Blog-O-Quest #22: Über den Tellerrand

Wie ich feststellen musste, sind Lückentexte nicht (mehr) mein Ding. Unter anderem darum habe ich auch den Media Monday (auf einem anderen Blog) längst an den Nagel gehangen.

Nun ist es aber ein Lückentext statt offener Fragen, die für die Blog-O-Quest im Juli, anstehen. Ausgedacht hat ihn sich Doctore Domani.

Die Lückensätze:

  1. Letzten Monat habe ich ___ und das war ___, weil ___
  2. Zurzeit lese ich ___ und finde es ___
  3. Das Beste, was ich in den letzten Monaten erlebt habe, war ___
  4. Dahingegen war ___ ziemlicher Mist, weil ___
  5. Wenn Zeit und Geld keine Rolle spielen würde, dann würde ich gerne ___

Meine Antworten:

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RSP-Karneval 11/2016: Fragged Empire – Konflikte der Corporation

Im Rahmen des diesmonatigen RSP-Karnevals „Aufstände, Rebellionen, Unabhängigkeitskriege“ gibt es bei mir eine Fragged Week, die sich das Spiel Fragged Empire mal sozusagen unter Karnevalsaspekten anschaut und ein paar Dinge genauer vorstellt. Die ausgesuchten Gruppierungen habe ich exemplarisch aus dem Antagonistenarchiv zum Spiel entnommen. Im Buch selbst findet sich zu jeder Gruppe immer eine volle Seite mitsamt 2-3 Abenteueraufhängern, im Rahmen der Blogbeiträge gebe ich nur die relevantesten Punkte wieder.

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Die Corporation hat ihren „Unabhängigkeitskrieg“ im Grunde bereits hinter sich. Sie waren als Vargarti auf einer Insel sozusagen ausgesetzt und von einer mittlerweile (sozusagen) nicht mehr existenten Säugetierrasse namens Ursai bewacht worden und haben sich mittlerweile zu einer äußerst erfolgreichen und kapitalistischen Gesellschaft mit dem passenden Speziesbegriff Corporation entwickelt. Neben großen und mittleren Konzernen und einem verbindenden Rat gilt das Individuum hier eher als Ich-AG, und ein Ausbrechen aus diesem Konstrukt erscheint unmöglich. Verliert man den Bezug zur Corporation, verliert man damit im Grunde automatisch die neu gewonnene Identität und ist schlicht … nichts, und das (erst mal) ohne Ausweichmöglichkeiten. Continue reading

RSP-Karneval: Fragged Empire – Konflikte der Legion

Hier ist der nächste Teil der Fragged Week im Rahmen des RSP-Karnevals der Rollenspielblogs im November. Organisiert wird das Ganze durch blut_und_glas und Athair, und wer mitmachen mag, findet einmal im Einleitungsbeitrag und auch im Organisationsthread des Karnevals an sich weitere Infos. Das Thema lautet in diesem Monat: „Aufstände, Rebellionen, Unabhängigkeitskriege„.

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Kurz zur Übersicht zum heutigen Thema: Die Legionäre sind eine sehr große (im Schnitt etwa 240cm) und bullige, oft muskulöse Spezies mit einer echsenartigen geschuppten Haut. Tatsächlich benötigen sie auch eher kalte Umgebungstemperaturen, weshalb Lilith, ihr Heimatplanet, als arktischer Planet geradezu ideal für sie ist. Continue reading

RSP-Karneval: Fragged Empire – Konflikte der Nephilim

Der RSP-Karneval im November fragt nach Beiträgen zuAufständen, Rebellionen, Unabhängigkeitskriegen„, und in diesem Rahmen habe ich die Fragged Week gestartet, um mal ein bisschen mehr zum Spiel Fragged Empire auch abseits meiner „Clawdeen liest„-Reihe dazu zu bloggen. Nach der allgemeinen Übersicht kommt aktuell jeden Tag ein neuer Artikel mit einem Blick auf Konflikte innerhalb der einzelnen (Basis)spezies, heute zu den Nephilim.

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RSP-Karneval 11/2016: Fragged Empire – Konflikte der Kaltoraner

Weiter geht es mit der Fragged Week im Zusammenhang mit dem diesmonatigen RSP-Karneval mit dem Thema „Aufstände, Rebellionen, Unabhängigkeitskriege„, der von blut_und_glas und Athair gemeinsam ausgerichtet wird.

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In dieser Woche will ich mal einen genaueren Blick auf die Konflikte bei Fragged Empire werfen, und zwar nach Spezies geordnet. Los geht es mit den Kaltoranern. Continue reading

RSP-Karneval 11/2016: Fragged Empire – Überblick

Im November organisieren blut_und_glas und Athair den Karneval, und es geht um „Aufstände, Rebellionen, Unabhängigkeitskriege„.

Vorab dachte ich, dazu fiele mir rein gar nichts ein, aber dank des Einleitungsbeitrages kam ich dann doch auf die eine oder andere Idee. Wie schon im Organisationsthread geschrieben, fällt darunter auch die, verschiedene Systeme mal unter dem Aspekt der bestehenden oder (möglicherweise) keimenden Konflikte, die eben Aufstände, Rebellionen und Unabhängigkeitskriege nach sich ziehen (können), vorzustellen.

Da bietet es sich doch an, mal ein bisschen über Fragged Empire zu bloggen abseits der „Clawdeen liest„-Reihe dazu. Heute ist zwar „Fragged Friday„, denn freitags will ich ja immer was zu einem weiteren Kapitel des Grundregelwerks schreiben, aber stattdessen starte ich heute die Fragged Week. Das deutsche PDF zum Grundregelwerk wurde nämlich gestern an die Unterstützer verschickt, es gibt also ein bisschen was zu feiern (für mich zumindest). 🙂

Im ersten Beitrag dazu und zum Karneval stelle ich erst mal ein bisschen die Hintergründe des Spiels vor und warum es in meinen Augen wirklich gut zum Karnevalsthema passt.

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Clawdeen liest: Fragged Empire, Teil 8: Kampfrunden & Aktionen

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Das Crowdfunding ist vorbei, der Freitag auch fast, dennoch kehre ich mal wieder zur Lesereihe zurück. Die ersten 100 Seiten liegen dort nun hinter euch, was allerdings nicht bedeutet, dass wir das Thema „Kampf“ abgehandelt haben. Wir erinnern uns: Das vorher waren ja nur die Regeln im Überblick. 😉

+ Regeln für Drohnen & Begleiter
+ Drohnen kann man reparieren und herstellen
Begleiter als solche nicht wiederbelebbar
Schnell unscharfe Regelung der Initiativreihenfolge Continue reading

Clawdeen liest: Fragged Empire, Teil 7: Kampfübersicht #3

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Theatre of the Mind Combat! Irgendwie fragen die Leute mich am ehesten nach diesem Aspekt des Spiels. Und jetzt sind wir also endlich an dem Punkt des Buches, an dem es um genau diese stark vereinfachten Regeln geht, die man für unwichtige Kämpfe und/oder solche ohne Battlemap verwenden kann. Los geht’s!

+ Gute Alternative für bestimmte Situationen
+ Scheint ein anderes, aber nicht schlechteres Spielgefühl zu generieren
+ separat von Raumschlachten nutzbar
Traits entsprechen teils nicht der üblichen Auswahl Continue reading

Clawdeen liest: Fragged Empire, Teil 6: Kampfübersicht #2

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Letzten Freitag war ich gesundheitlich leider „outta space“, weshalb der Fragged Friday-Artikel ausgefallen ist. Aktuell ist das allgemeine Interesse am Spiel rundum wohl noch geringer als vorher schon, immerhin sprießen plötzlich von überall SciFi-Rollenspiele aus dem Boden, wie es aussieht (Coriolis, Equinox), aber davon lasse ich mich gar nicht so beeinflussen, zumal ich sagen muss, dass Fragged Empire bei mir dennoch weit oben im Kurs steht.

Stehen geblieben waren wir bei der Kampfübersicht, und damit geht es diesmal auch weiter.

Und es gibt einiges zu tun, denn wie ihr dem Balken entnehmen könnt, bewegen wir uns immer noch recht weit vorn im Buch. Juhu!

+ Simple Grundmechaniken im Kampf, logisch aufgebaute Modifikatoren

+ Reichlich Beispiele mit Grafiken und Zusammenfassungen

+ Heilungsvarianten super

28 Seiten sind für einen Überblick zu lang

Struktur ist teils unübersichtlich und Inhalte zu breit verstreut

Zusatzeffekte durch Waffeneigenschaften sehr ausladend und nicht auf einen Blick erfass-/merkbar

Charaktertod durch Reduzierung eines Fatepunkts vermeidbar Continue reading

Clawdeen liest: Fragged Empire, Teil 5: Kampfübersicht #1

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Es ist soweit. Mit den nächsten Kapiteln (ich blogge in der Reihe immer parallel zum Lesen) steht oder fällt Fragged Empire für mich. Ich gebe zu, ein bisschen nervös zu sein, denn tatsächlich will ich das Spiel ja mögen. Aber gerade zum Kampf beziehungsweise zum Umfang der Kampfregeln und deren Abwicklung habe ich schon so viel Negatives gelesen, dass es mir das ganze Spiel noch vor einem Spieltest versauen kann. Also: tief durchatmen uuuund: los!

Wegen der anhaltenden Hitze auf der einen Seite und dem Umfang dieser „Übersicht“ auf der anderen Seite splitte ich das Kampfübersichtskapitel übrigens in zwei Blogartikel. Entsprechend gibt es mein persönliches Kapitelfazit („The Good and the Bad“) diesmal auch erst bei Abschluss des Kapitels, also nächstes Mal. Eine grobe Rückmeldung gibt euch aber schon mal die Plus-/Minus-Liste:

+ Simple Grundmechanismen im Kampf

+ coole Geländevariationen mit inspirierenden Beispielen

+ Insgesamt sehr viele Beispiele in Text und Bild

28 Seiten sind für einen Überblick zu lang

Struktur ist teils unübersichtlich und Inhalte zu breit verstreut

Balancinghinweis des Kapitels halte ich für faulen Zauber

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