[Blog-O-Quest] #044 – Regelwerke

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Neuer Monat, neue Blog-O-Quest. In diesem Monat von Christopherus bei Greifenklaue.

Frage 1: Umfassend komplex, aufs Nötigste reduziert oder kreativ verpackt: Wie sollte für dich das optimale Regelwerk aussehen?

Kein Geschwurbel, das ist das Wichtigste.

Ich mag beispielsweise diese ganzen garnierenden Kurzgeschichten in Regelwerken nicht. Und ich lese die wenn, dann auch erst ganz am Ende. Dumm, wenn sich darin aber Settinginhalte verstecken, die sonst nicht auftauchen, aber eben wichtige Infos sind. Sowas regt mich richtig auf.

Auch ständige Wiederholungen nerven mich, ebenso Spielbeispiele für die simpelsten Dinge am besten gleich in dreifacher Ausführung, aber bei einem komplexeren Thema gibts dann einfach gar keins. ARGH!

Aufs Nötigste reduziert ist manchmal ganz nett, eigentlich mag ich aber vor allem eine gute Struktur und Übersicht, da darf es auch gern mal umfassender werden.

Und bitte schöne Illustrationen und davon gern ein bisschen mehr.

Frage 2: Welche Regelwerke haben dich bisher am meisten überrascht und weshalb (positiv wie negativ)?

v5_coverZuletzt war das wohl die V5. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass diese Version von Vampire, the Masquerade mich irgendwie abholt. Warum auch? Haben die bisherigen Editionen schließlich auch nicht getan.

Dass es mir dann doch echt gut gefällt (obwohl dort das vorhin erwähnte zum Thema Kurzgeschichten zum Tragen kommt und die Gesamtstruktur hier und da dann doch ein bisschen hakt), hat mich echt positiv überrascht.

Jetzt müsste ich es irgendwann nur noch mal zu Ende lesen …

Frage 3: Verwendet ihr Hausregeln, um Regelwerke nach euren Vorstellungen umzuformen?

Nein. Wenn ein Spiel so wenig funktioniert mit den Regeln, die es mitbringt, ist es kein gutes Spiel und ich greife dann eher zu einem anderen.

Eine Auswahl aus angebotenen optionalen Regeln, Hausregeln im Ausnahmefall bei Verständnisproblemen oder sowas, das kann hingegen mal vorkommen.

Frage 4: Lest ihr lieber das fremdsprachige Original oder kauft ihr (auch) die lokalisierte Fassung?

Na ja, zwangsläufig lese ich meist das fremdsprachige Original. Viele Sachen gibts halt gar nicht erst in deutscher Sprache, andere für mich interessante sind im Original bereits deutschsprachig.

Eine deutsche Fassung zusätzlich gönne ich mich nur sehr, sehr selten. Ist vielleicht 3x in meinem Leben vorgekommen, will das heißen.

Und manchmal ist der Abstand zwischen fremdsprachiger und deutschsprachiger Veröffentlichung auch einfach so groß, dass es hierzulande schon gar nicht mehr gespielt wird, sondern man bereits auf einem anderen Hypetrain mitfährt.

Frage 5: Hattest du schon einmal die Idee, ein eigenes Rollenspiel-Regelwerk (und ggf. damit verbunden, ein eigenes System) auf die Beine zu stellen? Wenn ja: Was ist daraus geworden?

Nö, hatte ich nicht.


Was ist die RPG-Blog-O-Quest?

Hier stellen sich Rollenspielblogger*innen gegenseitig im Monatswechsel jeweils fünf Fragen zu ihrem Lieblingshobby. Ursprünglich organisiert von Greifenklaue und Würfelheld, sind inzwischen auch andere Blogger*innen zu Fragenstellern geworden und geben entweder im Lückentext die Möglichkeit, eigenes zu ergänzen, oder konkrete Fragen zu beantworten

Wer kann teilnehmen?

Alle, die Lust hat, die gestellten Fragen zu beantworten und via Blog, Podcast, Vlog oder ähnlichem mit einem Verweis auf den Ursprungstext zu beantworten, damit die Leser*innen/Zuschauer*innen auch bei anderen Teilnehmern stöbern können

Was sollten Teilnehmer nicht vergessen?

Dem/Der jeweiligen Blog-O-Quest-VeranstalterIn einen Link zum eigenen Werk zukommen zu lassen, damit man diesen weiter verbreiten kann!

Was bringt das Ganze?

Hoffentlich den Bloggern/Vloggern Spaß beim Schreiben/Drehen, den Leser*innen/Zuschauer*innen ebenso Spaß beim Lesen/Schauen und natürlich Einblicke in die Gewohnheiten und Ansichten anderer zum Hobby Rollenspiel. Idealerweise natürlich auch Inspiration für eigene Ideen.

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