Und immer wieder Lovecraft

Der Steamtinkerer hat auf eine Frage der Deutschen Lovecraft Gesellschaft e.V. geantwortet, die diese auf Facebook am 7.7.17 gestellt hat. Und da dachte ich so: Ui, cool, eine Schwafelfrage! 🙂

Die Frage lautet:

„Howard Phillips Lovecraft – der Mann um den sich dieser Verein dreht. Doch wie stĂ¶ĂŸt man heute noch auf einen Autoren, der vor 80 Jahren gestorben ist? Liegt das an der „Marke“ Cthulhu? Sind seine Geschichten nach wie vor zeitlos? Oder hilft das Pen & Paper Rollenspiel seine Bekanntheit am Leben zu halten?

Daher fragen wir Euch, die Fans von HPL: wie seid Ihr zu Lovecraft gekommen?“

 

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Cthulhu – jetzt ruft er mal lauter ;-)

Ich zitiere mich mal selbst, und zwar einen Satz aus dem letzten Absatz bzw. Fazit des letzten Artikels, in dem es um die Auswahl von Rollenspielen ging:

Und bezĂŒglich Call of Cthulhu lese ich mich einfach mal ein und werde dann darauf basierend entscheiden, ob/was mir dazu einfĂ€llt und ob ich das vertiefen mag.

Ja, es ist gerade 5 Uhr. Konnte nicht einschlafen und wollte noch mal kurz aufstehen, ein paar Seiten lesen und dann wieder ins Bett.

Jetzt hab ich die ersten 100 Seiten des Grundregelwerks von CoC 7 gelesen, sogar ziemlich akribisch, und eigentlich wĂŒrde ich jetzt gerne noch weiterlesen, wenn ich nicht merken wĂŒrde, dass meine Aufmerksamkeit gerade rapide schwindet, zumindest in Bezug auf die Kampfregeln und -beispiele, in denen ich gerade stecke.

TatsĂ€chlich hatte ich gestern schon einen genaueren Blick darauf geworfen, welche CoC-BĂŒcher wir hier eigentlich so haben (sind nicht viele, aber habe ich mir bislang ja alle nie genauer angeschaut) und mir sogar schon ein Abenteuer  ausgeguckt, das ich demnĂ€chst mal zum Austesten leiten möchte.

Trotz allem versuche ich es jetzt doch noch mal mit einer MĂŒtze Schlaf. Draußen dĂ€mmert es bereits …

RollenspiellektĂŒre – puh, bin unentschlossen!

Meine aktuelle QuellenbuchlektĂŒre liegt in den letzten ZĂŒgen … und jetzt brauche ich langsam mal Input und Strukturierung von außen.

Zwei Titel von „Clawdeen liest“ (hĂ€ppchenweisem Lesen und Kommentieren) sind noch immer nicht abgeschlossen: einmal das Grundregelwerk von Splittermond, einmal das Grundregelwerk von DSA 5.

Beide sind fĂŒr mich relativ aufwendig weiter zu verfolgen, weil ich beide BĂŒcher mehr oder minder gelesen habe (Charaktererstellung, Spielvorbereitung etc.), aber eben nicht von Deckel zu Deckel. Ich mĂŒsste mich fĂŒr die Reihe also wieder darauf konzentrieren, mich quasi auf „Null“ zu setzen. Andererseits wĂ€re es dann nicht so halbgar und unabgeschlossen auf dem Blog.

Eiiigentlich wĂ€re da noch das SL-Kapitel von „Monster of the Week„, das ich hier nicht unterschlagen will. Steht aber nicht mehr auf dem Plan, da ich dazu derzeit auch keine PlĂ€ne habe.

Dann gibt es noch ein paar Sachen, die ich doch so unbedingt lesen will (von Deckel zu Deckel):

  • Splittermond Weltenband
  • DSA 5 Almanach
  • Grundregelwerk Fragged Empire
  • Grundregelwerk Cthulhu 7 (Ă€hm … beide BĂŒcher)
  • die „Neuauflage“ des Grundregelwerks fĂŒr die Chronicles of Darkness (CofD)
  • Grundregelwerk Entfesselt
  • Iron Kingdoms: Könige, Nationen, Götter

Aktiv spiele ich vor allem Splittermond und DSA 5, weshalb es mir sinnvoll erscheint, davon auch was als nĂ€chste LektĂŒre zu nehmen.

Andererseits wĂŒrde ich auch so langsam gerne mal wieder mit Iron Kingdoms starten, was die letzten beiden Titel in den Fokus setzt, und „Könige, Nationen, Götter“ kriege ich wohl ohne so ein Projekt niemals wirklich komplett gelesen …

Oder doch einfach was ganz anderes, auch wenn es nicht so aktuell ist?

Wie wĂŒrdet ihr vorgehen?

RĂŒckblick: Rollenspielkarneval MĂ€rz 2016

Da ist er nun dahin gegangen, der MÀrz. Am 1. April eine Zusammenfassung zu veröffentlichen, nö, das wollte ich irgendwie nicht, also kommt sie ein bisschen spÀter.

Diesmal nehme ich mir die Freiheit als Organisatorin, nicht nur etwas zu den einzelnen BeitrĂ€gen zu schreiben, sondern auch ein bisschen was „in eigener Sache“.

Das Thema: Unter Druck

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BegeisterungsfĂ€higkeit ist manchmal …

… ich weiß nicht: doof, scheiße, einfach nur unberechenbar?

Ich war mir SO sicher, dass 2016 ein chilliges Rollenspieljahr werden wĂŒrde!

2015 war irgendwie alles neu: DSA 5, D&D 5 (ja, damit habe ich 2014 schon angefangen, aber der Großteil lag fĂŒr mich dann doch 2015), Cthulhu 7 … also alles neu bei den „großen“ Rollenspielen. Die WoD-Prisen haben mich ja eher verprellt, ansonsten gab es fĂŒr mich primĂ€r Symbaroum zu hypen und die Pathfinder-Kampagne zu pflegen.

Was also sollte 2016 schon kommen, dass mich so richtig (neu) begeistert? Daraus entstand der Vorsatz, Schwerpunkte zu setzen: DSA, Iron Kingdoms, die Pathfinder-Kampagne, vielleicht ein bisschen Splittermond und Ubiquity fĂŒr dieses Jahr, Ende. Ganz gemĂŒtlich und gepflegt die benannten Spiele bis zum Exzess zocken und sich wohlfĂŒhlen.

Das hat nun also nicht mal einen Monat gehalten.

Im Januar hat sich Splittermond dreist stark nach vorn geschoben in meinem Interesse, dann komme ich nun endlich, endlich dazu, Through the Breach zu zocken (das will ich schon seit der Veröffentlichung, aber ich hatte es zwischenzeitlich aufgegeben, daran zu glauben, das mal praktisch erleben zu dĂŒrfen), und dann kommt da dieser Kickstarter. Meine GĂŒte, fixt der mich an!

Jetzt bin ich einfach mal gespannt, was in den nÀchsten 11 Monaten so los ist. Auf nix ist Verlass. ^^

RĂŒckblick: Rollenspielkarneval Oktober

Hier ist nun die Zusammenfassung des Oktober-Karnevals der Rollenspielblogs. Doch zunÀchst noch ein bisschen was anderes.

Wieso hat Clawdeen diesen Karneval eigentlich organisiert?

Tja, wie so oft war ich hoch motiviert zu eigenen BeitrĂ€gen. Und es kam auch nicht von ungefĂ€hr, dass ich mir genau dieses Thema heraus gepickt habe, Ich finde, es bietet eine Menge Möglichkeiten, die auch gut zum von mir hoch gehaltenen Halloween passen. Außerdem bin ich erst vor einem halben Jahr nach Ingolstadt gezogen. Und wem das nichts sagt, der wird spĂ€testens nach der LektĂŒre der teilnehmenden Artikel des Monats wissen, dass es da eine VerknĂŒpfung zu Frankenstein gibt. Oh, und ich liebe die Verfilmung aus den 90ern mit Kenneth Branagh, Robert de Niro und Helena Bonham-Carter! Continue reading

Cthulhu? Neue Edition?

Seit einem Weilchen bastle ich an einer Rippers-Runde fĂŒr meine frĂŒhere Tischgruppe. Das fĂŒhrt mich bei der LektĂŒre zu dieser Runde vor allem zu einem: Cthulhu. Im Grunde könnte man ja meinen, dass Rippers mich eher dazu bringt, mal wieder die Hunter, the Vigil-Sachen vorzukramen, aber nö, so gar nicht.

Meine Erfahrungen mit Cthulhu sind allerdings … mau. Man könnte auch sagen, sie sind quasi nicht existent. Ich hab vor etwa 15 Jahren mal ein paar BĂŒcher des deutschen Cthulhu-Rollenspiels gehabt und damals auch gelesen, aber zum Spielen kamen wir damals nur 1-2x, das hab ich also alles lĂ€ngst vergessen. Dann gab es Anfang 2015 noch einen Oneshot Cthulhu, bei dem ich als Spielerin dabei war, aber das war es dann auch.

Und just zu diesem Zeitpunkt lese ich an allen möglichen Ecken und Enden von der neuen Edition, die also genau dieses Jahr zur SPIEL erscheinen soll. Verdammt gĂŒnstig soll sie sein, und sie macht ein paar Sachen anders. Ja, was macht sie denn anders? Warum soll ich die kaufen wollen? Von ganz praktischen Sachen wie der ErhĂ€ltlichkeit und der Preise bisheriger Cthulhu-Publikationen mal abgesehen, meine ich. Continue reading