 2017.

5. Gab es 2017 auch eine RPG-Runde oder -Produkt, welches sich als absolute Zeitverschwendung entpuppte? Warum? Kein aktuelles Produkt, wohl aber ein alter Rollenspielroman. RundenmĂ€ĂŸig gab es durchaus die eine oder andere EnttĂ€uschung, aber Zeitverschwendung war da nix, nö.

Bonusfrage: Welchem Random-Blog-Encounter wirst Du zuerst erledigen? Ui, cool, danke fĂŒr die Erinnerung. Ich geh dann mal WĂŒrfel holen …

Querbeet #6 – und eine Bitte

2018 startet bei mir sozusagen ein bisschen verzögert. Wir sind immer noch dabei, die “neue” gemeinsame Wohnung hier und da ein bisschen aufzuhĂŒbschen und Dinge umzuschieben und solcherlei. Außerdem musste ich erst mal im neuen Job “ankommen” (was mir bislang so halbwegs gelungen ist), und dann sind nun auch die PrĂŒfungswochen gestartet …

Was trotzdem rollenspielerisch in letzter Zeit so passiert ist oder demnĂ€chst passieren soll, dazu gibt es einen Abriss im ersten Video des Jahres, einem Vlog meiner “Querbeet”-Reihe.

In der Infobox, also der Textbox unterhalb des Videos, wenn ihr es euch auf Youtube anschaut, findet ihr Zeitstempel zu den verschiedenen Themen des Videos. Ich packe sie euch gerne auch hierher, aber von hier könnt ihr nur die Zeitpunkte ablesen, nicht direkt springen:

Was habe ich neu? 1:16
Was spiele ich aktuell? 2:35
Was leite ich momentan? 3:20
Was bereite ich aktuell vor? 5:12
WorĂŒber informiere ich mich?/Was hype ich momentan? 6:51
Mitmachaktionen 8:13
Was lese/höre ich momentan? 11:29
Spieltermine 13:53
Eine Bitte an euch! 14:30

Wie ihr seht, geht es bei den letzten etwa 7 Minuten um eine Bitte an euch:

Falls ihr den Kanal noch nicht abonniert habt (aber durchaus mal reinseht), dann macht das doch bitte. Und wenn ihr Leute kennt, fĂŒr die ein Abo des Kanal eventuell interessant wĂ€re, dann macht doch einfach mal darauf aufmerksam, dass es ihn gibt.

Hintergrund des Ganzen sind die aktuellen Änderungen bei Youtube, bei denen man aus dem Partnerprogramm fliegt, wenn man bis zum 20.2.18 nicht mindestens 1000 Abos und 4000 Minuten Wiedergabezeit nachweisen kann.

Hat man die, bleibt man automatisch drin. Hat man sie nicht, fliegt man automatisch raus. Man kann sich zwar spĂ€ter auch noch wieder dafĂŒr bewerben, das bringt allerdings ein paar kleinere TĂŒcken mit sich, zu denen ich im Video auch was sage.

Zum aktuellen Zeitpunkt ist es vor allem so, dass ich die Option, Endcards bzw. einen Abspann zu nutzen, verlieren wĂŒrde. Das ist nun kein Drama, aber diese Abspanne nutze ich einfach gerne und sie sind eine schöne Möglichkeit, auf andere Videos (und eine Abo-Option) hinzuweisen. Da mittlerweile ganz alte Videos unter “Videos” bei Youtube schon lĂ€nger gar nicht mehr aufgelistet werden fĂŒr Besucher und nur noch ĂŒber Playlists, wenn man sie denn dort eingebettet hat, zu finden sind, ist das auch neben den Infocards die einzige Möglichkeit, auf deren Existenz noch hinzuweisen. In den letzten 4 Jahren haben sich sicherlich ein paar Videos angesammelt, bei denen ich mittlerweile denke “oh wei”, aber ich finde, es sind durchaus auch ein paar Videos dabei, auf die man ruhig auch heute noch verweisen kann. 😉

Da mir “nur” etwa 65 Abos fehlen, um nicht aus besagtem Programm zu fliegen und mir eine spĂ€tere Neubewerbung zu sparen, bitte ich also erstmals nach ĂŒber 4 Jahren Youtube um Abos.

HinzuzufĂŒgen ist, dass eine spĂ€tere Neubewerbung nicht zwangslĂ€ufig bedeutet, dass mein Kanal ĂŒberhaupt wieder im Partnerprogramm landet. Hintergrund der Änderungen ist in erster Linie, dass Youtube seine Plattform attraktiver machen möchte fĂŒr Werbekunden, denen also Reichweite (Abos) UND eben entsprechende Wiedergabezeiten prĂ€sentieren möchte. Ich hab meinen Kanal in den letzten Jahren aber nicht monetarisiert. Gut möglich, dass Youtube sich dann auch gegen eine (erneute) Aufnahme ins Partnerprogramm entscheiden wĂŒrde mit der (durchaus korrekten) Annahme, dass ich auch in Zukunft nicht die Absicht habe, irgendwelche Werbung zu schalten …

Blognews & -fragen

Heute gibt es einfach mal ein paar Blogsnews.

Hinter den Kulissen plane ich diverse HÀppchen zum Thema Rollenspiel, die demnÀchst (vielleicht auch erst so ab Januar, mal sehen) ihren Weg auf diesen Blog und/oder Youtube finden, aber zwischendurch macht man ja schon mal was so nebenher.

Pinterest

pinterest_logoDazu gehört einmal, dass ich ein Pinterest-Widget eingebastelt habe – seht ihr in der rechten Seitenleiste. Ich bin seit einem Weilchen auf Pinterest aktiv, allerdings scheint es da gar nicht mal so viel Rollenspielkram zu geben. Und ich selbst habe Pinterest bislang auch nur andernweitig genutzt.

Einer Laune folgend habe ich da mein Profil aber umgestellt und fange nach und nach an, Blogartikel und Youtubevideos von mir rein zu werfen. Das wird noch ein Weilchen dauern, bis es aktuell ist und ich mich daran machen werde, auch (fĂŒr mich) interessante Sachen anderer Leute oder vielleicht sogar auf Pinterest selbst entdeckter Sachen zu pinnen.

Nutzt ihr eigentlich (auch) Pinterest? Auch fĂŒr Rollenspielsachen, oder nur/auch andernweitig?

Splittermond-Discord

Discord-SpliMo-LogoDann habe ich ein Widget fĂŒr den Discord-Server von Splittermond eingefĂŒgt, ebenfalls in der rechten Seitenleiste zu sehen. Das ist ein inoffizieller Server, den Malchenstein erstellt hat. Bislang ist es noch eher still dort, aber es fĂŒllt sich langsam und ich hoffe, dass es mit der Zeit dort noch ein bisschen lebhafter werden wird.

Übrigens findet da morgen der erste Versuch eines Voicechat-Stammtischs dort statt, ab 19.30 Uhr, falls jemand Zeit und Lust hat. Ich bin sehr gespannt, wie das laufen wird und auch, ob und wie chaotisch das so wird. 😉

Youtube

Neulich habe ich ja meinen 4. Kanalgeburtstag mit einem Livestream (und GĂ€sten) gefeiert, und das hat wirklich viel Spaß gemacht.

Dabei wurden auch allerlei Fragen gestellt, und eine davon bezog sich auf Youtube. Der Natur nach ging es da weniger darum, warum man auf Youtube aktiv ist, sondern mehr darum, wie man damit anfÀngt und wie man mit so einem Kanal umgeht, also Tipps und sowas.

Da habe ich mich im Nachgang gefragt, ob das vielleicht auch BloggerInnen und/oder BlogleserInnen interessieren wĂŒrde? Gebt mir dazu doch mal euer Feedback, wĂŒrde mich echt sehr interessieren.

Huch, (m)ein Geburtstag!

Schon wieder ist es Sorben, der mich zu einem Blogpost veranlasst. Diesmal liegt es an der aktuellen Blogwatch (No. 18), in der er unter anderem auf das 20-jĂ€hrige JubilĂ€um von Orkenspalter hinweist sowie auf den 3-jĂ€hrigen Geburtstag von GrĂŒne WĂŒrfel.

Orkenspalter

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich in den AnfĂ€ngen meiner Internetzeit Ende der 1990er Jahre (ganz stilecht mit Modem, versteht sich – wir hatten ja sonst nichts …) Orkenspalter entdeckte und begeistert war von all den kompletten Abenteuern dort, die wir eifrig genutzt haben (eins davon fĂŒhrte zur fĂŒr mich legendĂ€ren Moor-Story). An dieser Stelle also auch von mir ein herzliches Dankeschön und meinen GlĂŒckwunsch!

GrĂŒne WĂŒrfel

GrĂŒne WĂŒrfel kannte ich noch gar nicht, ist aber direkt mal in meinen Bookmarks gelandet. Cooles Projekt, sowas mag ich. Also auch hier sozusagen unbekannter Weise: Herzlichen GlĂŒckwunsch!

Upps, ich werde ja auch Ă€lter …

Durch Sorbens Beitrag erinnerte ich mich fieberhaft daran, dass auch mein eigener Geburtstag wieder direkt vor der TĂŒr steht.

Real feiere ich den immer Mitte MĂ€rz eines Jahres. Meinen ersten Blogbeitrag im Rollenspielbereich (mit dem alten Blog) verfasst ich ĂŒbrigens am 13.07.2011.

Seit Bestehen meines Youtube-Kanals veranstalte ich allerdings in jedem Jahr einen Live-Sabbelstream am Tag des Kanalgeburtstags, wenn ich da nicht gerade SpĂ€t- oder Nachtdienst habe. Und mein allererstes Youtubevideo ging am 13.11.2013 online. Ganz hartnĂ€ckig, weil ich damals unbedingt sofort starten wollte, aber total heiser war. 🙂

AnkĂŒndigung: Livestream

Am 13.11.2017 ab 19.30 Uhr wird es entsprechend auch in diesem Jahr wieder einen Livestream geben.

Wenn ihr mit dabei sein wollt (Zuschauer/Livechat), dann klickt einfach auf den Link zur gegebenen Zeit; er bringt euch dann hin.

WorĂŒber ich mich immer sehr freue sind Fragen, die ich dann beantworten kann, sehr gerne auch im Vorfeld.

Dieses Jahr werde ich den Stream mit meinen sonst mehr oder weniger regelmĂ€ĂŸigen Vlogs Querbeet verbinden, also darĂŒber plaudern, was so gespielt wird, womit ich mich gerade beschĂ€ftige und so weiter.

Unter allen, die live teilnehmen (via Chat) und/oder bis Sonntag, 12.11.2017 um 19 Uhr Fragen/Ideen via Blogkommentar, E-Mail, Twitter oder Nerdpol-PN einreichen, wird auch eine Kleinigkeit verlost.

Und als zusĂ€tzliches Schmankerl werde ich dort wohl auch schon ein bisschen JahresrĂŒckblick und -ausblick einfließen lassen. Dazu zĂ€hlt dann auch zu verraten, mit welchem Spiel ich mich 2017 schwerpunktmĂ€ĂŸig beschĂ€ftigen möchte. 😉

Blog-O-Quest #26: Wettbewerbe, Aktionen & Blogtouren

Neuer Monat, neue Blog-O-Quest, und diesmal stammen die Fragen mal wieder vom WĂŒrfelheld.

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1. An welchen Blogaktionen, Wettbewerben, usw. hast du bereits teiltgenommen bzw nimmst teil (bei Wiederkehr)?

Wie andere hangele auch ich mich am langen Einleitungstext zur diesmonatigen Blog-O-Quest entlang.

Den Media Monday habe ich aufgegeben. Habe dort mit dem Veganerds-Blog öfter mitgemacht, obwohl LĂŒckentexte nicht so mein Ding sind und ich relativ schnell das GefĂŒhl dauernder Wiederholungen hatte. Als die Aktion dann so umgestellt wurde, dass man quasi nur noch als wirklich sehr regelmĂ€ĂŸiger Teilnehmer ĂŒberhaupt in der Liste der Teilnehmer landen kann, gab mir das den entscheidenden Ruck, es ganz sein zu lassen.

Diese BĂŒcherfragen finde ich persönlich im Rollenspielbereich eher befremdlich. Es gibt ja zahlreiche solche Aktionen, wovon der Follow Friday nur eine ist. Klar, Rollenspiel hat sehr viel mit BĂŒchern zu tun, trotzdem ist das fĂŒr mich ein Thema abseits des Rollenspiels, das ich auch gar nicht in der Form verbinden möchte. Meinem Empfinden nach ist das BĂŒcherthema noch ferner als der Media Monday.

Den Karneval der Rollenspielblogs mag ich sehr gerne. Da habe ich schon einige Monate organisiert und auch einige Male mitgemacht. Hier wĂŒrde ich mir von mir selbst wĂŒnschen, dass ich hĂ€ufiger mitmache und zeitintensiver organisiere, also in diesen Orga-Monaten selbst mehr am Ball bin. Ich hoffe jedenfalls, die Aktion bleibt uns noch lange erhalten, auch wenn sie in letzter Zeit auf verschiedenen Ebenen ein bisschen schwĂ€chelte – ob gefĂŒhlt oder tatsĂ€chlich.

An der Rollenspielchallenge habe ich mich bislang 2x versucht, allerdings waren mir die Voraussetzungen zuletzt ein bisschen zu schrill bzw. nichts, was sich mit meinem Spielverhalten besonders gut gedeckt hat, weshalb ich es aufgegeben habe. Wenn das nur temporĂ€r wĂ€re, fĂ€nd ich das allerdings super; wĂŒrde da gerne ein weiteres Mal mitmachen.

Die Blogwatch von Gelbe Zeichen klicke und lese ich auch jedes Mal an, mag ich sehr gerne. Ist aber ja nichts zum Mitmachen in dem Sinne und findet darum eher ErwÀhnung auf Basis des Einleitungsartikels zur Blog-O-Quest.

Sehr, sehr viel Spaß hatte ich beim Vlogtaculum, das Tsu, Purpltntcl und ich ein Jahr lang ausgerichtet haben.

Beim Winter One Page Contest habe ich bislang 2x teilgenommen, wenn ich mich nicht irre. Ist ebenfalls eine unheimlich tolle Aktion, wie ich finde, und ich wĂŒrde auch 2017 gern wieder mitmachen. Ob das klappen wird, hĂ€ngt bei mir immer stark von meiner Auslastung ab, die leider gerade im Dezember sehr hoch ist (Arbeit, Uni, Weiterbildung).

Oh, und natĂŒrlich habe ich auch schon ein paar Male beim RPGaDay mitgemacht. In diesem Jahr tĂ€glich in Videoform, frĂŒher in Blogform, gemischt tĂ€glich und in Zusammenfassungen.

2. Wie sind deine Erfahrungen mit diesen?

Im Grunde habe ich schon vieles bei der ersten Frage beantwortet. Darum picke ich mir hier nur ein paar heraus.

Ich mag den Karneval der Rollenspielblogs unheimlich gerne und bin immer wieder erstaunt und begeistert ĂŒber die KreativitĂ€t der einzelnen Teilnehmer. Dabei lese ich Spielmaterial genauso gerne wie “Sachtexte” zum Thema, also quasi Meta-Gedanken und -Ideen. Besonders faszinierend fĂŒr mich ist, dass in diesen Themenmonaten ganz viele unterschiedliche Dinge zusammenkommen. Nicht nur inhaltlich, sondern auch ein bunter Blumenstrauß aus unterschiedlichsten AnsĂ€tzen, Motivationen und Spielen.

Der bunte Blumenstrauß ist es auch, der mich fĂŒr den WOPC sehr begeistert und mich auch beim Vlogtaculum sehr gut unterhalten hat.

TatsĂ€chlich hat mir in diesem Jahr auch der RPGaDay unheimlich gut gefallen. Das liegt weniger an den Fragen (obwohl ich selbst mit denen wirklich gut zurechtkam grĂ¶ĂŸtenteils), als vielmehr daran, dass Tsu und ich uns vorgenommen hatten, wirklich an jedem einzelnen Tag ein Video hochzuladen und die einzelnen Videos möglichst vor unterschiedlichen HintergrĂŒnden abzudrehen. Dadurch sind wir in dem Monat wirklich viel unterwegs gewesen und haben unsere SpaziergĂ€nge dann unter anderem eben mit der Beantwortung der Fragen ergĂ€nzt. Das hat wirklich viel Spaß gemacht; werde ich zukĂŒnftig sicherlich noch mal so angehen, auch wenn das viel Aufwand war.

3. Findest du, dass es genĂŒgend Aktionen gibt oder kann es davon nie genug geben?

Ich bin da so ein bisschen zwiegespalten. Einerseits LIEBE ich solche Aktionen und war schon zu Schulzeiten immer ganz begeistert von diesen Heften, wo man Fragen beantworten sollte zu Lieblingsschauspielern, -liedern, -essen und so weiter, auf der anderen Seite kommt man irgendwann vor lauter Fragen und Aktionen dann ja (noch) weniger zum sonstigen Bloggen. 😀

Sind aber ja auch nicht alles Aktionen mit Fragen, sondern gerade der Karneval der Rollenspielblogs, das Vlogtaculum und der WOPC zielen ja vielmehr darauf ab, Dinge zu kreieren. Sowas finde ich immer super. WĂŒrde es davon mehr geben, fĂ€nd ich das toll, allerdings nicht auf monatlicher Basis. Da wĂŒrde nur die Energie aktiver Blogger/Vlogger völlig verschwimmen und keine der Aktionen so richtig ins Auge fallen. DiesbezĂŒglich wĂŒrde ich also eher nicht (viel) mehr haben wollen, sondern mich eher ĂŒber mehr Teilnahmen bei den noch bestehenden Aktionen freuen.

4. WĂŒrdest du gerne selber eine Aktion ausrichten und wenn „ja“ was schwebt dir vor?

Hab ich beim Karneval ja schon einige Male gemacht und ganz generell bin ich gerne fĂŒr sowas zu haben. Problem: Mir schwebt da nix vor. Ich habe also keine diesbezĂŒglichen Ideen, die ich noch gerne umsetzen wĂŒrde. WĂ€re da also eher als temporĂ€rer Supporter zu sehen. 😉

5. Was wĂŒnscht du dir von bereits wiederkehrenden Aktionen und warum?

In erster Linie, dass es sie auch zukĂŒnftig gibt. Weil: siehe oben.


Kommen wir zu den FormalitÀten, wenn ihr auch bei der Blog-O-Quest mitmachen wollt:

  • An jedem Monatsersten werden fĂŒnf Fragen/LĂŒckentexte gestellt. Der Starter wird im rsp-blogs-Forum festgelegt. Man bittet um Beantwortung auf euren Blogs, Vlogs oder im Forum
  • Jeder Monat erhĂ€lt ein Hauptthema, um den sich die Fragen drehen
  • Über die Zusendung eurer Links, per Mail, Kommentar, usw. freuen sich die Organisatoren
  • Jeder, der sich die Zeit nimmt, die Fragen zu beantworten, ist herzlich willkommen
  • Die “RPG-Blog-O–Quest”-Logos dĂŒrfen selbstverstĂ€ndlich in den BeitrĂ€gen benutzt werden. (alle drei, welches besser gefĂ€llt)

FrĂŒher war mehr Lametta?

Sorben von Gelbe Zeichen hat neulich im rsp-blogs-Forum etwas geschrieben, das mir auch schon ein paar Male durch den Kopf ging und ĂŒber das ich auch schon mehrmals nachgedacht habe. AufhĂ€nger war der Karneval der Rollenspielblogs, aber die Aussage geht darĂŒber hinaus:

Die Beteiligung nimmt generell ab, meine EinschĂ€tzung. Ich finde auch, es wird derzeit ĂŒberhaupt weniger gebloggt, vielleicht ist meine Beobachtung auch falsch?!

Die Beteiligung am RSP-Karneval

Leider finde ich den ollen Zettel nicht mehr, auf dem ich mir die Karnevalsbeteiligung 2017 mal notiert hatte. Und ich bin jetzt auch zu faul, noch mal durchzuzÀhlen. Ich kam dabei jedenfalls auf den Schluss, dass zumindest die Beteiligung am Rollenspielkarneval nicht wirklich abnimmt. Zumindest nicht, wenn man es auf 2017 bezieht.

Gleich im Januar gab es irgendwas um die 60 oder mehr BeitrĂ€ge. Dagegen sehen natĂŒrlich die zum Beispiel 6 BeitrĂ€ge im September mehr als alt aus.

TatsĂ€chlich gab es 2017 sogar zwei Monate mit unwahrscheinlich vielen BeitrĂ€gen, allerdings wurden beide Monate in erster Linie durch tĂ€gliche (!) BeitrĂ€ge von d6ideas.com gepusht. Nimmt man diese Spitzen raus, kommt man im Mittel auf etwa 12 BeitrĂ€ge monatlich. Das ist nicht gerade unfassbar viel bei ĂŒber 150 bei rsp-blogs.de gelisteten Blogs.

Blogs & Blogger

Wirft man mal einen etwas genaueren Blick auf die Liste der Blogs, dann tauchen dort im Vergleich zu frĂŒher relativ viele Blogs auf, die mehr oder weniger unternehmerische Ambitionen haben, ob nun “Webmagazine”, sonst unternehmerisch motivierte Blogs, Autoren- und Zeichnerwebseiten oder Spiel-/Systemvorstellungen. Hinzu kommen einige Podcasts, Preisverleihungsseiten und Ă€hnliche sowie VereinsaktivitĂ€ten und Kalender. Selbst mit einer sehr vorsichtigen Durchsicht kam ich beim ZĂ€hlen auf mehr als zwei Dutzend.

Und auch ohne zu zĂ€hlen bin ich ziemlich sicher, dass bei weiteren zwei Dutzend nur 3-4x im Jahr was zu lesen ist, wenn ĂŒberhaupt. Hinzu kommen hier noch ambitionierte Neublogger, denen nach den ersten BeitrĂ€gen die Puste offenbar gleich komplett ausgegangen ist.

Da bleiben von gut 150 also schon “nur” noch 100 Seiten ĂŒbrig. Und auch das sind bei weitem nicht alles rein private und/oder ausschließlich rollenspielerisch bezogene Blogs. Da fĂ€llt also vielleicht regelmĂ€ĂŸig was zum Posten an, aber nur jeder 3.-5. Beitrag hat dann auch mal einen Rollenspielbezug. Ist relativ undefinierbar fĂŒr mich, da auf eine Art “festen Kern” zu kommen.

Gleichzeitig sind allerdings allein 2017 bislang 17 neue EintrÀge hinzu gekommen und fast alle sind auch mehr oder weniger aktiv dabei.

Blogs als Spezies

ohaJetzt wird es hart, Leute: Die Welt dreht sich! Ich glaube, nicht die AktivitĂ€t als solche ist gesunken, sondern die Spezies der Blogs hat sich in den letzten 1-2 Jahren geĂ€ndert. Davor natĂŒrlich auch schon, aber ich glaube, dass manche der “neueren” Änderungen eben zu solchen Wahrnehmungen fĂŒhren wie oben zitiert.

GrundsĂ€tzlich ist ein Blog ja nichts anderes als ein “Webtagebuch”, in unseren FĂ€llen eben vor rollenspielerischem Background. Die FĂŒlle an Möglichkeiten, die Blogs durch ihre leichte Handhabung mit sich bringen, macht das Gebilde der Blogs aber eben auch als eine Art “alternative Webseite” interessant.

Derweil sich unsere Nische noch immer hartnĂ€ckig weigert, irgendwie “kommerziell” ankommen zu wollen, stehen dem zahlreiche Blogger auch in Deutschland gegenĂŒber, die sich – in anderen Branchen – genau damit selbststĂ€ndig gemacht haben und ihr Geld damit verdienen. Und da rede ich nun nicht von ein paar popeligen Affiliates und/oder Rezensionsexemplaren, nicht mal von Werbebannern, Paypal-Buttons und Patreon, sondern von konkret bezahltem Content, also bezahlten Artikeln.

Und diese Entwicklungen schwappen auch unmonetarisiert durchaus auf Blogs im Allgemeinen ĂŒber. Will heißen: Die Erwartungshaltung an die Inhalte eines Blogs steigen.

Groß, lang und breit, am besten Spielmaterial, und das am liebsten auch noch grafisch hinterlegt, aufbereitet und als PDF-Download, das ist schon mal was, das richtig gern gesehen wird.

Generell soll es auch nicht mehr so popelig aussehen, sondern irgendwie hip, und mit Bildern, am besten noch mit Wasserzeichen oder Ă€hnlichem versehen. Optimalerweise pinteresttauglich, ansonsten aber bitte zumindest SEO-optimiert, denn man will ja Besucher und Statistiken, am besten gleich ein fesches Mediakit (falls da doch mal Unternehmen was anbieten wollen … oder so).

Das Dumme an solchen Sachen ist, dass es einen Grund dafĂŒr gibt, dass man Leute fĂŒr sowas bezahlt: Es ist nĂ€mlich aufwendig, kostet Zeit und eventuell sogar noch Geld. Und das geht zuletzt durchaus auch auf Kosten des Outputs (und evtl. der KreativitĂ€t).

Entwicklung bei mir selbst

UrsprĂŒnglich habe ich mit diesem Blog erstellt, damals noch ohne eigene Domain, um Zeug zu meinen Spielrunden festzuhalten. Meine heißgeliebten CharaktertagebĂŒcher, Charakterdaten, NSC, bestimmte Orte und so weiter.

Blick auf den alten Blog

Blick auf den alten Blog

Das ist auch recht lange so geblieben, bis sich dann noch andere Sachen dazu mogelten. Gedanken zu Rollenspielrunden, zu Rollenspielen an sich und derlei mehr.

Interessant finde ich, dass es den einen oder anderen Beitrag von mir selbst gibt, ĂŒber den ich noch mal aus irgendeinem Grund stolpere und bei dem ich mir dann denke: Ui, den hast du aber gut hinbekommen. Und danach sofort: Wieso schreibst du mittlerweile solche Artikel nicht mehr?

Ganz generell zĂ€hlte zu meinen VorsĂ€tzen fĂŒr 2017, wieder mehr zu bloggen. Im Schnitt waren es 2015 und 2016 jeweils um die 60 BeitrĂ€ge pro Jahr, das wollte ich nach oben schrauben. Zwischenfazit bis jetzt: gerade mal 30 Artikel 2017. Und wenn ich mir die so anschaue, dann sind 6 davon Teilnahmen an der Blog-O-Quest und 5 Artikel rund um den RSP-Karneval. Weitere 6 Artikel befassen sich sozusagen mit “Sonstigem”, wĂ€hrend sich nur 7 mit konkreten Systemen beschĂ€ftigen, und das meist auch eher abstrakt als konkret.

Anders gesagt gibt es bei mir nur noch sehr selten Artikel, die tatsĂ€chlich mal – auch im entfernteren Sinne – Spielmaterial beinhalten. Es gibt gar keine Reviews oder etwas in der Art und auch nur sehr selten mal ein verlinktes Video. Wenn man bedenkt, dass ich mittlerweile sehr viel aktiver im Bereich Youtube bin als im Blogbereich (und auch einige Leute von Youtube aus den Weg zum Blog finden) und auch, wenn man bedenkt, dass ich durchaus viel Rollenspielkram lese, ist all das eigentlich ziemlich bescheuert. Warum also gibt es sowas hier kaum noch?

Ganz einfach: Ich habe mich in der Vergangenheit enorm von Blogger- und “Community”-Bla beeinflussen lassen.

  • Reviews und Co.

Reviews in scheinbar egal welcher Form sind demnach offenbar des Teufels, wenn man nicht hergeht und den Titel von vorne bis hinten zerfetzt. Das muss ein guter Rollenspielerℱ schon leisten, damit man als kompetent und nicht als Fanboy/-girl wahrgenommen wird oder sowas in der Art. Ist aber leider nicht mein Ding. Ich kritisiere durchaus auch Dinge, und was ist schon perfekt? Mein persönlicher Fokus liegt aber tatsĂ€chlich mehr auf den Dingen, die ich gut finde. Jaha, das hatten wir doch auch schon mal? Genau. Da heißt es dann, aha, wenn man sowieso nur was bespricht, was man eh gut findet, dann sei auch das ja quasi eine inkludierte Disqualifizierung, weil … und dann kriegen wir die Kurve wieder hin zum Fanboy/-girl.

  • Youtube

Youtube-Videos sind ebenfalls des Teufels, denn da sind nur Selbstdarsteller und eben auch Leute mit monetarisierten KanĂ€len etc. unterwegs. Diese Diskussion hab ich auch schon bis zum Erbrechen oft gefĂŒhrt. Irgendwann hatte ich entschieden, gar nicht erst Videos via Blog zu teilen, um mir den Krempel zu ersparen. Das muss ich insofern wieder relativieren, dass sich die Stimmung zwischenzeitlich durchaus (aus meiner Sicht zum Positiven) verĂ€ndert hat.

Immer mehr Leute nutzen Youtube (oder neuerdings auch/stattdessen Vid.me) als weitere Plattform zum Hobby abseits von Blogs, Facebook, Twitter und Google+. Es hat diesen “Igitt, das ist ja neu!”-Status mittlerweile weitgehend verloren und ich habe den Eindruck, man hat sich im Allgemeinen daran gewöhnt (oder vielleicht auch die Vorteile erkannt).

  • Spielmaterial & Spielberichte

Bleibt der dritte Punkt: Spielmaterial. Spielberichte sind nur teils sinnvoll fĂŒr mich, gerade weil sich ĂŒber Youtube einfach jeder selbst ein Bild vom Geschehen machen kann. Da fehlt mir eher der tatsĂ€chliche Austausch hin und wieder – aber Blogkommentare sind ja noch rarer gesĂ€t.

Bei diesem letzten Punkt habe ich mich im Verlauf von etwa 2 Jahren tatsÀchlich erfolgreich selbst ausgeknockt.

Da ist ein echter Mangel an kreativen Ideen entstanden, den ich darauf zurĂŒckfĂŒhre, dass ich eben ĂŒberall ein bisschen unterwegs war systemmĂ€ĂŸig, statt wie frĂŒher eher aus dem “Zuhause”-System heraus zu schreiben. Dadurch ist viel von meiner Auseinandersetzung mit Rollenspielen immer systembezogener geworden statt mich weitgehender mit einem Setting auseinanderzusetzen. Da ich aus letzterem aber vornehmlich meine Ideen ziehe und nicht aus Regeln, steh ich auf kreativer Ebene demnach ziemlich blöde da mittlerweile.

Und jetzt?

Erst mal freue ich mich sehr ĂŒber Sorbens Anstoß, ĂŒber das Thema auch mal blogseitig nachzudenken und etwas dazu zu verfassen. Danke dafĂŒr!

Ansonsten warte ich gar nicht erst auf gute VorsĂ€tze bzw. das nĂ€chste Jahr, sondern habe mir vorgenommen, mich mal wieder darauf zu besinnen, warum ich diesen Blog hier ursprĂŒnglich angefangen habe: zum Sammeln von Gedanken und Ideen zum Thema Rollenspiel. Und dahin will ich wieder zurĂŒck.

ZukĂŒnftig werde ich mir einfach gar keine Gedanken mehr machen, ob irgendwas mehr oder weniger Leute interessieren könnte, sondern meine Artikel in erster Linie daran ausrichten, dass sie mich interessieren. Wenn sich darĂŒber dann Leute finden, die irgendwas gerne lesen, gerne nutzen, ĂŒber etwas gerne diskutieren möchten: super, das wĂŒrde mich total freuen. Und wenn nicht, dann eben nicht, ist total okay.

Ich werde in Zukunft auch meine Videos hier wieder verlinken oder einbinden. Letztlich mache ich die schließlich auch, damit Leute sie sich ansehen können.

Ob ich mal Reviews blogge, halte ich fĂŒr fraglich. Will ich nicht ausschließen, aber eigentlich mag ich die lieber im Videoformat, zumal mich die 0815-“Rezensionen” total anöden. Ich möchte einfach nie mehr im Leben nach so einem Schema schreiben. Der Stil, der mir in der Richtung gefĂ€llt und eher entspricht, ist aber unheimlich arbeitsaufwendig. Das lĂ€sst sich eher in den Rahmen eines Videos packen – ich rede bei weitem schneller als ich tippe. 😉

Meine neuerliche VerkĂŒndung, mich vornehmlich (nicht ausschließlich) auf ein einziges Spiel zu konzentrieren, ist fĂŒr diesen Blog mit Sicherheit ebenfalls förderlich. Zusammen mit dem “einfach mal bloggen” ein paar AbsĂ€tze weiter oben bin ich mir nĂ€mlich ziemlich sicher, dass im Verlauf von ein paar Monaten meine “KreativitĂ€tsschraube” dadurch wieder anspringen wird. Wenn das mal keine Win-Situation ist! Ich hoffe jedenfalls darauf.

 

WoD: Ausgespielt

Ich winke der WoD sozusagen zum Abschied. Warum und inwiefern, darum soll es hier gehen.

RĂŒckblick

Noch vor relativ genau zwei Jahren gab es meinerseits ein paar One-/Fewshots in der World of Darkness. Genau genommen in meinem Fall natĂŒrlich in den Chronicles of Darkness (CofD). Das war auch noch recht launig.

Im Verlauf des Jahres 2017 haben sich ein paar Ideen fĂŒr weitere Runden in meinem Kopf eingenistet. Dazu gehört eine Requiem-Kampagne im Alten Rom (zuletzt befeuert durch die SPQR-Romanreihe von John Maddox Roberts), eine Forsaken-Kampagne in den 70er Jahren in New York und eine Lost-Kampagne mit viel Inspiration aus Cornelia Funkes Reckless-Romanreihe.

Die ersten beiden Runden habe ich sogar zu planen begonnen und zu beiden schon Kartenmaterial gesammelt, NSC ein bisschen ausgearbeitet, die (ĂŒbernatĂŒrliche) Bevölkerung der Umgebung genauer skizziert und so weiter.

Und dann kam Mumien, die Wiedergeburt.

Mumien, die Wiedergeburt

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Mumien war eine der letzten Reihen der “alten” WoD. Ich fand die Mumien schon immer etwas stiefmĂŒtterlich behandelt. In der Wiedergeburtsversion wurden daraus – fĂŒr mich immerhin, fĂŒr andere meh – eher Lichtgestalten. Ja, natĂŒrlich, ich weiß schon: Mumien sind nicht die Guten. Aber in einer World of Darkness sind sie es dann irgendwie doch.

Ich mag, was sie in dieser Version aus den Mumien, den sogenannten Aminte, gemacht haben. Außerdem mag ich diese Art alt vs. neu, ich mag die Hekau, also ihre besonderen FĂ€higkeiten, wo sich viel Handwerkliches entdecken lĂ€sst – etwas, das ich ebenfalls gern mag im Rollenspiel. Sogar die Erkenntnis, dass diese Mumien gar nicht mal so viel können im Vergleich zu Sterblichen, mag ich. Aber sie haben halt Zeit. Ewig.

Im Januar 2017 besprach ich mit jemandem, mal (wieder) eine Runde damit zu spielen. Irgendwas zwischen Fewshot und kurzer Kampagne. Da diese Runde zur Jahrhundertwende in Ägypten spielen sollte, setzte ich gleich noch eine kleine Runde im gegenwĂ€rtigen Ingolstadt drauf. Und, zack, hat man zwei Spielrunden mehr.

Die ErnĂŒchterung

Der IngolstĂ€dterrunde fehlt wohl nur noch eine finale Session, an der wir mittlerweile fast 3 Monate herumkrebsen, weil der ursprĂŒngliche Termin (wegen mir) ausgefallen ist. Wenn denn alles mal glatt gehen sollte, wird die Runde Mitte November beendet.

Mit der Ägyptenrunde haben wir faktisch auch erst Ende April begonnen und seither 3 Sessions gespielt, die letzte Mitte August.

Ich hab es ja schon mal geschrieben: Sowas ist nichts fĂŒr mich.

Die IngolstĂ€dter Runde ist mit der nĂ€chsten Session aber zumindest beendet, wĂ€hrend die Ägyptenrunde wohl an sich fĂŒr weitere x Sessions geplant ist.

Ist ja auch kein Problem, wenn man lÀnger spielt, was man sowieso super findet, oder? Richtig. Problematisch wird es aber, wenn man feststellt, dass es einfach gar nicht mehr so super ist.

Es liegt an mir

Die Tatsache, dass ich den Spielspaß tatsĂ€chlich zu ĂŒber 90% aus der Gruppe an sich ziehe und nicht aus dem Spiel oder dem System, war fĂŒr mich selbst echt schwer zu verdauen.

Ich habe so viele Jahre grĂ¶ĂŸtenteils sogar ausschließlich mit Spielen aus der WoD verbracht, werfe stets einen verliebten Blick in den WoD-Teil des Rollenspielregals, kann mit Leichtigkeit dafĂŒr Ideen notieren. Und nicht zuletzt gehört Mumien wie gesagt zu meinen persönlichen Favoriten.

Anfangs war ich geneigt, es auf das System zu schieben. Ein System der alten WoD, das aber schon deutliche Anzeichen der neuen trĂ€gt, ein paar Sachen aus meiner Sicht unzureichend beschrieben, nicht zuletzt ist das “Grundregelwerk” zu den oWoD-Mumien bekanntlich keines, sondern ein Add-On, fĂŒr das man ein weiteres Grundregelwerk benötigt …

Aber dann kam irgendwann doch der Punkt, an dem ich sagen musste: Sorry, es liegt nicht an dir; es liegt an mir …

Ich hab einfach keinen Bock mehr auf die Art der Geschichten, die mir die WoD eröffnet. Und ich hab tatsÀchlich auch keinen Bock mehr auf das sehr schlanke und eingÀngige Regelsystem.

Ja, letzteres schockt mich persönlich auch am meisten, da ich ja seit Jahren schon stets betone, wie schlecht ich darin bin, mir Spielregeln merken zu können, wenn ich irgendwas nicht gefĂŒhlte Tausend Sessions gespielt habe.

Trotzdem zaubert ein Spiel, in das ich mich umfassender neu einfuchsen muss, mir von vornherein ein LĂ€cheln aufs Gesicht, selbst dann, wenn ich in dem Moment weiß, dass ich ĂŒber das nötige Zeitkontingent gar nicht verfĂŒge. Aber der Reiz ist da.

Und wenn ich das LĂ€cheln beim Anblick der WoD-BĂŒcher genauer in Augenschein nehme, dann sehe ich da eher ein nostalgisches LĂ€cheln. Eines voller Erinnerungen, guter wie schlechter, aber eben eher das Gestern als das Heute oder Morgen. byebye

Wir haben uns wohl einfach auseinander gelebt.

Wer weiß, vielleicht zu einer anderen Zeit, irgendwann einmal, flammt da mal wieder etwas auf, das mehr als reine Nostalgie ist.

Vielleicht auch nicht. Und ich bin an einem Punkt, eben dieses “vielleicht auch nicht” einfach auch so stehenlassen zu können.

Tsu verglich das mit seiner Beziehung zu Legend of the 5 rings: Man hat echt viel Zeit investiert, irre viel in den Sessions erlebt, hat viel gelesen, geplant usw., aber dann ist man einfach an einem Punkt, an dem man feststellt, dass die Varianten eigentlich nicht mehr so wirklich welche sind. Weil man irgendwie in dem Bereich dann doch schon alles gesehen hat. Und hartnÀckig weiter daran festzuhalten, macht eher schöne Erinnerungen kaputt.

Also: TschĂŒss, World of Darkness. Es war großartig mit dir, es war eine tolle Zeit. Aber die ist nun mal jetzt vorbei.

Und nu?

Ist nun nicht so, als fielen diese Erkenntnisse vom Himmel. Schon seit Monaten zeichnet sich bei mir ja eine gewisse Rollenspielunzufriedenheit ab, so ein “nicht so wirklich wissen, wohin”. Und meinen Unmut zum Gesamtthema WoD trage ich ja auch schon lĂ€nger rum.

Noch im Juli kam ich auf 19 Spiele, die mir spontan (!) einfielen im Rahmen von “DA hab ich jetzt Bock drauf!”.

Im August erst startete besagte IngolstÀdter Mumienrunde.

Im September und Oktober lief dann rollenspielerisch sehr wenig bei mir, wie man auch Blog und Youtubekanal entnehmen kann. Ich habe mich sehr bewusst mit vielen anderen Sachen beschÀftigt, hinzu kamen VerÀnderungen im Arbeitsbereich, und neuerdings ist ja auch die Uni wieder losgegangen.

Aber wann immer ich in dieser “Ruhephase” an Rollenspiele gedacht habe, kamen mir stets sofort zwei Systeme in den Sinn. Immer!

Mal mogelte sich noch was anderes kurz dazwischen, beispielsweise Symbaroum, CTHULHU 7, und natĂŒrlich auch DSA 5, aber das waren nie meine ersten Gedanken.

Fakt ist, dass DSA 5 und Pathfinder mich weiterhin begleiten werden. Immerhin gibt es bei beiden laufende und/oder startende Runden, aber was Neues werde ich damit in absehbarer Zeit nicht leiten. Dabei vergesse ich natĂŒrlich nicht sowas wie diese völlig verrĂŒckte persönliche Challenge, alle DSA-Romane chronologisch nach Erscheinen lesen zu wollen …

Mit Sicherheit sogar wird es auch weiterhin AusflĂŒge in alle möglichen Spiele geben, im Rahmen von One-/Fewshots.

Aber ich möchte mindestens ein Spiel haben, mit dem ich mich wirklich immer beschĂ€ftigen kann und möchte, wo es immer was zu lesen gibt, etwas auszudenken oder irgendwas in dieser Richtung. Ein Spiel, fĂŒr das ich mich so begeistern kann, wie ich es so viele Jahre fĂŒr die WoD konnte.

Ein bisschen Freiraum darf gerne sein, weil ich auf Dauer nicht so gerne in einem Setting/Genre festgenagelt bin. Darum setze ich das zweite System, das stets bei mir rumspukt, auf einen weit entfernten zweiten Platz. FĂŒr den Fall der FĂ€lle. Und weil ich es mag.

2018

Ja, richtig, ich habe immer noch nicht verraten, welches System ich nun zukĂŒnftig zu meinem neuen rollenspielerischen “Zuhause” erklĂ€re. Auch nicht das auf dem zweiten Platz.

Und ich lasse es auch so stehen. 🙂

Bis zum Jahresende sortiere ich noch vieles um, sozusagen ein kleiner rollenspielerischer Umzug in meinem Kopf. Und die Zeit werde ich nutzen, um meinen Entschluss noch ein paar Male zu prĂŒfen. Ist zwar keine Schnapsidee, sondern ziemlich gut ĂŒberlegt, aber ich kenne mich: Ich schreibe es euch auf, dann Ă€ndere ich doch noch mal meine Meinung, hab dann aber ein schlechtes Gewissen, weil ich doch angekĂŒndigt hatte, dass …

Nee, das muss nicht sein. Bis zum neuen Jahr ist es nicht mehr weit und ich bin sicher, bis dahin habe ich an dieser Stelle ausreichend abgeklopfte News. 🙂

Blog-O-Quest #25: Finsteres & Finsterlinge

Die Fragen zur Blog-O-Quest im Oktober stammen diesmal wieder von Nerd-Gedanken und drehen sich passend zum Monat um Finsteres und Finsterlinge.

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1. Was war die bösartigste Intrige gegen die Heldengruppe Deines Charakters/Deinen Charakter, die Du bisher im Spiel erlebt hast – und wie ging die Sache aus?

Das dĂŒrfte im Rahmen unserer mehrjĂ€hrigen Vampire-Kampagne gewesen sein. Dort gab es einen NSC, der anfangs neutral bis hilfreich fĂŒr die Gruppe oder Einzelne aus der Gruppe war, es aber hervorragend verstand, die einzelnen Charaktere gegeneinander auszuspielen. Den meisten Erfolg hatte er damit ĂŒbrigens bei meinem Charakter …

2. GefĂ€hrliche Augenblicke bei Rollenspielszenen wollen passend untermalt werden. Was bringt Dich in Spannungs-Stimmung, wenn Du Spieler bist? Welche spielexternen Mittel nutzt Du als Spielleiter, um deine Spieler das FĂŒrchten zu lehren?

Mir reichen coole Beschreibungen und ein sehr hohes Maß an Inplay-Kommunikation, um irgendwas richtig spannend, dĂŒster, gruselig und so weiter zu finden. Da ich sehr viel online spiele, ist es allerdings wichtig, dass die Technik möglichst gut mitspielt. Bei der Kamera kann ich da am ehesten noch mit Einbußen umgehen, hallender Ton, Echo und sowas kickt mich allerdings sehr schnell raus.

Ich mag allerdings nach wie vor auch Musik zur Untermalung sehr gern. Setze ich mittlerweile sparsam ein, was aber eher daran liegt, dass ich eher darauf verzichte, als möglicherweise Unpassendes zu nutzen und schlicht oft die Zeit fehlt, genau passende Musik vorab rauszusuchen. Online kommt hinzu, dass ohne viel Aufwand eigentlich nur die extrem begrenzte Roll20-Bibliothek zu diesem Zweck nutzbar ist.

3. Hast Du schon einmal einen Charakter in einer ‘böse’ gesinnten Heldengruppe gespielt? Wenn ja, wie erfolgreich waren die Heldencharaktere beim Lösen ihrer Aufgaben? Wenn nein, hĂ€ttest Du Lust, es auszuprobieren? Wenn Du keine Lust darauf hast, wieso nicht?

Na, darĂŒber streiten wir sozusagen seit Jahren. 🙂

Im klassischen Sinne mĂŒsste ich die Frage klar mit einem Nein beantworten.

Offen ist sie bei bereits erwĂ€hnter Vampire-Kampagne. Dort empfand ich sowohl die Charaktere (abseits von diesem PvP-Bullshit, den anfangs einige Spieler meinten ausleben zu mĂŒssen, weil “ist ja Vampire!”) als auch die Kampagne und ihren Verlauf nicht als böse. Teils fragwĂŒrdig, ja, vampirisch, ja, aber nicht aus sich heraus böse.

Meinen Charakter dort sehe ich immer noch als eher tragische Figur, die sich im eben im wahrsten Wortsinn durchbeißen musste. An sich aber eine gut gesinnte Seele. Bis heute behaupten meine damaligen Mitspieler vehement anderes. Ich weiß aber ehrlich (!) nicht, woher das kommt.

4. Was macht Deiner Meinung nach einen gelungenen, schurkischen Bossgegner aus, damit er mehr als gesichtslose Metzelmasse mit vielen Lebenspunkten ist?

ZunÀchst mal eine entsprechende Motivation, die man auch irgendwie erkennen kann.

Zu dem Thema habe ich aber Anfang 2015 schon mal ein Video im Rahmen des Vlogtaculums gemacht:

5. Welches Schurkenklischee kannst Du gar nicht leiden, wenn es Dir bei einem Plot begegnet – und warum?

“Ha! Jetzt erzĂ€hle ich dir mal alles, was es ĂŒber mich und meine Motivation zu erzĂ€hlen gibt, weil ich dich ohnehin gleich töte …”

Bonusfrage:

Richtig dĂŒster wird es fĂŒr mich beim Rollenspiel, wenn … Grenzen ĂŒberschritten werden, ganz gleich, ob zuvor kommunizierte individuelle Grenzen oder solche des allgemeinen “guten” Geschmacks. Da bin ich ĂŒbrigens auch ausgesprochen nachtragend.

[RSP-Karneval] RĂŒckblick: Ausgezeichnete Wahl!

Im September habe ich einmal mehr das Thema fĂŒr den Karneval der Rollenspielblogs organisiert, in diesem Fall “Ausgezeichnete Wahl!”, wozu ihr >>>hier<<< auch noch mal meinen Einleitungsbeitrag finden könnt.

Wie so oft bin ich hoch ambitioniert und mit etlichen eigenen Ideen in den Monat gestartet – und dann mal wieder an allerlei “Kram” gescheitert.

Unter anderem darum lest ihr auch jetzt meine Zusammenfassung der BeitrÀge zu diesem Monat.

Karnevallogo

Eljaschas Ehre

Der erste Beitrag stammte von Engors Dereblick und hat mich ehrlich gesagt ziemlich in die Bredouille gebracht. Passenderweise bezieht sich Engor auf die durch Spieler (nicht Charaktere!) zu entscheidende Abstimmung fĂŒr den Adelsmarschall des Bornlandes, wie sie fĂŒr DSA 5 durchgefĂŒhrt wurde.

Von der Abstimmung wusste ich (siehe Startbeitrag zum RSP-Karneval), habe sie mir aber nicht genauer angesehen, da wir die Theaterritterkampagne spielen und ich die Info bekommen habe, dass die Wahl eventuell spoilern könne. Darum habe ich sie entsprechend nicht verfolgt und Engors Szenario passend dazu auch nur ĂŒberfliegen können.

Die Teile, die ich mich davon zu lesen getraut habe, wirkten auf mich sehr stimmungsvoll, mehr kann ich dazu aber leider bislang nicht sagen.

Lasst doch die Spieler wÀhlen

Unter dieser Überschrift hat dnalorsblog seinen Beitrag zum Karneval beigesteuert, in dem er sich mit den Schwierigkeiten von Abenteuern beschĂ€ftigt, die nicht zu den Helden passen. Oder anders gesagt: Mit Abenteuern, die von den Charakteren verlangen, sich auf eine bestimmte Seite zu schlagen.

Wahlkampf: Eine Kulisse fĂŒr Fiasko

Wie die Überschrift schon sagt, behandelt der Beitrag von Spiele im Kopf eine Wahlkampfkulisse fĂŒr Fiasko.

Auch hier kann ich leider nicht wirklich was zu sagen, da ich Fiasko tatsĂ€chlich nie gespielt habe, aber vielleicht ist das ja was fĂŒr euch?

Falls ja, findet ihr nicht nur die ErlÀuterungen dazu im Artikel, sondern das Ganze als PDF auch zum Download dort verlinkt.

FleißkĂ€rtchen fĂŒr 1W6 Freunde

Unterhaltsam und witzig fand ich den Beitrag von Greifenklaue, bei dem es sich eigentlich um einen Quasi-Gastartikel aus dem Blutschwerterforum handelt.

Noch unterhaltsamer wird das Ganze durch das dazu verlinkte Video. Das kannte ich noch nicht … unglaublich!

Terran Union Political Parties

Bei d6ideas.com gibt es zunĂ€chst einmal ein kleines Abstauben (wortwörtlich) fĂŒr ein Ă€lteres SciFi-Setting, das auch noch mal detaillierter in englischer Sprache verlinkt ist (nicht das Setting, sondern die Sitzverteilung in der Terranischen Union).

Karneval der Archive

Im zweiten Beitrag von d6ideas.com gibt es in erster Linie folgenden Link, nÀmlich den zum Gesamtblog selbst. Hintergrund ist, dass mein Startbeitrag ihnen zu weit gefasst oder auch zu beliebig erschien, um dazu etwas Spezielleres als eben die Gesamtheit des Blogs zusammenzufassen. Einen Link zu einem NSC, der aus einem Versprecher/VerstÀndnisfehler entstand, gibt es dort aber trotzdem verlinkt.

Fazit

Mit diesen 6 BeitrĂ€gen zum September-Karneval war es das auch schon. Das sind nicht viele BeitrĂ€ge, allerdings Ă€ußerten sich ein paar Leute im Forum zu ihren GrĂŒnden dafĂŒr, was ich sehr positiv fand.

Bislang sieht es fĂŒr den Oktober allerdings noch magerer aus als fĂŒr den September. Warum? Keine Ahnung. Falls euch da noch was einfĂ€llt und ihr ein bisschen Bloggerzeit habt: Haut noch in die Tasten; ihr habt noch eine Woche Zeit! 🙂

Was den September betrifft: Kann schon sein, dass es deutlich mehr BeitrÀge geworden wÀren, wenn das Thema enger gefasst gewesen wÀre. Kann aber auch sein, dass ich selbst es besser hÀtte anfeuern können, wenn auch von mir selbst was an BeitrÀgen gekommen wÀre, ob nun Karnevalsartikel oder auch ForenbeitrÀge.

Keine Ahnung, auf jeden Fall vielen Dank fĂŒr die eingetrudelten Überlegungen und BeitrĂ€ge. 🙂