Wenn ein NSC dich so richtig nervt!

Gestern haben wir die 13. Session der Theaterritterkampagne zu DSA 5 gespielt, und ein Patzer gab mir die Möglichkeit, endlich etwas zu tun, nach dem ich mich schon seit etwa 10 Sessions sehne, was allerdings rollenspielerisch bislang nicht passte: Ich konnte einem bestimmten NSC eins überziehen. Hach, war das schön!

Wie schön das war, erzählte ich gestern dann auch gleich noch beim Rollenspielstammtisch der G+-Community, was zu einem lustigen Comic von www.lustigesrollenspiel.de führte. Den will ich euch nicht vorenthalten. 🙂

Rückblick: Rollenspielkarneval März 2016

Da ist er nun dahin gegangen, der März. Am 1. April eine Zusammenfassung zu veröffentlichen, nö, das wollte ich irgendwie nicht, also kommt sie ein bisschen später.

Diesmal nehme ich mir die Freiheit als Organisatorin, nicht nur etwas zu den einzelnen Beiträgen zu schreiben, sondern auch ein bisschen was „in eigener Sache“.

Das Thema: Unter Druck

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7th Sea – Kickstarter Quickstarter – Erfahrungsbericht

Frische Brise oder laues Lüftchen?

Gastblogbeitrag von Affendämon Tsu

 

1999 legte uns John Wick das Rollenspiel “7th Sea”, damals vertrieben von AEG, in die Hände, und schnell hatte die Mischung aus Mantel, Degen und Fantasy eine große Fanbase. Knapp 17 Jahre später sticht das Setting via Kickstarter erneut in See und versucht, mit demselben Designer, aber neuem und modernisiertem Regelgerüst, eine Rückkehr zu altem Ruhm.

Dank einem fleißigen Spielleiter (danke nochmals, Dirk!) konnten wir uns am gestrigen Abend die neuen Mechaniken des verfügbaren Quickstarters zu Gemüte führen und uns in die Welt von Théah stürzen. Das Regelgerüst ist alles andere als final, weitab von vollständig, bietet aber mit einem kurzen Abenteuer, vorgefertigten Charakteren und Basisregeln genug, um ein Gefühl für die (Wind-)Richtung des Designs zu bekommen. Continue reading

Rückblick: Rollenspielkarneval Oktober

Hier ist nun die Zusammenfassung des Oktober-Karnevals der Rollenspielblogs. Doch zunächst noch ein bisschen was anderes.

Wieso hat Clawdeen diesen Karneval eigentlich organisiert?

Tja, wie so oft war ich hoch motiviert zu eigenen Beiträgen. Und es kam auch nicht von ungefähr, dass ich mir genau dieses Thema heraus gepickt habe, Ich finde, es bietet eine Menge Möglichkeiten, die auch gut zum von mir hoch gehaltenen Halloween passen. Außerdem bin ich erst vor einem halben Jahr nach Ingolstadt gezogen. Und wem das nichts sagt, der wird spätestens nach der Lektüre der teilnehmenden Artikel des Monats wissen, dass es da eine Verknüpfung zu Frankenstein gibt. Oh, und ich liebe die Verfilmung aus den 90ern mit Kenneth Branagh, Robert de Niro und Helena Bonham-Carter! Continue reading

SPIEL 2014 – oder: Stippvisite in Halle 2

Geplant war eigentlich eine Dauerkarte für entsprechend alle vier Messetage, außerdem am besten gleich mehrere Berichte und/oder ein (bereits angekündigtes) „Follow me around“ per Video. Aus bestimmten Gründen wurde daraus eine Stippvisite von 5 Stunden an einem Tag und das sogar ohne Foto geschweige denn Video. Aber hey, immerhin. 🙂

In den letzten Jahren war ich gar nicht auf der „SPIEL“-Messe. Die Änderungen bei den Hallen und die Berichte über stetig schwindenden Zustrom kannte ich also auch nur von Berichten anderer. Keine Ahnung, ob 2014 plötzlich wieder alles anders ist, aber ich habe eine halbe Stunde vor der Kasse in der Schlange verbracht, hatte danach eigentlich schon den Kaffee auf, wie Kassenschlangen so sind, und dann herrschte allseits unglaubliches Gedränge und Geschiebe mit nur wenigen Stellen zum Luftholen. Also schwindend war da aus meiner Sicht mal nix.

Auf Grund der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit führte mein Weg mich ziemlich straight in Halle 2, die „Rollenspielhalle“ (früher Halle 6 – da kam man auch schneller hin vom Eingang aus). Einen kurzen Ausflug gab es allerdings in Halle 3 zu „Pegasus Spiele“, die unfassbar viel Platz für sich einnahmen. Musste ein bisschen rund um die Demotische kurven, bis ich dazu kam, mich mit dem Shadowrun-Material einzudecken, das ich unbedingt haben wollte. 2050! <3

Die ersten Einkäufe tätigte ich allerdings beim Uhrwerk-Verlag. Hier erstand ich den SL-Schirm mitsamt NSC-Heft von Splittermond für stolze 24,95€, einen Würfel sowie den neuen Venus-Band für Space1889, und mein Freund gönnte sich noch das wirklich schick aufgemachte Contact-Grundregelwerk.
Über den SL-Schirm habe ich mich zu Hause total geärgert. Wir hatten zwei Stück gekauft, wobei einer für einen Freund von uns mitgebracht wurde. Zu Hause ausgepackt, zeigte sich dann eine echt üble Delle in einem Knick des SL-Schirms, außerdem klebte mein Heft fies an dem Schirm und hinterließ kleine weiße Papierstippen beim vorsichtigen Abziehen (nicht so schlimm). Ein Blick mit Argusaugen auf die eingeschweißte Variante für besagten Freund zeigte, dass auch dort so eine Delle zu sehen ist. Morgen wird mein Freund mal versuchen, die beiden Dinger umzutauschen, auch in der Hoffnung, dass es überhaupt welche ohne diese ollen Dellen gibt. Ich selbst bin wie gesagt morgen und später nicht vor Ort. Nachtrag (kursiv): Umtausch war nur 1x ins Ansichtsexemplar vor Ort möglich. Ausverkauft!
Schade sonst war, dass der Stand zwar ziemlich gut gelegen war, aber eben einfach nur ein Verkaufsstand ohne jede Demospiel-Option war.

Auf unserer Liste standen noch das neue Iron Kingdoms-Buch „Könige, Nationen und Götter“ (wird mein Weihnachtsgeschenk) sowie die „Historia Aventurica“ von – wer hätte es gedacht? – DSA. Beide waren allerdings nicht da. Beim Iron Kingdoms-Buch (das leider schon mal verschoben wurde) hieß es, es sei irgendwann in 1-2 Wochen erhältlich, auch bei der Historia war die Rede von zwei Wochen. Ist natürlich schade, dass diese Neuerscheinungen gerade zur SPIEL nicht da waren. 🙁
Interessant ist, dass im Forenbeitrag zur SPIEL die Rede davon war, dass man zumindest schon mal durch die Historia vor Ort blättern könnte, und auch Arkanil twitterte entsprechendes mitsamt Bild, doch als wir nachfragten, wurde uns gesagt, das Buch sei gar nicht da. Ich bekam noch andere mit, die danach fragten, wobei einer sogar extra noch mal auf den Forenbeitrag zum Ansichtsexemplar hinwies, aber nö, sei nicht da. Komisch. Da haben wir wohl einfach alle die falsche Person gefragt.

Immerhin konnte ich mal durch die englischsprachige Originalvariante von „Könige, Nationen und Götter“ blättern. Was mir dabei zuerst auffiel: Das Buch ist im Vergleich zu den anderen Iron Kingdoms-Büchern sehr spärlich illustriert, schade. Die enthaltenen Illustrationen haben mir allerdings weitgehend ganz gut gefallen – mitsamt Highlights, die ich dann irgendwann im neuen Jahr wohl mal zeigen werde. 😉
Auf jeden Fall hat mich das Blättern ziemlich über den Preis den Buches hinweg getröstet. Ich fand ja das Grundregelwerk schon wirklich kostspielig (das bekam ich letztes Jahr geschenkt *g*), und 59,95€ für ein Quellenbuch finde ich schon ganz schön heftig. Als ich es allerdings in die Hand bekam, dachte ich nur „Oh!“. Laut Seitenangaben bei Amazon liegen zwischen Grundregelwerk und diesem Quellenband nicht so viele Seiten, aber es kam mir zumindest deutlich fetter vor, als ich es in der Hand hatte – was natürlich auch daran liegt, dass es eben die englischsprachige Variante war, die auch anderes Papier verwendet, soweit ich weiß. So oder so ist das Buch nicht überteuert, wie ich zunächst dachte – jetzt muss es nur noch zu haben sein …

Getröstet haben wir uns nicht mit den DSA-Puzzles, die man für 14,95€ kaufen konnte (wobei gerade das Elemente-Puzzle zu Wasser und Co. echt richtig schick ist!), sondern mit einer Demorunde Warmachine mit der 2 Spieler-Box (Khador vs. Menoth), wobei nur mit jeweils 3-4 Figuren gespielt wurde, also nur mit einem kleinen Teil des Ganzen. Natürlich stand ich auf der Seite Khadors mit der netten Sorscha (und hab trotzdem, wenn auch knapp, verloren).

Abseits des obligatorischen Chessex-Einkaufs, der mir Würfel für die demnächst neu startende Pathfinder-Tischrunde bescherte war der Rest vor allem Rumguckerei. Ah, nein, gar nicht wahr! Ich hab mich noch ein kleines Weilchen mit den Leuten bzw. der kleinen Familie rund um Syrinscape unterhalten, wenn man so sagen kann. Auf jeden Fall teste ich das gerade mal aus.

Den Kauf des Wolsung-Schnellstarters (Rollenspiel) habe ich mir geschenkt und warte weiter auf das komplette Regelwerk. Schade, dass auch das nicht zur Messe geklappt hat.

Obwohl ich nur so kurz da war und quasi nur in Halle 2, hätte ich unendlich viel kaufen können. Und ja, tatsächlich deutlich, deutlich mehr als bei meinen früheren (jährlichen) Besuchen auf der Messe. Gerade Zeug aus dem Bereich Tabletop und sowas in diese Richtung Gehendes hat mich wirklich teils aus den Schuhen gehauen. Beispiele? AVP von Prodos Games. Um einen US-typischen Ausdruck zu verwenden: AWESOME! Auch sehr schick ist Journey, und tatsächlich hat mich auf der SPIEL jetzt erstmals auch Godslayer angesprochen (optisch). Sehr rührig war übrigens das Team von Freebooter’s Fate, nämlich nicht nur in Halle 2 allein, sondern auch im Bereich der Zugänge zur Halle schon.

Ein paar Bekannte unterschiedlicher Art habe ich auch getroffen. Einmal im Spiele-Bereich, wo ich tatsächlich überrascht war, reichlich Produkte zum Game of Thrones-TCG zu sehen (ich dachte, das gibt es quasi gar nicht mehr …), dann aber auch im persönlichen Bereich, wo ich tatsächlich mal Teylen live und in Farbe zu Gesicht bekommen habe und zeitweise mit Chris von Darker Days Radio unterwegs war, wenn er nicht gerade mal wieder irgendwohin verschwunden war, worin er ziemlich gut ist … Gut war er im Vergleich zu mir allerdings auch im Bereich Fotobericht. Alles mögliche, was ich hier jetzt vergessen habe, findet ihr >>>in seinem Artikel<<Nerdpol getroffen habe, was mich auch ziemlich gefreut hat.

Insgesamt also ein kurzer, aber reichlich gefüllter Tag, kann man sagen. 🙂