[Blog-O-Quest] #045 – Crossover

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Seanchui richtet in diesem Monat die Blog-O-Quest zum Thema Crossover aus.

1. Setting Top, System Flop – oder aber umgekehrt. Habt Ihr schon Rollenspiel-Settings mit anderen Regeln bespielt? Wie sehen Eure Kombinationen aus?

Bis vor einigen Jahren habe ich generell sehr viel mit den Regeln der Chronicles of Darkness (CofD) bespielt.

Darunter fielen zwei Runden, bei denen ich als Spielerin dabei war:

Das erste war eine DSA-Runde, die mit oben genannten Regeln gespielt wurde. Die gibt es sogar noch online bzw. die Teile, die davon gespielt wurden. Hat mir nicht besonders gut gefallen. Mandavar hat zu dem Zeitpunkt (und, ich glaube, noch immer) alles mögliche in die Chronicles of Darkness konvertiert und die Ergebnisse fand ich meist auch gut. War in diesem Fall nicht so. Lag vor allem daran, dass nicht die reinen Basis-, Kampf- und sonstige Regeln konvertiert wurden, sondern Inhalte der CofD ebenfalls erhalten blieben. Beispielsweise habe ich eine Tsa-Geweihte gespielt, die auf dem Template eines Flowering von Changeling the Lost basierte. Damit hatte ich aber nicht allein die Optionen der Geweihten, sondern zusätzlich noch Aspekte eines Flowerings. War mir too much und passte für mich nicht zum Charakter von DSA.

Auch die andere Runde war eine von Mandavar, und zwar eine SciFi-Runde, die alle möglichen SciFi-Dinge eingeflossen sind. Basis war Perry Rhodan, hinzu kamen Prometheus/Alien, Warhammer 40k, Star Trek und alles mögliche sonst. Das war bei diesem Mix für mich auch das größte Problem. In den ersten Sessions war das noch ganz nett, insgesamt aber war das zuviel für mich. Die Umsetzung mit den CofD fand ich hier hingegen gelungen.

2. Manches Rollenspiel hat gute Regeln. Gibt es Regel-Mechanismen, die Euch so gut gefallen haben, dass Ihr sie in andere Systeme übertragen habt? Welche waren das, und wie hat es funktioniert?

Auch hier hab ich – theoretisch – aus den CofD gemopst. Dass die das selbst „gemopst“ hatten, war mir damals nicht klar: Gummipunkte/Fakten schaffen.

Hat nicht so gut funktioniert, weil alle anderen, mit denen ich spielte, ebenfalls nicht vertraut waren mit dem Prinzip des Ganzen und die Optionen einfach so gut wie nie genutzt haben.

3. Nutzt ihr Abenteuer oder Zusatzmaterialen „fremder“ Systeme für Eure Kampagnen? Falls ja – warum?

Bislang nicht.

Ich spiele ohnehin erst seit etwa 5 Jahren vornehmlich Kaufabenteuer, sodass ich da gar nicht so viel zu integrieren hätte.

Allerdings habe ich in den letzten 1-2 Jahren schon öfter drüber nachgedacht, beispielsweise einen Pathfinder-Abenteuerpfad mit DnD 5 zu bespielen. Selbst die Winterkönigin wollte ich eine Zeit lang gerne dorthin umstricken. Aber Hintergrund hier war vor allem, das Ganze zu vereinfachen, und von Pathfinder zu DnD 5 ist es zwar einerseits seeeehr weit, auf der anderen Seite aber auch „nebenan“. 😉

4. Raumschiffe über Aventurien, Lichtschwerter bei Star Trek, Vampire im alten London: wie abgedreht dürfen Eure Crossovers ausfallen? Und was geht gar nicht?

Cover_DarkErasBei Urban Fantasy mag ich sowas gerne. Spricht ja auch nichts gegen Vampire im alten London – oder im antiken Rom. Für die Chronicles of Darkness gibt es mit Dark Eras ja sogar entsprechende Publikationen, und das find ich stimmig.

Bei den CofD mag ich auch Crossover der einzelnen Reihen untereinander ganz gerne, wobei sich das meist auf NSC-Seite begrenzt. Im Gegensatz zur WoD sind solche Dinge in der CofD aber auch einfach besser möglich.

Was andere Konstellationen betrifft, kann ich mich damit nicht so anfreunden. Siehe SciFi-Runde oben.

5. Wer gerne „CTHULHU“ spielt, kommt kaum umhin, regelmäßig auf die Vorzüge einer vermischten Kampagne aus „CTHULHU Gaslicht“-Abenteuern und rein kriminalistischen „Private Eye“-Fällen hingewiesen zu werden. Die beiden Systeme ergänzen sich offensichtlich sehr gut, die Mischung aus Mythos und Detektivfall passt. Welche guten Rollenspielkombinationen kennt ihr?

Da fällt mir jetzt nichts Konkretes ein. Ich denke, grundsätzlich bieten sich Spiele desselben Genres grundsätzlich erst einmal an, auf entsprechend mögliche Kombinationen hin überprüft zu werden, wenn man das gerne umsetzen möchte.

Bonusfrage: Wer Abenteuer konvertiert, kommt oft nicht um eine gehörige Portion Arbeit herum. Kennt Ihr gute Konvertierungshilfen, die Ihr mit uns teilen möchtet?

Öhm. Nö.


Was ist die RPG-Blog-O-Quest?

Hier stellen sich Rollenspielblogger*innen gegenseitig im Monatswechsel jeweils fünf Fragen zu ihrem Lieblingshobby. Ursprünglich organisiert von Greifenklaue und Würfelheld, sind inzwischen auch andere Blogger*innen zu Fragenstellern geworden und geben entweder im Lückentext die Möglichkeit, eigenes zu ergänzen, oder konkrete Fragen zu beantworten

Wer kann teilnehmen?

Alle, die Lust hat, die gestellten Fragen zu beantworten und via Blog, Podcast, Vlog oder ähnlichem mit einem Verweis auf den Ursprungstext zu beantworten, damit die Leser*innen/Zuschauer*innen auch bei anderen Teilnehmern stöbern können

Was sollten Teilnehmer nicht vergessen?

Dem/Der jeweiligen Blog-O-Quest-VeranstalterIn einen Link zum eigenen Werk zukommen zu lassen, damit man diesen weiter verbreiten kann!

Was bringt das Ganze?

Hoffentlich den Bloggern/Vloggern Spaß beim Schreiben/Drehen, den Leser*innen/Zuschauer*innen ebenso Spaß beim Lesen/Schauen und natürlich Einblicke in die Gewohnheiten und Ansichten anderer zum Hobby Rollenspiel. Idealerweise natürlich auch Inspiration für eigene Ideen.14

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