[D&D 5] Recap: Lost Mine of Phandelver, Session 4

In Gesprächen mit dem kleinen Halblingjungen Carp hatten wir schon in der dritten Session erfahren, dass der Junge wusste, wo sich die sogenannten „Redbrands“ versteckten. Nachdem sie nachts die Farm der Alderleafs überfallen hatten, wohl um uns in unsere Schranken zu verweisen, aus der Stadt zu verweisen oder Schlimmeres, war es für uns an der Zeit, Prioritäten zu setzen. Zwar wussten wir bereits von so einigen weiteren Problemen innerhalb Phandalins, doch diese Gauner schienen von allem das drängendste zu sein. Also ließen wir uns von Carp den Weg zum Unterschlupf der „Redbrands“ erklären und schärften ihm ein, uns auf keinen Fall zu folgen oder sonst irgendwelche Dummheiten anzustellen.

Dennoch teilten wir uns zunächst auf und nur zwei von uns bahnten sich einen Weg hinauf zum Höhleneingang, derweil die Klerikerin Yondallas noch einen geheimen Auftrag von der örtlichen Tymora-Priesterin erhielt. Die zwei auf dem Weg zum Unterschlupf der Gauner stolperten über eine Vielzahl ausgelegter Fallen, die zwar nicht sie erwischten, dafür jedoch ein Eichhörnchen, das von der gnomischen Schurkin befreit wurde und danach einige hilfreiche Tipps gab, auch wenn die Frage „Warum sprichst du Nuss?“ nicht beantwortet wurde. 😉

Schließlich wieder zu viert wagten wir uns in die Höhle vor, wurden jedoch in unterschiedlicher Weise sogleich Opfer eines Gedanken kontrollierenden Zaubers, den wir erst abschütteln mussten. Dies war der Vorgeschmack auf das Monster, dem wir schließlich in der Höhle begegneten, die zu allem Überfluss auch noch mittig einen einige Schritt tiefen Graben aufwies: ein Nothic. Der Kampf führte den Nothic und uns bis zu einem nördlichen Lagerraum, in dem wir ihm schließlich den Garaus machten, doch natürlich hatte der Kampfeslärm bereits verraten, dass wir vor Ort waren. Und so mussten wir uns noch einigen Grottenschraten stellen, die aus allen Richtungen heranzueilen schienen. Gemeinerweise gab es eine weitere Kreatur, die uns aus dem Halbdunkel zusetzte, bevor sie verschwand.

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Wir beendeten die Session im Unterschlupf-Dungeons, denn das Spiel vorweg in Phandalin selbst hatte schon einige Zeit in Anspruch genommen, und der eher kurz zusammengefasste Kampf dauerte im Spiel selbst etwas länger. Die Tücken lagen hier im vorhandenen mittigen Gräben, den zwei recht weit voneinander entfernten und nicht sehr breiten Brücken darüber hinweg sowie in der Tatsache, dass quasi alle Wege hin zu dieser größeren Höhle führten. Wir befanden uns also weitgehend auf dem Präsentierteller, hatten zeitweise mit kleinen Höhenunterschieden zu kämpfen und mussten zusehen, wo wir mögliche Deckung herbekommen.

Insgesamt war der Unterschlupf bis dahin auch ein spannender Dungeon, wenn auch sehr klein und nicht so innovativ wie der letzte, so doch auch nicht unbedingt ein 08/15-Dungeon.

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