RSP-Karneval September: Wasser, das „dreckige Dutzend“

Zwischendurch war mein Blog leider nicht erreichbar (und aktuell ist er auch mal wieder nicht …), doch jetzt endlich, bevor auch der Oktober rum ist, gibt es die Zusammenfassung vom Septemberkarneval der Rollenspielblogs. Übernommen hatte ich die Organisation für das Thema „Wasser“. Obwohl mich im Vorfeld und im Monatsverlauf einige kritische Stimmen zum Thema erreichten, brachte der Karneval es letzlich auf ein Dutzend Beiträge.

rspwasser

Den Anfang machte der Blog der meisterperson, der einen Artikel über die Magie des Wassers einbrachte. Zentral in seinem Artikel ist die Verknüpfung des Elements Wasser mit der Vier-Elemente-Lehre nach Aristoteles, im Verlauf des Textes ergänzt um Ideen zur Verknüpfung des Ganzen mit Galens Vier-Säfte-Lehre. Darin finden sich in erster Linie grundsätzliche Überlegungen, die man in weiteren Artikeln quasi bis ins Unendliche weiterführen könnte. Einmal natürlich für alle vier Elemente, es finden sich aber auch Ansätze für weitere Diskussionen im Artikel, zum Beispiel, ob man Wasser und Eis trennen sollte, oder ob sie (demnach) zueinander gehören und was sich daraus so machen lässt. Neben den Links zu den angerissenen Lehren finden sich im Artikel übrigens auch Links zu einem schicken Bild sowie einem inspirierenden Youtube-Video (wie so oft: aus dem Anime-Bereich).

Mit Wasser als Abenteuerelement in DSA beschäftigt sich hingegen Engors Dereblick. In verschiedenen Abschnitten charakterisiert er die Eigenschaften von Wasser zunächst in der allgemeinen Form (so dass jeder etwas davon hat ;-)) und danach im Hinblick auf DSA bzw. Dere. Schön daran ist bei aller Knappheit des Artikels, dass der inneraventurische Blickwinkel dabei eingenommen wird, aber auch die anderen Kontinente Deres nicht außer Acht gelassen werden.

Seanchui goes Rlyeh hat gleich zwei Beiträge zum Karneval verfasst. Der erste Artikel bringt einen allgemeinen Überblick zum Element Wasser im Zusammenhang mit Cthulhu und dem Mythos. Trotz der relativen Kürze – Seanchui kündigt darin weitere mögliche Artikel zum Thema an und hat im September wie schon geschrieben auch einen weiteren zeitig auf den Weg bringen können – ist der Artikel gerade wegen der Übersicht sehr informativ. Wasser spielt im Zusammenhang mit Cthulhu nämlich eine ziemlich große Rolle, und im eben verlinkten Artikel findet sich nicht nur ein bisschen was dazu, sondern auch direkt zum Abenteuerband „Geisterschiffe“, der Hintergrund und mehrere Szenarien rund um das Thema enthält.

Im zweiten Beitrag von Seanchui wird es dann richtig kreativ, und zwar mit der „La leggenda delle navi fantasma„, einem Mythosbuch, dessen Beschreibung im Artikel an solche aus dem „Necronomicon“ angelehnt sind. Mitsamt atmosphärischer Einstimmung, allgemeiner Beschreibung, spielrelevanten Details und Auswirkungen. Kurzum: Ziemlich cool!

Zwischenzeitlich hat Malfeas eine Charaktergeschichte zum Karneval beigesteuert. Wozu? Na, natürlich zu einem Wassermagier, und zwar einem aus Ars Magica. Von der Geburt bis zur Lehrprobe reicht der Einblick – und ich liebe den abschließenden Satz (den ich hier natürlich nicht verrate).

Bei Unknown-Armies.de geht es im September unter anderem um Ablutomantie. Es handelt sich um eine erweiterte Übersetzung aus dem Englischen, wobei der Artikel sich im weiteren Sinne mit dem Baden beschäftigt. Genauer gesagt, mit dem Bad als Möglichkeit, sich von Sünden reinzuwaschen. Ich mag ja vor allem den Absatz zum „Pan-Christian Women’s Spa“. 😉

Spiele im Kopf schrieb über das Wasser des Lebens. Hier hatte ich beim Lesen mehrere Aha-Erlebnisse, weil ich zunächst nicht sicher war, ob es sich nun um eine Aufarbeitung realer Mythen oder von Quellenmaterial von „Ars Magica“ handelt, bis ich dann feststellte, dass sich ein umfassender Spiel-Ansatz hinter der Geschichte mitsamt vier verschiedener Wasser-Aufarbeitungen verbirgt. Auf dem Weg dahin werden mehrere Portale in die Feenwelt vorgestellt und weitere offen (zum Eigenbau) konkret gelassen. Spannende Sache, die sich leicht auch in andere Settings packen lässt.

d6ideas musste auf Grund technischer Schwierigkeiten im September auf Gastbeiträge in anderen Blogs ausweichen und haben sich dadurch kein bisschen von der Teilnahme abhalten lassen. Jawoll, ja! Gestartet wurde mit dem blauen Regen auf dem Blog der Möwe. Auf ziemlich unterhaltsame Art bekommt man einen Einblick in das vorausgehende Brainstorming zum September-Karneval voller Ansätze und Hinweise, bis das Ganze dann unterbrochen wird von … naja, von blauem Regen halt. Wobei, nein. Eher von „Blue Thermal Eisregen“. Genau!

Nachgelegt haben d6ideas dann noch mal auf dem Blog der Greifenklaue. Ein wenig öde klingt der Titel „Staudämme in der Red Star“ ja doch irgendwie, oder? Mein Tipp: trotzdem lesen! In diesem Artikel verbergen sich eine Menge ziemlich cooler Ideen, auch wenn die was für Leute sind, die auf „WTF!?“-Momente abgehen. Da ich mich dazu zähle, hat mich der Beitrag ziemlich begeistert, gerade weil er so dermaßen freakig ist.

Der 31. Greifenklaue-Podcast hat sich ebenfalls dem Karnevals-Thema gewidmet. Dazu kann ich leider noch gar nichts sagen, weil ich den noch gar nicht gehört habe (und der einfach etwas mehr als zwei Stunden Laufzeit hat). Sorry, wird aber nachgeholt (und nachberichtet ;-))!

Und einen nachgereichten Abschluss des September-Karnevals gab es vom ackerknecht. Der hat auf Inspirationen zum Thema lang herumgekaut und sich schließlich für fünf aus unterschiedlichen Bereichen entschieden. Übrigens: Ich stehe auch nicht so auf Metal.

Abschließend komme ich nun auf einen zusammenfassenden Blick und stelle fest, dass es elf Beiträge sind und nicht zwölf. Dabei habe ich zu Beginn dieses Artikels mehrfach gezählt und eben auch. Hm. Hab ich wen vergessen oder war ich nur zu müde zu Anfang und hab mich verzählt?

Ich habe mich verzählt, und zwar habe ich „Aqua Fama“ vom Pendragon-Blog ausgelassen. Dabei wartet der direkt mal mit einem netten Ausdruck auf, nämlich dem „arthurienischen Mythos“. Und in diesem Zusammenhang werden dann die Korriganen mitsamt Spielwerten als mythische Wasserwesen vorgestellt. Es folgt eine Beschreibung vom „Hügel der Meerjungfrauen“. Was sich erst als Ortsbeschreibung liest, entpuppt sich im Verlauf als recht ausführlicher Abenteuer-Aufhänger.

Meinen eigenen Beitrag hatte ich jedenfalls nicht mitgezählt. Der ist in meinem Kopf ziemlich umfassend und quasi fertig. Zum Oktober-Karneval würde er eigentlich auch noch passen, aber ich fürchte, meine letztliche Verzögerung beim Veröffentlichen wird dann doch eher einige Monate in Anspruch nehmen. Wie das so ist … *seufz*

Auf jeden Fall noch mal ein Dankeschön an alle Teilnehmer und (weiterhin) viel Spaß im Oktober mit „Orte und Locations“ beim Blechpiraten.

 

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