[D&D 5] Recap: Lost Mine of Phandelver, Session 3

Schon nach der zweiten Session hatten die Charaktere auch Stufe 2 erreicht, sodass unserem Weg Richtung Phandalin eigentlich nichts mehr im Weg stehen sollte. Nun gut, wir hatten Darwin, den Magier, verloren und plötzlich einen zwergischen Bekannten unseres Auftraggebers dabei sowie einen kleinen Jungen, aber beide würden wir sicherlich in Phandalin los.

Natürlich kam es ganz anders …

Kaum in Phandalin angekommen, stießen wir auch sogleich auf den Laden von Barthren, der Gundren bislang noch nicht gesehen hatte. Unser Auftraggeber war also bisher gar nicht in die Phandalin angekommen. War er noch immer in den Händen der Goblins?

Dafür ging es den Leuten in Phandalin nicht allzu gut, wie es schien. Eine Gruppe namens „Redbrands“ hatte wohl die Kontrolle über die Stadt übernommen und terrorisierte diese mehr oder weniger. In diesem Zusammenhang erfuhren wir auch, dass der Vater des kleinen Halblingjungens Carp aufgeknüpft worden war. Der Kleine hatte das alles wohl mitbekommen und war danach weggelaufen.

Wir konfrontierten den Jungen nicht direkt mit diesem neu gewonnenen Wissen, da schnell klar wurde, dass Carp das alles zu verdrängen versuchte. Stattdessen brachten wir ihn zurück zu seiner Mutter Quelline Alderleaf auf den Hof. Dankbar und typisch für die Art der Halblinge zeigte sich Quelline sehr gastfreundlich und hieß uns auf ihrem Hof willkommen, was wir dankbar annahmen.

Ein bisschen Ruhe an einem freundlichen Ort konnten wir auch wirklich gut gebrauchen, denn trotz der kurzen Zeit, die wir erst in Phandalin verweilten, begannen sich die offenen Fragen bereits zu stapeln. Doch unsere Nacht wurde kürzer als gedacht, denn im Dunkeln standen bereits die Rotmäntel vor der Farmtür, bedrohten uns und es kam zum Kampf.

Am Ende des Ganzen stapelten sich rot bemäntelte Leichen am Farmhaus, wir wuschen unsere Kleidung grob aus und fielen erneut in einen, wenn nun auch kurzen und unruhigen, Schlaf.

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Die Ankunft in Phandalin war etwas, bei dem ich kurz davor war, mir die Haare zu raufen. Sooo viele NSC, sooo viel zu entdecken und kennen zu lernen in dem kleinen Städtchen, und sooo vieles, das es zu erledigen galt. Hinzu kamen unheimlich viele Möglichkeiten zum Rollenspiel unterschiedlicher Art: Die Begegnungen mit den NSC reichten von freundlich über etwas giftig bis hin zu misstrauischer Natur. Nicht zu vergessen die traurige Geschichte des kleinen Carp, den wir spätestens in dieser Session alle in unser Herz schlossen. Da gab es wirklich schöne Szenen mit diesem jungen Halbling, der sich in den Kopf gesetzt hatte, den Tod seines Vaters zu rächen.

An die Nutzung von Roll20 hatten wir uns zwischenzeitlich auch alle soweit gut gewöhnt, wie sich auch beim Kampf gegen die Redbrands zeigte, und die Darstellung der Stadt als Karte mitsamt den „Ping“-Optionen von Roll20 war sehr hilfreich. Blöde ist das notwendige Hin- und Hergespringe zwischen Würfelergebnissen und Charakterbogen, aber das mag bei mir auch mehr ins Gewicht fallen, weil ich nur einen kleinen Monitor habe.

Genossen habe ich zudem die ständig vorhandene Hintergrundmusik (schon in den letzten Sessions), die jeder Teilnehmer von der Lautstärke her für sich selbst regulieren kann.

 

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