Huch, Western!

Zornhau richtet im August den Karneval der Rollenspielblogs aus und sein gewähltes Thema lautet: Western in anderen Genres.

Mein erster Gedanke dazu war: Ok, da bin ich raus, mit Western habe ich echt nichts am Hut.

Tatsächlich hat Zornhau mit diesem Karnevalsthema aber quasi jetzt schon „gewonnen“, wenn auch wohl nicht so wie angedacht. Denn was gewünscht wird, ist ja laut Titel eigentlich eine tiefergehende Auseinandersetzung mit dem Genre in Bezug auf andere, nicht die grundsätzliche Auseinandersetzung mit dem Western als Genre an sich.

Macht nix, denn abgeholt hat mich trotzdem vor allem Teylen mit ihrem umfangreichen Artikel über genau das, was mich selbst beschäftigt: Western, was soll das? Und spannenderweise benennt sie auch genau die Punkte, die auch für mich Western als Genre grundsätzlich erst mal uninteressant machen.

Nach dem Lesen des Eingangsartikels, der ebenfalls am Ende einige Fragen stellt (auch abseits des fokussierten Karnevaltitels), Teylens Artikel und den zugehörigen Kommentaren, den Ansichten von Infernal Teddy sowie der Beiträge in einem Thread des Blutschwerter-Forums habe ich beschlossen, mich in diesem Monat doch mal ein wenig mehr mit dem Thema Western auseinanderzusetzen.

Bevor ich aber irgendwas zum Thema Western im Zusammenhang mit Rollenspiel schreiben kann, sollte ich klar machen, was Western für mich überhaupt ist bzw. wo ich Aspekte davon sehe oder auch nicht. Und das weiß ich zum aktuellen Zeitpunkt selbst noch nicht, also starte ich mit einem Brainstormingartikel, der vielleicht folgende Artikel dann hier und da auch verständlicher macht, wenn man meine Person in Bezug auf das Genre ein bisschen besser einschätzen kann.

Ich starte also mit einer persönlichen Annäherung und einer grundsätzlichen Auseinandersetzung, plane aber, darauf weitere Karnevalsartikel aufzusetzen, die dann auch mehr von Zornhaus gestellten Fragen und seinem eigentlichen Thema beinhalten sollen.

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RSP-Karneval 09/2016: Mach’s dir selbst!

Wie schon beim Gastartikel mit dem Funkenfieper erwähnt, lautet das Thema für den Karneval der Rollenspielblogs im September Spannung bzw. „Wie dreht man an der Spannungsschraube?“ und wird von Zornhau ausgerichtet.

Dazu kann man verdammt viel schreiben, wie man schon im Startartikel sehen kann, ich bleibe aber hier ganz gemütlich bei einem „Mach’s dir selbst!“ in Bezug auf Horror im Rollenspiel.

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Rollenspiellektüre – puh, bin unentschlossen!

Meine aktuelle Quellenbuchlektüre liegt in den letzten Zügen … und jetzt brauche ich langsam mal Input und Strukturierung von außen.

Zwei Titel von „Clawdeen liest“ (häppchenweisem Lesen und Kommentieren) sind noch immer nicht abgeschlossen: einmal das Grundregelwerk von Splittermond, einmal das Grundregelwerk von DSA 5.

Beide sind für mich relativ aufwendig weiter zu verfolgen, weil ich beide Bücher mehr oder minder gelesen habe (Charaktererstellung, Spielvorbereitung etc.), aber eben nicht von Deckel zu Deckel. Ich müsste mich für die Reihe also wieder darauf konzentrieren, mich quasi auf „Null“ zu setzen. Andererseits wäre es dann nicht so halbgar und unabgeschlossen auf dem Blog.

Eiiigentlich wäre da noch das SL-Kapitel von „Monster of the Week„, das ich hier nicht unterschlagen will. Steht aber nicht mehr auf dem Plan, da ich dazu derzeit auch keine Pläne habe.

Dann gibt es noch ein paar Sachen, die ich doch so unbedingt lesen will (von Deckel zu Deckel):

  • Splittermond Weltenband
  • DSA 5 Almanach
  • Grundregelwerk Fragged Empire
  • Grundregelwerk Cthulhu 7 (ähm … beide Bücher)
  • die „Neuauflage“ des Grundregelwerks für die Chronicles of Darkness (CofD)
  • Grundregelwerk Entfesselt
  • Iron Kingdoms: Könige, Nationen, Götter

Aktiv spiele ich vor allem Splittermond und DSA 5, weshalb es mir sinnvoll erscheint, davon auch was als nächste Lektüre zu nehmen.

Andererseits würde ich auch so langsam gerne mal wieder mit Iron Kingdoms starten, was die letzten beiden Titel in den Fokus setzt, und „Könige, Nationen, Götter“ kriege ich wohl ohne so ein Projekt niemals wirklich komplett gelesen …

Oder doch einfach was ganz anderes, auch wenn es nicht so aktuell ist?

Wie würdet ihr vorgehen?

Rückblick: Rollenspielkarneval März 2016

Da ist er nun dahin gegangen, der März. Am 1. April eine Zusammenfassung zu veröffentlichen, nö, das wollte ich irgendwie nicht, also kommt sie ein bisschen später.

Diesmal nehme ich mir die Freiheit als Organisatorin, nicht nur etwas zu den einzelnen Beiträgen zu schreiben, sondern auch ein bisschen was „in eigener Sache“.

Das Thema: Unter Druck

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Karneval der Rollenspielblogs März: Unter Druck!

Ein neuer Monat, ein neuer Karnevalsumzug der Rollenspielblogs.

In diesem Monat darf ich das Ganze wieder organisieren, und das Thema lautet: „Unter Druck!“

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Das Thema darf gerne so breitgefächert von euch bebloggt werden, wie es euch in den Sinn kommt.

Um euch einige Anregungen zu geben:

Wie geht ihr mit zeitkritischen Szenen im Rollenspiel um? Lasst ihr sie plätschern, mit welchen Mitteln sorgt ihr dafür, dass das Tempo und die entsprechende Situation unter Druck bleibt, Entscheidungen von Spielern/Charakteren entsprechend eher aus dem Bauch heraus getroffen als logisch durchdacht werden?

Kurz vor der Con, ihr wollt etwas anbieten, habt aber noch gar nichts vorbereitet? Wie schafft ihr es, noch kurz vorher etwas Rundes auf die Beine zu stellen? Setzt ihr weitgehend auf Improvisation oder habt ihr bestimmte Tricks und Tipps, die ihr weitergeben könnt? Wo spart ihr am ehesten Zeit ein? Gibt es so etwas wie eine Prioritätenliste bei euch?

Ihr fühlt euch als Spieler oder Spielleiter öfter unter Druck gesetzt? Ist es vielleicht das Bespielen bislang unbekannter Systeme, von dem ihr euch ins Bockshorn jagen lasst, fühlt ihr euch im Setting nicht so sicher (wie vielleicht andere) oder noch anderes? Seht ihr euch Erwartungen gegenüber, die ihr nicht erfüllen könnt oder das meint? Was kann sowas auslösen bei euch und was macht ihr dagegen? Ist es der berühmte Gruppenvertrag, der alle Wogen glättet oder doch eher was anderes?

Ihr habt eine festgesetzte Spielzeit pro Session oder für ein bestimmtes Abenteuer. Wie plant ihr auf den Punkt, sodass alle mit einem guten Gefühl heimgehen können?

Vielleicht fällt euch auch was ganz anderes, eher auf das Setting bezogenes ein. Sei es was zu Abenteuern und Besonderheiten im Weltraum, unter Wasser oder was zu dampfbetriebenen Kreaturen, Konstrukten, Warjacks, Fahrzeugen und Co.

Alles wie gesagt lediglich Anregungen. Sollte euch selbst was anderes einfallen zum Thema „Unter Druck!“, dann nur raus damit.

Ich freue mich auf eure Beiträge, zu denen ihr gern hier unter dem Artikel oder im entsprechenden Thread im RSP-blogs.de verlinken könnt. Am Monatsende erfolgt dann meinerseits nochmals ein Übersichtsartikel.

Und wer die Grafiken des Monats für den Karneval verwenden mag, findet diese >>>HIER<<<

Rückblick auf 2015

Hier mal der obligatorische Rückblick von mir für das Rollenspieljahr 2015.

Ich hab mir schwerpunktmäßig noch mal meine ursprünglichen Vorsätze angeschaut und was daraus geworden ist, außerdem habe ich 2015 erstmal Buch geführt über alle Sessions und erhebe gegen Ende eine kleine Ministatistik dazu.

Das mit der Buchführung fand ich in diesem Jahr übrigens richtig klasse und werde das auch 2016 wieder machen. Geht bei mir übrigens zurück auf eine Idee von Gerrit.

Bis zum Ausblick und schöne Feiertage allseits!

RPG-Karneval 11/2015: Fanzines – Mein Pro & Kontra

Auch wenn ich es schöner finden würde, wenn die Blog-O-Quest sich thematisch nicht am Karneval orientiert, sondern noch ein paar Impulse aus anderen Ecken mitgibt, hat mir die Karnevalsnähe im November ziemlich geholfen. Als ich vom Thema „Fanzines“ erfuhr, dachte ich nämlich erst mal: „Oh weia, dazu hab ich echt so gaaaar nix zu schreiben!“ Nun ist mir durch das (durch die Blog-O-Quest forcierte) Kramen in Erinnerungen aber doch etwas dazu eingefallen. Continue reading