[D&D 5] Recap: Lost Mine of Phandelver, Session 6

Als wir aus der Höhle, in der die „Redbrands“ ihren Unterschlupf gefunden hatten, traten, blickten wir schockiert auf die lodernden Flammen in Phandalin. Wir eilten in die Stadt, um noch Schlimmeres zu verhindern und zu helfen, wo wir konnten, doch war es für einige Gebäude bereits zu spät. Wir waren also zunächst einmal damit beschäftigt, die Verletzten zu versorgen, den Toten ein letztes Geleit zu organisieren, Geröll zu entfernen und alles wieder auf ein halbwegs erträgliches Maß zu bringen. Gut, dass Phandalin uns als Helden vor Ort hatte, denn der Stadtverwalter hatte sich bereits vor einer Weile aus dem Staub gemacht und das Amt war bislang nicht neu vergeben worden.

Nachdem wir sicher waren, dass die emsigen Stadtbewohner den Rest  gut im Griff hatten, berieten wir uns und beschlossen, als nächstes zu Cragmaw Castle zu gehen. Bei den Aufzeichnungen im Gaunerversteck war auch eine Karte dabei gewesen, die uns den Weg wies.

Unterwegs wurden wir auf einer Lichtung unweit des Schlosses von einigen Blutmücken (Stirges) angegriffen, die wir allerdings schnell besiegten, und wir fanden die Splitter eines Glasstabs – waren dies etwa die Überreste des Stabs einer unserer Gegner?

Als wir Cragmaw Castle erreichten, spähte unsere gnomische Schurkin Waywikka erst einmal gründlich alle ersichtlichen Öffnungen aus, bevor wir uns dazu entschlossen, gemeinsam durch den nördlichen Eingang beziehungsweise das, was vom Nordturm noch übrig war, in das Schloss einzudringen.

Mit geradezu schlafwandlerischer Sicherheit latschten wir direkt in das Quartier des Grottenschratkönigs, entdeckten dabei allerdings auch Gundren, unseren Auftraggeber, den der König dort als Geisel hielt. Zu verhandeln gab es natürlich nicht viel und es kam zum Kampf. Dieser war dummerweise aber zunächst gegen einen Wolf zu führen, der Grol bewachte. Währenddessen blieb der König selbst nicht untätig, und zu allem Überfluss entdeckten wir dann noch unseren früheren Mitstreiter Darwin Osekir. Darwin hier und auf Seiten der Grottenschrate? Wir hatten ihn doch eigenhändig beerdigt? Doch auch hier wurde kein Wort gewechselt, stattdessen wurden wir auch von Darwin angegriffen. Dies verlief zunächst auch ziemlich erfolgreich, da wir einige Skrupel hatten, gegen unseren früheren Gefährten zu kämpfen.

Wie es schien, brach Grol schließlich Gundren das Genick, nachdem er zunächst erfolglos versuchte hatte, mit diesem als Geisel zu fliehen, und auch Darwin erwischte uns. Lediglich der Wolf segnete das Zeitliche, und dann kamen aus scheinbar allen möglichen Ecken auch schon Goblins angestürmt. Und dann gab es da noch dieses widerliche Tentakelvieh (Grick).

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Vielleicht wäre diese Session erfolgreicher für uns verlaufen, wenn die moralischen Aspekte uns egal gewesen wären. Waren sie aber nicht (und das ist meiner Ansicht nach auch gut so), und so standen wir gleich doppelt vor einem Dilemma: Die Begegnung mit Darwin Osekir erschreckte die Charaktere, und unseren Auftraggeber Gundren wollten wir auch nicht gefährden.

Am Ende der Session blickten wir allerdings auf ein heilloses Chaos, da wir durch einen verletzten Goblin auf der Flucht auch noch die ganzen Kreaturen aus den südwestlich gelegenen Barracken und dem Speisesaal alarmiert hatten. Und zu guter letzt war die Anordnung der eher verschachtelt angeordneten kleinen Räume auch nicht unbedingt zu unseren Gunsten. Einmal mehr mussten wir mit Gegnern aus allen erdenklichen Richtungen rechnen.

Die Wartezeit bis zur folgenden Session war entsprechend lang. 😉

 

 

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